Ich kann verstehen, dass die Situation für dich schwer ist. Deine Mutter lässt da etwas an dir aus, wofür du nichts kannst und behandelt dich gerade nicht gut. Auch dein Satz, dass sie auch dich abtreiben wollte, scheint mir nicht für eine gute Beziehung zu sprechen? Das ist schon verletzend, oder? :/ Sie hat dich aber bekommen und sich für dich entschieden... 

Der, der für sie da sein sollte, ist dein Vater. Du solltest da eigentlich fast gänzlich außen vor sein. Vielleicht fühlt sich deine Mutter alleine gelassen. Mit Sicherheit ist sie am meisten auf sich selbst wütend und erschrocken. 

 sie schreit ständig nur noch rum und Streitet sich grundlos mit mein vater und lässt bei jeden ihr wut raus.. langsam ertrage ich echt nicht mehr. Nur weil sie beim sex nicht aufgepasst hat und sie ihr sch** periode nicht bekommt, tut sie jeden daheim dafür Verantwortlich machen daheim. 

Sie streitet sich aber nicht grundlos. Eine ungewollte Schwangerschaft ist Grund, völlig neben sich zu stehen und die Nerven zu verlieren. Dies kann sogar passieren, wenn man sich auf das Baby freut! Und es ist nicht nur ihre Schuld - Verhütung ist Sache beider Partner, diese Verantwortung sollte man nicht blind an jemanden abgeben und auch zum Sex gehören mindestens zwei Personen.

Was kannst du tun:  

Möglichkeit 1 ) Du bittest deinen Vater um ein Gespräch, musst aber in Betracht ziehen, dass er auch gerade massiv gestresst ist, er wird vielleicht bald erneut Papa und wird ja wohl gerade auch von deiner Mutter angegangen. Aber vielleicht könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr euch gegenseitig  - und gemeinsam deine Mutter unterstützen könnt.  

Möglichkeit 2) Sprich mit deiner Mutter und sag ihr, was dich stört. Das ist aber vermutlich eher unangenehm und Vorwürfe haben vermutlich die komplette Eskalation zur Folge.  

Möglichkeit 3) Du gehst ihr aus dem Weg bis Klarheit herrscht, ob sie schwanger ist bzw. eine Entscheidung gefallen ist.  

Mein Favorit:

Möglichkeit 4) Du bist sauer, ja - aber du kannst in diesem Fall der Erwachsene sein. Deine Mom dreht gerade durch - geh zu ihr (oder ihr alle zusammen) und sage so etwas wie "Mom, ich kann sehen, dir geht es nicht gut und du machst dir große Sorgen, hast super viel Stress gerade. Was kann ich/können wir für dich tun? Was brauchst du jetzt?"  Wenn du dann auch deine Gefühle äußern möchtest, vermeide Vorwürfe (Du nervst und schreist nur noch!), beschreibe nur deine Gefühle, zum Beispiel: ich weiß gerade nicht, was in dir vorgeht, und habe deswegen Schwierigkeiten, dein Verhalten mir/uns gegenüber einzusortieren. Ich bemerke in mir ein Gefühl von Ärger und Genervtheit und würde mich total freuen, wenn ich daran etwas ändern könnte. Mir ist es wichtig, dass wir miteinander reden können/liebevoll umgehen. Hast du da vielleicht eine Idee, wie wir das gemeinsam schaffen können? 

Viel Erfolg :) 

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Wie hier bereits geschrieben, ist das als Unbeteiligter schwierig zu beurteilen.   

Dass sie anfängt, Körperkontakt aufzunehmen, ist in sofern positiv, da die meisten Menschen nur Körperkontakt aufnehmen oder zulassen, wenn sie einem Menschen zugeneigt sind. Du hast also höchst wahrscheinlich schon mal ihre Sympathie. Was den Körperkontakt betrifft, würde ich ihr die Initiative überlassen, für den Fall, dass ihre Absicht rein freundschaftlich ist, was bei dir ja nicht gegeben ist und somit Gefahr birgt, dass du zu viel machst oder fehlinterpretierst.   

Ich möchte dich auch darauf hinweisen, dass es Frauen gibt, die sich freundschaftlich eher zu Männern als zu Frauen hingezogen fühlen aber oft das "Schicksal" erleiden, dass der Gegenüber dann mehr will und ihre lockere Art missverstanden wird. Deswegen agiere nicht vorschnell, komme mit ihr weiterhin in Kontakt und beobachte die Situation. 

