Leider kann ich dir auch nicht sagen, wie es geht, aber mein Smartphone hat das die ersten viereinhalb Jahre so gemacht, wie du es beschreibst. Das war sehr praktisch, weil man im Browser mehrere Tabs nebeneinander offen haben kann und wenn man dann schnell etwas anderes googelt, öffnet es das automatisch in einem neuen.

Seit diesem Sommer habe ich plötzlich das Problem, dass Google Seiten nur noch in sich selbst öffnet. Das ist wirklich lästig. Man kann zwar oben rechts (neben der Befehlszeile) auf das Dreipunktemenü klicken und dann im Dropdownmenü auf In Samsung Internet öffnen (ganz unten) wählen, aber auf die Dauer ist das ziemlich nervig. Außerdem habe ich den Verdacht, dass Google viel mehr Daten verbraucht: letzten Monat habe ich zum ersten Mal in meinem Leben mein Datenvolumen aufgebraucht und auch diesen Monat habe ich schon die 80-%-Marke überschritten, und es ist gerade einmal Monatsmitte :( . Vielleicht liegt es daran, dass im Hintergrund immer die datenintensive Suchmaske offen bleibt, oder daran, dass jedesmal, wenn ich eine geöffnete Seite schließe, die Suche neugeladen wird.

Bis jetzt habe ich nichts gefunden, wo man das direkt umstellen könnte. Über Google-Einstellungen gelange ich jedenfalls nur auf mein Google-Konto, was mit dem Smartphone ja nichts zu tun hat. Ich schätze, den entscheidenden Trick macht man ganz am Anfang bei der Einrichtung eines Neugeräts: Man muss anfangs festlegen, mit was standardmäßig Internetseiten geöffnet werden. Wählt man (immer nur) den Samsungbrowser, hat Chrome keine Berechtigungen und der Suchmaschine bleibt nichts anderes übrig, als Webseiten in der Samsungapp zu öffnen.

Mein Fehler war wohl, dass ich irgendwann in diesem Sommer etwas ausprobiert habe, das nach Chrome verlangt hat, oder wo ich dachte, dass es damit besser geht. Also habe ich dummerweise Chrome Berechtigungen erteilt und jetzt hat es sich da hineingewanzt und geht nicht mehr raus. Lösungsansätze wären folgende (wenn meine Theorie stimmt): 1. Berechtigungen überprüfen und ggf. entziehen. 2. Gerät zurücksetzen (vorher natürlich alles schön speichern) und dann NIE WIEDER Chrome erlauben.

Falls ich noch etwas finde oder damit Erfolg habe bzw. mich dazu durchringen kann, erstatte ich Bericht. Vielleicht hat ja bis dahin noch jemand eine zündende Idee ...

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Das Ende deiner Frage ist irgendwie kuddelmuddel. Kannst du das nochmal spezifizieren?

Mir hat man mal etwas gesagt, das ganz ähnlich klang: Selbst mit optimal eingestellter Sehhilfe (also Dioptrien, Ausgleich von Hornhautverkrümmung und Achskorrektur) würde ich niemals 100 % Sehleistung haben. Das ist ein Faktor, den viele Menschen nicht verstehen: Wenn man schlecht sieht, denken sie, man braucht einfach eine bessere Brille und fertig. So ist es aber nicht.

Du kannst dir das System vorstellen wie bei einem Flachbildfernseher: Egal wie hoch die Auflösung ist oder wie groß das Bild, wenn das Bild nicht genug Leuchtkraft hat (Licht, Farbe), kann man darauf eben nicht viel sehen. Genauso ist es mit der eigentlichen Sehkraft, sie kann schwächer sein oder stärker von Person zu Person. Sie schwankt mit dem Blutdruck/Augeninnendruck/der jeweiligen Verfassung und grundsätzlich im Tagesverlauf. Dein Sehvermögen kann also niedrig sein, auch wenn es bestmöglich unterstützt wird.

