Es gibt kein Gesetz, dass dir das verbietet (zum Thema "de jure").

Von der Haftung her für Folgen aus einer eventuell nicht fachgerechten Installation oder nur bei Versagen eines Bauteils (Fremdverschulden) sieht es anders aus.

Einige Gesellen meinen, Ingenieure dürften das grundsätzlich nicht. Das stimmt so nicht. Ich habe mir aus der nachgewiesenen Berufspraxis den Meistertitel eintragen lassen und besitze eine Handwerkskarte, bin also in die Handwerksrolle für Elektroinstallationen nun offiziell eingetragen.  Zudem habe ich einen zweiten Meistertitel fachlich erworben in einer Fachhochschul-Zusatzausbildung. Die Anerkennung kam dann von der Landesregierung mit nachfolgendem Eintrag auch dieses Meistertitels in die Handwerkskarte.

Also: Ingenieur und Facharbeiter sind erst einmal verschiedene Berufe, die sich nicht überlappen - aber durchaus überlappen können. Mit einer empfohlenen nachträglichen Legitimation sieht es dann ganz anders aus.

Aber beruflich ein derartiges Handwerk ausüben darfst du nur als Meister selbstständig - beispielsweise zum Einkommenserwerb.

Viel Spaß allen Lesern beim Versuch, einen Facharbeiter vom Meister, vom Techniker, vom Fachhochschulingenieur, vom Hochschulingenieur etc. abzugrenzen.... mit Mix von Bachelor, Master und Promotion - good luck!

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Wenn "Schlupf" auftritt (also s ungleich null), kann etwas nicht mehr synchron sein. Das sagen allein schon die Begriffe aus, nur so als Gedankenstütze. Was der Kippschlupf ist, weißt Du aber schon noch?

Da kann man nicht irgendwie drum rum argumentieren, weil das keine Auslegungssache ist.

Unter Synchrondrehzahl ist die Drehzahl des umlaufenden Erreger-Feldes gemeint, also die Drehzahl, die z.B. ein Synchronmotor mit gleicher Polzahl annehmen würde, solange er "synchron" läuft...

Für p=2 wäre am 50Hz-Netz die Synchrondrehzahl 1500min-1, für P=1 3000min-1.

Was meinst du also passt zu dieser ASM mit Nnenn = 2925min-1?

Lass Dich nicht in die Irre führen und wirf bitte nicht wahllos mit selbst erstellten Formeln um Dich.

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Knipex stellt einige gute Zangen her, ja. Aber Spezialzangen wie Abmantelungszangen etc. gibt es da z.B. nur SEHR eingeschränkt. Rennsteig-Werkzeuge, die nun auch zu Knipex zählen, sind z.B. in Punkto Crimpen mal führend gewesen. Kabelschneider gibt es von vielen Firmen bessere, da hat Knipex fast nichts gescheites.

Absiolierwerkzeuge? Bei Knipex fast nicht vorhanden.

Schau doch z.B. mal bei dem Händler Cimco vorbei - der labelt nur und hat u.a. auch ein interessantes Elektriker-Programm mit einigen Alleinstellungsmerkmalen. Oder die GEDORE-Gruppe... Mit Dako etc....

Was ist mit Klauke, Haupa, Intercable, Jokari, Weidmüller, Weitkowitz? Alles Werkzeugmarken, von denen ich einige "Highlights" seit Jahren gern benutze.

Fazit: jeder der dort ansässigen Hersteller hat so seine Stärken, und woanders gibt es auch Hersteller mit Rang und Namen, wenn auch nicht so gehäuft wie im Bergischen Land.

Tja, das sagt dir ein Wuppertaler, der jahrelang in Remscheid gewohnt hat.

Worauf möchtest du eigentlich hinaus mit deiner Frage?

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Tja, das tut mir Leid für Dich, das Teil ist nun Schrott. Niemand wird das reparieren.

