Hallo XDXDXDXDXDXD123

Deine Idee, einen Schüleraustausch in die USA zu machen ist gut und sollte auch machbar sein. Deine Frage nach der Austausch-Organisation trifft einen wichtigen Punkt. Für die Auswahl der besten Austausch-Organisation muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch und die Unterschiede der Agenturen wissen.

Schüleraustausch für ein Jahr bedeutet, dass du während der Schulzeit ein anderes Land, die Menschen und ihre Kultur kennen lernen und dafür längere Zeit im Ausland leben wirst. Dafür ist der Schüleraustausch das beste Programm: Du lebst in einer Gastfamilie und besuchst die örtliche Schule.

Stepin und HiCo sind beide anerkannte Organisationen. Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt rund 50 seriöse Austausch-Organisationen, von denen ein guter Teil die USA im Programm hat. Du kannst also unter weit mehr als 2 Anbietern wählen. Die Angebote auf dem Markt sind vielfältig und wenig übersichtlich. Wie kannst du in wenigen Schritten das beste Angebot zu einem fairen Preis finden?

Die Auswahl der Austausch-Organisation ist wichtig, aber nicht der erste Schritt, wenn du ein gutes Auslandsjahr verbringen willst. Am besten ist es, wenn du schrittweise vorgehst:

Schritt 1: Welches High School-Programm willst du absolvieren?

Es gibt verschiedene Auslands-Programme: Standard ist das Auslandsjahr mit Besuch einer öffentlichen Schule (High School) und Unterbringung in einer Gastfamilie (Classic Programme). Dann gibt es viele Wahlprogramme und private High Schools (Selected Programme)

Schritt 2: Kläre die Kosten des Schüleraustausches

Generell gilt, dass das Classic-Programm das preiswerteste Angebot ist. Das besondere daran ist, dass du eine öffentliche Schule besuchst und in einer Gastfamilie lebst. Die Auswahl der Region, Schule und Familie liegt alleine bei der Austausch-Organisation. Bei den teureren Wahlprogrammen kannst du das mitbestimmen. Für die englischsprachigen Länder ist das USA Classic-Programm am günstigsten. Das bekommst du ab unter. 9.000 Euro. Wahlprogramme in den USA beginnen ab 14.000 Euro.

Schritt 3: Kläre die Finanzierung für dein Auslandsjahr

Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich durch deine Familie. Du kannst dich aber um Förderungen vom Staat, vor allem Auslands-BAföG, und um Stipendien bewerben. Tipps zur Finanzierung und die Stipendien-Datenbank findest du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien/

Schritt 4: Erfahrungen anderer Austauschschüler nutzen

Wenn du Erfahrungen ehemaliger Austauschschüler nutzen willst, musst du wissen: Jede Erfahrung ist individuell. Das gilt sowohl für positive als auch für negative Erfahrungsberichte. Das hängt stark davon ab, wo die Schüler waren und wie das persönliche Zusammenleben in der Schule und in der Gastfamilie war. Die Bewertung seitens der Ehemaligen hängt auch davon ab, mit welchen Erwartungen sie ins Ausland gegangen sind und ob diese realistisch waren. Nur, wenn die Situation mit deiner sehr vergleichbar ist, kannst du das einfach übertragen.

Schritt 5: Die Auswahl der Austausch-Organisation für dein Auslandsjahr

Wenn du ins Internet siehst, stellst du fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Darunter leider nicht nur gute und seriöse. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Dafür ist es am einfachsten, wenn du eine vor-selektierte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal: schueleraustausch-portal.de/organisationen

Tipps, wie du am besten eine günstige Austausch-Organisation finden kannst, siehst du in diesem Blog: www.schueleraustausch-portal.de/detail/schueleraustausch-wie-du-eine-gute-und-guenstige-austausch-organisation-findest/

Vor der Entscheidung solltest du mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die Deutschen Schüleraustausch-Messen – der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße

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Hallo junghoneykook

Deine Idee, nach Südkorea zu gehen, sollte gut machbar sein. Südkorea ist in den letzten Jahren für junge Leute immer interessanter geworden. Daher nimmt auch die Anzahl der Anbieter zu, die Südkorea ins Programm nehmen. EF gilt als anerkannte Organisation; es gibt aber auch Alternativen. Für die Auswahl der Organisation muss man die Bedingungen wissen:

1) Deine Vorbereitungen in Deutschland

Bevor du eine Organisation suchst, solltest du eine Reihe von Punkten klären.

  • Die wichtigste Frage vorab ist die Auswahl des Auslands-Programms. Wenn du als Schüler nach Korea gehen willst und nicht volljährig bist, benötigst du eine Betreuung durch Erwachsene vor Ort, entweder in einer Sprachschule oder in einer Gastfamilie. Nach der Schule kannst du als Volljähriger frei entscheiden, was dir wichtig ist: welche Sprachschule, Unterkunft und was du vom Land sehen willst.
  • Die Gesundheit: Außerdem hast du mit deinem Arzt zu sprechen, was gesundheitlich zu beachten ist (Impfungen. Medikamente etc.).
  • Du benötigst für Südkorea ein Visum. Dafür ist die Botschaft von Südkorea in Berlin der beste Ansprechpartner.
  • Du solltest dich gut auf das Leben in Südkorea vorbereiten, da die Kultur dort grundlegend anders ist als bei uns. Das betrifft einmal die Sprache: Das Auslandsjahr dient auch dazu die Sprache des Gastlandes zu lernen. Nach drei bis fünf Monaten wirst du voraussichtlich gut Koreanisch sprechen und verstehen können. Für den Start ist es wichtig, dass du Grundkenntnisse mitbringst, die dir das Einleben erleichtern. Dazu gibt es in diesem blog einen Überblick: schueleraustausch-portal.de/nc/detail/china-japan-suedkorea-thailand-welche-sprachkenntnisse-benoetigt-man-fuer-den-schueleraustausch/
  • Genauso wichtig ist, dass du dich mit wichtigen Gebräuchen in Korea soweit vertraut machst, dass du zu Beginn nicht in Fettnäpfe trittst. Du kannst davon ausgehen, dass die Koreaner dich freundlich und interessiert empfangen und es sehr zu schätzen wissen, wenn sie sehen, dass du dich vorab bemüht hast, Grundlagen lernen.

2) Die beste Organisation für Südkorea finden

  • Gute Organisationen unterstützten dich bei der Auswahl des Programms und bei allen weiteren Vorbereitungen. Ihre Hauptaufgabe ist es, dich bei deiner Entscheidung zu beraten, deine Reise nach Südkorea zu organisieren, für dich die passende Sprachschule und Gastfamilie zu finden und dich bei Bedarf vor Ort zu unterstützen.
  • Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt mehrere Anbieter, die Südkorea im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Da die Organisation wichtig ist, solltest du das systematisch angehen. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du Tipps zur Anbieterauswahl auf dem SchülerAustausch-Portal: schueleraustausch-portal.de/ratgeber/schueleraustausch-anbieter-Auswahl/
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße

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Hallo Ravenclaw00276

die Idee, dass du dich ehrenamtlich engagierst, ist gut. Da gibt es auch in deinem Alter Möglichkeiten. Am besten wendest du dich an die Kölner Freiwilligen-Agentur. Dort kann man dir sagen, welche Aufgabebereiche Hilfe suchen und was für dich in Betracht kommt. Du bekommst dort auch eine Beratung - und alles kostenfrei.

https://www.koeln-freiwillig.de/

Viele Grüße

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Hallo sigismund2005

Deine Frage ist berechtigt und wichtig. schließlich geht es um die Frage, wie du dein Stiudium finanzieren kannst. Die Antwort ist: Es gibt keine allgemeine Aussage. Jeder Stipendiengeber legt die Kriterien selbst fest. Daher ist das unterschiedlcih. Die gute Nachricht: Viele Stipendiengeber sind daran interessiert, nicht gleich vom ersten Semester an zu fördern; sie wollen erst mal sehen, wie das Studium läuft. Daher hast du gute Chancen, jetzt einzusteigen. Für die Stipendiensuche ist generell wichtig:

1) Es gibt Stipendien von den Unis selbst für besonders gute Studenten. Da musst du in deiner Uni fragen.