Warum deine Augen schlechter werden, kann viele Ursachen haben: Wachstum kann zur Verzerrung des Augapfels führen, dein Hormonhaushalt kann deinen Blutdruck beeinträchtigen, besonders, wenn du weiblich bist. Dein Lebensstil/Gewohnheiten kann dazu beitragen, wenn du viel auf kurze und immer kürzere Distanz arbeitest, zum Beispiel auf dem Smartphone oder am PC. Manches davon sind tatsächlich Muskeln, die Brille/Linse entlastet sie, sie werden weniger gefordert und da du daran gewöhnt bist, z. B. dein Tablet auf einen bestimmte Abstand zu halten, änderst du diese Haltung nur wenig, nachdem du die neue Stärke bekommen hast, und dann werden sie noch schwächer - ein Teufelskreis.

Gegen letzteres kannst du mit Training vorgehen. Stelle sicher, dass du deine Augen genug forderst: Zwischendurch in die Ferne blicken, den Abstand zwischen den Augen und dem Bildschirm immermal wieder überprüfen, vergrößern (du bist doch kurzsichtig, oder?), wenn möglich immermal die Brille absetzen und die Augen herausfordern, ohne sie zu sehen. Ich verzichte fast jeden Sonntag ganz auf die Linsen und am Tag darauf habe ich immer den Eindruck, viel besser zu sehen. Ausdauersport treiben und genug trinken für den Kreislauf. Sicherstellen, dass du genug von den nötigen Vitaminen zu dir nimmst.

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2 Varianten: 1. Du entscheidest nach deiner Eignung oder 2. du wählst nach der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt.

Wenn du nicht sicher bist, ob du für die Dauer der Flugreisen als Pilot von zuhause wegsein kannst, wie willst du dann im Ausland leben?

Marketing Manager sind ziemlich gefragt, ich würde wetten, dass es im Ausland nicht anders ist. Ärzte auch.

Auch ein Allgemeinmediziner muss profunde Kenntnisse haben, wie soll er sonst wissen, wann er einen Patienten an ein Krankenhaus überweisen muss? Im Studium wärst du daher mit allen möglichen ekligen Situationen konfrontiert.

Wenn du dich so für Flugzeuge interessierst, wie wäre es dann mit Ingenieur in diesem Bereich?

Wenn es dein Traum ist, solltest du das zumindest versuchen; fällst du doch durch, kannst du immer noch etwas anderes machen. Finde heraus, was nötig ist, um zu bestehen und bereite dich vor. Einen Traum zu haben, ist Gold wert.

Kaum ein Beruf macht immer Spaß, es ist Arbeit ;) . Wie Schule, nur mit mehr Verantwortung. Aber man bekommt Geld und tut etwas nützliches. Viel Glück!

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Ja, ist lange her, aber ich hasse schlechte Antworten auf intelligent formulierte Fragen.

Der Journalist wusste offenbar, dass man etymologisch Puff und Puffer eigentlich trennt, nun ist ihm aber dennoch eine Gemeinsamkeit aufgefallen, auf die er seine Leser augenzwinkernd aufmerksam macht. Der Fragesteller hat festgestellt, dass er diese Brücke nicht nachvollziehen kann - eigenes Unvermögen zu bemerken und einzugestehen ist intelligent und sollte als Tugend gewürdigt werden.

Der motorisch-onomatopoetische Zusammenhang zwischen Puff und Puffer sieht so aus:

1. Lautmalerei: Das Geräusch, das die Puffer machen, wenn man sie in die Pfanne gibt, ähnelt einem Klatschen ("Puff", aus moderner lautmalerischer Perspektive käme "Paff" dem Klang wohl näher), ebenso das Geräusch, wenn ein Mann beim Sex heftig in einen anderen Menschen stößt. Auch das Zerstampfen der Kartoffeln macht Geräusche, je nach Unterlage etc. ein rhythmisches Knarzen, Klopfen, Patschen - auch diese können beim Sex entstehen, wenn z. Bsp. das Bett knackt, ruckelt etc.