Mechanisches Enteisen, zumal mit Metallgegenständen, ist am Verdampfer absolut verboten, das passiert recht leicht mit solchen Schäden.

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Die Formel ist korrekt und "funktioniert".

Somit kann ich dein Problem nicht nachvollziehen.

Frage: was eine "Zehnerpotenz" ist, ist Dir bekannt?

Viel Erfolg!

(wenn man allerdings einen Kondensator mit 5,54F verwendet in der Berechnung, ja dann.... Aber so was bringt doch keiner im Ernst fertig, oder?)

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Beim Kreieren einer Wunschpartnerin oder Puppe wird es eben etwas schwierig, auch von der Größe her....

definiere also: "Sexspielzeug..."

Ach ja, und "irgendwer" muss deinem Drucker auch deine Wünsche übermitteln.

Was sollen solch theoretische Frage, wenn sie so allgemein gestellt werden?

Wer erstellt wie die Druck-Files?

Wie möchtest du das Material auswählen?

In der Regel dienen solche Drucker nicht zur Produktion, sondern zur Muster-Erstellung. Logisch! 

versuche mal, einen Alu-Kochtopf am 3D-Drucker zu fertigen....oder 'nen Bohrer oder ein Satz Handschellen mit Metall-Kette oder ein Kissen oder ein Tuch…..

Einschränkungen also: Material, Größe, Homogenität (Materialmix geht nicht), Struktur, und ca. 5.000 weitere

Du hattest die Frage doch nicht ernst gemeint, oder?

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Was soll das Rum-Eiern?

Das Ding ist sowas von kaputt...

Übrigens: er hätte auch explodieren können, hätte das Gehäuse nicht nachgegeben (offenbar war das Gehäuse hier der Klügere und hat nachgegeben)

Also: Zusammen drücken oder gar Blockieren ist doch keine Lösung gegen Defekte.

Freue Dich, dass kein Elektrolyt ausgetreten ist (oder quetsche ihn zusammen und ärgere dich darüber, dass es nun austritt...)

Alls Bauteile haben nur eine begrenzte Lebensdauer und dürfen auch kaputt gehen.

Je nach Auslegung und Betriebsart (und damit Stress) eben früher oder später.... 

Tipp: Ersatz durch höhere Temperatur- oder Spannungsklasse --> Nachteil: die sind in der Regel größer!

Top-Qualität wäre F&T aus Nord-Deutscher Fertigung (die haben die C´s für die tausende von Blitzlichtern am Eiffelturm hergestellt). Damit habe ich schon so manch falsch ausgelegte Schaltung nach Erstdefekt "gerettet" - im Profi-Bereich.

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#hamburger02 hat vollkommen Recht.

Bitte nicht den Fehler machen, wichtige und richtige Hinweise grundsätzlich derart anzuzweifeln, da hilft leider keine "einfache" Logik aus, diese ersetzt kein Fachwissen (ich habe gerade noch der Versuchung widerstehen können, hier chauvinistisch zu zitieren....) ==> deine falsche Stellungnahme zu #peterobm, der Recht hat.

Bitte beachte: bei einem mangelhaften Kontakt gehen klar alle "kleinen" Verbraucher, sobald du die Batterien verbindest. Aber der Übergangswiderstand von "Billigkabel" und "Billigzange" zu Kontakt plus und zur Masse minus ist halt so groß, dass du über das Kabel trotz intakter Batterie an der anderen Seite nicht mal so wenig Spannungsfall hast, dass es zum Anlassen reicht. Das muss aber gegeben sein.

Ich nehme an, du hattest wenigstens das speisende Auto gestartet und dort die Drehzahl erhöht?

Was hilft nun noch?

Ganz einfach: 2 zusätzliche nette Menschen, die jeweils an beiden Enden der Überbrückungskabel zusätzlich diese "Klemmen" zusammen drücken. Falls auch das nicht hilft, das geht selbst bei einem Zellenschluss des überbrückten Autos, schmeiß die Kabel weg, die taugen dann allenfalls noch als Wäscheleine.

