Warum wollt Ihr keine Kinder haben?

15 Antworten

Kinder sind für mich nicht alles im Leben. Wenn es sich ergibt und ich "zur passenden Zeit" den richtigen Partner habe, kann ich mir welche vorstellen, ich kann mir aber ebenso ein Leben ohne vorstellen.

Ja, ich mag Kinder, ich bin aber auch glücklich wenn ich den Sohn einer guten Freundin mal ein paar Stunden oder Tage betüddel und ihn dann zurück geben darf.

Neben dem schönen "du gibst deine Gene weiter" und "das ist eine besondere Liebe und Nähe" Aspekt sollte man einfach nicht vergessen, dass Kinder auch jede Menge Zeit und Nerven kosten.

Sie verändern das eigene Leben grundlegend, man muss auf ganz andere Bedürfnisse und Wünsche rücksicht nehmen, der ganze Tag wird durch deren Bedürfnise anders strukturiert, sie haben einfach auf alles im Leben einfluss. Die ersten Jahrzehnte extrem und selbst danach lassen Eltern vermutlich nie ganz los.

Mein Vater würde sofort kommen, wenn irgendwas wäre, über dieses Wissen freue ich mich als Tochter, auch wenn ich es nie nutze. Aber ich weiß nicht, ob ich persönlich so ein Leben führen möchte, wenn etwas anderes der Lebensmittelpunkt wird, für den man bereit wäre quasi alles zu tun. Ein Kind ist ja im Optimalfall noch mal eine viel wichtigere Person, als z.B. der eigene Partner oder die eigenen Eltern/Geschwister.

Ich muss sagen, ich mag mein Leben so wie es ist. Ein Kind würde alles durcheinander bringen und bewusst gewählte und entwickelte Strukturen einfach durch seine Bedürfnisse zerstören. Ob ich das möchte, weiß ich noch nicht.

Ein Teil, der sicher auch das ganze von klein auf beeinflusst hat, sind meine Krankheiten die ich habe. Nicht alle, aber einige davon könnte ein Kind erben. Ja, ich führe ein normales Leben, habe studiert usw., aber gerade als Kind war es manchmal alles andere als einfach. Viele sind alleine auch nicht schlimm, aber die Kombi ist denkbar ungünstig gelaufen bei mir. Ich würde mein Kind mit den Krankheiten lieben, falls es sie oder einen Teil erbt und würde ihm beistehen, aber ich weiß es würde immer Phasen im Leben geben wo es wütend auf mich sein wird, da ich quasi "Schuld bin" oder wo es sich schlecht fühlen könnte. Wenn ich keine Kinder bekomme, muss ich gar nicht die Sorgen haben ob es welche geerbt hat oder wie gut es damit klar kommt. Zudem muss ich dadurch auch mit einem erhöhten Förderbedarf im Kleinkindalter rechnen, bevor sich vieles "verwächst" mit dem Alter, was natürlich das Familienleben und meine privaten und beruflichen Ziele auch belasten kann.

Aktuell habe ich so oder so keinen Partner und mein Ex mit dem ich davor knapp 7 Jahre zusammen war, wäre kein so guter Vater gewesen mit seinen ganzen Problemen, daher stellt sich die Frage aktuell nicht.

Viele Kinder leiden darunter, dass ihre Mitmenschen zu wenig Zeit für sie haben. Wenn ich selber Kinder hätte, hätte ich keine Kraft/ Zeit um z.B. Feriencamps für Kinder anzubieten. Es gibt zu wenige Menschen, die Zeit mit Kindern verbringen. Deswegen finde ich es unsinnig, noch mehr Kinder in die Welt zu setzen. Ich finde es sinnvoller, Zeit mit den Kindern zu verbringen, die es schon gibt. Aber ich wüsste nicht, ob ich anders denken würde, wenn ich Hetero wär und ein "normales" kapitalistisches Leben führen würde.

Wir könnten unsere Welt wieder zu einem wunderschönen Ort machen! Aber solang die meisten Leute nicht checken, wie sie die Erde schrotten, finde ich es erstmal besser, keine weiteren Menschen auf die Welt zu bringen.

Das ist immer ein schwieriges Thema den die Gesellschaft erwartet es von einem und dann gibt es auch noch Unterschied ob du mit Kinderlosen darüber redest oder welche die Kinder haben. Meine Frau und ich haben uns bewusst gegen Kinder entschieden, da wir kein Kind in diese kaputte Welt setzen wollen. Was wir unter kaputt verstehen: Überbevölkerung, teilweise in Deutschland schon Wasserknappheit, nicht mehr zeitgemäßes Rentensystem, negativ Zinsen, Inflation, egal welche Stelle Geld möchte - es gibt immer gleich Frist von Wochen aber wehe man bekommt Geld von denen, Schulsystem etc. und so weiter.

Und der größte Punkt dabei ist das man für sein Kind lebenslang die Verantwortung trägt, da das Kind selbst nicht entschieden hat ob es auf die Welt möchte.

Wie rechtfertigt ihr zwei bei eurer Einstellung und euren Ansichten dann, dass ihr (noch) auf der Welt seid?

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@hlannintre

Da wie du gelesen hast musst du unsere Eltern fragen, Thema Verantwortung.

Und falls du meinst ob wir dem nichts selbst ein Ende bereiten, ganz ehrlich wer gesund in Kopf ist kann das schon. Wir nicht daher machen wir für uns das Beste daraus, da es nicht unsere Entscheidung war hier zu sein.

Und wie gesagt, es hängt auch davon ab mit wem man darüber redet. Bei dir gehe ich davon aus du hast Kinder.

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Also eigentlich der sind auf der Welt genug Resource, um die gesamte Weltbevölkerung zu versorgen. Das Problem ist die Verteilung. Während reiche aus gut versorgten Ländern die Wasserrechte in armen und trockenen Ländern kaufen/besitzen und für die Vergrößerung ihres Reichtumes, und so leider auch gesellschaftlichen Machteinfluss, nutzen. Es gibt da so eine Formel:" Halte die Menschheit unter 500.000 und du hast die Komplette Kontrolle!" Es müssen also 6,5 Mrd weg, laut der geheimen Elite. Es geht also nur um Unterdrückung und Kontrolle einzelner Personen (Gruppen).

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Weil die Nerven und das wenn man sie adoptiert (was ich tuen müsste weil ich lesbisch bin) damit sehr viel Bürokratie zusammenhängt.

Ich kann es mir einfach noch nicht vorstellen, vielleicht ändere ich ja noch meine Meinung.

Weil das schwer ist Kinder gross zu ziehen und man denke ich erstmal selber mit sich klar kommen sollte bevor man welche hat und die menschen sind grausam, da will man Ungerne kinder in die welt setzen, konnte ne lange zeit mit kinder nicht umgehen. Weil als ich klein war kinder einfach immer gemein waren zu mir. Also die anderen.

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