2. Motorische Bedeutung des Verbs puffen: Es kann auch 'stoßen' bedeuten. Die Kartoffeln für die Puffer werden zerstoßen, im Puff stößt ein Mann in eine andere Person. Dass die Bedeutung motorisch ist, bedeutet, sie bezieht sich auf eine Bewegung (anders als z.B. 'riechen').

- Je nachdem, von welcher Etymologie man intuitiv zuerst ausgeht, kann man gedanklich auch Bedeutung 1 für Puffer mit Bedeutung 2 für Puff verknüpfen oder umgekehrt. -

[3. Die Textsituation: Der Journalist fand die Puffer möglicherweise so lecker, dass er sich zur Köchin/zum Koch hingezogen fühlte. Oder: Der Journalist fühlte sich generell zur kochenden Person hingezogen, sodass er jedes Gericht, das diese ihm hätte vorsetzen können, mit etwas sexuellem assoziiert hätte. Oder: Da die kochende Person für den Journalisten nicht sexuell verfügbar war, war er genötigt, nach Genuss der Puffer einen Puff aufzusuchen. Oder vlt. hatte er vorher auf ein erotisches Erlebnis (Date mit verschiedenen Erwartungshaltungen) spekuliert, bekam dann aber nur ein sehr schlichtes Abendessen. Oder: Die kochende Person arbeitet in einem Puff. Oder: Beide Personen befanden sich in einem Puff, als eine davon entschied, Kartoffelpuffer zu machen... Mögliche Zusammenhänge gibt es also zahlreiche, aber:]

Wahrscheinlich hat der Journalist bei der Zubereitung der Puffer (evtl. zum 1. Mal) zugesehen und fühlte sich von der Bewegung und den dabei entstehenden rhythmischen Geräuschen (stoßen und matsch-matsch-klatsch) unweigerlich an die Vorgänge in besagtem Etablissement erinnert.

Wer es jetzt immer noch nicht versteht, dem hilft nur eins: Jemandem bei der Zubereitung von Kartoffelpuffern zusehen, notfalls sich selbst. 😉

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Da bis 2030 ja noch etwas Zeit ist^^:

Ich habe vor einer Weile gelesen, dass das Usambaraveilchen da ganz weit oben steht, wenn man nach Umsatz von Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff pro (Blatt-(?))Größe kategorisiert. Es ist pflegeleicht und braucht nicht unbedingt direktes Sonnenlicht. Ob es allerdings ganz an der Spitze stand oder nur auf einem der obersten Plätze, bzw. nur an der Spitze der verfügbaren/untersuchten Pflanzen ging aus dem Artikel nicht genau hervor, meine ich mich zu erinnern.

Wo genau weiß ich nicht mehr, war online und frei verfügbar, vielleicht so eine Gartenbau- oder Zimmerpflanzenratgeberseite.

Die Frage finde ich jedenfalls sehr gut 👍. Und den Mars mochte ich schon immer.

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Ein Musikgenre ist eine Musikrichtung. Die Zuordnung ist nicht (immer) eineindeutig.

Menschen gruppieren Dinge, um sich die Welt einfacher zu machen. Die meisten Kategorien sind gewissermaßen willkürlich oder subjektiv. Einfaches Beispiel: Die Kategorien ♀ und ♂ - In manchen Fällen mag das hinhauen, und dann gibt es Exemplare, wo es nicht mehr so einfach zuzuordnen ist. Kategorien sind also abstrakte Konstrukte, und das Genre ist da keine Ausnahme.

D. h.: Man versucht, Liedern/Musikstücken, die sich in gewisser Weise ähneln, einen gemeinsamen Oberbegriff zuzuordnen. Aber genau wie bei allen anderen Kategorien ist das pauschal und subjektiv. So kannst du Dinge nach verschiedenen Kriterien ordnen, und dann überschneiden sich die Kategorien. Verschiedene Menschen können außerdem ganz verschieden wahrnehmen, was sie hören. Wenn du also widersprüchliche Aussagen über die Zuordnung eines bestimmten Liedes findest, brauchst du dich nicht zu wundern.