Liebe Edelbastler, warum kauft ihr nicht etwas bessere Qualität bei Kabeln ein? (z.B. "Dieselkabel" für den normalen Benziner.) Ein Kabel, das im "Notfall" sich genau so wie hier verhält, ist so frustrierend wir ein leerer Feuerlöscher, wenn es brennt. ==> Absolut nutzlos.

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Egal, welches fachliche Niveau du mitbringst:

schau dir einfach mal die Spannungskurve an (von mir aus über wiki oder andere Quellen)(= Abhängigkeit der Klemmenspannung vom Ladezustand bei einer bestimmten Last und Temperatur).

Und glaube dann auch mal, was diese aussagen. Mit selbst "gebastelten" Erklärungen wirst du immer wieder auf solche oder ähnliche Widersprüche stoßen.

Klartext: du mußt deine Auslegung stets nach der Realität vornehmen! Also: Änderung der ersten Auslegung!

Und komm mir keiner mit: "...woher soll er/sie das wissen..."?

Es ist doch wirklich hinlänglich bekannt, dass eine "12V"-Autobatterie eben mehr als diese Nennspannung aufweist. Warum sollte es bei anderen Techniken da grundsätzlich anders sein?

Zum "Basteln" gehören auch technische Fakten, die man zu berücksichtigen hat. Es geht schließlich stets um Sicherheit, aber auch um eine korrekte Funktion. Da kommt man um ein bißchen "Kopfarbeit" nicht umhin.

Da du es aber bereits erkannt hast (GUT!!!), musst du nun auch konsequent das neue Wissen anwenden.

Beachte bitte auch die wichtigen Anmerkungen von #Newcomer. Eine LED wird ideal mit einer Stromquelle betrieben. Wird diese durch eine Spannungsquelle mit Vorwiderstand ersetzt, sollte man auch alle Fälle berücksichtigen.

Eine Stromquelle aber, die 4 Dioden parallel einspeist, kann so nicht ideal funktionieren. Das geht nur bedingt bei Lasten mit einem positiven Innenwiderstand. Das ist aber "noch" gegeben, es ist nur alles andere als ideal, denn die Stromaufteilung geschieht unerwünscht über die Spannung am Element (Diode). Das funktioniert nur mit gleichartigen LED unter gleichartigen Bedingungen.

Viel Spaß und Erfolg!

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Meinung: Hier toben sich mal wieder viele "Politiker" aus, ohne auch nur die geringste fachliche Ahnung zu haben. Das ist besonders schlimm, weil dadurch viele Argumente unsinnig sind.

Danke für Deine offene Frage, zu der ich Dir gern einige Stichworte nennen möchte (Fachgebiet Kraftwerkstechnik, Elektrotechnik).

  1. Bis dato benötigen Windkraftwerke induktive Blindleistung, statt sie abgeben zu können
  2. Bis dato sind Netze aus Windkraftwerken instabil
  3. Bis dato wird die Frequenzregelung von großen Kohlekraftwerken gewährleistet und somit die Netzstabilität
  4. Bis dato wird die Tageslastkurve durch konventionelle Technik überhaupt ermöglicht - dazu machen sich Windkraftwerk-Errichter und Betreiber und erst Recht Solaranlagen-Errichter und Betreiber  keinerlei Gedanken
  5. Das Leistungsgleichgewicht kann nur prinzipiell vorgesehen werden, wenn die insgesamt verfügbare Leistung der Tageslastkurve permanent entspricht. Wer liefert die elektrische Energie bei Windstille oder Dunkelheit? (Unter Beachtung von 1...3!)
  6. Bis dato sind diese Kraftwerke nicht fähig, schwarz zu starten
  7. Bis dato können diese Kraftwerke nicht annähernd die Kurzschlussleistung bereitstellen, die unsere vorhandenen Elemente zum Betrieb benötigen

Aber das alles kann man ja per EU-Beschluss mal eben fordern, nicht wahr?

