Druckkräfte wirken ja in Medien, die beliebig verformbar sind (insbesondere Flüssigkeiten und Gase). Das heißt insbesondere, dass das Medium auf Dauer keine formerhaltenden Kräfte erzeugen kann. (Für eine gewisse Zeit natürlich schon - schau dir Schmelzkäse an, der ziemlich formstabil ist, wenn du etwas herausnimmst, aber im Laufe der Stunden zusammenfließt und eine glatte Oberfläche bildet.)

Wenn die Druckkräfte nicht gleichmäßig wirken, fängt das Medium an, sich in die Richtung der geringeren Druckkraft zu bewegen - es kann dabei auch seitlich ausweichen. Das Medium wird sich also so lange bewegen, bis ein Kräftegleichgewicht hergestellt ist, und das ist eben genau dann der Fall, wenn die Druckkräfte aus allen Richtungen gleich groß sind.

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Excel behandelt Daten intern als Zahlen, wobei die Einheit 1 Tag ist. 1 Stunde ist demnach 1/24 Tag, 1 Minute 1/1440 und 1 Sekunde 1/86400 Tag.

Wie sollen denn diese Werte interpretiert werden? Was bedeutet z. B. +189:31?

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An möglichen Ursachen fällt mir ein:

  • Du befindest dich mitten zwischen zwei oder drei Sendemasten, und im Moment ist das Wetter besonders ungünstig (nasses Laub an Bäumen, Nebel, ..)
  • Beim letzten Gewitter wurde der nächste Mobilfunkmast beschädigt
  • Der nächste Mobilfunkmast wird gerade gewartet oder repariert
  • Die Antenne in deinem Telefon hat sich gelöst oder hat Kontakt zum Gehäuse bekommen

Funktioniert dieselbe SIM-Karte in einem anderen Gerät?

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Soweit ich weiß, ist man in der klassischen Antike erstmalig auf den Gedanken gekommen, systematisch schriftliche Vokabeltabellen anzulegen. Leute in Grenzgebieten zweier Kulturen und reisende Kaufleute konnten schon in prähistorischer Zeit zwei oder mehrere Sprachen einigermaßen bis fließend sprechen.

Wenn man einmal auf die Idee gekommen ist, möglichst das gesamte Wissen seiner Zeit systematisch zu erfassen ("Enzyklopädie"), gehört dazu natürlich auch das Wissen über die bekannten Sprachen, einschließlich Lexik (Wörter mit Bedeutungen) und Grammatik.

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  1. Stichwort "lebenslange Immunität" - "Kinderkrankheiten" heißen so, weil sie überwiegend oder fast nur Kinder befallen, eben wegen der erworbenen Immunität (das heißt aber in keiner Weise, dass sie deshalb auch harmlos wären)
  2. Das Gegenteil von immunsystemfördernden ("abhärtenden") Gewohnheiten (Kneipp-Kurer vs. Warmduscher ...) u. v. a. mehr
  3. Das Gegenteil zu 2.; die empfohlenen Maßnahmen zu Corona-Zeiten (sollte offensichtlich sein), kein Missbrauch von Antibiotika (dieser Missbrauch führt zu den allseits beliebten "multiresistenten Keimen") u. v. a. mehr
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Könnte an einem fehlerhaften Versuch liegen, durch Farbtricks die Kanten der Buchstaben optisch zu glätten. (Für verschiedene Anordnungen der Farben sind verschiedene Parameter nötig.)

Für eine Zusammenfassung der wichtigsten derartigen Fehler und ihrer Behebung siehe https://praxistipps.chip.de/schriften-in-windows-schaerfen-so-funktionierts_24067 - Schritt 3: Die automatische Kantenglättung justieren (hier kommen die Tricks mit den farbigen Teilpixeln zum Tragen)

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Das könnte an der Formatierung der Vorlage für die Einzählung liegen. Hast du mal (auch versehentlich) die Einrückung aufgehoben und dann auf "für Vorlage übernehmen" geklickt?

Bleibt es nach Drücken der Leertaste beim Format "Standard" bzw. "Textkörper" bzw. dem gerade eingestellten Absatzformat?

Verwendest du ein eigenes Absatzformat?

Irgendwo in den Einstellungen - ich erinnere mich schwach an "Autokorrektur" - kann man einstellen, was nach Minuszeichen + Leerzeichen passieren soll. Vielleicht hat sich hier auch was zurückgestellt.

Ist die Standardvorlage für neue Dokumente immer noch "Normal.dot" oder etwas anderes?

Ist die Vorlage des aktuellen Dokuments eins von "Normal.dot"/"Normal.dotx"/"Normal.dotm" oder etwas anderes?

(Wenn du nicht weißt, wo man einen dieser Punkte herausfindet, schau dir erst mal die anderen an und dann frag zurück - auch ich weiß nicht von allen auswendig, wo man es nachsehen/einstellen kann.)

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USB "Duplicator"?

Moin Leute, ich arbeite als Systemintegrator und verwalte mit meinem Team um die 1500 PCs. Diese PCs müssen regelmäßig getauscht und geupgradet werden. Jeder PC hat zwar andere Programme und so weiter aber einige Schritte sind dann doch die selben. Deshalb nutze ich seit längerer Zeit mehrere Malduino Elites. Die funktionieren super und nehmen mir eine Menge arbeit ab. Aber dennoch müssen die in jeden PC einzeln eingesteckt werden und dann muss man warten bis die fertig sind. Dann der nächste PC und so weiter.

Also hatte ich folgende Idee. Eine Art USB Duplicator. Also mit anderen Worten, ich schließe zum Beispiel eine Tastatur an 4 PCs gleichzeitig an. Heißt ich kann meine Malduinos gleichzeitig an mehreren PCs ausführen. Würde halt vier mal schneller gehen. Und ich spar mir den Knopfdruck auf dem KVM Switch. Aber das ist weniger das Problem :)

Das Problem ist nur, ich konnte im Internet sowas nicht finden. Ist ja auch logisch, wer kauft sowas schon...

Da USB leider nicht einfach ein Signal ist, dass in die eine Richtung gesendet wird, wie VGA zum Beispiel, kann ich auch nicht einfach einen Y-Adapter bauen. Es muss also irgendwie ein Controller rein. Das dies irgendwie möglich ist, weiß ich auch. Keygrabber machen ja nichts anderes. Ich weiß nur leider nicht wie die das machen.

Ich habe sehr viel Erfahrung im Bereich Elektrotechnik und löten, sowie SMT als auch THT.
Programmieren ist nicht so meins aber das kriege ich auch schon irgendwie hin. Was ich damit sagen will, ich brauche keine fertig Lösung. Ich kann mir das auch selber bauen. Ich wüsste nur gerne wie. Ich hoffe da kennt sich jemand besser aus als ich.

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Kurze Recherche hat auf Arduino verwiesen: https://www.dinotools.de/en/2016/11/09/use-an-arduino-board-to-emulate-a-keyboard/

Bräuchte natürlich für jedes emulierte Keyboard einen eigenen Microcontroller und einen weiteren, um das Signal der physischen Tastatur entgegenzunehmen und auf die emulierten Tastaturen zu verteilen; hier müsstest du schauen, ob das im Budget drin ist.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Tastendrücke irgendwo auf einem Netzlaufwerk zu hinterlegen und auf den einzelnen PCs ein Makro-Programm (ich persönlich kenne AutoHotkey am besten) laufen zu lassen, dass diese Tastendrücke regelmäßig abfragt und lokal emuliert. Vermutlich würde ich einfach leere Dateien anlegen, deren Namen jeweils aus einer fortlaufenden Nummer (oder einem Zeitstempel), ggf. einem Trennzeichen sowie dem Tastencode bestehen. AutoHotkey hätte auch den Vorteil, dass die Maschinen nicht unbedingt synchron laufen müssen, da AutoHotkey darauf warten kann, dass ein bestimmtes Fenster geöffnet oder geschlossen ist und sogar darauf, dass ein bestimmtes Fenster einen bestimmten Text in einem bestimmten Steuerelement enthält.

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Aus der Zeit, als ich noch regelmäßig zigkilometerweise Rad gefahren bin (etwa in dem Alter, in dem du jetzt bist), kenne ich solche Werte auch von mir - bei Anstrengung geht der systolische Wert deutlich nach oben, während der diastolische etwas fällt.

Da du dich nach den Kommentaren nicht kurz vor der Messung nicht körperlich angestrengt hast, ist eine solche Anstrengung also nicht die Ursache hiervon. Es könnte allerdings sein, dass du etwas getan hast, was du normalerweise vor kreislaufbelastendem Sport tust. Da hatte ich bei mir beobachtet, dass Blutdruck und Puls schon vor der Belastung etwas steigen. (Das habe ich dann auch bewusst eingesetzt, indem ich vor einer Talsohle ein paar schnellere und tiefere Atemzüge genommen habe, wodurch mein Puls merklich anstieg und ich gleich zu Anfang der Steigung schon volle Leistung bringen konnte.)

Warst du vielleicht seelischem Stress ausgesetzt? Wobei ich bei mir allerdings beobachte, dass nach einem Streit mit meiner Frau auch mein diastolischer Blutdruck weit höher ist als für Ruhe noch medizinisch vertretbar.

Schreib dir das auf die Liste der Dinge, die du deinen Arzt beim nächsten Besuch fragen willst.

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Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil es Biotope mit sehr verschiedenen Salzgehalten des Bodens gibt, z. B. Salzwiesen im Überflutungsbereich der Küsten. Entsprechend gibt es auch Pflanzen und allgemein Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren, die sich den verschiedenen Bodensalzgehalten angepasst haben.

Darüber hinaus kommt es nicht auf den absoluten Salzgehalt des Bodens an, sondern auf den Anteil, der in der Bodenfeuchtigkeit gelöst ist. Verschiedene Böden können Salz verschieden gut adsorbieren (binden). (Quelle: Hortipendium-Artikel zu Salzgehalt, und hier der 2. Absatz - "Für das Gedeihen der Pflanzen ist jedoch die Salzkonzentration der Bodenlösung maßgeblich [...]")

Zahlenwerte habe ich bei grin.com gefunden - hier allerdings als spezifische Leitfähigkeit des Bodenwassers (in "Millisiemens pro Zentimeter"), eine Einheit, die wesentlich leichter ermittelbar ist als Massenanteile einzelner Ionen und im Wesentlichen parallel mit der molaren Ionenkonzentration (entspricht in etwa Salzkonzentration) läuf.

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Die charakteristische Gleichung ist die Gleichung

M • v = lambda v

(wobei lambda für die Eigenwerte steht)

in eine Polynomgleichung übersetzt.

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Obige Gleichung lässt sich umformen (E ist die Einheitsmatrix):

0 = M • v - lambda v

= M • v - lambda E • v

= (M - lambda E) • v

Da ein Eigenvektor nie der Nullvektor ist, folgt hieraus, dass

det( M - lambda E ) = 0

d. h. die Determinante ist 0.