Von Beobachtungen her kann ich sagen, dass es Frauen gibt, die bei Interesse an Männern (meist noch in jüngeren Jahren) dies körperlich auch in neckender oder "spielerisch kämpferischer" Art und Weise zeigen. (Anstupsen, pieken...) Der von dir beschriebene Körperkontakt klingt eher "kumpel- und zweckmäßig", aber das kann auch noch werden. In jungem Alter herrscht da häufig noch Unbeholfenheit und das kann für Außenstehende oft recht seltsam anmuten ^^ Wenn ich zurück denke, als ich 18 war.. ich dachte damals, ich wäre schon erwachsen, habe aber gleichzeitig die Erwachsenen (erwachseneren Erwachsenen) verteufelt. Rückblickend war alles damals noch eher kindlich. Und ich bin "erst" 27, nur zur Orientierung. 

Ich würde sagen, sollte sie noch mehr Nähe zu dir aufnehmen, versuche sie auch außerhalb der Schule (?) mal zu treffen, um zu schauen, wie sie sich dir da gegenüber verhält und wenn es gut läuft - und im Zweifelsfall - bin ich Freund klarer Worte, dann musst du eben mit ihr darüber sprechen. Sei im Umgang ehrlich mit ihr und verstell dich nicht. 

Viel Erfolg, vielleicht kannst du sie ja erobern. :) 

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Ich gebe fast immer etwas, sofern ich nicht davon ausgehen muss, dass abends einer mit dem Benz vorfährt, um das Geld einzukassieren.  

Je ehrlicher die Anfrage, desto lieber ist sie mir. Geld für Essen, Hundefutter, die Kinder etc. zieht bei mir weniger, als wenn mir jemand die Wahrheit sagt, was kürzlich geschah, als mich morgens ein Mann um Geld bat mit der Aussage "ich bin Alkoholiker. Wenn ich nicht in der nächsten halben Stunde etwas zu trinken bekomme, werde ich so entzügig sein, dass ich vielleicht nicht mehr um Geld bitten kann". Ich habe ihm Geld gegeben.   

Leute, die das Geld in Drogen oder Alkohol umsetzen, hören nicht durch die Leute damit auf, die kein Geld geben. Schlimmstenfalls wird das Geld auf andere Art und Weise beschafft - durch Prostitution oder Diebstähle zum Beispiel. 

Wir geben so viel Geld für Dinge aus, die reine Luxusgüter sind. Ich war auch eben einkaufen. Schokolade war auch im Einkaufskorb. Braucht man nicht zum Überleben. Dafür sind aber die wenigsten dankbar. Dankbar, dass es ihnen gut geht. 

Arbeitslosigkeit, Sucht, Obdachlosigkeit sind wie der Tod - sie machen weder halt vor Stand, noch Alter. Jedem von uns könnte es so ergehen. Sicher kann man damit argumentieren, dass man ja auch hart dafür arbeitet, wie auch du dies betonst. Nicht alle Menschen arbeiten freiwillig, aber die Wenigsten stellen sich freiwillig auf die Straße, in den Dreck und geben sich der Erniedrigung preis, begafft und schlecht sowie abwertend behandelt zu werden.

Auch ich wurde schon sehr dreist und frech angegangen, als ich ein Nein zur Antwort gab, die Meisten sind aber ausgesprochen höflich. Wenn dich das nächste Mal einer anspricht, denke dir doch einfach "ich komme gerade von der Arbeit, was ein Glück, dass ich einen Job habe. Zuhause esse ich etwas leckeres, was meinem Genuss dient, nicht nur meinem Überleben und ich schlafe in einem weichen Bett, habe ein Dach über dem Kopf. Dieser arme Mensch, der da vor mir steht, steht auf der Straße, muss sich erniedrigen und nach Geld betteln, hat vielleicht kein Zuhause, isst nur das, was übrig bleibt und hat vielleicht noch dazu ein Suchtproblem." Dann atmest du einmal kurz durch und vielleicht teilst du ja auch etwas von deinem Glück. Oder du schaffst es dadurch, entspannt damit umzugehen und antwortest freundlich Nein. 

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Ich denke schon. Dies hängt aber von der Art der Lüge ab. Je wahrscheinlicher diese ist, desto eher wird sie geglaubt. 

