Die Aussage, dass KI den Bedarf an Wirtschaftsinformatikern drastisch reduzieren wird, halte ich für deutlich überzogen.

Wirtschaftsinformatik ist genau an der Schnittstelle zwischen Technik und Business angesiedelt – und KI verstärkt diesen Bedarf, statt ihn abzuschaffen.

  • Automatisierung ≠ Wegfall: KI übernimmt Routineaufgaben (z. B. Standard-Analysen), aber dadurch steigt der Bedarf an Fachleuten, die diese Systeme auswählen, einführen, überwachen und strategisch in Geschäftsprozesse einbinden.
  • Parallelen aus der Praxis: Bei ERP-Systemen, Cloud-Computing oder Big Data wurde anfangs ebenfalls behauptet, viele Stellen würden wegfallen. Tatsächlich sind neue Rollen und Spezialisierungen entstanden (Cloud-Architekten, Data Engineers etc.).
  • Aktuelle Tendenz: Unternehmen suchen gezielt nach Experten, die KI verstehen UND anwenden können. Wer hier Schnittstellenkompetenz mitbringt, wird sogar gefragter.

Ich spreche hier nicht nur allgemein, sondern aus eigener Erfahrung: Meine Arbeit dreht sich um die Entwicklung und Forschung im Bereich KI, Softwareanalyse und Automatisierung. Gerade aus dieser Perspektive sehe ich, dass KI kein Ersatz, sondern ein Werkzeug ist – und Wirtschaftsinformatiker diejenigen sind, die es im Unternehmenskontext sinnvoll einbinden können.

Kurzum: KI verändert Aufgaben, aber sie ersetzt nicht die Rolle des Wirtschaftsinformatikers. Im Gegenteil – wer in diesem Bereich startet, hat mit den richtigen Skills eher beste Zukunftsaussichten.“

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Andere Antwort

Ich finde, das hängt stark von der Situation ab.

  • Bei einfacheren Themen reicht oft ein kurzer, klar strukturierter Text – übersichtlich und direkt auf den Punkt.
  • Bei komplexeren Themen (z. B. Wissenschaft, Programmierung usw.) ist es sinnvoll, etwas ausführlicher zu werden und Beispiele einzubauen, die auch für Nicht-Experten verständlich sind.
  • Ob man mehr in die Tiefe geht, hängt auch davon ab, ob die Zielgruppe Amateure oder Experten sind. Für Amateure sollte man eher einfach erklären, für Experten darf es gerne fachlich und mit Fachbegriffen sein.

Am Ende geht es also weniger um Länge oder Kürze, sondern darum, wie der Text so gestaltet ist, dass er für die jeweilige Zielgruppe verständlich und hilfreich ist.
Kommt halt auf das Thema an. Ich habe da keine persönliche Präferenz sondern es kommt halt auf den Kontext an

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Sehr relevante Frage – und eine, die in der Praxis extrem wichtig ist, weil unbalancierte Datensätze oft zu Bias und schlechten Modellen führen.

Bei nur 2 % Minoritätsklasse sprechen wir schon von einem harten Ungleichgewicht.

Ein paar zentrale Ansätze, die man in einer Antwort schön erklären könnte:

Datenebene

  • Oversampling der Minoritätsklasse (z. B. mit SMOTE oder ADASYN), um zusätzliche synthetische Beispiele zu erzeugen.
  • Undersampling der Mehrheitsklasse, um das Verhältnis auszugleichen (aber mit Vorsicht: Datenverlust!).
  • Data Augmentation, falls möglich (z. B. Spiegeln/Drehen bei Bildern, Synonyme oder Paraphrasen bei Text).

Modellierungsebene

  • Class Weights: Dem Modell höhere Kosten für Fehlklassifikationen der Minoritätsklasse geben (viele ML-Frameworks haben dafür Parameter).
  • Anomalieerkennung/One-Class-Ansätze, wenn die Minoritätsklasse wirklich extrem selten ist.
  • Ensemble-Methoden wie Random Forests oder Boosting, die oft robuster mit Imbalance umgehen.

Evaluierungsebene

  • Niemals nur Accuracy betrachten! Stattdessen Precision, Recall, F1-Score oder die ROC/PR-Curve – gerade bei 2 % ist Accuracy praktisch nutzlos (ein „alles ist Mehrheitsklasse“-Modell hätte schon 98 % Genauigkeit, aber 0 % Nutzen).