Wenn man die Determinante der n×n-Matrix (M - lambda E) formal ausrechnet, erhält man ein Polynom n-ten Grades in lambda, nennen wir es P_n(lambda).

Die Gleichung

P_n(lambda) = 0

nennt man das charakteristische Polynom von M.

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In deinem Beispiel:

    ( 2-λ  2   2 )
det (  3  3-λ  3 )
    (  2   3  3-λ )

= (2-λ) (3-λ) (3-λ) + 2 3 2 + 2 3 3 - (2-λ) 3 3 - 2 3 (3-λ) - 2 (3-λ) 2

= -λ³ + 8 λ² - 2 λ 

Die Lösungen der Gleichung

-λ³ + 8 λ² - 2 λ

sind (lt. Wolfram|Alpha)

0, 4 - √14, 4 + √14

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Hab mal recherchiert, ob ich FreeSync richtig in Erinnerung hatte (als "Bandbreite" der Vertikalfrequenz, in der der Monitor sich selbst einstellen kann) - hatte mich aber geirrt. Trotzdem lasse ich meine Antwort für die alten Röhrenmonitore mal stehen. (Übrigens scheint es unter Gamern wieder einen Trend zurück zur Röhre zu geben.)

Recherche: https://www.google.com/search?q=freesync

Treffer mit Erklärungen zu den Begriffen sowie einiger Probleme, die auftauchen können:

https://www.vodafone.de/featured/gaming/g-sync-und-freesync-die-monitor-technologien-erklaert/#/

https://www.cyberport.de/blog/lifestyle/erstmalverstehen-v-sync-g-sync-freesync/2018/05/17/

"V-Frequenz: 56-76Hz" bedeutet, dass dein Monitor damit zurechtkommt, wenn deine Grafikkarte zwischen 56 und 76 Bilder pro Sekunde liefert. Du schreibst, dass du 50 FPS im Durchschnitt bekommst - das ist weniger als die minimale Frequenz von 56 Hz, sodass dein Monitor Klimmzüge macht, um noch ein halbwegs brauchbares Bild zu liefern, anscheinend ohne überzeugenden Erfolg.

Möglicherweise hilft es, wenn du die Framerate des Games so einstellst, dass der Monitor mit der Hälfte einer seiner möglichen Frequenzen angesteuert wird, also 28-38 FPS.

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Ursprünglich bei Röhrenmonitoren Vertikal-Frequenz.

Hier wird der Elektronenstrahl zeilenweise von links nach rechts über die Bildfläche geführt. Die Frequenz, mit der die horizontale Ablenkung langsam von links nach rechts läuft und dann plötzlich nach ganz links gestellt wird, ist die "Horizontalfrequenz".

Zugleich wird die jeweils "geschriebene" Zeile langsam von oben nach unten über die Bildfläche geführt und immer wieder zwischendurch nach ganz oben gestellt. Die Frequenz, mit der dies geschieht, ist die "Vertikalfrequenz".

(Exkurs: Es gibt auch die Möglichkeit, immer abwechselnd bei einem Durchlauf von oben nach unten die Zeilen mit ungeraden Nummern und beim nächsten Durchlauf die Zeilen mit geraden Nummern zu schreiben. Das nennt sich "Interlacing" ("Verflechten"). Dadurch fällt Flimmern nicht so sehr auf.)

Von Bedeutung sind beide Frequenzen: die Vertikalfrequenz ist - wenn alle Zeilen hintereinander "geschrieben" werden - identisch mit der Bildwiederholfrequenz, beim Interlacing mit der halben Bildwiederholfrequenz. Die Horizontalfrequenz ist die höchste Frequenz, die auf das System einwirkt, und damit auch die, mit der das System überlastet werden kann - weshalb die Horizontalfrequenz immer begrenzt ist.

Die Bildwiederholfrequenz ist das, was auf Englisch "Frames per Second" (FPS) bezeichnet wird.

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Bei LCD-Bildschirmen und allgemein bei Bildschirmen, bei denen jedes Pixel einzeln angesteuert wird, spielen diese Frequenzen keine Rolle. Hier dürfte "V-Frequenz" zu "Videofrequenz" umgedeutet worden zu sein.

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Menü Einstellungen (die drei ... rechts oben) -> Einstellungen -> Benutzerdaten importieren -> gewünschte Haken setzen bzw. drinlassen -> auf "Importieren" klicken

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Es gibt zu wenige Buchstaben, selbst wenn man das griechische Alphabet hinzunimmt, deshalb muss ein Buchstabe für mehrere Bedeutungen herhalten. Hier ist alpha (wie schon mehrfach gesagt) nicht der Temperaturausdehnungs-, sondern der Widerstandskoeffizient.

Die "100" bei "Pt 100" bedeutet, dass bei Nenntemperatur der Widerstand des Elements 100 Ω beträgt. Damit ist die Brücke genau bei der Nenntemperatur des Temperaturfühlers abgeglichen. Ansonsten hast du zwei Spannungsteiler mit verschiedenen Teilverhältnissen.

Was nicht in der Aufgabenstellung steht und man also nachschlagen muss, ist die Nenntemperatur des Widerstands. Nach dieser Google-Suche ist die Nennspannung positiv temperaturabhängiger Widerstände in aller Regel 25 °C (übrigens generell für temperaturabhängige Widerstände).

Damit gilt

R_Pt = 100 Ω * (1 + α * (T - 25 °C))

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Bei meinem ersten Smartphone habe ich den Akku zwei- oder dreimal ausgetauscht und es dazu nur ausgeschaltet. Danach brauchte ich keine einzige Einstellung neu vorzunehmen.

Auch sonst hat das Auswechseln eines Akkus auf die Einstellungen nicht mehr Einfluss, als wenn man das Gerät liegenlässt, bis der Akku leer ist, und dann noch ein paar Tage darüber hinaus. Auch hier habe ich nie festgestellt, dass irgendwelche Einstellungen oder Speicherinhalte verloren gegangen sind (bei Geräten mit fest verbautem Akku - schlaflose Nächte denen, die dafür verantwortlich sind).

Die Leute in diesem Laden dürften also einfach inkompetent und/oder faul sein.

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Linux kommt damit klar (Debian/Knoppix), aber der X-Server verwendet nur die primäre Karte - die sekundäre zeigt nur Textkonsolen.

Windows (7 professional) kriegt das nicht gebacken, selbst wenn jede Karte einzeln einwandfrei funktioniert. Hoffentlich ist das bei Windows 10 inzwischen behoben; ich denke aber, nicht.

Für so etwas würde ich vermutlich eine virtuelle Maschine und eine USB-Grafikkarte verwenden. (Zocken natürlich auf der physischen Maschine mit der besseren Grafikkarte). Oder einfach zwei Computer nehmen (zum Streamen reicht auch ein einfaches Modell oder ein Tablet).

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Typische Pubertätserscheinung. Ist deshalb nicht weniger unangenehm, aber man kann es wenigstens irgendwie einordnen. Es gibt sich wieder - das stimmt zwar, hilft aber im Moment auch nicht weiter.

Wenige soziale Kontakte - v. A. zu Gleichaltrigen - sind ein echtes Problem, besonders in dieser Lebensphase. Wenn du dich nicht aufraffen kannst, dir ein paar Sportvereine, Gruppen wie CVJM, ... anzusehen, setz dich ganz still in eine Ecke und blase Trübsal. Wenn du das nicht mehr aushältst, geh raus an die frische Luft und beweg dich. Am besten mit was zu tun, lad dir z. B. eine Pflanzenbestimmungs-App runter oder/und kauf dir ein entsprechendes Buch.

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Das Öl in der Creme kann Kunststoffe anlösen (sieht hässlich aus, besonders, wenn es Fingerabdrücke gibt) und insbesondere Klebstoffe und Bindemittel von Farben angreifen (die Buchstaben können sich ablösen). Hängt aber stark von den verwendeten Kunststoffen / Bindemitteln / Klebern ab. Meistens ist aber die größte Gefahr, dass Creme unter die Tasten gerät und dort Staub festklebt. Das kann auf Dauer zu Komplettausfällen von einzelnen Tasten führen.

Kann auch das Mousepad verschmieren und ein sauberes Erkennen der Mausbewegung erschweren.

Ein paar Minuten warten und dann Finger abwischen wäre schon ratsam.

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Nach der Theia-Hypothese müssen sich die Bruchstücke, die später Mond und Erde gebildet haben, am Anfang nahezu berührt haben. Das Erde-Mond-System dürfte mindestens etliche Jahrmillionen gebraucht haben, um eine annähernde Kreisbahn zu erreichen.

Soweit ich es in Erinnerung habe, liegt die Rotationsdauer eines gebundenen Erde-Mond-Systems bei 60 Tagen. Mit den Keplerschen Gesetzen kann man daraus das Verhältnis der Mondentfernungen berechnen. Zur Zeit der Dinosaurier soll die Tageslänge ca. 18 unserer heutigen Stunden betragen haben (nach Rückrechnungen der heutigen Verlängerung der Tagesdauer); hieraus kann man die Gezeitenwirkung des Mondes berechnen.

Kurz nach der Entstehung könnte sich die Erde in 6 Stunden um ihre Achse gedreht haben; damals müssten die Gezeitenkräfte so stark gewesen sein, dass sie sogar Vulkanismus auslösen konnten. Aber ob es hierzu noch Belege gibt, wüsste ich nicht.

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Die Anfänge der Dateinamen (20200430_...) finde ich sehr gut lesbar.

Dies ist ja auch nur eine Vorschau der Bilder - sie ist nicht dafür gedacht, hier Einzelheiten zu erkennen.

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Ach so, du meinst die Überschrift dieser Bildersammlung? Das ganz hellgraue (ca. 2,5% grau) in beiden Bildern?

Fehler des Designers des UI der App, oder "glänzende" Idee seines Chefs.

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Die Ausdrucksweise, dass Gegenstände einen erwarten, ist mir seit meiner Kindheit geläufig. Es handelt sich um eine Metapher.

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Verlängerungskabel vor dem Aufwickeln an Stecker und Kupplung fassen und als Doppelstrang aufwickeln. Vermindert Verdrehungen bei der nächsten Verwendung.

Beim Wechsel von Glühbirnen einen Tropfen Öl aufs Gewinde geben. Damn fressen die sich nicht so fest und lassen sich auch nach Jahren herausdrehen, ohne dass der Kolben sich vom Gewinde löst. (Wird durch LEDs mehr und mehr gegenstandslos.)

Produkte, die nach Anbruch gekühlt werden sollen (z. B. H-Milch) ein paar Stunden vor Öffnen in den Kühlschrank stellen - sie halten dann einen Tag länger.

Kakaogetränkepulver erst mit wenig Flüssigkeit glattrühren - beugt Klumpen vor

Gummiringe luftdicht verpackt und vor Licht geschützt aufbewahren - sie zerfallen dann nicht so schnell.

Sodbrennen? Ein Glas Wasser, einen kräftigen Schuss Essig hinein, eine gute Messerspitze Natron dazu, umruhren, bis es nicht mehr schäumt. Schmeckt nicht grade gut, wirkt aber wesentlich besser als ungepuffertes (im chemischen Sinne) Natron, v. A. ist es nach 5 Minuten nicht schlimmer als vorher.