Je selbstsicherer diese vorgetragen wird, desto glaubhafter. Auch kommt es darauf an, ob der "Lügenerzähler" schon öfters bei einer Lüge ertappt wurde, oder man ihm diese eher nicht unterstellen würde, da man eine vertrauensvolle Beziehung pflegt. 

Und sofern die Lüge immer gleich bleibt und keine Inhaltsfehler gemacht werden, kann man es dann auch nicht enttarnen.

Hinzu kommt die Art, wie man eine Lüge erzählt. Ich habe mal gelesen, dass man Lügen eher enttarnt, wenn diese zu detailreich dargebracht werden. 

Ein Beispiel wäre eine Jugendliche, die ihrer Mutter immer wieder vorgibt, bei einer Freundin zu übernachten, aber stattdessen feiern geht oder zu ihrem Freund. Wenn die Mutter nun fragt "und, was habt ihr Schönes gemacht" und die Tochter sagt "erst ein bisschen gequatscht, dann Film geschaut" und vielleicht auf Rückfrage kurz den Film beschreibt, ist das für eine Jugendliche, die pubertiert und ihre Mutter anlügen muss, um ihre Vorstellungen vom Leben umsetzen zu können viel glaubhafter, als wenn sie von sich aus langatmig, chronologisch und ausschweifend berichtet, was sie alles mit der Freundin gemacht hat, von ihrer Ankunft über Gesprächsthemen, gemeinsamem Kochen und Essen, gegenseitigem Fingernägel lackieren, dem Filminhalt und so weiter. 

Zumindest sollte man beim Erzählen einer Lüge darauf achten, dass man seinen gewöhnlichen Erzählstil beibehält. Meist verrät der Mensch sich aber über seine Mimik und Körpersprache. 

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Jeder Mensch mit Autismus hat das Recht auf eine autismusspezifische Therapie, in der genau die von dir beschriebenen Schwierigkeiten bearbeitet werden könnten, sofern du das denn in dieser Form möchtest.   

Ich würde in diesem Falle Kontakt zu der Person/Stelle aufnehmen, die dich diagnostiziert hat und um Informationen bitten. 

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Interessant. Aber die Sauggeräusche damals beim Fußballschauen haben nicht gestört, ja? ^^  

Der Unterschied zwischen berufstätigen Männern und Hausfrauen (oder Hausmännern und berufstätigen Frauen) ist, dass man "die Bürotür" irgendwann hinter sich zu macht und Feierabend hat - die/der Hausfrau/mann hat aber theoretisch nie frei. Und dass die angestellten, arbeitenden Partner oft meinen, die Hausarbeit erledigt sich selbst und denken, sie stünden ranghöher, weil sie das Geld heimbringen und dabei keine Ahnung haben, was der Partner, der Zuhause ist, eigentlich in die Partnerschaft einbringt. Manchmal resultiert daraus auch, dass der Partner seinen Dreck einfach liegen lässt weil er glaubt, das sei Teil der Abmachung - und degradiert seinen Partner zu seiner Privatputze und Servicekraft. Dass da nicht mehr soviel Erotik aufkommen mag und diese Haltung möglicherweise dazu führt, dass während der Lieblingssendung gestaubsaugt wird, würde mich nicht wundern. 

Mal abgesehen davon, dass ich die Frage für reine Stimmungsmache halte, rechne ich durchaus damit, dass manche diese Einstellung tatsächlich haben - weswegen ich mich entschieden habe, vorsorglich zu antworten. 

Dir würde ich empfehlen, dir ein paar Hobbys zuzulegen... du scheinst große Langeweile zu haben. 

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Die Frage ist doch eher - wie fühlt es sich für einen Penis an, einen Mann zu haben? 

Ständig schabt ihm jemand an den Eiern rum, er wird von links nach rechts gelegt und gelegentlich gewürgt .... das Leben eines Penis ist auch manchmal echt hart.

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Das ist eine interessante Frage.

Ich verstehe auch deine Schwierigkeiten, da alle drei Begriffe (stark vereinfacht gesagt) quasi die selbe Bedeutung haben oder auf dasselbe hinauslaufen. Ich versuche mal, mich vorzutasten, übernehme aber keine Gewähr. Vielleicht findest du die richtigen Anstöße...

Was "Dissonanz" betrifft, kenne ich das Wort, neben seiner eigentlichen Bedeutung, im Bezug auf die Kognition. "Kognitive Dissonanz" (kannst du auch googlen). Kognition = Das Denken und das Erleben des Menschen (Wahrnehmen, Erkennen, Verarbeiten) und daraus resultierend auch das Handeln, das Formen des "Ich", des Selbstkonzeptes, das Wissen usw. 