Kurz gesagt: Man muss gleichzeitig an den Daten, am Modell und an den Metriken schrauben, um so ein Ungleichgewicht sinnvoll zu handhaben.

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@Wissensdurst68 um deine Frage zu beantworten.
@Palladin007
Ich würde deine Erklärung gerne etwas ergänzen, damit das Bild noch klarer wird:

KI (Künstliche Intelligenz) ist tatsächlich der Oberbegriff – alles, was Maschinen befähigen soll, Aufgaben zu lösen, die man sonst menschlicher Intelligenz zuschreibt (Problemlösen, Sprache, Entscheidungen, Mustererkennung usw.).

Machine Learning (ML) ist ein Teilgebiet der KI. Es geht dabei darum, dass Systeme nicht per Hand mit festen Regeln programmiert werden, sondern aus Daten lernen. Sie passen sich also anhand von Beispielen an und verbessern dadurch ihre Ergebnisse.

Deep Learning (DL) ist wiederum ein Untergebiet des ML, das mit neuronalen Netzen arbeitet. Und genau hier entstehen die Modelle, die aktuell so im Fokus stehen.

Large Language Models (LLMs) wie GPT sind dann eine ganz spezielle Ausprägung von Deep Learning. Sie werden mit riesigen Textmengen trainiert, um die Wahrscheinlichkeit für die nächste sinnvolle Wort- oder Zeichenfolge vorherzusagen. Das wirkt wie „Erraten“, ist aber hochkomplexe Statistik in gigantischem Maßstab.

Kurz:

  • KI = Oberbegriff
  • ML = Teilgebiet von KI
  • DL = spezielles ML mit neuronalen Netzen
  • LLM = spezielles DL für Sprache/Text

Dein Punkt mit dem „Erraten“ ist also nicht falsch, aber es steckt eine Menge mehr Struktur und Mathe dahinter, als es auf den ersten Blick wirkt.

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Das ist nur eine sachlich gemeinte Einschätzung – sie soll nichts entschuldigen, kleinreden oder verharmlosen. Das Thema ist sehr ernst, und ich kann nachvollziehen, dass Eltern nach einer solchen Tragödie nach einem Schuldigen suchen. Das ist menschlich. Aber die Schuld allein bei der KI zu suchen, greift zu kurz.

ChatGPT ist kein Arzt und kein Therapeut. Es kann Gespräche simulieren und Tipps geben, aber in einer akuten psychischen Krise fehlen Fachwissen, Empathie in der Tiefe und die Möglichkeit, wirklich einzugreifen. Genau darin liegt die Gefahr: Wenn Menschen – gerade Jugendliche – KI als Ersatz für echte Hilfe nutzen, kann das schiefgehen.

Gleichzeitig muss man sehen: Suizid hat nie nur eine Ursache. Fast immer kommen viele Faktoren zusammen – persönliche Probleme, gesundheitliche Belastungen, familiäre Situation und das Umfeld. Die KI mag ein Faktor gewesen sein, aber sie war nicht die Wurzel des Problems. Viel entscheidender ist die Frage, ob die Warnzeichen rechtzeitig erkannt wurden und ob genügend menschliche Hilfe da war.

Mein Fazit: KI kann in leichteren Fällen (z. B. Prüfungsangst, Stress, milde Depressionen) hilfreich sein – etwa als Überbrückung, solange man auf Therapie wartet. Aber sie darf niemals die einzige Stütze sein, wenn es wirklich ernst wird. Verantwortung für Schutzmechanismen liegt auch bei den Entwicklern, aber ebenso bei Gesellschaft, Politik und dem direkten Umfeld.

Die Schuld allein auf die KI zu schieben, ist am Ende eher eine Ausweichbewegung – sie darf nicht davon ablenken, dass Menschen in Krisen echte, menschliche Hilfe brauchen.

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Das Wahlrecht in Deutschland ist frei und geheim. Niemand – auch kein Vater – darf bestimmen, wie du oder deine Schwester wählt, oder euch überhaupt das Wählen verbieten. Jede Stimme gehört dem einzelnen Menschen – nicht der Familie, nicht einer Partei.