Nach fettem Essen Essigwasser statt Kräuterlikör - schmeckt natürlich nicht so gut, wirkt aber wesentlich besser.

Klemmende Schubladen und Reißverschlüsse mit (weißem) Kerzenwachs abreiben zum Schmieren (von meiner Mutter).

Ein paar Euro mehr ausgeben für qualitativ hochwertiges Essen - schmeckt nicht nur besser, der Körper bekommt auch eher alles, was er braucht, und signalisiert früher, dass er satt ist. Dadurch relativiert sich der Preisunterschied und man nimmt nicht so stark zu (oder sogar ab).

Gefühlt halb so schnell sprechen - ist doppelt so gut verständlich und kostet lt. Stoppuhr nur ca. 10% mehr Zeit. Gilt entsprechen auch fürs Schreiben per Hand. (Beim Tippen lohnt es sich, weil das Korrigieren der vielen Fehler bei etwas höherer Geschwindigkeit viel mehr Zeit kostet.)

Nichts über Kanten von Tischen und Arbeitsflächen überstehen lassen - man stößt zu leicht dagegen und schmeißt den überstehenden Gegenstand oder einen anderen herunter.

Olivenöl (oder anderes Küchenöl) ist preiswerter und wesentlich besser hautverträglich als Hautcreme auf Mineralölbasis (z. B. Vaselinebasis).

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Zentral: ein Server, das "Zentrum", kennt das gesamte Netzwerk. Vorteile: am wenigsten Overhead, normalerweise schnell; Nachteile: "Single Point of Failure", bei höherer Belastung langsam

Dezentral: Alle Knoten sind gleichberechtigt oder das Netzwerk besteht aus mehreren gleichberechtigten Teilnetzen. Es gibt kein Zentrum, das alles kontrolliert. Vorteile und Nachteile: Umkehrung der Nachteile und Vorteile von vorhin

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Das ist gleich den Wahrscheinlichkeiten, dass bei einfacher Ziehung 0, 1, ..., 7 der Zahlen 1 bis 7 auftreten.

Für 0 richtige

42   41   40   39   38   37   36
-- * -- * -- * -- * -- * -- * -- 
49   48   47   46   45   44   43

Für 1 richtige

 7     42   41   40   39   38   37
--  *  -- * -- * -- * -- * -- * -- 
49     48   47   46   45   44   43

Für 2 richtige

 7    6     41   40   39   38   37
-- * --  *  -- * -- * -- * -- * -- 
49   48     47   46   45   44   43

usw.

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Es gibt nicht "das beste" Buch - was besser geeignet ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, z. B. Vorwissen in .NET (v. A. Visual Basic), Vorwissen in anderen objektorientierten Programmiersprachen, Lerntyp.

Was im Allgemeinen empfehlenswert ist, sind Bücher von Microsoft Press - also direkt von der Quelle herausgegeben. Es dürfte immer noch so sein, dass man im Internet einzelne Kapitel als Leseprobe nehmen kann.

Oder auch https://www.rheinwerk-verlag.de/c-8-mit-visual-studio-2019_4699/ - oder der kostenlose Vorgänger http://openbook.rheinwerk-verlag.de/visual_csharp_2012/ (wenn du damit klarkommst, dass die meisten Dinge bei Visual Studio 2019 deutlich verbessert sind, ein paar Dinge - wie das gebundene Umbenennen von Variablen - aber deutlich verschlechtert; die Grundlagen bleiben ja gleich)

Aus eigener Erfahrung kann ich leider nichts dazu sagen - dazu bin ich schon viel zu lange im Thema drin und habe auch seit (gefühlt) Jahrzehnten keine Nachhilfe im Programmierenlernen gegeben.

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Nein, der PC setzt sich in eine Art Halbschlaf - der Energieverbrauch wird auf das Nötigste gedrosselt, um die Speicherinhalte zu behalten (um innerhalb von Sekundenbruchteilen - in der Praxis eher Sekunden - wieder weiterarbeiten zu können). Dabei werden sämtliche Prozesse und der Prozessor selbst angehalten. Weil kein Prozess mehr läuft, läuft natürlich auch kein Download weiter.

"Energie sparen" aktiviert den "Standby-Modus" (Erklärung siehe hier), solange man im Energiesparplan nichts Anderes ausgewählt hat.

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Um beim Download möglichst wenig Energie zu verbrauchen, kannst du im "Mobilitätscenter" (irgendwo in der Systemsteuerung; beim Laptop über Rechtsklick auf das Akkusymbol) den Energieplan (nennt sich hier aufgrund der unverständlichen Weisheit Microsofts "Akkustatus") "Energiesparmodus" wählen. Den kannst du ggf. noch etwas in Richtung geringerer Energieverbrauch anpassen.

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Schwierig.

Vor .NET gab es in VB eine zuverlässig verfügbare implizite Instanz vor Form-Klassen, die so hieß wie die Klasse selbst (solange man diese als die einzige Instanz verwendete). Hier konnte man Form2 öffnen mit

Show Form2

was unter .NET

Form2.Show() ' VB

bzw.

Form2.Show; // C#

entspricht.

Das habe ich vor etlichen Jahren auch unter .NET (weiß nicht mehr, ob VB oder C#, aber das ist unter .NET ja egal) geschafft. Das Problem war nur, sobald ich auf irgendwas seltener Verwendetes (weiß leider nicht mehr was) zugegriffen habe, hagelte es Kompilierungsfehler, die auch durch Rückbau des Codes nicht mehr weggingen. Da blieb mir nur noch die folgende Möglichkeit, die Etliches an "Boilerplate"-Code (unnötig wiederholtem Code) verwendet, dafür aber zuverlässig funktioniert:

public class Form1 {
    // im Deklarationsbereich
    public Form2 Form2Instance = new Form2();
    
    // weiterer Code
    
    private void button1_Click(/* argumente */) {
        Form2Instance.Show();
    }
    
    // weiterer Code
    
}
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Hängt davon ab, wie sehr du dich in der Sprache zuhause fühlst.

Auf internationalen Kongressen mit Konferenzsprache Englisch denke ich spätestens ab dem zweiten Tag auf Englisch und träume spätestens in der dritten Nacht größtenteils auf Englisch (d. h. auf Deutsch und anderen Sprachen nicht häufiger als normalerweise auf anderen Sprachen als Englisch).

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Lichtgeschwindigkeit?

Hallo, seit wir in der Schule Albert Einsteins Relativitätsformel durchgenommen haben denke ich viel darüber nach (wahrscheinlich etwas zu viel). Ich weiß, dass es nur ein Gedankenexperiment ist und physikalisch nicht möglich, aber irgendwie muss ich ständig darüber nachdenken, vielleicht geht es dem ein oder anderen ja ähnlich.

Und zwar besagt Albert Einsteins Relativitätsformel ja aus, dass die Zeit mir zunehmender Geschwindigkeit langsamer vergeht. Wenn man jetzt in einem Raumschiff wäre, dass mit Lichtgeschwindigkeit fliegt bleibt die Zeit ja stehen. Natürlich geht das nicht, weil die Masse dabei unendlich groß werden würde, aber nehmen wir mal an es würde gehen.

Wenn nun aber die Zeit nicht mehr vergeht, existert ja auch keine Geschwindigkeit mehr, weil die Geschwindigkeit ja die Strecke ist, die man in einer bestimmten Zeit zurücklegt, ohne Zeit also keine Geschwindigkeit. Da stellt sich mir die Frage, wie man das Raumschiff wieder bremsen könnte. Man kann ja nicht einfach die Bremse anziehen, weil man sich dafür Bewegen müsste. Auch eine elektronische Zeitsteuerung funktioniert nicht, weil erstens die elektronische Uhr aufhört zu laufen und zweitens der Strom in den Kabeln gar nicht fleißen könnte, da ja Geschwindigkeit nicht mehr existert.

Und wie ist das mir den Triebwerken von so einer Rakete, die würden doch auch nicht funktionieren ohne die Zeit? Und verbrauchen die dann Treibstoff, weil der Treibstoff hat ja auch Lichtgeschwindigkeit und die Treibstoffpumpe und die Treibwerke arbeiten ja auch nicht oder?

Ein anderes Problem wäre, dass man, falls man doch einen Weg findet den Vorgang wieder abzubrechen, ihn nicht abbrechen kann, weil selbst wenn man die Geschwindigkkeit nach 0,001 Sekunden wieder drosselt, man erreicht diese 0,001te Sekunde ja nie, weil die Zeit absolut still steht. Wäre man also in diesem System für immer gefangen?

Und wie ist das jetzt wenn man eine Taschenlampe anschaltet (auch wenn das der 3. Absatz meiner Frage ja eigentlich ausschließt), leuchtet die dann, weil die Lichtgeschwindigkeit konstant ist oder wird das Licht dann quasi in die Taschenlampe gepresst und kommt gar nicht raus, weil die Taschenlampe ja selbst Lichtgeschwindigkeit hat.

Und was wenn man schneller als Lichtgeschwindigkeit wäre, dann müsste die Zeit doch rückwärts laufen? Damit wäre man aber sofort wieder etwas in der Zeit zurück und wäre wieder an dem Zeitpunkt, an dem man die Lichtgeschwindigkeit noch nicht erreicht hat. Da dieser effekt ja theoretisch sofort eintritt, nachdem man die Lg überschritten hat, überschreitet man sie ja gar nicht erst. Gibts es da eine Lösung für das Problem?

Mir würde noch viel mehr einfallen, aber die Frage darf irgendwie nicht länger sein.

Vielleich ist euch ja gerade Langweilig und ihr wollt eure Gedanken dazu schreiben, ansonsten ignoriert es einfach.

Ach ja, ist ein normal, dass ich mit 16 über solche Sachen nachdenke oder sollte ich mal ein psychologisches Gutachten machen lassen XD.

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Stimmt, das Ding lässt sich nie wieder abbremsen.

Dass die Zeit im Raumschiff langsamer vergeht, ist für einen äußeren Beobachter so. Für einen Beobachter im Raumschiff vergeht die Zeit dort normal, dafür vergeht die Zeit auf den umgebenden Planeten langsamer. (Deshalb "Relativitäts"-Theorie.)

Aber außer der Zeitdilatation gibt es auch die Längenkontraktion. Für den Beobachter auf einem Planeten wäre das Raumschiff eine unendluch dünne Scheibe quer zur Flugrichtung, dür den Beobachter im Raumschiff wäre das Universum etwas Dünnes, scheibenförmiges. Die Reise wäre in dem Moment zuende, in dem sie begonnen hat.

Die Taschenlampe würde sich für den Beobachter im Raumschiff völlig normal verhalten, für einen Beibachteg außerhalb würde sie ihr eigenes Licht im Moment des Abstrahlens wieder einholen. Da das Licht ohnehin auf unendliche Wellenlänge / Frequenz 0 "rotverschoben" ist, würde man sowieso nichts davon mitbekommen.