Musik ist generisch, sie entwickelt sich und die Übergänge sind fließend. Vieles, was wir heute hören, hat sich über lange Wege aus dem Blues entwickelt: RocknRoll, Rock, Funk, Hip-hop, Alternative, Indie, Metal, Crossover, Punk... Entsprechend könnte man alle diese , Nachkommen als moderne Bluesformen bezeichnen, was man aber meistens nicht macht - man erntet ja auch eher Verwirrung, wenn man Italienisch als Modernlatein bezeichnet^^.

Hilfreich für die Zuordnung ist bei vielen Genres das Entstehungsjahr des Liedes und die Frage, ob das Lied seinerzeit mit dem oder außerhalb des Zeitgeists war. Für mich ist Rap eine Vokalform (im Unterschied zu Gesang) und damit ein Element des Genres Hip-hop, kein eigenständiges Genre. Aber es gibt Leute, die das differenzieren und dafür haben sie sicher eigene Gründe. Entsprechend definiert sich Hip-hop für mich durch die typische Verwendung von Rap. Für mich ist das ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal. Dazu noch die Praxis des Samplings. Dann wieder ist das korrespondierende Genre für viele RnB oder Black Music - für mich greift da eines ins andere. Aber ich mag weißen Hip-hop auch nur in Ausnahmefällen. An die Musikgenres knüpft sich für gewöhnlich eine bestimmte Lebenskultur an. Die Integration von Hip-hop/Rap in Rock/Alternative würde ich als Crossover bezeichnen, weil da 2 Äste des selben Baumes zusammengebunden werden, die in ganz verschiedene Richtungen weisen und deren gemeinsamer Vorfahr schon sehr weit zurückliegt. Keins von beiden hat sich aus dem anderen entwickelt, es ist kein Übergang, sondern ein nachträglicher Hybrid.

Festgelegt ist das nicht, es gibt kein (Natur-)Gesetz, dass der Sache Objektivität verleiht oder sie vorschreibt. Natürlich wäre es praktisch, wenn das standardisiert/genormt wäre. Aber es liegt in der Natur der Sache, das es nicht geht. Stattdessen gibt es einen gewissen gemeinschaftlichen Konsens, man versucht sich zu verstehen.

Jemand hat mal (vor einem Jahrzehnt) gesagt, wenn Bach heute leben würde, würde er Metal machen. Und das ist gar nicht so abwegig. Mein Vater hatte in seiner CDsammlung eine Kategorie "Schreiende Weiber", was keineswegs negativ gemeint war, schließlich mochte er sie offensichtlich. Für ihn war das ein ziemlich eindeutiges Genre und man kann durchaus objektiv nachvollziehen, was für Musik damit gemeint wäre - Tina Turner, Christina Aguilera und manche Tracks von Beyoncé oder Rihanna - aber die Bezeichnung hat sich öffentlich in den Medien nie durchgesetzt und deswegen würde ich nach Möglichkeit versuchen, die Ladies in Genres zu packen, die von einer möglichst breiten Mehrheit verstanden werden. Außer im Gespräch mit meinem Papa, versteht sich ;)

Du kannst also deine eigenen Genres erfinden, je nach dem, was für deine Vorlieben und Bedürfnisse passt. Wenn du z. Bsp. jede Art von RocknRoll bis auf den von Elvis mögen würdest, gäbe es für dich wahrscheinlich einen elementaren Unterschied zwischen dem, den du magst, und dem anderen. Wenn dieser Unterschied für dich so schwerwiegend ist, kann es für dich unsinnig erscheinen, beide als zugehörig zum gleichen Genre zu erachten, dann brauchst du neue, für dich passende Gruppierungen. Wenn diese genug anderen Leuten einleuchten, würden sich deine Begriffe vlt durchsetzen. Neue Genres werden definitiv nötig, wenn jemand musikalisch etwas nie dagewesenes macht und daraus dann ein neuer Stil wird, der sich etabliert.

