Fast alles. Tiere können richtig gute Lehrer sein. Vor allem deswegen, weil sie mit ihrem Körper sprechen und direkt zeigen, wie es ihnen geht. Sie tun selten etwas, nur um einem Menschen zu gefallen. Und wenn, dann betrifft das eher domestizierte Tiere, vor allem Hunde.

Tier lernen auch von Menschen, aber was genau, das ist schwer zu sagen. Da kann ich nur mutmaßen.

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Also bei mir in Sachsen-Anhalt ist es so, dass ich, wenn ich irgendwo ein Praktikum machen wollte, es entweder einfach so gemacht habe, ohne dem Jobcenter davon zu sagen, oder es als "Arbeitserprobungsmaßnahme" angemeldet bzw. beantragt habe. Im letzteren Fall musst es gut begründen können. Wenn es bewilligt wird, werden auch die Fahrtkosten bezahlt.

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Ich weiß nicht, ob die Frage noch aktuell ist, aber dieses Thema wurde intensiv behandelt im Buch "Ich bin ok. Du bist ok." von Thomas A. Harris. Dieses Buch kann man als Einführung in die Transaktionsanalyse verstehen. Es ist sehr verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Mir hat es sehr viel gebracht. Schwer zu empfehlen!

In der Transktionsanalyse gibt es demnach 3 Ich-Zustände. Kindheits-Ich, Erwachsenen-Ich und Eltern-Ich. Die 3 Zustände werden zu unterschiedlichen Zeiten während der Entwicklung geprägt bzw. gebildet.

Es sind unter anderem diese "Eltern-Sätze", die das Eltern-Ich bilden. Es gibt z.B. Eltern-Ich dominierte Menschen, die wenn sie sich angegriffen fühlen, automatisch in das Eltern-Ich rutschen und dann typische solche Sätze von sich geben, wo Wörter wie "man, sollte, muss" oder überhaupt Urteile und absolute Worte, z.B. "nie, immer" usw. enthalten sind. Total spannend!

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Wie alt sind denn die Schüler?

Was ist die Absicht bei der Aktion? Was willst du damit erreichen?

Ich habe das schon mit einer Gruppe von Schülern von 7 bis 14 Jahren gemacht und es hat gut funktioniert. Allerdings haben wir vorher schon viele Spiele gespielt, so dass die Kids sich schon etwas kannten. Natürlich sind sie ohne Helm los. Und es muss vorher betont werden, dass der Blinde die Geschwindigkeit vorgibt! Auf jeden Fall würde ich die Kinder ihren Partner selbst aussuchen lassen.

Ich würde es aber nicht als Vertrauenstest bezeichnen. Sondern als Vertrauensübung. Eine Möglichkeit, die Welt anders wahrzunehmen. Sich voranzutasten. Nicht nur vertrauen darin, sich führen zu lassen von einem anderen, sondern auch sich selbst, dem eigenen Körper, dem Wald vertrauen zu lernen.

Ich empfehle dir, diese Übung vorher mal selbst an dir auszuprobieren, damit du weißt, was es bedeutet, sich blind von jemandem führen zu lassen, den du kaum kennst.

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Als Vorbereitung für das Blindsein könnt ihr das Sockenspiel spielen: Es wird ein Spielfeld abgegrenzt, am besten mit großen Ästen, die man leicht ertasten kann. Dann werden den Kids die Augen verbunden und man führt sie in das Spielfeld. Wenn alle im Spielfeld sitzen/ hocken, werden von den Spielleitern geknäuelte (ungetragene) Socken ins Spielfeld geworfen. Dann gehts los: das Ziel für die Kids ist, die Socken auf allen Vieren per Tastsinn zu finden und damit andere Kinder abzuwerfen. Wenn jemand abgeworfen wurde, wird das Spiel pausiert und das getroffene Kind kann die Binde abnehmen und verlässt das Spielfeld. Am Ende bleibt ein Kind übrig und ist der Sieger.

Das hier ist auch gut: http://www.umweltdetektiv.de/methoden_und_tipps/spielesammlung/show/5/Baumbegegnung/

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Das "Buch der Natur" kann ich sehr empfehlen! Jeden Tag passiert etwas neues, und jeden Tag kann man etwas neues Lernen.