Dissonanz (Duden) =  Unstimmigkeit, Differenz (-->Unterschied).

Kognitive Dissonanz könnte man vereinfacht so beschreiben, dass dein "Innenleben" (Kognition)  auf unterschiedlichen Ebenen nicht übereinstimmt, der Mensch aber da nach einer Ausgeglichenheit strebt und in einen inneren Konflikt gerät, wenn er merkt, dass er sich nicht selbst gerecht wird. Auch können z.B. Dissonanzen bestehen, wenn man feststellt, dass zum Beispiel die Gefühle im Gegensatz zum Wissen stehen. Dazu: http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/dissonanztheorie/3529 Das Beispiel mit dem Rauchen ist in dem Artikel gut verständlich.

Diskrepanz würde in diesem Falle den sichtbaren Unterschied zwischen Handeln und Denken beschreiben. (Duden: Diskrepanz = Widersprüchlichkeit, Missverhältnis zwischen zwei Sachen) --> etwas steht in starkem Kontrast zueinander.  

Wenn das Handeln und die Kognition nicht übereinstimmt, eine Diskrepanz ersichtlich ist (für einen selbst), können kognitive Dissonanzen und ein innerer Konflikt die Folge sein.

Dissonanz und Diskrepanz kann man aber rein von der Wortbedeutung durchaus austauschbar verwenden.

Kongruenz/Inkongruenz (kongruentes/inkongruentes Verhalten) bedeutet im Prinzip, dass man sich seinem Inneren entsprechend verhält/nicht verhält, sich nicht verstellt. Carl Rogers wäre da ein Stichwort.  

Es geht dabei auch um Authentizität, die entsteht, wenn du dein Inneres in deinen Taten praktizierst, (konkruentes Verhalten) was in der Findung der eigenen Rolle in der Pädagogik (entlang der Lehrinhalte, Leitfäden etc.) z.B. eine zentrale Bedeutung hat, da Konkruenz eine wichtige, menschennahe Basis ist, um zusammenzuarbeiten. Die besten Resultate erzielt man, wenn man kongruent und professionell arbeitet, das "Ich" mit seinem Fachwissen vereinen und leben kann. 

Abschließendes Beispiel: Du verkündest, dass du vor der Abiprüfung keinerlei Angst hast, tust selbstbewusst, weil du cool sein willst - aber innerlich denkst du, du machst dir gleich vor Angst und Sorge in die Hose ;) Es besteht eine starke Diskrepanz zwischen deinen Gefühlen und deinem Verhalten. Man sieht dir die Angst an, zu der deine selbstbewussten Worte nicht passen. Dein Verhalten ist somit inkonkruent. In dir herrscht eine Dissonanz aus Angstgefühl/Sorge und Selbstdarstellungswunsch und dem Wunsch, erfolgreich zu sein und eine gute Note zu erhalten. 

Ich hoffe, das meine Ausführungen für dich irgendwie verwertbar sind. :) 

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Es ist individuell, wie viel Alkohol der Einzelne verträgt. Manche sind bereits nach einem Bier angetrunken, andere benötigen dafür deutlich mehr.

Auch ist Alkohol Gewohnheitssache. Je öfters man ihn trinkt, desto mehr setzt eine Gewöhnung ein und man verträgt mehr als beim ersten Konsum. 

Bier enthält unterschiedliche Mengen an Alkohol, ist aber insgesamt (zumindest das, was man standardmäßig in Supermärkten kaufen kann) eher niedrigprozentig angesetzt.  

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Zuerst möchte ich dich, wie hier auch schon bereits geschehen, darauf hinweisen, dass eine ADHS-Diagnose umfassend ist und nicht von jedem Arzt und vorallem nicht nach 5 Minuten Begutachtung gestellt werden darf. "Bin zum Arzt und der hat gesagt..." macht mich da irgendwie skeptisch.

Was deine eigentliche Frage betrifft: sofern deine Diagnose richtig erfolgt ist... sag du es uns doch? Findest du dich in den ADHS-Beschreibungen, den abfälligen Kommentaren wieder? Findest du es schlimm? Denn nur darum geht es. Du bist diejenige, die zurecht kommen muss, mit sich und der Welt. Und solltest du an deine Grenzen stoßen, kannst du mit deiner Diagnose zu Fachkräften gehen und dir mit einer Therapie helfen lassen. Was die Anderen sagen, ist absolut zweitrangig, sofern du deine Mitmenschen nicht massiv mit deinen Verhaltensweisen beeinträchtigst.  