Das Problem ist der Grad des nie dagewesenen - wie wichtig, enorm ist die Veränderung? Wenn für Person A gerade eine weltbewegendes musikalische Neuheit entstanden ist, findet sie es berechtigt,selbstverständlich, unverzichtbar ein neues Genre einzuführen. Person B lässt das selbe Musikstück dagegen völlig kalt, und auf dessen Grundlage ein neues Genre zu begründen, erscheint dieser 2. Person völlig haltlos, überflüssig, hypend. Und genau deswegen gibt es in der zeitgenössischen Musik soviele Sub- und Minigenres, fast so viele wie Meinungen.

Rückblickend wird sich dann in der Zukunft herausstellen, welche aktuellen Genres sich durchsetzen konnten, bis dahin müssen wir mit dem überschwänglichen Chaos leben.

Ein Genre, das sehr leicht zu definieren ist, ist Pop. Je nach Definition von "Genre" ist Pop nämlich gar keins und wird nur so verwendet. Das Grundmerkmal des Pop ist, dass die ihm zugerechneten Songs zu ihrer Zeit populär, sehr beliebt waren und im Radio und bei Tanzveranstaltungen (Clubs, Diskotheken, oder wie sie in ihrer Zeit eben so hießen) gespielt wurden/werden. Häufig bezeichnet man auch solche Songs als Pop, die "sonst nichts" sind, also sich schwer in eine der üblichen Genreschubladen pressen lassen., evtl. weil sie zu einem neuen, noch unbekannten Genre gehören. Damit ist Pop ein Synonym zu Mainstream, was nicht unbedingt ein Kompliment ist. Wer nur Pop anhört, läuft Gefahr deswegen als meinungsloser Mitläufer betrachtet zu werden, jemand, der praktisch keinen eigenen Musikgeschmack hat. Vieles, dass dieses Jahr so in den Charts war, passt imho nicht in die etablierten Genres - vor allem nicht in diejenigen, die Musik enthalten, die ich mag - und ist meiner Ansicht nach daher auch "nur Pop und sonst nichts". Ganz typisches Beispiel wäre "Dance Monkey". Offiziell wird es unter Alternative/Indie geführt, aber nach meinem Verständnis ist es keins von beiden. Beide sind nämlich rockig (oder gründen wenigstens darauf) und das ist dieses Lied nicht. Es ist eher ein digital bearbeitetes Kinderlied. Vielleicht werde ich auch einfach alt und deswegen liegen mir die aktuellen Musiktrends nicht^^, wie Frank Turner so schön sagte.

Kinderlied wäre auch so ein Genre, das leicht zu verstehen ist, weil es aus dem technischen/historischen Genrerahmen fällt - auch Kinderlieder könnten theoretisch verschiedenen Genres nach Machart/Gestaltung angehören. Meistens sind sie aber eher schlicht gehalten, ähnlich Singer-Songwriter/Liedermacher - auch so ein Genre, das sich weniger an der eigentlichen Umsetzung, sondern primär an der Entstehungssituation orientiert. Damit verbunden sind dann oft aber auch typische Gestaltungs- /Aufbauelemente.

