Es gibt verschiedene Arten von Supernovae, daher auch verschiedene Mechanismen, die einen Stern zur Explosion bringen.

In einer häufigen Variation der Kernkollaps-Supernova kollabiert zunächst der Kern ruckartig und hinterläßt um ihn herum einen beträchtlichen Hohlraum. Die übrige Materie stürzt nun im freien Fall hinterher, um diesen Hohlraum aufzufüllen.

Kommt die Restmaterie am Kern an - wir sprechen hier von gigantischen Mengen, hohen Fallgeschwindigkeiten und enormer Dichte und ohnehin schon hohen Temperaturen - prallt die Materie schlagartig vom Kern ab, während aber noch Materie von oben nachfällt. Abprallende und nachrückende Materie verdichten und erhitzen sich noch mehr, eine Stoßwelle wandert wieder nach außen und zerreißt den Stern dabei. Durch Verdichtung und Erhitzung entstehen in einer blitzartigen Fusion weitere Elemente quer durch das gesamte Periodensystem.

Zurück kann der Kern bleiben. Bei einer ungleichmäßig verlaufenden Stoßwelle kann der Kern aber auch zerrissen werden.

Es gibt keine "hübschen" Bilder von Supernovae selbst. Auf den meisten Bildern ist die eigentliche Supernova nur als heller Stern zu sehen. Wenn eine Supernova innerhalb eines stellaren Nebels stattfinden, kann es natürlich interessante, geradezu ästhetische Bilder geben. Vergleiche dazu die Supernova von Monocerotis.

Auch hübsche Bilder geben Reste von vormaligen Supernovaeexplosionen. Der Krebsnebel z.B.

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Das ist ein ziemlich komplexer Vorgang, der nicht so einfach erklärt werden kann. Da empfehle ich dir den Wikipediaartikel zur Vertiefung.

In sehr starker Vereinfachung (und nur als Einstieg geeignet): Der aus Eisen bestehende äußere Erdkern (elektrisch leitend), die Rotation der Erde und geladene Teilchen des Sonnenwindes spielen eine erhebliche Rolle.

Komm jetzt aber nicht auf die Idee, zu schlussfolgern, die Erde wirke einfach wie ein Dynamo. Das wäre zu einfach und somit falsch.

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Weil es bei gleichem Gewicht energieaufwändiger ist, zu fliegen als zu fahren.

Ein wasserdichtes Schiff schwimmt von selbst. Ein Flugzeug muss mit Energieaufwand zum Fliegen gebracht werden.

Die höhere Dichte von Wasser macht den Vortrieb mittels Schraube effizienter als in der Luft.

Actio = Reactio. Ein Schraubendrehung bewegt mehrere hundert Liter Wasser nach hinten. Das sind mehrere hundert Kilo.

In der Luft gedreht schiebt die Schraube nur ein paar Gramm Luft nach hinten. Deswegen müssen Propeller von Flugzeugen irre schnell drehen.

Da ein Schiff von selbst schwimmt, können bedenkenlos schwere und damit leistungsfähige Maschinen eingesetzt werden. Ein Flugzeug würde mit den gleichen Maschinen nicht nur nicht abheben, sondern eine Delle auf der Startbahn hinterlassen. Leichtere Maschinen mit energetisch schlechteren Werten müssen verwendet werden, die den Treibstoff regelrecht verblasen.

Und da wie gesagt, ein Schiff von selbst schwimmt und auch unabhängig vom Gewicht im Wasser vorwärtsgetrieben werden kann, kann man es auch bis an den Rand der Schwimmfähigkeit mit Fracht vollrammeln. Und das ist weitaus mehr, als das Limit der Flugfähigkeit bei Flugzeugen.

Würdest du ein Flugzeug zu einem Drittel mit Wasser füllen, wäre es nicht mehr flugfähig, aber immernoch schwimmfähig.

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Die Erdatmosphäre könnte bereits irreparabell geschädigt sein und in der Phase des selbstverstärkenden anthropogenen Treibhauseffektes eingetreten sein.

D.h., der bereits herbeigeführte anthropogene Treibhauseffekt sorgt durch seine globale Erwärmung dafür, dass noch mehr CO2 freigesetzt wird (z.B. häufigere Waldbrände, dadurch Abnahme der photosynthetisierenden pflanzlichen Biomasse, dadurch noch weniger CO2-Abbau, weiterer CO2-Anstieg usw.).