Eine Bewegung mit mehr als Lichtgeschwindigkeit ist physikalisch äquivalent einer Reise in die Vergangenheit. Für einige, aber nicht für alle Beobachter. Ein kontinuierlicher Übergang in eine Bewegung in Zeitrückwärtsrichtung entspräche einer Vernichtung zweier entgegengesetzt gleicher Raumachiffe, ein Übergang von Zeitrückwärtsrichtung in Zeitvorwärtsrichtung entspräche einer "Paarerzeugung".. Vgl. Feynnman-Diagramme.

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Vermutlich wird das Programm schon sagen, wenn was umgestellt werden muss. VMWare tut es jedenfalls.

Sonst steht es auch in der Installationsanleitung. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass das System (BIOS/UEFI) von vornherein richtig eingestellt ist.

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Die Bogenlänge eines Teils einer Kreisbahn (eines Kreisbogens) ist s = r φ, wenn φ der (Zentri-)Winkel des Kreisbogens ist.

Vgl. die Bezeichnungen beim "Kreissektor". Bei Wikipedia steht hier allerdings θ (theta) statt φ (phi). Es gibt (zu) viele verschiedene gebräuchliche Bezeichnungen für Winkel.

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Vom direkten Sinn her bedeutet beides dasselbe.

Es gibt aber Nuancen in dem, was "zwischen den Zeilen" steht: "bis Sonntag" empfinde ich als ein gewöhnliches Zeitadverbativ, "bis zum Sonntag" betont den Sonntag, sodass ich erwarte, dass an diesem Sonntag etwas Besonderes ist - etwa ein Konzert, dass die beiden besuchen wollen, oder einfach "nur", dass der Sonntag der wöchentliche Feiertag des Christentums ist.

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Eine Steigerung wäre "bis zu dem Sonntag" - hier erwarte ich aber eine Ergänzung, die erklärt, was an diesem Sonntag so besonders ist, z. B. "bis zu dem Sonntag, an dem die Chemiestudenten-Band Praseodyme ihr neues Album Rare Earth Rock vorstellt", oder dass dieser Sonntag schon vorher als besonders herausgestellt worden ist, z. B. "Am Sonntag, den 2. Mai stellt die Chemiestudenten-Band Praseodyme ihr neues Album Rare Earth Rock vor. Bis zu dem/diesem Sonntag bleibe ich bei meiner Freundin."

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Dasselbec Problem hatte ich in unserer vorigen Wohnung auch. Ich habe glücklicherweise einen Punkt gefunden, an dem ein WLAN-Repeater sowohl Wohnung als auch Keller gut genug sehen konnte. Vielleicht findest du so einen auch - etwa an der Treppe oder am Fenster.

Powerline hat große Schwierigkeiten, Signale zwischen verschiedenen "Phasen" zu übertragen. Such in der Wohnung eine Steckdose, die an derselben Phase hängt wie der Kellerraum. Aber auch dann dämpfen Magnetsicherungen die HF-Signale sehr stark. Da helfen HF-Koppler im Sicherungskasten.

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Oben im Kasten steht die allgemeine Form der Brutto-Neutralisationsgleichung (brutto bedeutet hier, dass die Ionen mit aufgeschrieben werden, obwohl sie sich bei der Reaktion nicht ändern).

Direkt darunter steht die allgemeine Netto-Neutralisationsgleichung (netto bedeutet hier, dass nur die Verbindungen aufgeschrieben werden, die sich auch ändern). Die ist zur Kenntnisnahme da. (Und zum Auswendiglernen.)

Die Zeile mit den Namen ist verrutscht - die Namen gehören unter die Verbindungssymbole.

Didaktisch ausgesprochen ungeschickt ist, dass hier die Reihenfolge von Säure und Base gegenüber dem Kasten vertauscht ist. Derartige Reihenfolgen sollte bei der Einführung eines neuen Themas erst einmal konsistent sein und erst nach dem ersten Satz Übungsaufgaben geändert / durcheinandergewürfelt werden, aber auch nicht wesentlich später.

Beim Beispiel sollst du erst einmal die Wortgleichung zur Kenntnis nehmen und mit den allgemeinen Gleichungen vergleichen. Teil der Aufgabe dürfte sein, Base und Säure zu identifizieren.

Der Anfang, den du geschrieben hast, ist schon mal nicht schlecht. (Außer dass das O in CO₂ bzw. H₂CO₃ groß ist - Co heißt Kobalt.)

Dann müsstest du noch die Formeln für Natrimcarbonat (Na₂CO₃) und Wasser (H₂O) ermitteln und hinschreiben.

Da jetzt die Anzahlen der Atome der verschiedenen Arten rechts und links nicht übereinstimmen, müsstest du diese durch "stöchiometrische Vorfaktoren" vor den Verbindungen ausgleichen.

Bei der Ionenschreibweise schreibst du die Ionenbestandteile statt der kompletten Verbindungen hin.

Kleine Schwierigkeit: da man heute nicht mehr H⁺, sondern H₃O⁺ schreibt, musst du vermutlich die Kohlensäure in Wasser komplett dissoziieren:

H₂CO₃ + 2 H₂O --> CO₃²⁺ + 2 H₃O⁺

Diese Ionen schreibst du auf die linke Seite.

Auf die rechte Seite kommen dann die neutralen Moleküle und die Ionen der Produkte.

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Gehen wir mal davon aus, dass eine Interpolation eine angemessene Herangehensweise ist. (Bei einer anzupassenden Funktion ist sie das z. B. nicht - z. B. Regressionsgerade.)

Dazu fällt mir ein, was Wolfram Research dazu gesagt hat, wieso sie Funktionsplots grundsätzlich nur über Streckenzüge und nicht über krummlinige Interpolationen darstellen, obwohl hierzu wesentlich mehr Rechenschritte notwendig sind, um einen ebenso glatten Eindruck zu erzielen. Das betrifft alle krummlinigen Interpolationen, nicht nur Splines.

Zum Einen neigen Interpolationsfunktionen dazu, "unkontrolliert" zu schwingen. Bekannt ist das "Überschwingen" bei Fourier-Synthesen, wodurch die Funktionsreihen von Rechtecksignalen wohl nicht mal mehr gleichmäßig konvergieren. Ähnliches hat man auch bei Spline-Interpolationen von Signalen mit scharfen Kanten - die lassen sich mit glatten Interpolationsfunktionen prinzipiell nicht wiedergeben.

Aber auch bei glattem Kurvenverlauf gibt es solche Effekte, wenn auch seltener so deutlich.

Zu Anderen muss man bei Spline-Interpolationen (und allgemein bei Interpolationen höherer Ordnung) willkürlich festlegen, wie die Interpolationsfunktion sich an den Rändern des Interpolationsintervalls verhalten soll. Hierzu gibt es kein allgemein sinnvolles Verfahren, man muss sich für jedes konkrete Problem was überlegen, und nicht immer sagt die Theorie ein bestimmtes Verhalten voraus.

(Ein unbeschränktes Interpolationsintervall hilft auch nicht - die Funktion könnte weit draußen unbeschränkt schwingen. Meistens dürfte das in der Praxis falsch sein, aber eben nur meistens und nicht immer.)

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Aufrüsten wird da auch nichts bringen (außer dass das Gerät ein paar Sekunden später abstürzt). Das hört sich stark nach einem Bug an oder nach einer defekten, verstopften oder blockierten Kühlung (Hitze -> heruntertakten -> höhere prozentuale Auslastung).

Betrifft das nur ein Spiel oder alle?

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Gute Lehrbuchautoren können alles, was man zu Redoxreaktionen in Schule oder Studium wissen muss, in einem bis fünf Kapiteln erklären. Zum Verstehen brauchst du allerdings Etwas an Begabung und Etliches an Fleiß.

Aber hier würde es den Rahmen sprengen; es wären 20 bis 30 Beiträge nötig (der Textumfang je Antwort/Kommentar ist begrenzt).

Ganz grob: Grundlage ist die Formalladung. Die setze ich als bekannt voraus.

Oxidation = formales Entfernen von Elektronen = Erhöhen der Formalladung

Reduktion = formales Hinzufügen von Elektronen = Erniedrigen der Formalladung

Oxidationszahl = Anzahl der formal entfernten Elektronen (negativ bei mehr formal hinzugefügten als entfernten Elektronen) = Formalladung

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Samsung nennt das SmartView: https://www.samsung.com/de/support/tv-audio-video/was-ist-die-funktion-screen-mirroring/

Dazu müssen beide Geräte per Bluetooth gekoppelt sein (soll lt. Testberichten mit dem RU7099 nur für die allerwichtigsten Funktionen nutzbar sein) oder sich im selben LAN befinden.

Mit Tizen (das Samsung-eigene OS) auf dem Fernseher hatten wir keine Schwierigkeiten, sowohl ein iPhone als auch ein Samsung Android mit unserem Fernseher zu koppeln. (Miracast vom Laptop aus hat da schon etwas mehr rumgezickt - v. A. schalte ich es zu oft versehentlich aus.)

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Zunächst einmal prüfen wir, ob der Punkt auf der Kurve liegt oder nicht.

Wenn er darauf liegt, haben wir schon mal eine der Tangenten gefunden. In diesem Fall

y = f'(x0) * (x-x0) + y0 = -27 (x - 1) + (-3)

Für die weitere Rechnung haben wir nun auch x0=1 als eine der Lösungen, sodass wir hinterher das entstehende Polynom durch (x0-1) teilen können. Da es sich um eine Tangente handelt, ist die Berührung mindestens 1. Ordnung, d. h. x0=1 ist mindestens doppelte Nullstelle des Polynoms nachher.

Die Gleichung der Tangente, die den Graphen von f(x) in (x0|f(x0)) berührt, ist

t(x0)(x) = f'(x0) * (x-x0) + f(x0)

Einsetzen von

f(x) = 3 x^3 / (3 x^2 - 4)

f'(x) = 9 x^2 (x^2 - 4) / (3 x^2 - 4)^2

ergibt

t(x0)(x) = ( 9 x0^2 (x0^2 - 4) / (3 x0^2 - 4)^2 ) * (x - x0) + 3 x0^3 / (3 x0^2 - 4)

Dass t(x0) durch (1|-3) laufen soll, bedeutet

t(x0)(1) = -3

Eingesetzt

-3 = ( 9 x0^2 (x0^2 - 4) / (3 x0^2 - 4)^2 ) * (1 - x0) + 3 x0^3 / (3 x0^2 - 4)

Beide Seiten mit (3 x0^2 - 4)^2 erweitert, ausmultipliziert, alles auf eine Seite gebracht, gekürzt:

0 = 3 x0^4 + 2 x0^3 - 9 x0^2 + 4

Wir wissen, dass x0=1 eine doppelte Lösung ist (aber das könnten wir auch durch Ausprobieren herausfinden):

0 =  (x0-1)^2 (3 x0^2 + 8 x0 + 4)

Eine quadratische Gleichung können wir lösen.