Am leichtesten lernen sich Kategorien, in dem du deinem Hirn zu jeder eine ganze Liste Beispiele präsentierst - wir bilden unser begriffliches Verständnis nämlich zweierlei, einmal durch eine mentale Liste von Vertretern einer Art, und zweitens durch die Merkmale, die den meisten davon gemein sind, und zwar beides in Kombination. Deswegen weißt du, dass ein Pinguin ein Vogel ist, und du bist dir im Klaren, dass es typische und weniger typische Exemplare einer Kategorie gibt (Prototypentheorie). Wenn du also die verschiedenen Genres verstehen willst, bzw. ihre Unterscheidung, dann pick dir eins raus und höre dir verschiedene Songs (nicht zu wenige, lieber ein paar mehr) an, die diesem zugeordnet werden. Beobachte Gemeinsamkeiten. Dann ein anderes. Fang am besten mit etwas einfachem an (Singer-Songwriter ist über die Jahre z. B. sehr konstant: Neil Young, Reinhard Mey, Tracy Chapman, Michelle Branch, Paul Simon, Anouk, Sarah Lesch, Vanessa Charlton...) und vlt am besten mit etwas, das dir potentiell gefallen könnte, oder wenigstens nicht zuwider ist. Je moderner das Genre, umso komplizierter und vielfältiger ist die Zuordnung, also sind ältere Genres einfacher identifizierbar. Gehe aber nicht bis zu klassischen Musikepochen zurück, wenn du eigentlich etwas über die moderne Liedkultur lernen möchtest. Ca. Mitte des vergangenen Jhds sollte reichen, also höchstens.

Rock hat jedenfalls sehr viele Varianten ausgebildet, das macht es vielleicht schwierig nachzuvollziehen. Einfacher ist es mit Punk(rock), der oft unter Alternative geführt wird. Ich finde die Verbindung zum RocknRoll kommt da gut heraus dabei. Gerade Alternative ist ein ziemlich oberbegriffliches Genre, man könnte sagen, Alternative fasst verschiedene (Sub?)Genres zusammen, auch GothicRock, Metal, Crossover, Hip-hop... Oder man betrachtet diese als eigenständige Genres.

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Jede Wespenkönigin stirbt irgendwann. Normalerweise wurden vorher befruchtete Eier abgelegt, aus denen die Arbeiterinnen neue Königinnen heranziehen. Diese bleiben, soweit ich weiß, nicht im Nest, sondern fliegen aus und gründen ihren eigenen Staat. Dabei kann es sein, dass sie einen Teil der Arbeiterinnen mitnehmen.

Ob Nester wiederverwendet werden, weiß ich nicht mehr genau. Glaube schon, dann werden sie weiter ausgebaut und größer. Hängt sicher von der Art ab.

Spannend wird die Frage, wenn die Königin stirbt, bevor sie befruchtete Eier abgelegt hat. Andererseits entscheidet die Fütterung darüber, ob aus einer Larve eine Königin oder Arbeiterin wird. Und offensichtlich legen Königinnen am Anfang der Saison Eier, aus denen Arbeiterinnen schlüpfen. Wenn es also ein Volk gibt, gibt es auch Larven und damit einen Notfallplan, falls die Königin stirbt. Aus einer Arbeiterwespe wird keine Königin, außer bei wenigen bestimmten Arten, bei denen die Stärkste herrscht (Feldwespen).

Das Problem bei einer nachträglich gezogenen Königin kann sein, dass sie evtl nicht schnell genug groß ist für den Zyklus.

Andererseits verlässt die Königin das Nest nicht mehr, sobald sie genug Personal für sowas hat - wie soll sie dann vor dem Volk sterben, wo die Arbeiterinnen sie doch um jeden Preis verteidigen? Milben?

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Wie oben schon steht, handelt es sich nicht um eine Abkürzung, sondern um eine Art Emoticon oder Icon. Man kann es sprachwissenschaftlich auch als Index sehen. In jedem Fall ist es bildlich zu interpretieren, nicht über die Buchstaben.

Es wird auch in den Varianten Oo, o.O oder. o.O verwendet. Letztere sind mit Nase.

Nasenlose Darstellungen kann man aber auch anders deuten, obwohl das Ergebnis quasi identisch ist: Als Mund, der ein erstauntes O formt, erst ein kleines, dann ein großes, ähnlich :-o (auch :-O). Onomatopoetisch gelesen ergibt das "O-ohl!" im Sinne von auweia, ohweh. Damit dürfte oO so ziemlich das einzige Emoticon mit einem lautlichen Aspekt sein (!). Wobei man natürlich auch schweigend mit den Lippen ein O-oh formen kann. Verwendet wird es entsprechend für das gleiche Bedeutungsspektrum wie bei der Interpretation als Augenpartie.