Natürlich kann dein Vater versuchen, euch zu beeinflussen – aber am Ende zählt, was du alleine in der Wahlkabine entscheidest. Genau das ist das Fundament unserer Demokratie: Jeder Mensch wählt nach seinen eigenen Überzeugungen.

Und wie entscheidet man nun, welche Partei die eigene Stimme bekommen sollte?

Eine Partei sollte deine Interessen vertreten – nicht den Herdentrieb. Überleg dir also zuerst: Was sind meine Erwartungen, was möchte ich konkret? Danach schaust du, welche Partei zu deiner Haltung passt.

Beispiel: Du hast eine eher linke Einstellung – das heißt nicht automatisch, dass „Die Linke“ perfekt passt. Aber du solltest dir das Parteiprogramm anschauen und prüfen, ob es wirklich deine Interessen widerspiegelt.

Genau so sollte man eine Partei wählen: nach Inhalten, die zu dir passen – und nicht, weil „alle anderen“ es tun. Am Ende geht es um deine Stimme und um deine Zukunft.

Außerdem ändern Parteien auch mal ihren Kurs. Wenn das passiert, solltest du dich fragen, ob du diesen Weg weiter mitgehen willst oder lieber einen anderen einschlägst. Stammwählerschaft mag für Parteien ein Fundament sein – für den Wähler ist es aber schnell so etwas wie blinder Gehorsam.

Du bist frei zu wählen. Wähle für dich – nicht für andere.

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Nein

Klares Nein. Eine Partei sollte deine Interessen vertreten – nicht den Herdentrieb. Überleg dir also zuerst: Was sind meine Erwartungen, was möchte ich konkret? Danach schaust du, welche Partei zu deiner Haltung passt.

Beispiel: Du hast eine eher linke Einstellung – das heißt nicht automatisch, dass „Die Linke“ perfekt passt. Aber du solltest dir das Parteiprogramm anschauen und prüfen, ob es wirklich deine Interessen widerspiegelt.

Genau so sollte man eine Partei wählen: nach Inhalten, die zu dir passen – und nicht, weil „alle anderen“ es tun. Am Ende geht es um deine Stimme und um deine Zukunft.

Außerdem ändern Parteien auch mal ihren Kurs. Wenn das passiert, solltest du dich fragen, ob du diesen Weg weiter mitgehen willst oder lieber einen anderen einschlägst. Stammwählerschaft mag für Parteien ein Fundament sein – für den Wähler ist es aber schnell so etwas wie blinder Gehorsam.

Du bist frei zu wählen. Wähle für dich – nicht für andere.

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Kurzzeitfasten: Gesund, wenn man es richtig macht

Fasten ist nicht grundsätzlich schlecht – im Gegenteil: kurze Fastenintervalle können sogar sehr gesund sein. Entscheidend sind die Dauer und die Abstände dazwischen.

Was sinnvoll ist:

  • Intervallfasten (z. B. 16:8 oder 18:6): 16–18 Stunden nichts essen, 6–8 Stunden normale Mahlzeiten. Das kann man regelmäßig machen.
  • 24-Stunden-Fasten: Ein- bis zweimal pro Woche möglich, wenn man gesund ist.
  • Wichtig: Immer genug trinken (Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee).

Positive Effekte:

  • Entlastung für die Verdauung
  • Stabilisierung des Blutzuckerspiegels
  • Förderung der Fettverbrennung
  • Bessere Konzentration und Energie (nach der Umstellung)
  • Kann Entzündungen im Körper reduzieren

Warum extremes Fasten (z. B. 120 Stunden) schlecht ist:

  • Hoher Stress für Herz und Kreislauf
  • Risiko von Mangel an Vitaminen und Elektrolyten → Kreislaufkollaps oder Herzprobleme
  • Abbau von Muskelmasse statt Fett
  • Gefahr, den Stoffwechsel dauerhaft zu schädigen
  • Ohne medizinische Begleitung kann es richtig gefährlich werden

Fazit: Kurzzeitfasten = gesund, wenn bewusst und kontrolliert gemacht.

Langzeitfasten ohne ärztliche Begleitung = riskant und unnötig.

Warum man TikTok-Fasten-Challenges ignorieren sollte

Diese extremen TikTok-Fasten-Challenges (z. B. 120 Stunden nichts essen) sind nicht „cool“ oder „gesund“ – sie sind brandgefährlich.