2) Es gibt Stipendien von Firmen, die damit Studenten an sich binden wollen mit dem Ziel, dass diese später bei ihnen arbeiten. Du solltest also sehen, welche Firmen in deinem Fachgebiet in betracht kommen. Oft kann die Uni Kontakte herstellen.

3) Es gibt auch Stipendien, die andere Voraussetzungen haben, zB. soziales Engagement, sportliche Leistungen etc. Auch dafür solltest du in deinem Fach und an deiner Uni fragen.

Viele Grüße

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Hallo Gigitraurig

Deine Frage nach dem Nutzen eines Schüleraustausches und den Erfahrungen sind berechtigt – und für jeden wichtig, der überlegt, in die USA oder in ein anderes Land zu gehen. Was für dich passt, kannst du am besten feststellen, wenn du dir die wichtigsten Bedingungen für den Schüleraustausch ansiehst:

1.   Die Ziele des Schüleraustausches USA. Wenn du im Ausland in die Schule gehst und in einer Gastfamilie lebst, kannst du die Sprache sehr gut lernen, das tägliche Leben erleben und die Sicht der Menschen in deinem Gastland auf die Welt und das Leben kennen lernen.

2.   Die Dauer deines Schüleraustausches. Du kannst zwischen Programmen wählen, die ab vier Wochen beginnen und bis zu einem ganzen Schuljahr dauern. Die Dauer wirkt sich stark auf den Nutzen und die Kosten aus.

3.   Der Nutzen des Schüleraustausches USA.

  • Die meisten Schüler gewinnen im Schüleraustausch Freunde fürs Leben.
  • Am Ende hast du auch eine „zweite Familie“, die du später noch besuchen kannst.
  • Je länger du in den USA lebst, desto besser beherrschst du die englische Sprache.
  • Die meisten ehemaligen Austauschschüler berichten nach ihrer Rückkehr, dass sie nach drei Monaten im Englischen flüssig waren; wenn sie länger in den USA waren, hatten sie einen großen Wortschatz und sie wurden auch schriftlich sicher.
  • Du lernst den „American way of life“ kennen; dazu gehören auch die Feiertage im Jahresverlauf: Halloween und die ganz andere Art, Weihnachten zu feiern
  •  In der Schule erlebst du den typischen „High Shool Spirit“ und die große Begeisterung der Schüler in den USA für ihre Schule.
  • Dazu kommt die Möglichkeit, die spektakuläre Natur in den USA und viele spannende Großstädte zu sehen, von New York bis San Francisco.

4.   Drei verschiedene Programme für den Schüleraustausch USA.

Im Rahmen eines „USA Classic-Programm“ besuchst du eine staatliche High School und wohnst du in einer Gastfamilie in der Nähe. Wo das innerhalb der USA sein wird, entscheidet die Austausch-Organisation nach eigenem Ermessen. Diese Programme gibt es grundsätzlich nur, wenn du für ein ganzes Schuljahr n die USA gehst.

Anders ist es bei „USA Select Programmen“: Hier kannst du den Ort, die Schule und die Unterbringung wählen. Die Schulen sind private High Schools, die normalerweise kleiner, individueller und besser ausgestattet sind als staatliche Schulen. Das Sportangebot ist meistens sehr viel umfangreicher. Für die Unterbringung kannst du oft wählen zwischen einer Gastfamilie und einem Internat. Die Dauer des Aufenthaltes ist jeweils individuell gestaltbar.