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Offiziell die Wissenschaft der (automatisierten) Informationsverarbeitung. Als (Studien-)Fach auf Englisch "computer science" - Computerwissenschaft - genannt.

Nach dem, was ich z. B. durch einige Fragen hier mitbekomme, ist es in der Schule wohl eher so was wie der berüchtigte "Computerführerschein". Dazu noch (m. E. widerrechtlich) auf einen einzelnen Hersteller bezogen.

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Diu meinst vermutlich die Masse-Energie-Äquivalenz?

E = m c²

Energie ist Masse mal Quadrat der Lichtgeschwindigkeit

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Ausgangspunkt ist (z. B. / historisch) ein Gedankenexperiment.

Wir wissen, dass Licht Impuls überträgt. (Aus der klassischen, Maxwellschen Elektrodynamik)

Stellen wir uns einen völlig reibungsfrei gelagerten Wagen vor, der am Anfang in Ruhe ist.

In diesem Wagen haben wir zwei völlig gleiche Laser. Insbesondere haben sie exakt dieselbe Masse. Weiter nehmen wir an, dass die Laser Licht nicht nur aussenden, sondern auch verlustfrei und zuverlässig wieder einfangen können. Dann sollen sie mit Pulsen umgehen können, die kurz genug sind, als Ganzes eingefangen werden zu können.

Außerdem gönnen wir uns eine so kurze Reaktionszeit, dass die Größe der Lichtgeschwindigkeit uns nicht an der Durchführung des Experimentes hindert. Beliebig genaue Messungen und Wägungen sind ebenfalls selbstverständlich.

Am Anfang ist der Laser am "vorderen" Ende geladen und der am "hinteren" Ende ungeladen.

Jetzt öffnen wir den Verschluss des vorderen Lasers - der Laserpuls setzt sich nach hinten in Bewegung. Den Impuls, den er mitführt, überträgt er auf den Wagen, der sich deshalb in Vorwärtsrichtung in Bewegung setzt.

Rechtzeitig bevor der Puls beim hinteren Laser eintrifft, öffnen wir den Verschluss des hinteren Lasers, und schließen ihn, bevor der Puls wieder entweichen kann. Der Puls überträgt seinen Impuls auf den Wagen, diesmal ohne Vorzeichenumkehr. Der Wagen hat keinen Impuls mehr und bleibt deshalb stehen.

Während der Laufzeit des Pulses hat sich der Wagen nach vorn bewegt, ist also nicht mehr da wo er vorher war.

Jetzt ist der hintere Laser geladen und der vordere ungeladen.

Wir tragen nun den hinteren Laser (langsam und vorsichtig) nach vorn und den vordere gleichzeitig nach hinten. Dabei bewegt sich der Wagen ja wohl offensichtlich nicht, weil die Laser ja nach Voraussetzung völlig gleich sind und wir sie entgegengesetzt gleich bewegen.

Jetzt ist der vordere Laser geladen und der hintere ungeladen. Damit haben wir den Ausgangszustand wiederhergestellt - bis auf die "Kleinigkeit", dass der Wagen sich etwas weiter vorn befindet. D. h. es ist alles Andere als eine Kleinigkeit, sondern eine Verletzung des Schwerpunktsatzes - kein Vorgang, der sich vollständig innerhalb eines Systems abspielt, kann den Bewegungszustand des Schwerpunktes des Systems ändern. Insbesondere bleibt der Schwerpunkt eines Systems dort, wo er ist, wenn er am Anfang in Ruhe war.

Da wir alles innerhalb des Wagens getan haben und der Laserpuls den Wagen nicht verlassen hat (und auch nicht hereingekommen ist und auch nicht mit "draußen" wechselgewirkt hat), haben wir hier einen Vorgang ganz im Innern des Wagens, der den von außen beobachtbaren (Wägung der Achslasten) Schwerpunkt des Wagens verändert hat.

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Wie lösen wir das Paradoxon? Schwerpunktsatz aufgeben (und damit eine der fundamentalsten Symmetrien)? Oder irgendwas im Innern des Wagens?

Vielleicht ist unsere Annahme ja falsch, dass der geladene und der ungeladene Laser gleich schwer sind?

Wenn wir diesen Ansatz weiter verfolgen und ausrechnen, welche Massendifferenz die Laser haben müssen, damit beim Tausch der Laser der Wagen sich wieder an seinen alten Platz zurückbewegt, kommen wir - über den Energoe-Impuls-Zusammenhang eines elektromagnetischen Pulses E = p • c - genau auf die Einsteinsche Energie-Massen-Äquivalenz.

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Um den Ereignishorizont zu erreichen, muss man seinen Drehimpuls verlieren bzw. dem schwarzen Loch angleichen. Das geht nicht von allein; man muss schon absichtlich in das Loch hineinsteuern oder von anderen Körpern dorthin abgelenkt werden. Aber dafür sorgt das Plasma in der Akkretionsscheibe schon, wenn man zu nahe herankommt.

Auch ohne durch die Akkretionsscheibe umgerührt zu werden, wird man in der Nähe des Ereignishorizontes zu einem Ringsystem (wie die Saturnringe) auseinandergezogen, durch die Gezeitenkräfte (ebenfalls wie die Saturnringe). Weil man dann ähnlich aussieht wie ein Faden Honig oder Sirup, der sich allmählich bildet und nach unten immer schmaler wird (oder auch wie ein Wasserstrahl aus dem Wasserhahn) und das jemanden an Spaghetti erinnert hat, heißt dieses Auseinandergezogen-Werden "Spaghettifizierung".

Wenn das schwarze Loch rotiert und ein Magnetfeld hat (was so ungefähr bei allen schwarzen Löchern in der Natur der Fall sein dürfte), wird ein Teil des entstandenen Akkretionsplasmas entlang der Rotationsachsen des schwarzen Loches nach außen weggeschleudert ("Jet"). Weil bei der Annäherung an den Ereignishorizont asymptotisch ebenso viel Energie frei wird wie die Massenenergie (m•c²) ausmacht, ist genug Energie verfügbar, die weggeschleuderte Materie auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.

Nehmen wir mal an, eine "Seele" überlebt so was und bleibt beim Körper bzw. bei dem, was dann noch davon übrig ist. Ein Teil wird dann mit den Jets nach außen wandern müssen, ein Teil wird sich dem Ereignishorizont immer mehr annähern. Wirklich hineinkommen dürfte man nur, wenn von außen weitere Materie hinzukommt, die einen günstigstenfalls beim Hineinfallen überholt und dadurch den Ereignishorizont für einen selbst ein wenig nach außen verschiebt.

Was dann passiert, ist im Wesentlichen Spekulation. Es scheint so, dass hier die Raumrichtung zum Mittelpunkt und die Zeit ihre Rollen tauschen, d. h. man befindet sich im Wesentlichen in einem Universum, wie wir es kennen - allerdings merkwürdig "verdreht", weil man jetzt auf einmal entlang seiner ehemaligen zeitlichen Ausdehnung "sehen" kann, während eine ehemalige Raumdimension nur noch zeitlich nacheinander "gesehen" werden kann. Vermutlich hat man den Eindruck, gerade aus einem "weißen" Ereignishorizont (Dinge und Information können von dort kommen, aber nicht dorthin gelangen) gekommen zu sein.

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a): Zu jedem Rechteck gibt es ein flächengleiches Quadrat. (Das ist eine der Standardkonstruktionen, die man in Geometrie lernt.)

Vermutlich ist aber statt "den gleichen Flächeninhalt wie ein Quadrat" gemeint "den gleichen Flächeninhalt wie das Ausgangsquadrat". Dan ergibt die Aufgabe Sinn. (Aber die hast du anscheinend schon gelöst.)

b): Die Anzahl der Katzen nennen wir "k", die der Hunde "h". Dann ist die Gleichung

k = 2 + 2 * h

Wir haben hier eine einzige Gleichung in zwei Unbekannten; das Gleichungssystem ist unterbestimmt - es gibt unendlich viele Lösungen. Immerhin eingeschränkt dadurch, dass sowohl die Anzahl der Hunde als auch die Anzahl der Katzen eine nichtnegative ganze Zahl sein muss. (Diese Bedingung ist für jede nichtnegative ganze Anzahl von Hunden schon erfüllt, sodass diese Einschränkung auch nicht weiterhilft.)

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Dass das Gleichungssystem in b) unterbestimmt ist, bringt mich auf den Gedanken, dass a) tatsächlich genau so gemeint ist wie es da steht. Wie sinnvoll es ist, euch jetzt schon auf derart genaues Lesen zu drillen, sei mal dahingestellt.

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Ob dem wirklich so viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, kann ich nicht beurteilen.

Zu Argumenten dafür/dagegen:

Um auf gewisse Missstände hinzuweisen mag es gut sein, zeitweise in die Sprache auf diese Weise einzugreifen. Aber auf Dauer:

Ästhetische Gründe wären für mich schon Grund genug, wenigstens nachzudenken, ob es Alternativen geben könnte.

Dass es die Sprache aufbläht, ohne den Informationsgehalt entsprechend zu erhöhen, ist unbestreitbar. In romanischen Sprachen ist es selbstverständlich, dass die männliche Form für beide Geschlechter gilt, bzw. war es, bevor der Genderierungswahn ernstere Züge annahm.

Immerhin wird es inzwischen "inklusiv" statt "geschlechtsneutral" genannt. Aber als es "geschlechtsneutral" genannt wurde, habe ich nicht verstanden, warum man das "neutral" nicht ernst genug nahm, das Genus des Deutschen, das sogar "Neutrum" heißt, zu verwenden. Mit der Verwendung des Neutrums fielen von allein die impliziten Annahmen über ein Geschlecht der bezogenen Person weg. (Es gab auch mal einen - leider nur scherzhaften - Vorschlag, "das Student" zu sagen und dann bei Bedarf "die Studentin" bzw. "der Studenterich" zu sagen.)

Jetzt zu meinem Lieblingsargument: ich verstehe das "Gendern" / den "inklusiven Sprachgebrauch" vom Standpunkt des Feminismus / der Geschlechtergerechtigkeit nicht: "-in" ist eine Nachsilbe. Vor- und Nachsilben werden verwendet, um aus einem Wort / einem Wortstamm ein Wort anderer, aber zusammenhängender Bedeutung herzuleiten. Mit dieser Sprachänderung haben die Feminist(inn)en der 1980er also auf Jahrzehnte hinaus die Idee zementiert, die Frau leite sich vom Mann her. Nicht an der Oberfläche, sondern geschickt auf sehr subtile Weise. (Das habe ich schon in den 1980ern gesagt, aber meine Stimme hat(te) ja praktisch kein Gewicht.)

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Mit wie vielen Tassenfüllungen kannst du den Wasserbehälter füllen?

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Ja, eine solche Schreibweise (allerdings mit halbtief gestelltem senkrechtem Strich und Ersetzungsgleichung) kenne ich für das Einsetzen von Variablenwerten. Aber auf gleicher Höhe sollte kein Problem sein.

