Gute Argumente gibt es in großer Zahl - einfach nach barfuß laufen, barfuß gehen oder barfuß wandern suchen, dann wirst du schnell gute Websites finden, auf denen sie umfangrecih aufgezählt sind.

Allerdings sind die Menschen, was das Barfußlaufen angeht, sehr unterschiedlich. Diejenigen, die dies - auch im Alltag - gerne tun, tun sich damit gesundheitlich sehr viel Gutes. Es ist sehr angenehm und macht auch auf anspruchsvollereen Untergründen Spaß, sobald die Füße fit genug dafür geworden sind.

Ich habe jedoch noch nie erlebt, dass jemand, der dem Barfußlaufen neutral oder gar ablehnend gegenübersteht, sich von Argumenten - und seien sie noch so gut - soweit überzeugen lässt, dass er (oder sie) schließlich damit beginnt. Wenn überhaupt, nur drinnen, und selbst das mögen manche einfach nicht. Draußen außerhalb von Balkon oder Garten so gut wie nie erlebt; wenn überhaupt, nur mal als kleines Experiment. Draußen im Alltag sehr oft oder nahezu immer - nie erlebt, selbst wenn ich zuvor mit Fragen zum Thema überhäuft wurde.
Auch Pfarrer Kneipp, der den großen Nutzen des Barfußlaufens im Alltag draußen "gepredigt" hat, lief diesbezüglich gegen eine unsichtbare Wand.

Also - wenn er (oder sie), nach wenigen "Anstupsern", nicht von sich aus damit beginnt: nicht nur so gut wie keine, sondern nach meinen Erfahrungen genau gar keine Chance - selbst die besten Argumente helfen nichts. Warum das so ist, ist für mich eines der ungelösten Rätsel der Menschheit. ;-)

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Ich habe schon lange gemerkt, dass mir Barfußlaufen sehr gut tut.

Früher waren mir dreckige Fußsohlen peinlich gewesen, die Zeit ist aber vorbei. Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, dass sich stets Reste vom Boden mit den Sohlen verbinden; sie hat uns keine Hufe mit Lotoseffekt gegeben.

Nach einem schönen, langen Abendspaziergang sitze ich gerade mit schmutzig-schwarzen Sohlen am PC, da es länger nicht geregnet hat. Die werde ich gleich vorm Zubettgehen abschrubben, und dann ist nahezu alles wieder weg, weil: je öfter man draußen barfuß läuft, desto leichter lässt sich die Haut reinigen, da sie gesünder und besser geworden ist.

Vor dem Zubettgehen reinige ich die Füße nicht, da sie so gut wie gar nicht abfärben, wenn man sie auf der Fußmatten gründlich abgerieben hat. Da ist das Profil von Straßenschuhen dreckiger.

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Mit ihnen zwei, besser drei Kilometer über Rasen, Wiesen, Gras laufen.

Wenn mir das Barfüßler pasiert, riecht danach überhaupt nichts mehr nach Kot (gut, ich laufe dann zwischendurch, so vorhanden, noch zusätzlich durch matschige, sandige und/ oder erdige Stellen, vielleicht vertragen die Schuhe ja die beiden letzteren davon).
Das Gras scheint mir aber am besten vom Geruch zu befreien; "Barfuss Tobi" schrieb sogar von ätherischen Ölen, die in geringen, aber wirksamen Mengen darin enthalten sein sollen.

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Die Leute scheinen jetzt besser Bescheid zu wissen über das Barfußlaufen als noch vor zwei Jahren, als du deine Frage gestellt hast - über Zeitungen, Fernseh- und Rundfunkbeiträge sind sie meist schon mal über das Phänomen "Barfuß im Alltag" gestolpert. Gute Infos gibt's im Internet auch.

Ich laufe zwar auch gerne abends barfuß, weil es sehr angenehm und entspannend ist, aber empfehle es dir auch im Hellen, da die Leute kaum noch Bemerkungen machen und wenn, positive. Jugendliche in Gruppen machten früher schnell mal Kommentare, das habe ich schon viele Monate nicht mehr erlebt; es kommt nur noch sehr, sehr selten vor und es scheint uncool geworden zu sein, sich abfällig über Barfüßler zu äußern.

Ich rate dir, die Barfuß-Freiheit auch tagsüber zu genießen (auch beim Einkaufen, beim Friseur, usw.). Je öfter du barfuß unterwegs sind, desto stärker werden d eine Füße und das tut nicht nur ihnen gut.