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Grundsätzlich ist das bei Beachtung von Querschnitten, Belastungen und Kurzschlußströmen egal.

Zur Zweckmäßigkeit ist bei den anderen Antwortern bereits viel gesagt worden.

Deine Argumente sind korrekt und nachvollziehbar.

Tipp am Rande:

Es gibt Fi von einigen Herstellern, die weit höher eingangsseitig abgesichert sein dürfen, als es ihrer Belastbarkeit entspricht. Diese sind dann auch (zulässig) nachfolgend gegen Überlast schützbar, wie es hier viele grundsätzlich empfehlen, ohne auf diese wichtige Voraussetzung überhaupt einzugehen. Dies wird von manchen Antwortern stillschweigend vorausgesetzt und ist grundsätzlich so NICHT gegeben! Allein schon deshalb gefallen mir Deine korrekten Gedanken sehr gut.

Also: stets das Datenblatt dazu lesen und beachten. Beispiele für solche positiven Hersteller sind die ABL und Doepke (erstere gelabelt.....).

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Prinzipiell geht das (nutze ich seit 30 Jahren). Es gibt ein paar Regeln zu beachten:

Bei der 7-poligen Steckdose ist nur ein Anschluss "frei" definierbar: dieser wird üblich entweder mit Dauerplus versorgt oder bedient eine eventuelle Nebelschlussleuchte (macht "Spaß" für den nachfolgenden Verkehr, wenn der Anhänger dann (unzulässig!) mit Dauerplus versorgt wird....).

Du benötigst dann Dauerplus oder Plus, wenn die Zündung an ist.

Problem: die Hydraulik hat einen derart hohen Energiebedarf, dass dir die Leitung und auch die Absicherung ganz schnell überlastet werden kann. Genau deshalb möchtest du ja eine eigene Batterie dort im Anhänger eingebaut haben.

Die Luxus- Lösung:

  1. (Voraussetzung: gleiche Batterie-Nennspannungen, also 12V oder 24V)
  2. Geringer Vorwiderstand (um wiederum bei entladener Anhängerbatterie nicht zu viel Ladestrom zu liefern - oder nachgeschalteter Laderegler (gibt es nicht käuflich mit geringem Spannungsfall) in den Versorgungskreis legen (Belastung beachten! Damit dieser nicht zu heiß wird, sollte er stark überdimensioniert sein
  3. In Reihe dazu eine Schottky-Diode in Flussrichtung (verhindert, dass die Batterie im Anhänger über die zu schwache Leitung die Zugmaschine speist z.B. beim Startvorgang)

Bitte nicht die notwendigen Absicherungen vergessen! Erwärmungen beachten (Brandgefahr).

Eine Auslegung des Widerstandes auf z.B. 2V Spannungsfall bei 16A sollte reichen. Belastbarkeit dann auf mindestens 60...100W auswählen. Schottkydiode für mindestens 40V bei 30A nehmen....

Zuleitung 2,5mm² nur zum Stecker und zur Anschlussdose, auf gute Masseverbindung und ausreichende Dimensionierung der Masseleitung Wert legen (2,5mm² oder sogar 4mm², falls möglich).

Viel Erfolg!

p.s.: ohne Diode macht es bei der Funktion "Zündung" an Spaß, den Traktor abstellen zu wollen.... ;-)))

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Ja, genau das sieht man dort seit Jahren vor. Einschränkung: D01 in D01- Sockel, D02 in D02-Sockel, D2 in D2, D3 in D3 u.s.w. Es ist schutztechnisch richtig, die Sicherung der Anwendung anzupassen.