Warum?

  • Dein Körper braucht Nährstoffe – ohne die bricht dein Kreislauf zusammen.
  • Schon nach wenigen Tagen ohne Essen steigt das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Kollaps und Mangelerscheinungen.
  • Du verlierst nicht nur Fett, sondern auch wichtige Muskelmasse.
  • Solche „Trends“ sind nicht medizinisch begleitet, sondern reine Selbstdarstellung mit Risiko für Nachahmer.

Fazit: TikTok-Challenges sind kein Gesundheitsratgeber. Wenn du fasten willst: lieber Intervallfasten oder max. 24h, und das auch nur, wenn du gesund bist. Alles darüber gehört in die Hände von Ärzten.

Die wichtigste Frage aber - was du überhaupt erreichen willst damit ?

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Ich breche es dir mal in Markt, Praxis und Erwartungshaltung auf:

1. Markt & Durchschnitt
  • Berufseinsteiger im IT-Consulting (mit Master) liegen in Deutschland i. d. R. bei 45.000 – 55.000 € brutto/Jahr.
  • Top-Einstiegsgehälter bei großen Beratungen (z. B. Accenture, Capgemini, PwC, Deloitte) können auch mal an die 60k heranreichen – meist in Ballungsräumen (Frankfurt, München, Hamburg).
  • Kleinere Beratungen oder regionale Firmen zahlen eher unter 50k.
2. Rolle des Masters
  • Ein Masterabschluss ist ein Pluspunkt → du steigst häufig nicht bei den ganz unteren Gehaltsstufen ein.
  • Besonders in Consulting-Jobs, wo Fachwissen UND Präsentations-/Kommunikationsfähigkeit zählen, ist ein Masterabschluss oft ein Argument für ein höheres Einstiegsgehalt.
3. Erwartungshaltung Arbeitgeber
  • 60k als Wunsch ist nicht „zu viel“ – es liegt am oberen Rand, aber im Rahmen.
  • Viele Firmen kalkulieren damit, dass Bewerber etwas über dem Erwartbaren ansetzen, um später bei Verhandlungen Luft nach unten zu haben.
  • Wichtig: Begründen können! („Mit Masterabschluss, Spezialisierung X und Projekterfahrung in Y halte ich 60k für angemessen.“)
Fazit

60k ist ambitioniert, aber nicht unverschämt.

  • Für Konzerne und größere Beratungen in Großstädten absolut vertretbar.
  • Für kleinere Firmen evtl. zu hoch, da würde man dir vermutlich eher 50–55k anbieten.
  • Am besten: 60k angeben, aber verhandlungsbereit bleiben. So zeigst du Selbstbewusstsein, ohne dich festzubeißen.
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Nein

Ganz ehrlich: Der Vorschlag eines „sozialen Pflichtjahres“ für Rentner ist für mich nichts anderes als eine Respektlosigkeit gegenüber einer Generation, die dieses Land überhaupt erst aufgebaut und über Jahrzehnte am Laufen gehalten hat.

Viele haben ihr Leben lang hart gearbeitet – im Schichtdienst, auf dem Bau, in Pflege, Fabriken oder anderen körperlich belastenden Jobs – und zahlen dafür im Alter schon mit ihrer Gesundheit. Manche freuen sich kaum noch auf ein paar wenige Jahre in Würde, bevor Krankheiten sie endgültig einholen. Und genau diesen Menschen will man dann noch ein Pflichtjahr aufzwingen?

Das ist nicht nur weltfremd, sondern auch zutiefst unfair. Rentner haben ihr Pflichtjahr längst absolviert – und zwar nicht nur eins, sondern oft vierzig oder fünfzig davon.

Natürlich engagieren sich viele Ältere weiterhin freiwillig: in Ehrenamt, Vereinen, Kirchen, Tafeln, als Nachbarschaftshilfe. Das geschieht aus eigenem Antrieb, mit Herzblut – und genau deshalb ist es wertvoll. Aber aus einem freiwilligen Engagement eine Pflicht zu machen, degradiert sie am Ende zu „billigen Arbeitskräften“.

Wenn wir als Gesellschaft so mit den Menschen umgehen, die ihr Leben in unsere Wirtschaft, unsere Familien und unser Gemeinwesen investiert haben, dann zeigen wir vor allem eins: dass wir ihre Leistung nicht wertschätzen.