Ich könnte mir vorstellen, dass verschiedene Nutzer es intuitiv und kontextbezogen verschieden interpretieren, als Augen oder Mund, und dass dies nur normalerweise einfach nicht auffällt, weil die Wirkung ja die selbe ist/auch überkreuz funktioniert. Man diskutiert das schließlich selten metasprachlich so wie hier, man sieht immer nur wann/wie es verwendet wird.

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Ja

Wenn man Pizza definiert als

herzhaftes, flaches Gericht aus dünnem (Brot-)Teig mit mindestens 2 Belägen, welches im Ofen gebacken wird,

kann man Pizza (im weiteren Sinn) als Oberbegriff für derartige Speisen verstehen. Flammkuchen und traditionelle italienische Pizza (Pizza im engeren Sinn) wären dann Unterbegriffe oder Spezialformen.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Pizza im engeren Sinn und Elsässer Flammkuchen: Entstehungsort und -geschichte, stereotype Verwendung/Wahl von Backtriebmitteln im Teig, übliche Beläge und Backdauer, Konsistenz.

Die Gemeinsamkeiten springen aber eben ins Auge, weshalb ein gemeinsamer Oberbegriff oder eine Zusammenfassung terminologisch sinnvoll ist. Pizza und Flammkuchen haben zum Beispiel viel mehr gemeinsam als DDR-Pizza mit traditioneller Pizza hat: In meiner Kindheit kannte ich "Pizza" als einen runden herzhaften Kuchen, bei dem eine Springform bis zum oberen Rand (!) mit Teig ausgekleidet und dieser dann mit den verschiedenen Belägen (in der Regel vorgebratenes Hackfleisch, Paprika, Mais, Zwiebeln, Tomatenstückchen) gefüllt, mit Käse abgeschlossen und im Ofen in einer vergleichbar langen Zeit durchgebacken wird - das Ergebnis wird in Tortenstücke geschnitten, von denen bereits ein einziges gut satt macht. Vielleicht ein bisschen wie eine Quiche ohne Ei, nur dicker bzw. höher. Aufgrund des Arbeits-, Zeit- und Energieaufwands macht das heute kein Mensch mehr. Worauf ich mit diesem kleinen Exkurs hinaus will, ist 1., dass Pizza ein dehnbarer Begriff ist und bzw. weil 2. Kochen eine kreative Tätigkeit ist, die von Variation des Etablierten lebt.

Oder umgekehrt: Man belegt Pizza ja auch oft ganz untypisch z. Bsp. griechisch mit Gyros oder thailändisch mit Currypaste und gebratenem Huhn, oder mit Ziegenkäse und Feigen. Bei all diesen Varianten verzichtet man reuelos auf Tomaten - und bezeichnet das Produkt dennoch als Pizza. Wenn man jetzt auf die Idee käme, einen dünn ausgerollten Ölteig als Basis zu nehmen und ihn mit Schinkenwürfeln und Zwiebelringen belegen würde und, zur Abwechslung statt Käse ein Molkereiprodukt benutzte, quasi eine Käsevorstufe, sagen wir, Schmand - wäre aus unserer Pizza dann nicht übergangslos ein Flammkuchen geworden? Spätestens, wenn man es eilig hat und daher Backtemperatur nach oben und -zeit nach unten korrigiert.

Denkt doch nicht immer so normativ! ;)

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Je nach dem wie dick dein Garn ist, gibt es Leute die aus Holz - Äste, Raketenstäbe - oder ausrangierten Zahnbürsten welche schnitzen (Upcycling). Da muss man aber gründlich schleifen und eventuell lackieren, damit die Fäden gut gleiten. Diese Vorgehensweise bietet sich an, wenn du entsprechend dickes Garn verwenden willst. Je feiner die Nadel sein soll, umso anspruchsvoller die Arbeit.