Beispiele: die modernen Einsätze D01 gehen von 2A (rosa Kennfarbe) über braun 4A, grün 6A, rot 10A, schwarz 13A (selten zu finden, aber sehr zu empfehlen, insbesondere bei 1,5mm²-Installationen) zu grau 16A. (habe alle auf Lager und verwende alle auch in Anlagen)

Je nach Sicherungsplatz kann also reduziert werden - ausdrücklich gewünscht! Die Zentrierung durch die Kappe sorgt für einen guten Kontakt (mittig). Schlechter wird es, wenn man auf die Idee kommt, ohne spezielle Adapter, die es als Feder gibt, D01- Sicherungseinsätze in D02 Sockeln zu verwenden.

Lasse Dich bitte nicht verunsichern - Dein Ansatz ist goldrichtig und geht in die gewünschte sichere Richtung!

Nur: unbedingt auf den richtigen Typ (Bauform) achten.

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Ich arbeite mit diesem Fabrikat seit mehr als 20 Jahren bis in den MW-Bereich. Der einfachste Typ AC10: da weiß ich nicht auswendig, ob der einen Timer an Bord hat, der diese automatische Umschaltung realisieren kann. Die anderen FU von Parker können das jedenfalls problemlos. Schau einfach mal nach, ob dieses Zeitglied vorhanden ist.

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Zu Deinem Verständnis:

Die Miller-Kapazität wirkt als Gegenkopplung auf den steuernden Eingang, also getrieben von der (hohen) Spannungsänderung am Drain (oder Kollektor). Damit ist das tatsächliche "Durchschalten" nun stark abhängig, wie dieser Gegenkopplungs-Stromanteil von der Ansteuerschaltung beherrscht werden kann.

Ja, der "Wert" ist spannungsabhängig!

Dennoch könntest Du Dir einen idealen Transistor denken und einen extern dort verschalteten "Miller"-Kondensator. --> Verständnis des Prinzips

So kommst Du ganz schnell darauf, dass sowohl der Steuer-Strom als auch die -Impedanz einen entscheidenden Einfluss auf das tatsächliche Schaltverhalten hat (und so auch auf die Schaltverluste, Störungen,....). 

Mit Miller-Effekt wird ganz allgemein diese Art einer spannungsgesteuerten Stromgegenkopplung über einen Kondensator ausgedrückt. Der Herr Miller hatte diesen Effekt bewusst ausgenutzt und beschrieben.

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Ist ein Schaltnetzteil (12V) für die Stromversorgung in einem Wohnwagen wegen der schlechten EMV unzulässig?

Ich bin nun fast fertig mit dem Umbau des Wohnwagen meiner Eltern. Mit einem Mover kam auch ein 12V 80Ah AGM-Akku dazu. Außerdem die alte Halogenbeleuchtung durch schmucke LED-Leuchten ersetzt. Dadurch ist es notwendig geworden, dass 12VDC zur Verfügung stehen (max. 8A), denn die 12V AC aus dem alten Trafo können ja schlecht selbst nach Gleichrichtung und Glättung den Lampen zugemutet werden. Dazu kommt, dass zwecks Autonomiegewinn, auch der Betrieb aus dem Akku möglich sein soll (u.a. für die Wasserpumpe).

Meine Frage ist nun, ob ein (hochwertiges) Schaltnetzteil dafür geeignet wäre, obwohl ja wegen der hohen Schaltfrequenzen im kHz Bereich die EMV-Problematik eine wichtige Rolle spielt (als Faustregel kenne ich, dass 2m Zuleitung nicht überschritten werden sollten [Gilt das eigentlich auch für diese China LED-Stripes? 🤔]). Und alles mit Entstördrosseln zu versehen ist natürlich auch keine Lösung.

Erstmal drauf los gebastelt kam ein klassisches Trafonetzteil mit Linearregler (LM396K) heraus (s. Bild, die Relais schalten zweipolig zwischen dem Strom aus dem Trafo und der Batterie um). In der Praxis hat sich diese Anordnung gut bewährt (geringe Wärmeverluste). Trotzdem im Nachhinein meine Frage, ob ein Schaltnetzteil auch möglich gewesen wäre (das Leitungsnetz durchzieht den gesamten Wohnwagen). Dieser ist zwar durch das Alu abgeschirmt, aber im Inneren könnte das ja trotzdem schöne Störungen hervorrufen.