Gerade jetzt im Herbst passiert ne ganze Menge: Vogelzug, Blattabwurf, Früchte reifen, Witterung verändert sich, Tiere legen Vorräte an oder suchen sich Überwinterungsorte. Durch das abfallende Laub werden plötzlich viele Vogelnester sichtbar. Jetz wo es wieder mehr regnet, ist der Boden aufgeweicht und feucht. Das bedeutet, dass die Tiere wieder deutlichere Spuren in Form von Trittsiegeln hinterlassen. Ich find es spannend, einer Fährte zu folgen und mir Fragen dazu zu stellen: Welches Tier war das? Was hat das Tier hier gemacht? Aus welcher Richtung kam es? Wo wollte es hin? Wie alt ist die Fährte? Jede Spur, jedes Zeichen ist ein Teil einer Geschichte...und dann frage ich mich: welche Spuren hinterlasse eigentlich ich selbst?

Das Schöne daran: es kostet überhaupt nichts, man bewegt sich an der frischen Luft und man kann selbst entscheiden, wie tief man in die "Lektüre" eintauchen möchte. Jedenfalls wird man immer belohnt, sobald man seinen Blick weitet und seine Sinne schärft. Sehr zu empfehlen! ;-)

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Weil es anstrengend ist, sich zu verstellen. Das Furzen und Rülpsen und Haarewachsenlassen könnte man als Rebellion ansehen. Ein wichtiger Schritt zur Wiedererlangung der Autonomie und Mündigkeit. Scheiden lassen wäre einfacher, aber macht weniger Spaß.

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Fehlt es den Guten am Willen zur Macht?

Edmund Burke sagte einmal: -Zitat-

"Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!" -Zitat Ende-

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Wenn wir "Gut" als eine moralische Überzeugung verstehen, die sich aus Altruismus, Liebe, Toleranz und Fairness gegenüber Natur und Mitmenschen zusammensetzt, könnte man dann sagen, dass den Guten der Antrieb fehlt, nach Macht zu streben?

Steht das "Streben nach Macht" zwangsläufig mit den "Idealen des Guten" in Konflikt?

Aus den Beobachtungen in Politik und Wirtschaft lässt sich ja so ziemlich ableiten, dass dort fast ausschließlich Personen in den höchsten Positionen sitzen, die wenigstens als moralisch-ethisch bedenklich oder fragwürdig angesehen werden dürfen, wenn nicht sogar weitaus schlimmer.

Typischerweise scheinen gerade jene Personen die Leiter der Karriere und Macht mit großen Schritten emporklettern zu wollen, die ihre gewonnenen Privilegien dann zu rein eigennützigen Interessen auszunutzen gedenken und dies dann auch so tun.

Guten und weisen Menschen scheint hingegen das Interesse zu fehlen, Macht und Einfluss über andere zu gewinnen, da sie es schon prinzipiell als falsch ablehnen, auch wenn sie im Fall der Fälle die Macht zum Allgemeinwohl einsetzen würden.

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Ist auch deshalb allein der Begriff "Macht" derart negativ behaftet, weil man automatisch immer an "Machtmißbrauch" denken muss, auch wenn "Macht" an sich erst einmal auch als wertfrei betrachtet werden könnte?

Könnte es die Ursache sein, dass unsere Welt von Korruption, Krieg, Ausbeutung, Umweltzerstörung und Wirtschaftswachstumswahn dominiert wird, während jene, die sich gegen diese negativen Entwicklungen stellen und engagieren, immer wieder ihren Kampf verlieren oder aus denselben Gründen sogar als Störenfriede dargestellt werden?

Ist es so, dass die Guten in diesem System kaum Gelegenheiten haben, nach oben zu kommen, da es vom Wohlwollen der Schlechten abhängig ist, wer nach oben kommt und wer auf der Strecke bleibt?

