Wie stark geschädigt ist die Erde wirklich?

6 Antworten

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du den wunderschönen Planeten Erde meinst, mit seinem äußerst komplexen Ökosystem und all den Lebewesen darauf.

Ja, das Ökoystem ist bereits sehr stark geschädigt und viele Arten sind schon ausgestorben.

Der Anfang der Schädigungen liegt noch gar nicht so weit zurück, ein paar Generationen nur, etwas mehr als 200 Jahre. Damals nahm die Industrialisierung Fahrt auf.

Besonders die westliche, kapitalistische Lebenseinstellung hat es innerhalb von ein paar Generationen geschafft, das Ökosystem ziemlich vor die Wand zu fahren. Der Mensch hat seine Freiheit genutzt, den Ast abzusägen, auf dem er sitzt. Das macht er seit der Industrialisierung, mehr noch in den letzten 200 Jahren und ganz besonders nach dem zweiten Weltkrieg.

Zeitbomben unter Tage - Sendung vom 22. Juni 2019 | [W] wie Wissen

https://www.youtube.com/watch?v=Lw-Kvgh3HKY

Atommüll – Wohin mit den giftigen Überresten?

https://www.youtube.com/watch?v=bwvveZ-bt1k

Die Erdzerstörer - Doku - ARTE (2019)

https://www.youtube.com/watch?v=sWlbnNDu6OE

Die Story im Ersten Bomben im Meer

https://www.youtube.com/watch?v=c5zMcbajHJg

Versenktes Gift - Wie Chemiewaffen das Meer verseuchen

https://www.youtube.com/watch?v=jR-h-TT4T7s

Waldgold - Europas Urwald in Gefahr

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-waldgold-100.html

MAN

https://www.youtube.com/watch?v=WfGMYdalClU

Dear Future Generations (Deutsche Übersetzung)

https://www.youtube.com/watch?v=uonyGMvSkxI

Ach, weißt du, such einfach selbst nach mehr Dokus, um zu verstehen, in welchen Zustand wir in unserer Gier die Umwelt gebracht haben.

Versuch dir mal eine Vorstellung davon zu machen, was wir bislang mit dem Ökosystem angerichtet haben.

Man kann wirklich jede Maßnahme nur begrüßen, die dem Einhalt gebietet!

Hallo, die Leute ziehen sich hier etwas an den Begrifflichkeiten hoch und sie haben nicht ganz unrecht. Die Erde als Gesteinsplanet verstanden nimmt durch das, was an ihrer Oberfläche passiert, keinerlei Schaden. Ich sage daher lieber 'die Welt' und meine damit alles außerhalb meiner selbst, das ich wahrnehmen kann. Es gibt mich und die Welt.

Die Welt gliedere ich wieder auf in einen direkt erlebbaren Teil und einen anderen, der mir mitgeteilt wird.

Der direkt erlebbare Teil sollte meiner Meinung nach der Teil der Welt sein, auf den sich mein Denken und Handeln konzentriert. Dazu sehe ich mich als mündiger Bürger verpflichtet. Damit alles funktioniert, muss ich meine eigenen Interessen wahrnehmen. Was belastet mich persönlich? Was ist kaputt in meiner Umwelt? Was könnte besser sein?

So gedacht, fallen mir Dinge ein und auf, die leider nicht von allgemeinem Interesse sind: zuerst das Müllproblem in unserem Haus und anscheinend in der ganzen Stadt und dann hätte ich noch gern etliche andere, verbesserungswürdige Punkte zu deinem Thema, die aber ebenfalls niemand hören will.