Wohlwissend, dass es dafür fachspezifische Foren gibt, interessiert mich trotzdem die Meinung von Experten hier aus der Community.

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unabhängig von anderen Meinungen:

am öffentlichen Netz oder im Einflussbereich anderer Nutzer sind stets nur Verbraucher zulässig, die auch alle gesetzlichen Bestimmungen einhalten - auch die des EMV-Gesetzes, und wenn es eine batteriebetriebene Anlage im Inselbetrieb sei.

Normalerweise drückt das ein Hersteller z.B. mit der für den Handel gedachten Kennzeichnung des "CE"-aus, sofern er gesetzlich handelt und nicht nur die Buchstaben illegal da drauf druckt.

Wie so immer: der Verbraucher bleibt trotzdem stets verantwortlich für diese Richtigkeit (daher nicht blind im Internet ALLEM trauen), denn die Verantwortung kann nicht deligiert werden.

Fazit: seriöse Fabrikate mit CE-Zeichen halten auch die relevanten EMV-Bestimmungen ein. Der Verwendungszweck muss natürlich dem tatsächlichen Gebrauch entsprechen - denn nur dafür wurde die Übereinstimmung mit gesetzlichen Bestimmungen durch Aufdruck CE nach außen dokumentiert.

zu den Kommentaren und anderen Antworten - insbesondere @:SetsunaKyoura (Filter sind zwar meist integriert, aber das ist doch nicht "Gott gegeben")

@: naaman (leider falsche Aussage)

Schaltnetzteile stören natürlich Prinzip-bedingt auch im HF-Bereich, denn sie arbeiten mit großen Signal-Steilheiten und hohem Oberschwingungsanteil.... Also müssen da stets entsprechende Filter vorgesehen werden! Nicht umsonst ist das stets ein teures Entwicklungsthema in der Industrie.

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Genau so, wie du mit 'nem Ticket für ein Fußballspiel in ein Konzert kommen darfst.

Wenn du schon meinst, dass da kein Unterschied im Komfort ist (dein Kommentar zur Antwort von #moreblack), warum möchtest du dann trotzdem dort mit dem falschen Ticket fahren?

Oder geht es dir nur darum, hier alles in Frage zu stellen, weil dir die Fakten nicht gefallen?

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Schöne Heizanlage. Die Wasserheizkreise für die Fußbodenheizung haben allerdings kaum etwas mit deiner Elektrik (Energieverteilung) zu tun, auch nicht die Umwälzpumpe, außer, dass diese elektrisch betrieben wird.

So wird das leider nix, da bleibst du länger im Dunklen.

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Die Bezeichnung ist schon deshalb falsch, weil man Strom nicht "zählen" kann. Zudem wird die umgesetze elektrische Arbeit gemessen und erfasst als Produkt aus Wirkleistung und Zeit.

Also: Arbeit ist nicht gleich "Strom", den man zudem nicht "zählen" kann. Daher ist dieser Begriff fachlich falsch.

Die Dimensionkontrolle, die immer bei allen physikalischen Betrachtungen und Klärungsbedarf hilft, besagt nichts anderes. Die Dimension steht sogar auf dem "Zähler": bei alten Zählern in Form von Umdrehungen je kWh, die dann gezählt werden, daher der Name "Zähler" (und umgerechnet in kWh mit Nachkommastellen dann angezeigt werden), bei modernen direkt als Einheit.

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wie schon mehrfach beschrieben:

JA!

in Richtung Schneeflocke wird es kälter, weil die Heizleistung reduziert wird, in Richtung max entsprechend wärmer. Ausprobieren, ab wann es ausreichend ist, um unnötig hohe Wassertemperaturen im Heizkreis zu vermeiden.

Rechts daneben verhält es sich mit dem Warmwasser entsprechend, nur ist das schon relativ "hoch" gestellt bezgl. der Speisetemperatur.

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