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Ich stelle mir diese Frage NICHT aus einer pessimistischen oder vermeintlich paranoiden Haltung heraus, sondern aus einer nüchternen Perspektive, ob sich in den Augen anderer ein ähnliches Bild abzeichnet, wenn sie die Welt einmal genauer hinterfragen.

Geht es Euch da ähnlich und würdet Ihr den Fragesatz bestätigen?

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Da möchte ich gerne noch ein paar Fragen aufwerfen, um die Frage etwas mehr einzukreisen:

Was ist Macht?

Ist Macht per se gut, schlecht oder neutral?

Was unterscheidet Machtgebrauch von Machtmissbrauch?

Spielt für die Frage die Unterscheidung eine Rolle, wann Macht Selbstzweck und wann lediglich Mittel zum Zweck ist?

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Kapitalismus

Wenn ich mich zwischen den vorgeschlagenen entscheiden müsste, würd ich den Kapitalismus wählen. Aber auch dieser ist aus meiner Sicht die Folge einer langen Kaskade von Machtmissbrauch und Desorientierung im Verlauf der Menschheitsgeschichte.

Könnte sein, dass die größte Plage der Menschheit der Mangel an Selbstliebe ist? Der Selbsthass, die Selbstunterdrückung wird von Generation von Generation weitergegeben. Damit einhergehend alle Versuche und Methoden, diesen Mangel zu kompensieren, z.B. durch Bestitzanhäufung, Machtgehabe bzw. -missbrauch, Konkurrenzdenken, kurzsichtige Profitorientierung, Rücksichtslosigkeit, übertriebener Behauptungsdrang, Aggression statt Kooperation....mit den bekannten und zum Teil oben genannten Nebenwirkungen/ Symptomen/ Folgen.

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Trifft vielleicht nicht den Nagel auf den Kopf, passt aber zum Thema:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

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Kann man nicht pauschal sagen. Aber es stimmt, dass sehr viele Schüler unter der Schule/ dem Unterricht/ dem Leistungsdruck/ den Lehrern leiden und davon auch krank werden. Man muss sich nur mal die Fragen bei GF zum Thema Schule durchlesen.

Die deutsche Zwangsbeschulung tritt die Grund-/ Menschenrechte mit Füßen...Menschenwürde, Persönliche Entfaltung, Meinungsfreiheit, Recht auf Privatsphäre.

Was soll man da schon erwarten?

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Schule. Kann mich irgendwer (wirklich) nachvollziehen?

Ich hasse die Schule. Ich hasse sie nicht, weil ich gemobbt werde, schlechte Noten bekomme oder mich unter Leistungsdruck gesetzt fühle. Es ist die Atmosphäre. Ich gehe dorthin, bekomme was diktiert, was ich auswendig lernen soll, und schreibe einen Test darüber. Danach..alles vergessen. Selbst wenn Lehrer versuchen nicht nur zu diktieren, ist es ein Deckmantel, um die wahre Art der Schule schön darzustellen.

Es gab bisher in meiner Schullaufbahn 2-3 Lehrer, die verstanden was wirklich in dem Mensch vor ihnen vorging. Der Rest war "dumm". Irgendwas fehlte.

Ich fühlte mich nie verstanden, nur missverstanden. Ich fing irgendwann an mit Lehrern zu diskutieren. Über: Den Sinn der Methoden, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte und nicht die "Ausbildung" (wenn der Mensch sich wertgeschätzt fühlt leistet er mehr als wenn er zum Zweck wird, selbst der Kapitalismus rechtfertig die alte Gangart nicht), warum wir nicht mit dem Leben sondern gegen das Leben lernen (Theorie, Theorie, Theorie, kaum Praxis, kaum Begeisterung), warum es darum geht einem Bild zu entsprechen und nicht zu entdecken was in uns liegt (welche Talente hab ich, Wer/Was bin ich?).