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Es gibt Hinweise darauf, das Weichtiere (zu denen die Schnecken gehören) Schmerzen empfinden: https://de.wikipedia.org/wiki/Schmerzempfinden_von_Tieren#Wirbellose

Statt eines zentralen Gehirns haben Schnecken jedoch mehrere Ganglien (Nervenknoten) über den Körper verteilt.

Wenn man also schädliche Schnecken bekämpft und will, dass sie dabei so wenig leiden müssen wie möglich, wird man sie zügig als Ganzes zermatschen, womit auch immer. ;-)
Nur so jedenfalls sind keine der über den Körper verteilten Nervenknoten mehr erhalten, die Schmerzen empfinden könnten.

Beim Zerschneiden oder gar Vergiften oder Salzen sieht das ganz anders aus!!

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Zu viel Schrubberei oder chemische Mittel schaden der Haut, daher:

Wenn die Tochter den ganzen Tag barfuß herumläuft, ihn einfach dranlassen. Er schadet der Haut an den Füßen gar nicht (ist sogar in manchens Cremes enthalten) und das meiste läuft sich im Laufe des Tages von selber wieder ab. Vor allem dann, wenn sie auf Wiesen und unebenen Gelände unterwegs ist, und gerne auch durch Sand und Matsch läuft, ist recht bald, allerspätestens abends eigentlich nie mehr etwas davon übrig; es ist einfach "weggelaufen".

Wenn man erst abends noch auf welche getreten ist - der Schleim von der Spanischen Wegschnecke ist zwar der hartnäckigste. Aber selbst dann kann sich das meiste noch von selbst ablaufen (v.a., wenn man "nachhilft" und extra öfters durch Wiese, Sand und matschige Stellen läuft und die Sohlen zwischendurch mal im Gras oder an der Bordsteinkante säubert). Vor der Wohnung nochmal kräftig auch die Sohlenränder der Füße an einer Bordsteinkante und dann an der Fußmatte abreiben. Es wird jetzt kaum noch etwas übriggeblieben sein, oder gar nichts mehr.
Das übriggebliebene Bisschen komplett eintrocknen lassen und erst abends vor dem Zubettgehen die Füße unter der Dusche mit einer kräftigen Bürste abschrubben (aber nicht übertreiben, um der Haut nicht zu schaden): zunächst eingetrocknet geht es nun leicht ab.
Falls wider Erwarten doch noch was übriggeblieben ist, mit etwas Toilettenpapier entfernen.
Danach Hände waschen, denn Barfüße und Schuhe kommen mit vielem in Berührung, das besser nicht über die Hände versehentlich in den Mund geraten sollte. Schneckenschleim gehört dazu (schadet den Füßen zwar nicht, ist jedoch wie Hundekot ein Parasitenträger); dabei ist aber auch vieles, was man gar nicht bewusst wahrnehmen kann (im wunderschön "sauberen" Wald z.B. die infektiösen Stadien des Fuchsbandwurms, etc).

Der Trost: Je öfter man draußen barfuß läuft, desto leichter wird es, ihre Haut zu reinigen, weil sie gesünder und widerstandsfähiger geworden ist (übrigens auch von oben her). Bei uns gibt es sehr viele Schnecken, die nehme ich als Barfüßler gar nicht mehr als Problem wahr und achte v.a. darauf, nicht versehentlich auf Weinbergschnecken oder die nützlichen Tigerschnegel zu treten. Aber die sind ja selbst abends nicht so leicht zu übersehen und man begenet ihnen eher selten.

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Ja, das sehe ich so.

Schließlich gehört es z.B. in der Innenstadt zum "nicht gesellscahftskonformen Verhalten".

Die Leute wissen einfach nicht, dass es sehr gesund ist und, wenn die Füße durch sehr viel Barfußlaufen draußen gut trainiert sind, dazu sehr komfortabel und viel sicherer, als allgemein bekannt ist.

Leider darf ich in meinen Antworten nicht widerholt auf Links verweisen, wo dies anschaulich und fundiert geschildert und beschrieben ist (sie sind daher nur auf meinem Profil zu finden).

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  1. Ich. :-)
  2. Sehr positiv: noch eine(r), der natürlich ist, auf seinen Körper hört und sich daher nicht in Schuhe oder Sandalen zwingen lässt. :-)
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Je mehr man barfuß läuft und desto besser trainiert die Füße sind, desto stärker wird das Bedürfnis nach Barfußlaufen und desto mehr lehnt man Schuhe und Sandalen ab. Die ist ein sehr gesundes Gefühl bzw. Bedürfnis.