Man spricht auch vom galoppierenden Treibhauseffekt. Auch wenn die Menschheit ihren CO2-Ausstoß reduzieren oder komplett einstellen würde, galoppiert uns der CO2-Anstieg davon.

OB wir in dieser Phase bereits sind, und OB es eine solche Phase überhaupt geben kann, ist noch hypothetisch. Die Erdatmosphäre hatte in der Vergangenheit höhere CO2-Gehalte, die keine Selbstverstärkung verursacht hatte, sondern sich - über Äonen - zurückentwickelte.

Sicher ist jedoch: Der derzeitige CO2-Gehalt wird uns noch gehörige Probleme verursachen, auch ohne Selbstverstärkung. Und wir erleben momentan nur die Spitze des Eisberges. Da kommt in den nächsten 50 Jahren noch mehr.

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Statt eines Stiftes kannst du auch mit einem Blatt eine Hälfte des Bildes komplett abdecken, und dann die andere.

Dann müsstest du verstehen, was vorgeht.

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Daimler

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Englisch ist die Sprache, in der die meisten Astrophysiker kommunizieren. Wichtige Arbeiten von Astrophysikern werden auf jeden Fall auf Englisch veröffentlicht oder gleich in Englisch verfasst.

Am ehesten käme dann noch Französisch in Frage. Das könnte bei einigen französischen Instituten als Türöffner fungieren.

Russisch ist keine Option?

P.S.: Viel Erfolg!

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Hier ist die Antwort - leider - einfach: Man weiß es nicht.

Zwar wirkt die deutlichere Nähe zur Sonne verlangsamend auf die Umgebungsgeschwindigkeit - das Zentralgestirn eines Systems zwingt seinen Begleitern langfristig eine gebundene Rotation auf - doch kann das die dermaßen langsame Rotationsrate und erst recht die retrograde Rotation der Venus nicht erklären.

Es wird vermutet, dass ein äußerst mächtiger Meteoriteneinschlag die Venus abgebremst hat. Jedoch ist dafür weder ein entsprechender Karater erkennbar, noch hat die Venus einen oder mehrere Monde, die man aus einem solchen Ereignis mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten dürfte.

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Wow, endlich mal eine gute Frage.

Dass die starke Gravitation eines SLs selbst Licht zurückhält, ist eine verbildlichte Darstellung eines etwas komplexeren Sachverhaltes.

Richtig ist, dass Photonen keine Ruhemasse haben, es gibt ja auch keine ruhenden Photonen.

Was Photonen aber haben (oder vielmehr SIND), ist Energie.

Die Gravitation (nicht nur eines SLs sondern jedweder Masse) entzieht dem Photon Energie. Da die Geschwindigkeit eines Photons konstant ist, kann es schonmal keine Bewegungsenergie sein. Wie kann ein Photon Energie verlieren? Über die Frequenz.

Ein Photon das sich entgegengesetzt zu einer Masse bewegt, verringert seine Frequenz. Das kann man sogar beobachten. Licht das aus der Umgebung eines SLs abgestrahlt wird, ist rotverschoben. Es wird um so stärker rotverschoben, je näher die Quelle dem SL ist. Übertritt die Quelle den Schwarzschildradius - die Fallbeschleunigung überschreitet hier die Lichtgeschwindigkeit, wird die Wellenlänge unendlich lang; es kommt kein Licht mehr raus.

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Google mal stattdessen Earth from Space oder Antarctica from Space. Da kriegst du einige Bilder. Das berühmte Bild Blue Marble zeigt den antarktischen Kontinent in Gänze und als Bestandteil des kompletten Globus.

Bilder - insbesondere hichauflösende Bilder - von den Polregionen sind nicht so häufig wie andere Satellitenbilder. Das liegt einfach daran, dass es weniger Satelliten gibt, die einen sog. Pol zu Pol Orbit haben.

Der Großteil der Satelliten hat einen äquatornahen Orbit. Er ist von der Startenergie leichter zu erreichen und stabiler. Man nimmt beim Start den Drehimpuls der Erde mit.

Jede Abweichung von diesem Orbit erfordert zusätzliche Energie und macht das Satellitenprojekt teurer und insgesamt auch kurzlebiger, da das ständige Nachpositionieren mehr Treibstoff kostet. Sind die Korrekturreserven eines Satelliten nahezu aufgebraucht, muss er zum Absturz gebracht werden.