Die Folge war, dass man mir mehrmals mit Schulverweisen drohte, versuchte mich bloßzustellen und versuchte mich zu brechen, um mich anzupassen. Zitat: "Es geht in Deutschland im Leben nicht um den Mensch, um ein gutes Herz. Es geht darum, welche Papiere (Zeugnisse usw) du hast. Nur so wirst du erfolgreich." - Mein Schuldirektor

Bin mittlerweile an einer anderen Schule. Auch dort natürliche ähnliche Probleme. Nur äußere ich meine Gefühle nicht mehr direkt, sondern mach mein Ding. (Toll oder?...) Die Lehrer dort können mich nicht einschätzen. Ich bin ein 1er Schüler und störe trotzdem ab und zu (So drücke ich passiv meinen Frust aus). Viele Aufgaben kann ich intuitiv, weil ich sofort zwischen den Zeilen mitbekomme was gehört/gelesen werden will. Ich verstehe mich mit jedem in der Klasse gut. Mit manchen sehr gut. Ich bin Klassensprecher und setze mich gerne für eine gute Atmosphäre ein. Da kann ich nicht mal Werte nennen, die ich vertrete. Ich mache intuitiv was sich richtig anfühlt und funktioniert das mal nicht reflektier ich.

Ich arbeite auch ehrenamtlich viel mit Kindern zusammen. Sie geben mir etwas ganz Besonderes. Diese Ehrlichkeit, diese Intuition das Richtige zu tun und dass sie einfach Kinder sind begeistert mich auf eine unbeschreibliche Art und Weise. Ob im Ferienlager oder Kita die Kinder respektieren und lieben mich und ich sie. Eine riesen Ehre.

Das hört sich alles sehr ernst, da ich gerade auch ziemlich genervt von der Schule bin. Ich habe Humor und bin ein sehr lebensfroher Mensch, aber die Schule erdrückt alles. Sämtliche Kreativität.

Ich fühle mich dort überhaupt nicht gesehen. Niemand erkennt was in mir ist. Niemand sieht mein Talent. Dabei wünsche ich mir jemanden der eine krasse Persönlichkeit ist und mit dem man sich WIRKLICH weiterbilden kann. In sämtlichen Gebieten.

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Ich kann das absolut nachvollziehen. Mir ging es in der Schule genauso, nur dachte ich immer es liegt an mir, dass ich mich dort nicht wohlfühle. Die Erkenntnis, dass das System an sich erdrückend wirkt, kam erst viel später.

Es gibt mittlerweile einige Schulen, die es anders machen. Sogenannte Freie Schulen bzw. Alternativschulen, die ihren Unterricht nach anderen Grundsätzen ausrichten. Waldorf, Montessori, Demokratische Schulen, Hast du mal geschaut ob es sowas bei dir in der Nähe gibt?

Und wer sagt überhaupt, dass Bildung nur durch Schule stattfinden kann?

http://bvnl.de/wordpress/natuerliches-lernen/

Was mir persönlich sehr gefällt, ist das sog. Coyote Teaching bzw. Mentoring, was vor allem die Wildnisschulen anwenden. Das ist eine Lehrmethode, die man sich u.a. von den nordamerikanischen Ureinwohnern abgeschaut hat und wo der "Lehrer" bzw. Mentor den Lernenden auf seinem Lernweg begleitet, ohne Wissen direkt vorzugeben. Das Ganze funktioniert vielmehr über gekonntes Fragenstellen...und den Lernenden so sanft an seine Grenzen und darüber hinaus zu führen.

https://oya-online.de/article/read/207-wenn_dich_der_koyote_mit_fragen_loechert.html

Ich bin sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird. Immer mehr Menschen erkennen, dass die Regelschule so wie wir sie kennen und kannten, eher schlechte Rahmenbedingungen bietet, um uns dabei zu helfen, unser Potential zu entfalten. Viele Menschen wehren sich noch gegen den Wandel...sie reden sich ein, dass es gut war, dass sie zum Schulbesuch gezwungen wurden und sich mit Dingen beschäftigen mussten, die sie nicht interessierten. Langsam sickert die Erkenntnis durch, dass die Regelschule vorrangig Menschen hervorbringt, die darauf trainiert sind, Erwartungen zu entsprechen und ihren Eigenwert von ihrer Leistung bzw. der Beurteilung durch andere Menschen abhängig zu machen. Mit Menschenwürde hat das wenig zu tun.