Ein soziales Pflichtjahr für Rentner ist deshalb nicht nur unpraktisch – es ist schlicht respektlos.

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Ich hab da keine Sorge.

Wenn man es evolutionär betrachtet, ist das Thema gar nicht so neu:

Früher haben Menschen Bücher mühsam abgeschrieben → dann kam der Buchdruck.

Früher wurden alle Codezeilen manuell geschrieben → heute und in Zukunft kann KI ganze Quellcodes entwerfen, während der Mensch steuert, korrigiert und optimiert.

Ich arbeite selbst an einem Projekt, bei dem KI für Reverse Engineering eingesetzt wird. Was für ein Team von Entwicklern 9–12 Monate Arbeit bedeutet hätte, lässt sich mit KI-gestützten Tools in etwa 30 Minuten durchziehen.

Am besten lässt sich das mit einem Bild erklären:

Es ist wie ein Marathon zu Fuß laufen im Vergleich dazu, im Zug daneben zu sitzen. Beide legen die gleiche Strecke zurück – aber der Unterschied in Zeit, Kraftaufwand und Kosten ist gewaltig.

Warum dauert klassisches Reverse Engineering so lange?

  • Code-Durchsicht: Millionen Zeilen Quell- oder Maschinencode müssen von Hand gelesen und dokumentiert werden.
  • Strukturierung: Aufbau von Modellen: Klassen, Methoden, Abhängigkeiten, Schnittstellen.
  • Zusammenhänge prüfen: Fehler in Abhängigkeiten verfälschen schnell das Gesamtbild.
  • Korrekturen & Tests: Alles muss später verifiziert werden – oft genauso aufwendig wie der erste Durchlauf.
  • Kosten: Monate Arbeit durch mehrere Entwickler = Personalkosten im sechsstelligen Bereich, ohne Garantie auf Perfektion.

KI komprimiert diesen Ablauf: Sie erledigt die Vorarbeit, der Mensch prüft, korrigiert, validiert. Effizienzgewinne sind riesig.

Doch jede Medaille hat zwei Seiten:

  • Chance: Menschen können sich auf wertvollere Aufgaben konzentrieren – Strategie, Kreativität, Forschung. KI übernimmt die stupiden Routinen.
  • Risiko: Unternehmen könnten die Effizienzgewinne vor allem nutzen, um Personal abzubauen, statt Mitarbeiter zu entlasten oder neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Die Geschichte zeigt: Wo Jobs weggefallen sind, sind auch neue entstanden – sei es durch Industrialisierung oder Digitalisierung. Trotzdem bleibt die Zukunft schwer vorherzusagen, weil die Komponente Mensch unberechenbar ist.

Darum gilt: KI ist Chance und Risiko im selben Atemzug.

Ich persönlich schaue gespannt in die Zukunft. KI kann unser Leben erleichtern und uns weit mehr Möglichkeiten eröffnen – aber wie immer hängt alles davon ab, wie wir sie nutzen.

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Klares Nein.

Prompting-Kurse sind oft nur eine Art Geldmacherei. Prompting basiert auf drei Dingen:

A – Logik: Klare, strukturierte Anweisungen geben (z. B. Format, Rolle, Länge).

B – Kontext: Die KI mit Hintergrundinfos, eigenen Daten oder Schwerpunkten füttern.

C – Vorstellungskraft: Dein eigener kreativer Anteil – den kann dir kein Kurs beibringen.

Und genau hier liegt der Punkt:

Die KI selbst ist die beste Lehrerin. Sie weiß mehr über Prompting als jeder Kursleiter, weil sie direkt mit dir interagiert. Du kannst sie fragen:

  • „Wie kann ich bessere Prompts schreiben?“
  • „Gib mir Tipps, wie ich dich klarer anleiten kann.“
  • „Korrigiere meinen Prompt und optimiere ihn.“

Damit bekommst du Tipps, Funktionsweisen und Praxisbeispiele in Echtzeit, die genau auf dich zugeschnitten sind – und nicht in einem Standardkurs, der für alle gleich aufgebaut ist.

Am Ende gilt: Kurse mögen für absolute Einsteiger interessant sein. Wer aber schon mit Logik, Kontext und Kreativität arbeitet, kann sich mit der KI selbst schneller und gezielter verbessern.