Unter einer anderen Antwort beschreibst du, manchmal kurz aufstehen zu müssen, um ein paar Runden durch den Raum zu laufen. Für solche Fälle lassen sich sicher Lösungsstrategien finden, wenn du das Gefühl hast, dass es dich stört und es den anderen negativ auffällt. Je nach Situation kannst du dieses Bedürfnis eventuell umlenken oder "sinnvoll" verpacken. Oder aber, du sorgst schon vorher für ausreichend Bewegung, dass dich dieses Bedürfnis nicht in einem unpassenden Moment erwischt. 


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Ich denke mal, dass die Ausbildungsform sowie die Inhalte generell variieren - so, wie ich es alleine hier schon lese.

Lies dich doch mal ein bisschen ins Thema ein, vielleicht beginnend mit Wikipedia - https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heilerziehungspflege - da werden viele deiner Fragen  bereits beantwortet. 

Informier dich doch auch über HEP-Ausbildungsorte in deiner Nähe, dann wirst du genau nachlesen können, welche Vorraussetzungen bei der betreffenden Schule gegeben sein müssen und welche Inhalte dich explizit erwarten. 

Ich habe eine dreijährige Ausbildung gemacht - zwei Jahre Schule, in denen ich 2 Praktika a sechs Wochen gemacht habe, von denen eins einen pflegerischen und eins einen pädagogischen Schwerpunkt haben musste und nach bestandener Abschlussprüfung ein Anerkennungsjahr, in dem ich auch bezahlt wurde. Dabei musste ich einmal die Woche zur Schule und diverse Berichte und außerdem eine Facharbeit verfassen - nach dem Anerkennungsjahr erfolgte die Prüfung mit staatlicher Anerkennung bei Bestehen. 

Ich habe die Ausbildung im Ganzen nicht als schwer empfunden, aber das empfindet jeder ja möglicherweise anders, zumal es ja unterschiedliche Formen gibt. Deswegen ist auch die Aussage, auf welche Fächer besonderen Wert gelegt werden, schwierig zu beantworten. Die von peace1187 genannten Fächerbezeichnung sagen mir zum Beispiel nichts - die hießen bei mir anders, auch wenn ich mir vorstellen kann, was in selbigen inhaltlich erarbeitet wurde. 

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Hat dein Rollstuhl Fußgurte oder nur ein Brett? Vielleicht wäre das etwas für dich. Schau mal:

 http://www.rehakids.de/phpBB2/files/p8014923_132_440.jpg  

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Warum bin ich so naiv und gutgläubig?

Hallo an die community ich will hier nur mal eine soziale situation schildern die mir heute passiert ist und zwar ich war heute mit ein paar freunden von mir unterwegs. Da war auch so ein typ dabei mit dem hatte ich beim letzten treffen und auch beim vorletzten ein bisschen was von meinem essen geteilt das ich bestellt und gezahlt hab weil er mich damals gefragt hat. Heute war er auch wieder dabei als wir uns getroffen haben. Ich hab dabei auch schon bisschen was getrunken. Ich dachte mir einfach ich will ihn dann mal testen: Er hatte sich vorher eine tafel schokolade gekauft mit erdbeergeschmack die schmeckt mir ja nichtmal so besonders doch ich wollte nur wissen ob er mir im gegenzug auch mal ein stückchen spendiert. Und da sagte er nein. Ich sprach ihn daraufhin an warum er mir nichts geben will da ich ihm ja letztes mal auch was von meinem essen gegeben hatte. Doch er wollte nicht mal darauf eingehen, irgendwie machte er sich auch lustig darüber. Dann ging er aufs wc. die anderen typen waren noch da und ich sagte ihnen dann dass das falsch und unfair ist und dass ich das nicht ok finde. Dachte mir vorhin dann auch warum bin ich verdammt noch mal so naiv und gutmütig, wenn ich dann ohnehin nichts zurückbekomme? Doch irgendwie interessierte das die anderen auch nicht so sehr..... Das zumindest konnte ich wahrnehmen. Ich und er, wir haben uns dann im nachhinein auch noch so ein bisschen gegenseitig provoziert, doch ich hab seitdem eine sch*** wut auf den typen. Und auch auf die anderen weil sie letzten endes nicht wirklich auf meiner seite standen. Der typ hat ja da so einen ausschlag im gesicht und aus meiner wut heraus fragte ich ihn neben den anderen dann nochmal ob er sich denn nicht eine creme besorgen will für seinen ausschlag denn das fällt ja doch bisschen auf und so....