Klima gehört nicht zu meiner erlebbaren Welt. Wetter gehört dazu. Die Erderwärmung, wurde mir erzählt, hat die Durchschnittstemperatur der Luft auf dem gesamtem Globus in zwei Metern Höhe in 60 Jahren um 0,6 Grad steigen lassen. Um das einzuordnen: Seit ich aufgestanden bin heute morgen haben sich Temperaturen draußen um 4 Grad erhöht (Manchmal schaffen sie auch locker 15 Grad an einem halben Tag, doch es ist eher bedeckt heute). Ich habe das heutige Ansteigen nicht mitbekommen, obwohl ich draußen war und schon gar nicht kann ich 0,6 Grad wahrnehmen, auch nicht, wenn es anstatt in 60 Jahren in 6 Minuten stattfindet. Die Gründe für das beobachtete globale Ansteigen sind unklar. Wie groß ist nun der Anteil des Menschen an der Steigerung? Gestiegen sind die Temperaturen seit der Mitte der Kleinen Eiszeit im 16. Jahrhundert. Wie groß ist der Faktor, der dazu gekommen ist oder spielt heute der vorige Faktor, den wir nicht kennen, den es aber gegeben haben muss, keine Rolle mehr? Allein diese Überlegungen zeigen, wie unsicher die Prognosen sind. Nichts genaues weiß man nicht. Die Wissenschaft gibt das zu, der Bürger hört es nicht. Und wenn es tatsächlich immer wärmer wird, passen wir uns an. Unsere jetzigen Bemühungen irgendetwas gegen diese Entwicklung, falls sie denn stattfindet, haben genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie sollten.

Nachhaltigkeit, ein Begriff aus der Forstwirtschaft, ist natürlich für jeden einzelnen und für die ganze Menschheit eine gute Sache, doch wieder habe ich Schwierigkeiten, sie in meine erlebbare Welt zu ziehen. Nachhaltigkeit ist immer wirtschaftlich, sozusagen per Definition. Deshalb mache ich mir keine Sorgen, dass sie nicht auch als Ideal verfolgt wird.

Wie bereits geschrieben wurde, ist das der Erde ziemlich egal. Sie kam die größte Zeit ihrer Geschichte (ca. 5 Milliarden Jahre) ohne Menschen aus. Es geht bei der Debatte immer nur um uns Erdbewohner. Die Frage ist: Wollen wir künftigen Generationen diesen Planeten als lebenswerten Ort erhalten? Er ist der einzige, den wir kennen. Oder wollen wir so weiter machen wie bisher und damit schon in wenigen Jahrzehnten einen für viele Millionen Jahre unbewohnbaren Planeten hinterlassen? Wir haben nicht mehr viel Zeit.

Grüße

Die Erdatmosphäre könnte bereits irreparabell geschädigt sein und in der Phase des selbstverstärkenden anthropogenen Treibhauseffektes eingetreten sein.

D.h., der bereits herbeigeführte anthropogene Treibhauseffekt sorgt durch seine globale Erwärmung dafür, dass noch mehr CO2 freigesetzt wird (z.B. häufigere Waldbrände, dadurch Abnahme der photosynthetisierenden pflanzlichen Biomasse, dadurch noch weniger CO2-Abbau, weiterer CO2-Anstieg usw.).

Man spricht auch vom galoppierenden Treibhauseffekt. Auch wenn die Menschheit ihren CO2-Ausstoß reduzieren oder komplett einstellen würde, galoppiert uns der CO2-Anstieg davon.

OB wir in dieser Phase bereits sind, und OB es eine solche Phase überhaupt geben kann, ist noch hypothetisch. Die Erdatmosphäre hatte in der Vergangenheit höhere CO2-Gehalte, die keine Selbstverstärkung verursacht hatte, sondern sich - über Äonen - zurückentwickelte.

Sicher ist jedoch: Der derzeitige CO2-Gehalt wird uns noch gehörige Probleme verursachen, auch ohne Selbstverstärkung. Und wir erleben momentan nur die Spitze des Eisberges. Da kommt in den nächsten 50 Jahren noch mehr.

Die Erde ist nicht „geschädigt“. Die Erde befindet sich in einem steten Wandel. Das ist völlig normal. Durch sehr genaue Messung und Beobachtung können wir kleine Veränderung erkennen und feststellen. Beeinflussen können wir das aber nicht wirklich. Zumindest nicht mit den Maßnahmen, mit denen das einige Weltverbesserer versuchen.

Woher ich das weiß:Hobby

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