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Nein

Ich halte paramilitärische Einheiten in Deutschland für ein massives Risiko und auch für nicht mit unseren Gesetzen vereinbar.

  • Rechtlich: Das Grundgesetz schreibt klar fest, dass bewaffnete Gewaltmonopole beim Staat liegen, konkret bei Bundeswehr, Polizei und im Verteidigungsfall beim Bündnis. „Grauzonen“-Einheiten würden diese Ordnung direkt unterlaufen.
  • Demokratische Kontrolle: Paramilitärische Strukturen entziehen sich oft parlamentarischer Aufsicht. Das öffnet Tür und Tor für Missbrauch, Machtmissbrauch oder sogar Extremismus in den eigenen Reihen.
  • Historische Erfahrung: Gerade Deutschland hat mit Freikorps und ähnlichen Strukturen in der Weimarer Zeit schlechte Erfahrungen gemacht – sie destabilisierten mehr, als dass sie Sicherheit gaben.
  • Sicherheitsrisiko: Wer bestimmt Loyalität und Einsatzrahmen? Schon die bloße Existenz solcher Kräfte könnte im In- und Ausland Misstrauen erzeugen und Eskalationen befeuern.

Polens Modell mag für deren Sicherheitslage funktionieren, aber für Deutschland gilt: Wir haben eine klar geregelte militärische Struktur – und das ist gut so. Alles andere wäre ein Rückschritt in gefährliche Zeiten.

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Eine interessante, aber letztlich kaum sicher zu beantwortende Frage.

Es gibt keine unabhängige Instanz, die „neben dem Schlachtfeld steht und die Toten zählt“.

Zahlen werden von beiden Seiten genannt, aber die sind mit Vorsicht zu genießen:

  • Russland spricht von rund 50.000–60.000 gefallenen ukrainischen Soldaten, gleichzeitig aber nur von vergleichsweise wenigen eigenen Verlusten (meist im fünfstelligen Bereich).
  • Die Ukraine und westliche Quellen nennen dagegen über 100.000 gefallene russische Soldaten, dazu hunderttausende Verwundete – eigene Verluste werden meist deutlich niedriger angegeben.

Das Problem: Beide Seiten nutzen diese Angaben auch als Propaganda. Gesicherte, neutrale Zahlen existieren schlicht nicht.

Unterm Strich: Man kann die Schätzungen lesen, aber sie sind politisch eingefärbt und nicht unabhängig bestätigt.

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Friedensmission in der Ukraine | Sollte die Bundeswehr sich mit deutschen Soldaten beteiligen?

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Großes "transatlantisches" Treffen im Weißen Haus.

Das war einzigartig in der Geschichte. Ein solches Treffen, mit den führenden Staatschefs der Europäischen Union, inkl. Großbritannien, das hat es so noch nicht gegeben.

Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der finnische Ministerpräsident Alexander Stubb, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, der britische Premierminister Keir Starmer, Nato-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, trafen sich in Washington, D.C., zu einem Treffen mit Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj, um über einen Friedensplan für die Ukraine zu beraten.

Sollten die USA bei ihrem Versprechen, die Sicherheit der Ukraine mit absichern helfen, bleiben, wie soll sich Deutschland verhalten?

Sollten deutsche Soldaten für eine Friedensmission in der Ukraine stationiert werden?

Reaktionen aus Moskau auf Washington-Treffen

Inzwischen gibt es auch Reaktionen aus Russland auf das Treffen im Weißen Haus. Die "antirussische kriegstreiberische Koalition der Willigen" habe es nicht geschafft, US-Präsident Trump auf dessen Terrain zu übertrumpfen, schrieb der frühere Präsident Dmitri Medwedew im Portal X. "Europa hat ihm gedankt und sich eingeschleimt."

Auch über den ukrainischen Präsidenten Selenskyj spottete Medwedew. "Die Frage ist, welche Melodie der Clown aus Kiew daheim bei Garantien und Territorien spielen wird, wenn er wieder seine grüne Militäruniform angezogen hat."