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Für Windows: schau dir den Quelltext von AutoHotkey an

Allgemein: Hook in Tastaturereignisse setzen, Plug-In in Maustreiber implementieren, beide miteinander verbinden - aber das ist weit mehr von den Bibliotheken als von der konkreten Programmiersprache abhängig

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Erstens kann man zu jedem abstrakten "Gegenstand" mehrere Metaphern erfinden, sodass es nahezu keine Beschränkung der Anzahl nach oben gibt, zweitens haben wir heute Erfindungen und Entdeckungen, die die Leute damals einfach noch nicht kannten und sich nicht einmal vorstellen konnten. ("Quantensprung" - übrigens meist falsch angewendet als "Riesensprung" statt als "Sprung ohne Zwischenzustand"; Schwarzes Loch, Computer / Internet / digitale Welt / ...)

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Was den Bereich Computer betrifft:

Nach meiner Erfahrung kann man nicht genug Bildschirmfläche (in Pixeln) haben. Kleinere Pixel als ca. 1/3 mm haben nur für Bildbearbeitung Sinn; für meinen Beruf als Programmierer/Softwareentwickler mit Faible für Full Stack (hier ist der Bereich User Interface relevant) brauche ich neben einem Monitor, wie der Durchschnittsbenutzer ihn hat (bzw. mehrere für die drei, vier häufigsten Benutzerklassen) noch einen für die Zustandsanalyse, zwei bis drei für den Programmcode und noch einen für Webrecherchen (auf dem kann man notfalls auch E-Mails etc. erledigen; das ist das, was mir im Moment einfällt) - oder die entsprechende Bildschirmfläche. Solange ich mit verschiedenen Betriebssystemen Schwierigkeiten habe, Bildschirme anzusteuern, die an verschiedenen Grafikkarten hängen, und auch Schwierigkeiten habe, 4 bis 6 Grafikkarten in einem Gehäuse unterzubringen, kaufe ich Monitore grundsätzlich mit so vielen Pixeln, wie das Budget hergibt. (Wie ich 1920x1200 für bezahlbare Laptops vermisse!)

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Was den Bereich Fernsehen / Unterhaltung / ... betrifft:

Das ist Geschmackssache. Mich stören deutlich sichtbare Pixel im Bild nicht (wohl aber gut gemeintes Anti-Aliasing oder misslungene Schärfungsversuche bei Spielfilmen von Bändern aus dem 20. Jahrhundert). Aber ich gehe davon aus, dass ein eingefleischter Cineast 16 HD statt 4 HD nicht nur durchaus bemerken, sondern auch begrüßen wird und auf 64 HD warten wird. (Das kann ich durchaus verstehen, nur ist es nicht meine Welt.)

Meine Frau und ich haben seit Kurzem einen Fernseher mit 3960x2160 Pixeln. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich den Unterschied nicht nur bemerkt, sondern auch begrüßt. (Dass meine Frau als Grafikerin ihn bemerkt und genießt, ist nicht weiter verwunderlich.)

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Geometrisch-anschaulich:

Sagt dir der Begriff "Zeigerdiagramm" etwas?

sin und cos sind um pi/2 gegeneinander phasenverschoben, werden also durch Pfeile dargestellt, die rechtwinklig zueinander sind.

MIt der üblichen Vereinbarung, dass cos in x-Richtung und sin in y-Richtung abgetragen wird, ist der Pfeil in cos-Richtung 3 Einheiten lang, der Pfeil in sin-Richtung 1 Einheit.

Der Summenpfeil hat nach Pythagoras die Länge √(3^2 + 1^2) und sein "Phasenwinkel" ist der Steigungswinkel der Geraden y = x/3, damit ist sein Tangens y/x = 3.

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rechnerisch:

A sin(2 t + phi) = A sin(2 t) cos(phi) + A cos(2 t) sin(phi)

Um hier 3 cos(2 t) + sin(2 t) stehen zu haben, muss sein:

A cos(phi) = 1

A sin(phi) = 3

Wegen cos(phi)^2 + sin(phi)^2 = 1 folgt hieraus A = √10

Wegen tan(phi) = sin(phi) / cos(phi) folgt hieraus tan(phi) = 3

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Mittelpunkt der Diagonale:

M_diag = 1/2 (A + C)

Diese Gleichung kannst du nach C umstellen.

Bei einem Parallelogramm sind gegenüberliegende Seiten parallel und gleichlang, werden also durch denselben Vektor beschrieben. D. h.

B - A = C - D

C - B = D - A

Diese Gleichungen kannst du nach D umstellen und obiges Ergebnis für C einsetzen.

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Oder du nutzt, dass die Diagonalen eines Parallelogramms sich gegenseitig halbieren. Dann ist der Mittelpunkt der einen Diagonalen auch der Mittelpunkt der anderen, d. h.

M_diag = 1/2 (B + D)

Da M_D und B gegeben sind, kannst du hieraus D berechnen.

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Lösungsmitteleigene Kationen und lösungsmitteleigene Anionen rekombinieren zu Lösungsmittelmolekülen. Da die lösungsmitteleigenen Kationen und Anionen auch dadurch entstehen, dass ein Proton von einem Lösungsmittelmolekül zu einem anderen übergeht, ...

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Nun ja, wie man so schön sagt, "kann man machen, sollte man aber bleiben lassen!"

Nahrungsmittel haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, bis zu dem der Hersteller für die Verwendbarkeit geradesteht, und der Gesetzgeber traut dem Verbraucher zu, zu merken, wenn ein Nahrungsmittel so verschimmelt, verfault oder vergoren ist, dass es der Gesundheit nicht mehr zuträglich ist.

Arzneimittel haben ein Verfallsdatum, nach dem nicht nur nicht mehr für eine Wirksamkeit garantiert wird, sondern auch die Wirkung in eine völlig andere umschlagen kann - pharmazeutisch wirksame Substanzen zersetzen sich dummerweise sehr oft in andere pharmazeutisch wirksame Substanzen mit z. T. "interessanten" (Neben-)Wirkungen.

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Hydrogencarbonat kann nur ein einziges Proton aufnehmen, Carbonat zwei. Dadurch kann 1 mol Carbonat doppelt so viel Magensäure (Salzsäure) umsetzen wie 1 mol Hydrogencarbonat.

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Ähnlich effektiv wie CaCO3 müsste demnach Soda, Na2CO3, sein, aber Soda ist im vergleich mit Natron ziemlich alkalisch, regelrecht unangenehm.

Hinzu kommt, dass Natron den pH-Wert des Magens ziemlich plötzlich nach oben haut, was der Magen dann als Gefahr wertet (schließlich ist ein Hauptzweck des stark sauren Milieus, dass die allermeisten Bakterien getötet werden) und entsprechend gegensteuert - und nach 5 Minuten ist der Magen dann stärker übersäuert als vorher. Nach meiner Erfahrung ist es deshalb sehr viel effektiver, erst Natron in Essig einzurühren, bis es kaum noch schäumt, und dann die Natriumacetat-Lösung zu trinken (so sauer, wie man es noch gut aushält). Erstens wirkt es ebenso stark magensäureneutralisierend, ohne die starke Gegenreaktion zu provozieren, zweitens muss man fast überhaupt nicht aufstoßen.

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Destilliertes Wasser wurde verdampft und rekondensiert, Osmosewasser wurde durch eine semipermeable Membran gepresst.

Der Unterschied besteht also im Herstellungsverfahren (und an Unterschieden darin, welche Fremdstoffe bei welchem der Verfahren in größerem Maße mitgenommen werden)

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Das ist eine ganz typische Aufgabe für eine spezialisierte Anwendung und damit eben nicht für die Shell.

Du müsstest also von der Shell aus einen Browser aufrufen und ihn anweisen, das Ergebnis der Verarbeitung zu speichern. Am ehesten dürfte sich da ein reiner Textbrowser wie elinks eignen. Möglicherweise schafft das auch wget, schau hier mal in die Optionsliste.

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Da wollen wir doch mal sehen, ob wir nicht für jedes der 4 Wörter eine Begründung finden, warum es nicht passt:

"pepper": einziges ohne "o"

"flower": einziges, das Menschen nur zur Zierde verwenden

"supporter": nicht eindeutig, ob ein natürliches Ding (konkret: Mensch) oder ein Gerät

"elevator": siehe Antwort von andreasolar

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Im Prinzip ja. Es gibt sogar Prozessoren, die Java-Bytecode nativ ausführen.

Das Prozessoren Java nativ ausführen, bedeutet auch, dass es so etwas mehr oder weniger schon gibt. Eine JAR-Datei ist zusätzlich dazu, dass sie Meta-Informationen enthält, noch gepackt, die Maschine braucht also zusätzlich einen Entpacker (was aber kein Problem darstellt; wenn das OS im JAR ist, muss eben im Bootloader ein Entpacker implementiert sein).

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Aber Java verwendet entscheidend einen Garbage Collector für die Speicherverwaltung. Daraus resultiert, dass bei Ressourcenmangel ein Prozess für ein paar Mikrosekunden bis mehrere Sekunden (oder noch länger) stehen bleiben kann, bis nicht mehr benötigte Ressourcen wieder freigegeben (und manchmal auch umsortiert, z. B. bei nichtzusammenhängendem Speicherplatz) worden sind.

Wenn nun ein Systemprozess oder ein Benutzerschnittstellen-Prozess davon betroffen ist, kann das sehr ärgerlich werden. Optische Medien werden nur noch selten "gebrannt" - hier besteht die große Gefahr, dass ein Rohling komplett unbrauchbar wird, wenn der Brennvorgang an einer ungünstigen Stelle unterbrochen wird. Aber unterbrochene Down- und Uploads, hakelige Tastaturen und Mäuse, fehlende Rückmeldung, ob man nun was eingetippt hat oder nicht, sind ärgerlich genug. Bei meinen Android-Smartphonen (die sich manchmal so verhalten, als wäre Android eine Java-Applikation) reagiert eine App manchmal mehrere Sekunden auf einen Tipp - sodass an der betreffenden Stelle inzwischen etwas ganz Anderes angezeigt wird und der Tipp entsprechend eine ganz andere Bedeutung hat. (Z. B. wenn bei einer Webseite weiter oben liegende Bilder nachträglich eingeblendet werden und der komplette sichtbare Seiteninhalt ein paar Zentimeter nach unten rutscht.)

Für Anwendungen, wo es auf eine Minute mehr oder weniger nicht ankommt, ist so was also durchaus als sinnvoll denkbar.

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So einfach kann ich das nicht beantworten.

Auf einem Gerät ja, auf dem anderen nein.

Grund für die Installation auf dem einen Gerät: Die App scheint mir sicher genug zu sein - jedenfalls um Größenordnungen harmloser als iOS schon sein dürfte (von Android ganz zu schweigen - wo Google drinsteckt ...) und es ist nicht allzu unwahrscheinlich, dass sie was bringt.