Irgendwann dann beschloss er nach hause zu gehen. Ich ging dann auch. Ich hab eine stinkwut auf den typen da und will eigentlich auch keinen kontakt mehr zu ihm. Mir reichts! wenn ich für meine gutmütigkeit und meine herzlichkeit und offenheit nichts zurückbekomme dann sind solche leute für mich gestorben, und fertig!

Nun hab ich auch schon öfters gehört dass asperger autisten zb ziemlich naiv sind und auch oft auf die falschen leute reinfallen und ausgenutzt werden. Das macht mir gedanken. Ich bin im grunde nicht wirklich naiv und gehe auch bei fast jedem menschen von negativen absichten aus (am anfang zumindest), doch kann es wirklich sein dass ich leute überhaupt nicht einschätzen kann und zumindest phasenweise doch ein bisschen naiv und leicht auszunutzen bin? Das bereitet mir kopfzerbrechen und ich hasse ganz einfach gutgläubigkeit in andere menschen.....

Was ist eure meinung zu dieser situation? Und geht es auch vielen (diagnostizierten) autisten so wie mir?

Danke

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Ich kann nur für mich sprechen: ich habe beispielsweise eine Freundin, die noch studiert und finanziell manchmal eher schlecht dasteht. Wenn wir uns treffen und etwas trinken oder essen würde ich mich wirklich schäbig fühlen, ihr zum Beispiel etwas "vorzuessen", vorallem, wenn die Vorschläge zur Aktivität von mir stammen. Ich lade sie von Herzen gerne ein - auch wenn ich selbst kein Vermögen habe.

Geben und Nehmen ist nicht (nur) materiell und Freundschaft misst man nicht an Konsumgütern. 

Was deine Bemerkung zu seiner Haut betrifft: du warst wegen einer Lappalie - einer Tafel Schokolade - verletzt und konntest dir nicht anders helfen, als ihn persönlich und für etwas, für das er vermutlich nichts kann, zu beleidigen. Das ist nicht autistisch, das ist wirklich traurig. 

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Was ist das für eine Pauschalfrage? 

Mir ist des öfteren aufgefallen, dass die Interaktion mit Mitmenschen mit Autismus recht "pur" und gradlinig ist und auch Meinungen geäußert werden, wenn es zum Nachteil des Menschen selbst ist. Sehr "straight". 

Was das strategische Denken betrifft habe ich wahrgenommen, dass eine Sache oft gerne nach der anderen erledigt oder gesehen - und eher planmäßig und geordnet vorgegangen wird. Strategisch klingt für mich leicht militärisch. Und gerade in der Interaktion mit anderen fehlt manchmal die "Strategie". 

Nichtsdestotrotz gibt es sicherlich Menschen mit Asperger, die manipulieren. .. so wie es bei jedem anderen auch sein kann. 

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Zum Thema Selbstreflektion und Emotion: ich konnte bisher des öfteren beobachten, dass das Verbalisieren und Zuordnen eigener Emotionen (oder auch physische Schmerzen) bei Mitmenschen mit Autismus erschwert sein kann - ebenso wie das Wahrnehmen und reflektieren eigener Verhaltensweisen. 

Wie kann das bei Autisten so eingeschränkt sein, wenn sie sich über sich selbst und ihre eigenen Emotionen so im klären sind?

Das erscheint mir pauschal und unpräzise. 


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Ich habe eigentlich noch nie wirklich darüber nachgedacht. Viele der hier genannten Aspekte, insbesondere wie Haarausfall und Ähnliches, finde ich sehr oberflächlich, zumal (was auch schon einige schrieben) man nicht für alles an seinem Körper etwas kann.   

Ich mag Menschen mit Herz und Humor, Ehrlichkeit, Kreativität, intelligente Menschen auch, kenne aber auch Menschen, die per IQ-Definition eher nicht dazu gehören und mag einige von Herzen gern, weil jeder individuelle Qualitäten hat und das Eine das Andere nicht ausschließt.

Ich glaube, das, was Menschen, nicht Männer, generell für mich unattraktiv macht, ist Oberflächlichkeit. Und, wenn man andere durchweg schlecht behandelt und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. 

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