Für ganz dünne Fäden könnte man einen Maschenfänger ausprobieren.

Wer eine Werkstatt zur Verfügung hat, in der er irgendwie Metall bearbeiten kann, kann versuchen, eine Fahrradspeiche entsprechend umzubiegen. Und die Spitze nochmal ans Schleifgerät halten. Oder Lötzinn: Den gibt es doch als dicken, relativ weichen Draht, den man entsprechend biegen könnte, falls man sowas rumliegen hat.

Empfehlenswert ist das alles nur bedingt - es gibt offensichtlich einen Grund, warum Häkeln nicht in der Antike oder wenigstens im Mittelalter erfunden wurde...

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Das verwendete Fleisch und die Stückchengröße sind meist verschieden: Bierschinken ist aus Schweinefleisch mit großen, gut sichtbaren Fleisch- und Schinkeneinlagen im Wurstteig. Bierwurst wird dagegen aus einer Mischung von Schwein- und Rindfleisch hergestellt, die Körnung sollte viel kleiner sein, vielleicht etwa wie bei einer Salami. Aber der Wurstteig ist von ganz anderer Konsistenz als Salami! Bierwurst ist schließlich eine Brühwurst wie Lyoner/Fleischwurst.

Am Ende kann jeder Metzger/Hersteller sein Produkt bezeichnen, wie es ihm richtig scheint, dazu kommen regionale Differenzen.

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Könnte an der Temperatur liegen: Die heiße Masse durch eine Presse ähnlich einem Fleischwolf/Nudelmaschine gedreht und die Temperatur außerhalb der Presse ist gerade niedrig genug, dass sie aushärten, bevor sie unten ankommen. Durch den geringen Durchmesser dürfte das sehr schnell gehen. Falls glasiert wird, dann sicher in einer Schleuder und mit einem Trennmittel.

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Wenn es tatsächlich nur die Scrollfunktion betrifft (die gehört sogar zu den Standardfunktionen und sollte dabei selbst nach Rückstellungen auf Standardwerte noch vorhanden sein!), wurde eventuell der Autostart eines für das Touchpad notwendigen Diensts deaktiviert, z. Bsp. Synaptics Driver Enhancements, oder je nach dem, von welchem Unternehmen dein Touchpad stammt.

Versuche also folgendes: Öffne im Taskmanager den Reiter Autostart und suche nach Diensten, die mit dem Touchpad in Verbindung stehen könnten. Meist beginnt der Name zugehöriger Dienste mit dem Firmennamen. Stelle sicher, dass unter Status 'aktiviert' angezeigt wird. Also aktiviere den Dienst, wenn er deaktiviert wurde. Dann alles schließen und den PC neustarten - mit ein bisschen Glück war's das schon.

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Klar. Vorausgesetzt, neben dem Lineal ist auch ein Bleistift zugelassen 😉.

  1. 2 Sekanten einzeichnen, sodass Sehnen mit geraden Werten entstehen, z. Bsp. 4 cm (oder welche Einheit auch immer auf dem Lineal so angegeben ist).
  2. Dann in der Hälfte (im Bsp. wäre das bei 2 cm) der Sehnen jeweils eine Senkrechte anzeichnen (Mittelsenkrechte).
  3. Schnittpunkt dieser Senkrechten ist der gesuchte M.

Anm.: Eine Sehne ist die Strecke zwischen den Schnittpunkten einer Gerade mit dem Kreisbogen. Innerhalb des Kreises, versteht sich^^

Achtung: Damit ein Schnittpunkt entsteht, dürfen die Sekanten natürlich nicht genau gegenüber liegen (parallel verlaufen) - daher am besten nebeneinander oder sogar überschneidend wählen.

Zur Probe kann auch noch eine weitere Sekante mit zugehörige Mittelsenkrechte eingezeichnet werden. Das beschriebene Verfahren sollte im Tafelwerk zu finden sein.

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