Ausbildung abbrechen - neu orientieren?

Hallo liebe Community,

Ich mache seit dem 1.07.18 eine Ausbildung als IT Fachinformatiker für Systemintegration. Ich bin auf diesen Beruf gestoßen, da ich mich Privat eigentlich sehr gerne mit dem Pc beschäftige und gerne PC System aufbaue etc. Doch nun habe ich leider feststellen müssen, dass mir dies einfach überhaupt nicht liegt... Das Problem ist auch, das ich das Interesse in der Computer Welt einfach komplett verloren habe, und mich dementsprechend wenig über neues im Internet informiere e.t.c. Bei mir im Betrieb ist es so, dass man sich vieles selber aneignen muss, um voran zu kommen, aber da ist ja wieder das Problem mit dem Interesse... wenn ich mich für etwas nicht interessiere, dann recherchiere ich dafür auch nicht im Internet... so komm ich halt nur sehr langsam voran und muss vieles den anderen Azubis fragen...

Da mir dieser Beruf ja keinen Spaß mehr macht, habe ich mich leider auch ziemlich viele Tage ''Krankschreiben'' lassen, und auch 2 Tage Urlaub ohne Genehmigung habe ich mir auch schon gebracht.... worauf ich nicht gerade stolz bin. Ich versuche mich ja zu bemühen, aber ich finde wenn man kein Interesse und Motivation in diesem Beruf hat, dann kann man auch nicht gerade viel Leistung bringen... Daher spiele ich schon seit längern mit dem Gedanken herum die Ausbildung abzubrechen und mich Beruflich durch Zahlreiche Praktika neu zu orientieren, denn das Problem hatte ich schon in der Schulzeit... einfach nicht zu wissen, was man später genau machen möchte. In der 9. und 10. klasse hatten wir jeweils ein dreiwöchiges Praktikum, dort habe ich jeweils immer den selben Beruf ausprobiert ''IT Fachinformatiker für Systemintegration''. Später am Ende der 10. Klasse habe ich den Ausbildungsvertrag dann einfach unterschrieben, da ich mir dachte, dass eine Ausbildung wichtig ist, damit man was in der Tasche hat, Aber ich war dort wohl etwas vorschnell...

Wie gesagt ich Spiele mit dem Gedanken herum meine Ausbildung abzubrechen, und mir durch diverse Praktika mehr Berufsfelder angucken zu können,denn durch die Praktika habe ich dann auch etwas im Lebenslauf stehen, was einfach besser aussieht als gar nichts zu haben. Aber dennoch bringe ich es nicht übers Herz den Schritt zur Kündigung zu machen... Ich hab ein sehr lieben netten Chef der sehr viel Geduld zeigt... und meine Eltern würden es auch nicht für gut heißen... ich bin zwar schon 18 und kann darüber selber entscheiden, aber dennoch ist es blöd... Trotzdem will ich nicht 3 Jahre meine Zeit in einem Beruf verschwenden der mir jeden morgen Bauchschmerzen bereitet...

Was meint ihr? ist das eine gute Idee?

Gruß,

Alex

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Wie gehe ich mit meiner Ausbildungsstelle weiter?

Hallo liebe Community,

Ich mache seit über einen Monat eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration. Ich habe dort im November auch mein dreiwöchiges Schulpraktikum erfolgreich absolviert. Ich hatte mich privat eigentlich schon mit Computern beschäftigt, und dabei habe ich mir gedacht, Warum mache ich das dann nicht Beruflich. Ich habe dann die Stelle in den ehemaligen Praktikumsbetrieb bekommen. Jetzt nach einiger Zeit in der Firma, habe ich das Gefühl, dass das ein Griff ins Klo war... Ich finde die Tätigkeiten nur noch langweilig, obwohl fast immer was zu tun ist. Auch die Außendienste machen für mich einfach keinen Spaß mehr, und ich finde irgendwie keine Motivation mehr Freude an diesen Beruf zu finden... Es ist halt so, das ich nicht wirklich der Büro Mensch bin. Des weiteren finde ich die Arbeit auch sehr stressig, denn man hat immer den Kunden in Nacken was deren Daten usw angeht, die müssen ja immer gesichert werden bevor man irgendwas neu installiert etc... das ist einfach nichts für mich.

Ich denke mein Problem war es, dass ich mich mit der Berufswahl nicht ordentlich beschäftigt habe... Ich habe mir nur diesen einen Beruf angeschaut und keine Anderen die eventuell mehr Spaß machen könnten...

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Ich bin 18 Jahre alt, und ich hatte in meinen Betrieb eine ein Monatige Probezeit, die nun abgeklingt ist...

Als Alternative würde ich gerne in den Verkauf gehen, als Einzelhandelskaufmann, aber da bin ich mir auch nicht so 100%ig sicher...

Ich möchte halt nicht jeden Morgen mit Bauchschmerzen aufstehen und mich zur Arbeit schleppen... das bringt mich nicht weiter... und dadurch verschwände ich doch nur wertvolle Zeit...

Was meint Ihr? Wie gehe ich am besten vor?

Gruß, Alex

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