Ich hoffe du findest einen Weg, das auszuhalten und damit umzugehen und gleichzeitig in dir selbst einen Raum zu kultivieren, in dem deine eigene Vision sich entfalten kann. Ich rate dir: such dir Gleichgesinnte, sprich darüber, stelle Fragen...aber kämpfe nicht an der falschen Front, wo du nur gegen Betonwände rennst und am Ende verbittert und selber hart wirst. Schaffe den Humus, auf dem die Liebe zum Leben und zum Lernen keimen und wachsen kann...

Alles Gute für deinen Weg!

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Demokratie ist nichts als ein Wort. Wenn wir in einer Demokratie leben würden, dann wären alle Institutionen demokratisch organisiert. Sind sie aber nicht.

Vor allem Schulen, also die Orte, wo man "auf das Leben vorbereitet werden soll" sind zumeist höchst undemokratisch organisiert.

Es ist schon interessant, was man alles unter "Demokratie" laufen lassen kann...

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Das mit dem Stolz verwirrt mich irgendwie. Wenn man sagt, man ist stolz auf etwas oder auf jemanden, sagt man damit nicht eigentlich, dass man stolz auf sich selber ist? Selbst wenn man stolz auf sein Kind ist...ist man ja im Grunde nur stolz auf sich selbst, da das Kind zu einem gehört, also quasi eine Erweiterung unserer Selbst sind. Vielleicht sehen viele ihr Land oder ihre Vorfahren als Erweiterung ihrer selbst an?

Das mit der Verantwortlichkeit ist auch interessant. Ich fühle mich nicht verantwortlich für etwas, dass andere vor mir getan haben. Ich wurde ja nicht gefragt und konnte nicht mitentscheiden, da es mich ja noch nicht gab. Ich fühle mich aber verantwortlich für das, was wir JETZT in der Gegenart daraus machen. Dass wir daraus lernen....damit wir in Zukunft besser zusammenleben können.

Die Idee, dass eine Mutter nicht stolz auf ihr Kind sein kann, weil dieses Kind ja nur zufällig ihr Kind ist, finde ich lustig. Da hatten die Mütter und Väter ja unglaubliches Glück, dass sie total zufällig ihr eigenes Kind bekommen haben und nicht das Kind anderer Eltern!

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Nachhaltiger Konsum ist eine wichtige Sache, aber es gibt noch andere Möglichkeiten:

Ich bin sehr oft draußen unterwegs und erlebe die unglaublichsten Geschichten mit Wildtieren. Die erzähle ich dann weiter oder schreibe sie auf. Die meisten Menschen reagieren neugierig darauf und sind fasziniert von solchen Geschichten. Oft fangen sie dann selbst an zu erzählen, weil wirklich jeder Mensch Geschichten von Tierbegegnungen erzählen kann. Durch dieses Austausch entsteht eine gewisse Sensibilität gegenüber den Mitwesen, man tauscht eigene Erfahrungen und Wissen aus. Man lernt etwas dazu und ganz nebenbei entsteht Wertschätzung und Respekt für andere Lebewesen. Es entsteht ökologisches Bewusstsein.

Denn man schützt nur das was man schätzt.

Ich versuche also, Menschen dafür zu begeistern, raus zu gehen und im Entdeckermodus die Gegend zu erkunden. So liegt mein Fokus auf dem sich-Verbinden oder gewissermaßen Verwurzeln mit der Gegend wo man lebt. Und aus dieser Verwurzelung heraus entwickeln Menschen oft das Bedürfnis, Lebendigkeit und Lebensfülle (Artenreichtum) zu erhalten oder zu kreieren, z.B. indem sie einen Garten anlegen, der Nahrungsquellen für Insekten, Brutmöglickeiten für Vögel oder Versteckmöglichkeiten für Säugetiere bietet.

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Geparden sind soweit ich weiß nicht die besten Baumkletterer. Sie können im Gegensatz zu anderen Katzen ihre Krallen auch nicht komplett einziehen.

Ansonsten fällt mir jetzt keine (Raub)Katze ein, die nicht auf Bäume klettert bzw. es könnte wenn sie es wollte.

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