Zur Sucht wird es nur, wenn man sich in Situationen, wo es unangemessen ist, selber schadet (und anderen womöglich auch):

Das ist bei uns v.a. das erwünschte gesellschaftskonforme Verhalten, z.B. am Arbeitsplatz (entegen dem Willen des Chefs / des Betriebs / entgegen der Sicherheitsvorschriften das eigene Barfußlaufen durchsetzen und damit seinen eigenen Arbeitsplatz gefährden), z.B. bei Beerdigungen andere vor den Kopf stoßen, etc.

Sehr selten kommt m.E. vor Verhalten, was dem eigenen Körper schadet (z.B. zu kalt --> Erfrierungen, Bergsteigen in den Kalkalpen ohne Notsandalen / -schuhe dabei zu haben, wegen der manchmal vorkommenden scharfkantigen Kalkgeröllpfade ohne Ausweichmöglichkeit auf Wiesen etc).

Barfußlaufen ist sehr gesundheitsfördernd, wenn man in der Lage ist, das an sich äußerst gesunde Bedürfnis von Körper und Seele danach dann zu unterdrücken, wenn man sich sonst selber schaden würde. Die Grenzen sind individuell, sie sollten nur angemessen abgesteckt sein.

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Ich gehe sehr gerne abends spazieren, und man sieht hier viele Leute, die sich auch so erholen.
Manche davon sind noch mit dem Hund Gassi gehen, andere joggen nachts, und andere sitzen zwischendurch auch mal auf einer Bank und tippen auf ihrem Smartphone, bevor sie weitergehen.

Hier sind ziemlich viele abends unterwegs, von jungen Mädels bis hin zu älteren Leuten. Einzelne, Pärchen und Grüppchen aller Alterstufen. Jetzt bei dem warmen Wetter erst recht. :-)

Es ist also nicht schlimm, sondern sehr angenehm.

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Nein, gar nicht.

Gut trainierte, kräftige Barfüße haben eine wesentlich bessere Haut als ungeübte. Sie lässt sich viel besser und schneller reinigen, und besser als jeder Schuh.

Das Allermeiste läuft sich einfach von selber wieder ab, vor allem, wenn man zwischendurch auf Erde (in der Stadt z.B. Baumscheiben) und Rasen oder Wiese geht. Licht und Luft tragen auch dazu bei, und eben die ständige starke Reibung der Fußsohlen auf dem Untergrund, bei jedem Schritt (das sind ja 1000 bis 2000 pro Kilometer).

Klebriger Kaugummi im Sommer ist eine - aber unerhebliche - Ausnahme; da sich das allermeiste von dem Zeugs zwar gut wieder abläuft, aber am ersten Tag abends nach dem Abschrubben der Füße unter der Dusche immer noch ein schwarze Flecken übrig bleiben können. Die färben aber nicht ab und verblassen im Laufe der nächsten ein oder zwei Tage, da die Hornhaut eine Verschleißschicht ist, die sich beim Barfußlaufen abnutzt und ständig erneuert. Ich rate sehr davon ab, da etwas mit viel Geschrubbe oder Gekratze unbedingt entfernen zu wolen, das schädigt die Haut.
Es löst sich durchs Barfußlaufen draußen einfach von selbst. :-)

Mit der Pflegeleichtigkeit geübter Bar-Füße kann nach meiner Erfahrung kein Schuh mithalten.

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Gerade das - möglichst viele - Barfußlaufen draußen (dabei auch unebener und anspruchsvollerer Untergrund wie z.B. Wege, die stellenweise steinig oder schottrig sind) hilft tatsächlich gegen Senkfüße, mindestens ein gutes Stück weit.

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Außerhalb der Arbeit bin ich sehr oft draußen barfuß, beim Einkaufen, in der Stadt, auf Festivals und außerdem mache gerne lange Spaziergänge.

Ich finde, je mehr man barfuß läuft, desto bessere und kräftigere Polster bekommt man unter den Sohlen und die Haut verändert sich so, dass sich der Dreck z.B. aus der Innenstadt schneller wieder abläuft oder abends unter der Dusche sehr leicht abgeschrubbt werden kann.

Wenn man, bevor man in eine Wohnung geht, noch kurz über etwas feuchten Rasen laufen kann, gibt es eh kaum noch was zu schrubben.

Das ist ja der schöne Nebeneffekt, dass trainierte Bar-Füße so pflegeleicht sind. :-)

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