Und ein Pol zu Pol Satellit kann auch nicht für andere herkömmliche Zwecke verwendet werden. Man kann einen Satelliten nicht einfach so eine andere Umlaufbahn verpassen. Kleinere Änderungen sind möglich, aber die kosten schon ernorm viel Korrekturreserven.

Man muss also schon einen ganz gezielten Zweck haben, um einen Satelliten nur für einen Pol zu Pol Orbit zu "opfern".

Diese Zwecke gibt es. Z.B. die Überwachung der Schmelze des antarktischen Eisschelfs. Aber diese ganz spezifischen Zwecke sind halt nicht so zahlreich wie dir üblichen orbitalen Beobachtungsinteressen und wiegen manchmal nicht schwer genug, eigens einen Satelliten dafür herzustellen.

Es gibt also Pol zu Pol Satelliten, sie sind aber seltener, und somit auch die Fotos der polaren Regionen.

Es gibt auch Fotos von Satelliten. Diese sind aber ebenfalls selten, sogar noch seltener als Antarktisbilder.

Um ein gutes Foto von etwas zu schießen, braucht man einen Fotografen in der Nähe sowie eine gute Kamera.

Und an beidem hapert es. Warum sollte in der Nähe eines Satelliten ein zweiter herumschweben? Das wäre doch Ressourcenverschwendung, und gefährlich wäre es auch. Das gäbe der Bodenstation ein zu knappes Zeitfensterum bei Kollisionsgefshren zu reagieren. Satelliten, selbst wenn sie relativ dicht aneinander stehen, haben einen Abstand von ca. 200km zueinander. Da brauchst du schon ein Spitzenteleskop, um gut Fotos zu machen.

Und dann ist die Frage, warum sollte überhaupt jeder Satellit eine Kamera mit sich führen? Jeder Satellit hat eine Spezialaufgabe. Nicht immer ist zur Erfüllung dieser Aufgabe eine Kamera notwendig. Wiegt ja auch, ne?

Und selbst wenn Satelliten Kameras mit sich führen, warum sollten sie Energie und kostbare Missionszeit opfern, nur um ein hübsches Foto von einem Nachbarsatelliten zu machen, von dem wir ohnehin wissen, wo er ist und wie er aussieht.

Nimm mal als Extrembeispiel das Hubble Weltraumteleskop. Das könnte in der Tat extrem gute Bilder von anderen Satelliten aufnehmen.

Allerdings sind die Aufnahmezeiten des Hubble auf Jahre mit tausenden von Fotoaufträgen tausender Wissenschaftler ausgebucht. Wissenschaftler die die Wichtigkeit ihres Fotosauftrages durch bücherdicke Arbeiten begründen müssen, etwaige essentiell bedeutsame Theorien mit einem Foto beweisen möchten, nur damit sie einen Platz in einer Warteschlange erhalten, die einem ein Foto in drei Jahren verspricht. Was meinst du, was diese Wissenschaftler die husten, wenn da kostbare Hubblezeit für ein Familienfoto eines Satelliten ohne wissenschaftlichen Nutzwertes vergeudet wird.

Es gibt aber Fotos von Satelliten in ihrer natürlichen Umgebung. Bisweilen macht ein Satellit Blödsinn, taumelt, oder ein wichtiges Experiment hängt, weil ein Gerät nicht funktioniert. Dann positioniert man schon bisweilen einen anderen Satelliten um, in der Hoffnung, man könnte erkennen, was los ist.

Spionagesatelliten nehmen andere Satelliten geschäftsmäßig regelmäßig aufs Korn. Dass wir davon keine Bilder zu sehen bekommen, sollte einleuchten.

Sehr schöne Bilder und auch ganze Videoaufnahmen erhielt man von den Space Shuttles, wenn sie Satelliten warteten oder gar selbst in den Orbit aussetzten. Das geht dann los von wenigen Metern Nahbereich bis hin zu einige Kilometern nach dem Aussetzen. Und wenn das Dingen dann so 1.000m entfernt ist, ist auch nicht mehr viel davon zu erkennen, außer einem rythmisch wabernden Fleck.

