Frage zu Arteriosklerose und Alter?

Hallo,

wir haben einen Fall von einem ziemlich frühen Herzinfarkt in der Familie, weshalb ich mir große Gedanken um dieses Thema mache.

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens ja Arteriosklerose. Das ist soweit "normal". Meine Frage ist allerdings, in welchem Ausmaß dies in welchem Alter in der Allgemeinheit der Fall ist.

Besagter Fall aus der Familie hatte mit 45 (!!) einen Herzinfarkt, Diagnose koronare Dreigefäßerkrankung, mehrere Koronararterien waren streckenweise zu 60% verschlossen, an anderen Stellen zu 50% und an einer Stelle zu 70%. Ist das sehr heftig für das Alter? Oder "kann das schon mal vorkommen", ohne, dass man da eigentlich einen Herzinfarkt bekommen müsste, und der hat sich dann aufgrund eines Gerinnsels ereignet?

Ich mache mir da solche Gedanken drum, es hatte mich unendlich schockiert und jetzt, fast 10 Jahre später, habe ich immer noch große Angst, dass das genetisch sein könnte.

Dieser Mensch hat allerdings davor recht ungesund gelebt, sehr viel geraucht, viel Stress gehabt, katastrophal ungesunde Ernährung ohne jegliches Obst und mit nur gaaaaaaaaaaanz wenig Gemüse, usw. Eigentlich hat er sich fast nur von Weißmehlprodukten und Käse ernährt.

Lag das also eher an der Lebensweise und nicht an den Genen? Die Angst lässt mich einfach nicht los. 5 Jahre nach der Untersuchung wurde erneut eine Herzkatheteruntersuchung vorgenommen und die Arteriosklerose hatte sich teilweise verschlechtert, von 60%ig auf 60-70% und von 50% auf 60%. Die Ernährung wurde aber radikal umgestellt und er hat sich ab da sehr gesund ernährt. Heißt das dann doch, dass es eher an den Genen liegt? Wenn sich die Arteriosklerose in den 5 Jahren trotz gesunder Ernährung minimal verschlechtert hat? Er hat allerdings auch weitergeraucht, den Zigarettenkonsum von einem ganzen Päckchen pro Tag aber reduziert auf 4 Zigaretten pro Tag.

Bitte nicht mit "kann so und so sein" antworten, ich habe sooooooooo schlimme Angst. :( Und dann habe ich wieder Angst, dass diese Angst wiederum Arteriosklerose auslöst und es ist einfach ein Teufelskreis.

Wer kann mich beruhigen?

Medizin, Angst, rauchen, Genetik, Herzinfarkt, khk, Panik, Arteriosklerose
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Komisches Geruchsempfinden nachts?

Hallo,

ich habe da ein Problem, das mich ziemlich beschäftigt. Das klingt wohl ziemlich abgespaced, aber mich belastet es.

Ich habe seit ein paar Jahren ein Phänomen bei mir beobachtet, das immer mal wieder auftritt. Zuletzt heute Nacht, weshalb ich wieder darüber nachdenke.

Manchmal wache ich nachts auf und habe das Gefühl, dass es in meinem Zimmer extrem stinkt. Diese Geruchswahrnehmung ist von einem ziemlichen Angstgefühl begleitet. Das ist wirklich ganz merkwürdig. Ich wache auf, und ein paar Minuten später habe ich das Gefühl, dass die Luft abnormal grauenvoll ist. Lüften usw. hilft meist nur bedingt. Es riecht dann auch nicht nach Körpergerüchen oder so, sondern nach Zigarettenrauch oder ähnlichem. Obwohl niemand bei mir zu Hause raucht. Irgendwie beißend, ungut. Es riecht dann in meiner Wahrnehmung so heftig, dass ich kaum mehr atmen kann und mein Körper total in Alarmbereitschaft ist. Wie gesagt, das ganze ist von einem starken Angstgefühl und innerer Unruhe begleitet. Ich denke dann, dass ich sofort aus meinem Zimmer raus muss, weil es da so schlimm stinkt. Gehe ich dann zum Beispiel ins Bad, nehme ich den Geruch nicht mehr wahr. Wenn ich etwas später wieder in mein Zimmer gehe, riecht es manchmal immer noch, oder die Luft ist wieder "rein" und ich kann mich wieder ins Bett legen. Ich kann mir nicht erklären, wo diese Gerüche herkommen. Wenn ich mal versuche, es zu ignorieren und einfach weiterschlafen will, wird das Angstgefühl immer stärker und ich denke, dass es gleich zu spät ist... zu spät wofür? Keine Ahnung. Ich habe einfach schlimme Angst.

Am nächsten Morgen ist dann wieder alles weg und ich fühle mich ganz normal und wie immer.

Was ist das?! :(

Gesundheit, Angst, Körper, Gestank, Geruch, Panik, Psyche, stinken, Geruchsempfinden
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