Grund für die Nichtinstallation (genauer: Deinstallation) auf dem anderen Gerät: Ich war blöd genug, beide Geräte (beide mit Android) mit demselben Google-Konto zu verbinden. Google ist nun so "freundlich" (ich empfinde es als übergriffig), davon auszugehen, dass ich - ohne Nachfrage, und dies ist, was mich ärgert - alle Apps, die ich auf einem Gerät haben will, auch auf dem anderen haben will. Wenn ich gefragt worden wäre oder wenn nichts passiert wäre, hätte ich die App auf dem andere Gerät auch installiert.

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Übersetzen wir die Textaufgaben in mathematische Formelsprache.

e)

Eine Zahl

nennen wir sie "x" (Symbole als Namen lassen sich leichter handhaben)

um 320 kleiner als

... - 320

eine Zahl ist um 320 kleiner als

x = ... - 320

das Quadrat

...^2

um 100 verkleinert

... - 100

die Zahl

hier ist wieder die Zahl von oben gemeint, also x

der um 100 verkleinerten Zahl

x - 100

das Quadrat der um 100 verkleinerten Zahl

(x - 100)^2

(beachte die Klammern!)

eine Zahl ist um 320 kleiner als das Quadrat der um 100 verkleinerten Zahl

x = (x - 100)^2 - 320

Diese quadratische Gleichung lässt sich nach den üblichen Methoden lösen.

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f)

Zwei Zahlen

nennen wir sie "x" und "y"

Das Produkt zweier Zahlen

x • y

[die Zahlen, ] die sich um 21 unterscheiden

y - x = 21

(Von der Reihenfolge ist hier nichts gesagt, wir können die Differenz also beliebig herum verwenden; diese Reihenfolge hat den Vorteil, dass x die kleinere Zahl ist und wir die kleinere Zahl zuerst nennen, wenn wir x zuerst nennen)

Das Quadrat der Zahl 36

36^2

also 1296

ist

=

Das Produkt zweier Zahlen, die sich um 21 unterscheiden, ist Das Quadrat der Zahl 36

y - x = 21

x • y = 1296

Dieses Gleichungssystem lässt sich mit den üblichen Verfahren lösen.

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Bei reinen Elektrofahrzeugen PKW ungefähr den gesamten Raum unter der vorderen Haube. Dazu kommt noch ein wenig Platz für die Aggregate, die auch sonst in PKWs vorhanden sind (Bremsanlage, Batterie für das Bordnetz, ...). Bei Hybridfahrzeugen vermutlich etwa den halben Kofferraum - ähnlich wie bei Erdgastanks.

Bei Bussen anscheinend etwa so viel wie ein "Kofferrucksack": https://de.wikipedia.org/wiki/Antriebsbatterie#/media/Datei:SOR_bus_EBN_11._Traction_batteries._Spielvogel_2014.JPG (über https://de.wikipedia.org/wiki/Antriebsbatterie#Physikalisch-technische_Eigenschaften ) oder auch unterflur (wo bei Reisebussen üblicherweise die Koffer untergebracht werden)

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In algebraisch vollständigen und separablen Körpern tut es das, ja.

Ansonsten nicht.

In der Schule lernt man nur den Körper der reellen Zahlen als Grundkörper kennen - hier zerfällt jedes Polynom in Faktoren maximal 2. Grades.

Wenn man also keine komplexen Eigenwerte zulassen kann oder will, zerfällt das Polynom nicht notwendigerweise in lineare Faktoren. (Noch komplizierter wird es, wenn man Vektorräume und Matrizen über anderen Körpern, z. B. endlichen Körpern oder dem Körper der rationalen Zahlen, betrachtet.)

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Wörtlich übersetzt kommt es hin.

Doch ist es wenigstens missverständlich: "nicht mehr" wird im Deutschen üblicherweise zeitlich verstanden ("früher mal, aber nicht jetzt").

Wenn man diese Konstruktion unbedingt beibehalten will, könnte man "könnte nciht stärker zustimmen" sagen.

Ansonsten verweise ich auf die meisten der vorherigen Antworten.

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Das nennt sich das "hydrostatische Paradoxon".

Druck wirkt allseitig. Unabhängig von der Form des Gefäßes.

Die Wände des Gefäßes bilden lediglich eine "Zwangskraft", die die Flüssigkeit / das Gas im Innern des Gefäßes hält. Diese Kraft stellt sich von allein so ein, dass sie der Druckkraft entgegen wirkt. (Ähnlich, wie sich die Gegenkraft des Fußbodens von allein so einstellt, dass du nicht einsinkst. Natürlich geben sowohl Fußboden als auch Glaswände ein paar Millimeter bzw. Hundertstelmillimeter nach, um die Gegenkraft als elastische Kraft aufzubringen, aber das kann man für die Rechnung vernachlässigen.)

Natürlich gehen diese Kräfte auch in die Kraftbilanz ein - schräge Wände haben auch eine Kraftkomponente nach oben (wenn nach außen geneigt) bzw. nach unten (wenn nach innen geneigt). Das stellt sich genau so ein, dass die Kraft auf ein Flächenelement ΔA gerade F_A = |ΔA| • p ist.

Den Fall eines Gefäßes, das oben breiter ist als unten, solltest du insofern nachvollziehen können, als das Wasser oberhalb des Randes vom Rand abgestützt wird (und auch von der Flüssigkeitssäule in der Mitte).

Den Fall eines Gefäßes, das oben schmaler ist als unten, kannst du vielleicht nachvollziehen, wenn du es in eine große Wanne hineinstellst, die mit derselben Flüssigkeit gefüllt ist. Eine sehr dünne Glaswand kann sich insgesamt für die Kraft am Boden kaum bemerkbar machen. Außerhalb des Gefäßes haben wir den Fall eines oben weiteren Gefäßes, d. h. die Wassersäule darüber stützt sich auf dem Rand ab. Genau diese Kraft muss auch auf das Stück Wassersäule unter dem Rand wirken.

Da das Glas starr ist, muss dieselbe Kraft auch wirken, wenn die Wassersäule über dem Rand entfernt wird.

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Gibt es. Ist aber nicht ganz einfach, wenn Wände etc. dazwischen liegen.

Man braucht eine ziemlich große Parabolantenne (eigentlich Ellipsoidantenne, aber das spielt bei der Entfernung kaum noch eine Rolle), um das Schallsignal wieder so zu bündeln, dass es sich vom thermischen Rauschen genug abhebt.

Wenn akustische Hindernisse dazwischen liegen, braucht man ein gutes Modell der Hindernisse oder/und ein Referenzsignal am auszuwertenden Ort, um die Verzerrungen durch die Hindernisse herausrechnen zu können. Dieses Herausrechnen kann übrigens ziemlich viel Rechenleistung in Anspruch nehmen. (Da es sich um vergleichsweise einfache Operationen handelt, die allerdings sehr, sehr oft vorgenommen werden müssen, ist hierfür ein "Vektorrechner" von Vorteil, z. B. eine Grafikkarte.)

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Für die Tierbeobachtung habe ich mal einen solchen Parabolreflektor mit ca. 50 cm Durchmesser in einem Schaufenster gesehen; der sah sehr ähnlich aus wie eine Satellitenschüssel, nur dass eine Mikrofonhalterung statt eines Halters für eine Mikrowellenantenne in Brennpunktnähe angebracht war. Reichweite bei direktem Sichtkontakt lt. Angabe mehrere hundert Meter. (Das bringt mich auf die Idee, dass man auch eine Satellitenschüssel als Reflektor verwenden könnte. Die Wellenlängen sind ähnlich, und man müsste den Halter leicht umbauen können.)

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(Übrigens ist auch die Potenzmenge der leeren Menge echt mächtiger als die leere Menge.)

Der Fehler muss in einer Voraussetzung liegen. Du nimmst einfach an, dass es die Vereinigung aller Mengen gibt.

Aus deiner - durchaus richtigem - Überlegung folgt ein Widerspruch zu einem bekannten Satz. Wenn der Schluss valide ist, alle Prämissen bis auf eine bewiesen sind, aber das Gegenteil des Schlusssatzes bewiesen ist, muss die unbewiesene Prämisse falsch sein.

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Und tatsächlich kann die Vereinigungsmenge aller Mengen nicht existieren: jede Menge ist Element wenigstens einer Menge - etwa ihrer Potenzmenge -, damit ist die Vereinigungsmenge aller Mengen eine (möglicherweise unechte) Obermenge der Menge aller Mengen.

Die Menge aller Mengen ist insbesondere Obermenge aller Mengen, die sich selbst nicht enthalten.

Die Menge aller Mengen, die sich selbst nicht enthalten, kann sich weder enthalten noch nicht enthalten. In einer zweiwertigen Logik kommen wir damit auf einen Widerspruch, die sogenannte Russelsche Antinomie.

Damit muss wenigstens eine der Prämissen falsch sein. Um möglichst viel von der (sehr nützlichen) Mengenlehre zu retten, geben wir z. B. die Möglichkeit auf, Mengen allein durch eine Beschreibung ihrer Elemente bilden zu können.

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Historisch hat man zunächst die Möglichkeit aufgegeben, beliebige Elemente zu Mengen zusammenzufassen, und hat die "Typentheorie" entwickelt: Urelemente, die keine Mengen sind, heißen "Mengen vom Typ 0". Mengen, die Urelemente enthalten können, heißen "Mengen vom Typ 1", usw. induktiv: Mengen, die Mengen vom Typ n (und nur solche) enthalten können, heißen "Mengen vom Typ n+1".

Erweiterung: Mengen vom Typ n können Mengen aller Typen von n-1 bis hinunter zu 0 enthalten.

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Zerleg den Term mal so, dass eine binomische Formel passt.

Vorfaktor -2 und Variablen x³ und y³ bieten sich an.

Dann nutze, dass das Quadrat einer reellen Zahl immer nichtnegativ ist.

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Ist das die einzige Festplatte an diesem IDE-Kanal? Hast du schon einmal den anderen IDE-Kanal ausprobiert?

Übrigens kenne ich ein einzelnes Gerät als Slave nur im Fall von CDs (und es hat mich überrascht, dass es überhaupt funktioniert hat).

Jumper die Platte mal auf Master um und schließ sie ans Ende des Kabels an statt in der Mitte (das verhindert Reflexe der Signale).

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Ja

Wenn auch nur auf meinem Zweitgerät - auf meinem Erstgerät installiere ich so wenig wie möglich, immerhin habe ich meine Bank-App da drauf.

Dabei frage ich mich, wieso zum Henker ich nicht nur einen Teil meiner Kontakte WhatsApp gegenüber offenlegen kann, nämlich den Teil, der ebenfalls WhatsApp installiert hat. So, wie es jetzt ist, stehe ich mit einem Bein im Gefängnis. (Wenn es ein Jüngstes Gericht gibt, hätte ich da noch ein paar Fragen an ein paar Leute ...)

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Ja, das ist grammatikalisch/syntaktisch richtig, bis auf das fehlende Komma:

"Hans erzählt in der Schule, seine Familie wäre reich."

(Indirekte Rede ist ein Nebensatz und wird deshalb mit Komma abgetrennt.)