Die meisten Bilder und Videosequenzen erhält man allerdings von bodengestützten Teleskopen. Da habe ich mal eine schöne Sequenz von der geostationären Astragruppe gesehen (immerhinque 30.000km Orbit!). Da konnte man nicht viel mehr als glitzernde Punkte sehen. Und es war schon erstaunlich zu wissen, dass die da im Schnitt mit 80km Entfernung zueinander da herumschwebten, was quasi schon Körperkontakt ist.

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Mir gefällt, wie du dir Gedanken dazu machst.

Zur Größe des Universums haben sich heute zwei mögliche Modelle allgemein durchgesetzt:

Das Universum ist endlich, aber unbegrenzt, oder das Universum ist unendlich.

Nehmen wir mal an, es gelte, das Universum sei unendlich.

Dann war das Universum schon immer und zu jedem Zeitpunkt unendlich. Das gilt auch für das sehr junge Universum, als es nur eine Planckzeit alt war (das ist der kürzestmögliche Zeitabstand, innerhalb dessen überhaupt was geschehen kann). Stell es dir in Sekunden als eine Null mit irrwitzig vielen Nullen hinterm Komma vor, bevor endlich mal eine Eins kommt.

Eine Planckzeit ist zwar irrwitzig kurz, aber doch nicht null.

Zum Zeitpunkt Null komma null war das Universum nicht existent. Zum Zeitpunkt Null komma Null plus X (wobei X beliebig klein sein kann) war das Universum da und auch schon unendlich.

Von diesem Moment an, bis heute, lässt sich das Universum sehr gut erklären.

Aber der Übergang von nicht existent zu unendlich lässt sich nicht erklären und gibt den Astrophysikern immernoch erhebliche Rätsel auf.

Es gibt Erklärungsansätze, die auch mathematisch funktionieren, aber keine wirklich machweisbaren Theorien. Man kann dieses Stadium des Universums auch nicht im Labor nachmachen.

Wohlgemerkt, wir reden hier nicht von der Kosmischen Inflation. Diese fand zwar auch im sehr jungen Universum statt, aber doch deutlich nach Null komma Null. Und auch vor der Kosmischen Inflation war das Universum bereits unendlich. Überhaupt ist in der ersten Millionstel Sekunde unglaublich viel passiert; dagegen nehmen sich die folgenden 13,8 Mrd. Jahre fast langweilig aus.

Wir nähern uns wissenschaftlich immer weiter dem Zeitpunkt null, aber es sieht nicht danach aus, dass wir jemals den Zeitpunkt null wirklich erfassen können.

Wir müssen momentan also wirklich davon ausgehen, dass das Universum einfach plötzlich da war und dann auch gleich unendlich.

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Eine englische Universität hatte mal eine Umfrage geplant, welchen Einfluss Pornos auf das Sexualleben hat. Sie suchten dazu 1.000 Probanden, die regelmäßig und 1.000 Probanden, die überhaupt noch nie einen Porno gesehen hatten.

Die Umfrage scheiterte. Man fand keine Probanden, die noch nie Pornos gesehen hatten.

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Ich finde, zu sowas sollte man sich selbständig, unvoreingenommen und unbeeinflusst entscheiden.

Zehn Jahre ist dafür viel zu früh. Noch ist ja kein Schaden entstanden. Also ihm eher beibringen, sich da ordentlich zu reinigen, und ihn dann frühestens (!) mit 16 die Sache selber entscheiden lassen.

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Sterne nahe des Himmelsäquators, also mit niedriger Deklination, da diese - wie die Sonne - sowohl von der Süd- als auch von der Nordhalbkugel gesehen werden können.

Der Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel und mit einer Deklination von -16° auch in unseren nördlichen Breiten gut zu sehen. Besonders in den Wintermonaten. Er ist momentan ziemlich kurz nach Sonnenaufgang am Südosthimmel gut auszumachen.

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Du schon mal gar nicht, weil du das Geld nur verliehen hast. Das ist kein Vermögensabfluss.

Deine Schwester ggf. weil es keine Rolle spielt, woher sie das Geld hatte, um ihre Ausgaben zu bestreiten.

Ob aber die Kosten für diese OP zu den absetzbaren Kosten gehören, bezweifle ich mal. Sie ist nicht zur Einkunfsterzielung notwendig, und wenn sie medizinisch notwendig wäre, hätte sie die Krankenkasse übernommen.

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