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FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht für Deutschland eine zentrale Rolle bei der Friedenssicherung in der Ukraine. "Europa muss geschlossen auftreten und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Insbesondere, wenn Trump, wie durchaus zu befürchten, den Ankündigungen zu US-Sicherheitsgarantien keine Taten folgen lässt", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deutschland müsse eine "Führungsrolle" übernehmen. "Dazu gehören militärische Unterstützung, wirtschaftliche Unterstützung und eben klare Sicherheitsgarantien." 

Russlands Ziel bleibe die vollständige Unterwerfung der Ukraine, warnte Strack-Zimmermann. "Nur glaubwürdige Sicherheitsgarantien und anhaltende Unterstützung durch den Westen können das verhindern. Wer hier zögert, gefährdet nicht nur die Ukraine, sondern auch Europas Sicherheit."

Quelle: tagesschau

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Kurz & klar: Warum keine Bundeswehr-Truppen in die Ukraine?

  1. Ukraine ist kein NATO-Mitglied.
  2. Eine Entsendung deutscher Soldaten – selbst „nur zum Schutz von Zivilisten“ – macht uns zur Kriegspartei. Das wäre keine neutrale Peacekeeping-Mission, sondern militärisches Eingreifen auf Seiten Kyjiws.
  3. Kein Mandat, kein Frieden zu sichern.
  4. Echte UN-Friedensmissionen brauchen a) einen Waffenstillstand und b) ein UN-Sicherheitsratsmandat. Beides fehlt, und ein Mandat scheitert am russischen Veto.
  5. Rechtliche Grenzen für die Bundeswehr.
  6. Als Parlamentsarmee darf sie im Ausland i. d. R. nur im Rahmen kollektiver Sicherheit (UN/NATO/EU) eingesetzt werden. Ein deutscher Alleingang in einem laufenden Krieg wäre politisch wie verfassungsrechtlich hochproblematisch.
  7. Eskalationsrisiko NATO ↔ Russland.
  8. Russische Angriffe auf deutsche Truppen in der Ukraine könnten Artikel-5-Beratungen auslösen – aber der Bündnisfall ist kein Automatismus, sondern eine politische Entscheidung der Alliierten. Heißt: Du riskierst den direkten NATO-Russland-Konflikt – oder, im Worst Case, dass Deutschland isoliert in eine Konfrontation schlittert, weil der Einsatz außerhalb des NATO-Rahmens begonnen wurde.
  9. Militärische Realität.
  10. Peacekeeping sichert einen bestehenden Frieden. In einem aktiven Frontkrieg bräuchten „Friedenstruppen“ Kampffähigkeiten und Logistik, die die Bundeswehr derzeit kaum vorhält. Das ist kein stabilisierendes, sondern ein eskalierendes Szenario.

Was bleibt sinnvoll?

  • Weiter Luftverteidigung, Munition, Ausbildung, Aufklärung liefern.
  • Zivilschutz & Wiederaufbau vorbereiten (Energie, Infrastruktur, Minenräumung).
  • Diplomatische Spur offenhalten und ein post-ceasefire-Mandat (UN/EU) vorbereiten – dann kann es echte Peacekeeping-Optionen geben.

Fazit:

Solange kein Waffenstillstand existiert und kein internationales Mandat vorliegt, wären stationierte Bundeswehrsoldaten in der Ukraine kein Friedenseinsatz, sondern ein Einstieg in einen direkten Staatenkrieg mit unberechenbaren Folgen. Unterstützung ja – Bodentruppen nein.

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KI ist positiv für die Zukunft

Alles was KI genneriert enstpringt ja immernoch eine menschlichen Idee.
KI genneriert ist ja nicht gleich Schlecht oder Böse.
Ist immer die Frage wie und wozu man es anwendet. Fair aber ist, Ki genneriert kenzeichnungspflicht.
Also nur meine Meinung dazu. Ist ein Werk gut, ist es gut. Egal ob nun der Graphische inhalt mensch oder maschienen gemacht ist

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Ja, verbieten
Synthetische CSAM verbieten?

Sollte man synthetische (KI generiert/gezeichnet/Phantasie /usw.) CSAM (Child Sexual Abuse Material) komplett verbieten?

Ay ---- das muss ich mal aufdröseln.
Generell KI Gennerierte sachen ? Sollte man synthetische (KI generiert/gezeichnet/Phantasie /usw.) ? Nein

CSAM (Child Sexual Abuse Material) komplett verbieten? --- So wie ich das verstehe Kinderpornographischeinhalte ? Absolut

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