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Es könnte aber auch semantisch falsch sein:

"Hans erzählt in der Schule, seine Familie wäre reich." bedeutet, dass seine Familie tatsächlich nicht reich ist. Wenn sie tatsächlich reich ist, verwendet man "Hans erzählt in der Schule, dass seine Familie reich ist.", wenn man es offen lässt, "Hans erzählt in der Schule, seine Familie sei reich."

Allerdings nur in der Schriftsprache. Umgangssprachlich verwendet man in allen Fällen entweder "Hans erzählt in der Schule (herum), dass seine Familie reich ist/wäre".

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Man könnte recherchieren, welche Stoffe infrage kämen.

Steht in der Aufgabenstellung etwas darüber, wie viel dieses Stoffes man hat? Sonst dürfte die Angabe "500 l" eine falsche Fährte sein.

Wenn der Stoff nämlich hydrophob ist und eine kleinere Dichte als Wasser hat (was ziemlich wahrscheinlich ist), ändert das Wasser exakt gar nichts.

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Tut er erst einmal nicht. (Außer Wirbelströme in winzigem Ausmaß, weil der Draht der Spule endliche - größer als 0 - Dicke hat.)

Eine Änderung des Magnetfeldes ist nach den Maxwell-Gleichungen eine der beiden Möglichkeiten, die zu einer elektrische Spannung führen.

Dann muss noch hinzukommen, dass die Änderung des Magnetfeldes nicht quer (annähernd orthogonal; bei einer idealen Spule exakt orthogonal) zur Spule verläuft, sonst wird zwischen den Spulenenden keine Spannung induziert, obwohl das Magnetfeld sich ändert.

Ein in der richtigen Richtung wechselndes Magnetfeld erzeugt in einer Spule einen winzigen wechselnden Stromfluss, weil zwischen den Spulenenden eine winzige Kapazität besteht, aber auch das ist - wie der Wirbelstrom - vernachlässigbar.

Ein messbarer Strom fließt, wenn es eine leitende Verbindung zwischen den Spulenenden gibt (ohmscher oder Wechselstrom-Leitwert größer 0).

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Natürlich wirst du besser, wenn du gezwungen bist, dich fast nur dieser Sprache zu bedienen.

Du lernst auch viele Vokabeln, doch ist es oft schneller, das eine und andere Wort nachzuschlagen. Wenn der Wortschatz in Englisch sehr viel kleiner ist als der in Deutsch, geht es am schnellsten mit einem Englisch-Deutsch-Wörterbuch, ansonsten brauchst du ein Englisch-Englisch-Wörterbuch (was aber auch sonst empfehlenswert ist).

Auch in meiner Muttersprache kenne ich noch lange nicht alle Wörter und muss immer wieder nachschlagen.

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Und ein Beispiel, wo mir ein Englisch-Deutsch-Wörterbuch nicht weitergeholfen hat: in irgendeinem Fantasy-Roman tauchte eine "lady on her palfrey" auf. Dass "palfrey" auf Deutsch "Zelter" heißt, hat mich überhaupt nicht weitergebracht ... (Dass ich heute noch weiß, dass es ein auf Passgang geschultes Pferd ist, ist verständlich)

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Symmetrisch bezieht sich hier auf den Abstand der Grenzen zum Erwartungswert. Ein 3-σ-Intervall wäre danach

[μ-3σ; μ+3σ) = [170,8 cm; 185,2 cm)

(bzw. das entsprechende abgeschlossene oder offene Intervall - der Unterschied spielt bei stetigen Verteilungen keine Rolle).

Gesucht ist also ein a so, dass etwa

P(μ-a <= X < μ+a) = 80%

Man berechnet das durch Ausnutzen der Symmetrie der Verteilung:

  1. P(X < μ) = P(μ <= X)= 0,5
  2. P(μ-a <= X) = P(X < μ+a)
  3. P(X < μ+a) = 1 - P(μ+a <= X)
  4. ==> P(μ-a <= X < μ+a) = 1 - 2 * P(μ+a <= X)

Gesucht ist also a so, dass

P(μ+a <= X) = 1/2 (1 - 80%) = 10% = 0,10

bzw., weil P(X < b) tabelliert ist,

P(X < μ+a) = 1 - 1/2 (1 - 80%) = 0,90

Die Normalverteilung - normiert auf μ=0 und σ=1 - ist tabelliert.

Nach der Tabelle bei Wikipedia ist dies für Z = 1,28 der Fall (auf 2 Nachkommastellen gerundet; Z = (X-μ)/σ)

D. h. a = Z-0,5 = 0,78

Jetzt muss noch a/σ = 0,78 nach a aufgelöst werden. Mit σ = 2,4 cm ergibt das

a = 1,9 cm (auf eine Nachkommastelle gerundet; eine höhere Genauigkeit ist physikalisch sinnlos, weil auch die übrigen Werte nicht genauer angegeben sind; eigentlich müsste man sogar auf ganze cm runden, weil die Körpergröße nicht genauer angegeben ist. Aber Mathematiklehrer haben es ja nicht so mit der Physik ...)

D. h. das symmetrische Intervall für die 80% wäre

[μ - a; μ + a) = [176,1; 179,9)

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Ich habe hier linksseitig abgeschlossene und rechtsseitig offene Intervalle genommen, weil die Verteilungsfunktionen üblicherweise so definiert sind (für nichtstetige Verteilungen).

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Ein Rechenzeichen ist ein zweistelliger Operator (wirkt auf zwei Größen und ist mit nur einer Größe unvollständig), ein Vorzeichen ist ein einstelliger Operator.

Man kann durchaus verschiedene Zeichen verwenden, mein Taschenrechner hat zwei verschiedene Minuszeichen für diese beiden Bedeutungen (und ein Verwechseln ist ein Syntaxfehler). Dies ergibt durchaus Sinn. In der polnischen Notation (erst das Rechenzeichen, dann die Operanden; Klammern sind damit überflüssig und sogar verboten) und der umgekehrten polnischen Notation (erst die Operanden, dann der Operator) ist es sogar notwendig, zwischen Vorzeichen und Rechenzeichen zu unterscheiden.

(Dein spezielles Beispiel ist zwar nicht so gut - hier steht ein "-" direkt hinter einer öffnenden Klammer statt zwischen zwei Operanden; das ist aber vermutlich ein Versehen)

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"Qu" wird im Deutschen immer wie "kw" ausgesprochen. ("w" mit ziemlich geschlossenen Lippen, wie das englische "v".)

Andere Aussprachen wie das von dir erwähnte "Karantän(e)" dürfte ein Gallizismus sein (Aussprache nach dem frz. "quarantaine"). Deutsche neigen öfters dazu, Fremdwörter nach den Ausspracheregeln der Quellsprache auszusprechen.

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Der Unterschied zwischen den Nennern N und (N-1) besteht darin, dass man den Nenner N verwendet, wenn man die Gesamtheit betrachten kann, und den Nenner (N-1), wenn man nur eine Stichprobe hat.

Den Grund zu erklären ist ziemlich kompliziert (und ich würde es auswendig nicht mehr zusammenkriegen) - jedenfalls hängt es mit der Anzahl der "Freiheitsgrade" zusammen: Bei der Stichprobe muss man ein Element zusätzlich nehmen, um auszugleichen, dass man die Stichprobe beliebig in der Gesamtheit "verschieben" kann (ein zusätzlicher Freiheitsgrad).

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Tiefziehen (Edelstahlspüle, Blechnapf, ...)

Walzen (Folien wie Alufolie, Bleche, Profilstähle)

Drahtziehen

Schmieden

Heftklammern, Bindedraht, Büroklammern, Schnellhefter, Musterbeutelklammern

Kupferlitze (flexible Stromkabel, ohne Formstabilität) - aber ich vermute, du suchst nach Beispielen für Duktilität

Prägen (Münzen)

Wie man das Aufbringen von Kronkorken und Alu-Schraubverschlüssen nennt, weiß ich jetzt nicht

Treiben

Kupferdichtringe von Vakuumarmaturen

Nieten

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Interessante Frage. Da CO bei Raumtemperatur nahezu stabil (metastabil) ist, kann sich ein Gleichgewicht zwischen CO, O2 und CO2 nur am Ort der Verbrennung einstellen. Dort hängt aber die Lage des Gleichgewichts stark von der Temperatur ab: https://de.wikipedia.org/wiki/Boudouard-Gleichgewicht

Immerhin stimmt es, dass Kohlenstoffdioxid zwar auch gefährlich ist, aber erst in so viel höheren Konzentrationen als Kohlenstoffmonoxid, dass man es hier für seine Giftwirkung vernachlässigen kann. Gleiches gilt für die Reduktion der Sauerstoffkonzentration.

Immerhin können wir nach https://de.wikipedia.org/wiki/Holzkohle wohl eine Brenntemperatur von 800 °C annehmen. Nach dem vorher zitierten Wikipedia-Artikel und der dort angegebenen Grafik entspricht dies einer Gleichgewichtskonzentration von ca. 10% CO vom Gesamtkohlenstoff in der Luft.

Um die von dir genannten 520 g CO zu erreichen, brauchen wir (520 g / (44 g/mol)) = 11,8 mol CO = 11,8 mol C, entspricht 142 g C oder ca. 150 g Kohle.

Da wir das 10-fache an Kohlenstoff in der Luft haben müssen und der Anteil an CO2 in frischer Luft vernachlässigbar ist, müssten wir ca. 1,5 kg Kohle verbrannt haben, um die genannte Menge / Konzentration CO zu erreichen.

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Wie schon gesagt sind Gummi und Polyethylen Polymere. Beim Gummi noch mit Schwefel quervernetzt.

Gips ist Calciumsulfat und Kalk Calciumcarbonat, zwei typische Salze. Bei Salzen haben wir ionische Bindungen, also bestehen Salze nicht aus Molekülen. Allerdings bestehen einige Salze aus Molekülionen, so z. B. auch die beiden hier genannten.

Glas ist eine erstarrte Schmelze mit teils "ionischen", teils "kovalenten" Bindungen, die allerdings nicht regelmäßig angeordnet sind. Für die Einordnung in Moleküle müssten diese kovalenten Bindungen jeweils eine bestimmte Anzahl Atome umfassen, was in Gläsern aber nicht der Fall ist. Insofern kann man auch hier nicht von Molekülen sprechen, ebenso wenig wie bei Kristallen aus Atombindungen wie Graphit.

Sand ist kein bestimmter Stoff, sondern bezieht sich auf einen bestimmten Korngrößenbereich von mehr oder weniger harten und kristallinen Festkörpern. Oft besteht Sand aus Quarz, also letztlich Siliciumdioxid in einem dreidimensionalen Netz aus Bindungen mit größtenteils "kovalentem" Charakter, aber verteilt über einen gesamten kleinen Kristall. Jedoch hindert nichts Sand daran, aus z. B. Muschelkalk zu bestehen - da könnten sogar noch organische Reste mit drin sein, also dann doch größtenteils Salz, aber ein klein bisschen Molekül.

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