Kurzprogramme für den Schüleraustausch USA beginnen bei vier Wochen. Die meisten Kurzprogramme dauern drei bis 5 Monate. Normalerweise sind Kurzprogramme nur an privaten High Schools möglich.

5.   Die Kosten für den Schüleraustausch USA. Die verschiedenen Programme haben sehr unterschiedliche Kosten: Bei USA Classic beginnen die Angebote unter 8.000 Euro für das gesamte Jahr. USA Select Programme sind generell teurer; für ein ganzes Jahr ab ca. 14.000 Euro. Kurzzeit-Programme sind nur wenig günstiger: Für ein halbes Schuljahr muss man mit 80 % der Kosten eines Ganzjahres-Programms rechnen. Aufenthalte von vier Wochen kommen schnell auf Gesamtkosten von über 4.000 Euro.

6.   Schüleraustausch USA: Der Unterricht. Die Fächerauswahl ist anders als bei uns. Der Sport hat eine hohe Bedeutung. Wichtig ist vor allem, dass du in den verschiedenen Fächern Kurse verschiedener Schwierigkeitsstufen besuchen kannst. Normalerweise ist es für deutsche Schüler kein Problem, gut mitzukommen, da das Niveau der High Schools in den USA eher unter dem unserer Gymnasien liegt.

7.   Schüleraustausch USA: Die Gastfamilien. Beim USA Classic Programm bekommen die Gastfamilien kein Geld für die Unterbringung, auch nicht für Lebensmittel etc. Daher machen das nur Familien, die sich für den Schüleraustausch engagieren wollen. Ob es immer reibungslos klappt, hängt aber eher davon ab, wie die Vorstellungen vom Zusammenleben gut passen. Beim USA Classic Programm wechseln 20 bis 30% der Gastschüler im Jahresverlauf die Gastfamilie, weil es im ersten Versuch noch nicht passt. Bei USA-Aufenthalten an privaten High Schools und bei Kurzprogrammen kommt das normalweise nicht vor. Das hängt auch davon ab, wie die Austausch-Organisationen das vorbereiten. Es kommt also darauf an, dass du eine gute Austausch-Organisation auswählst.

8.   SchülerAustausch USA: Die Austausch-Organisation. Es gibt viele Austausch-Organisationen, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, bei der Auswahl in Schritten vorzugehen:

  • Du überlegst, was dir wichtig ist (Programm, Region, Schule, Sport, Kosten)
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal www.schueleraustausch-portal.de/organisationen).
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße

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Hallo Usalover14

Deine Idee, einen Schüleraustausch zu machen ist gut und sollte auch machbar sein. Deine Frage nach der Austausch-Organisation trifft einen wichtigen Punkt. Für die Auswahl der besten Austausch-Organisation muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch und die Unterschiede der Agenturen wissen.

Schüleraustausch für ein Jahr bedeutet, dass du während der Schulzeit ein anderes Land, die Menschen und ihre Kultur kennen lernen und dafür längere Zeit im Ausland leben wirst. Dafür ist der Schüleraustausch das beste Programm: Du lebst in einer Gastfamilie und besuchst die örtliche Schule.

MAP ist eine sehr erfahrene, kleinere Austausch-Organisation, die sehr anerkannt ist, da sie ihre Schüler/innen persönlich und individuell betreut und auch spezielle Angebote macht. Ein Porträt findest du hier: schueleraustausch-portal.de/detail/gute-schueleraustausch-organisationen-map-munich-academic-program/ 

Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt rund 50 seriöse Austausch-Organisationen. Die Angebote auf dem Markt sind vielfältig und wenig übersichtlich. Wie kannst du in wenigen Schritten das beste Angebot zu einem fairen Preis finden?

Die Auswahl der Austausch-Organisation ist wichtig, aber nicht der erste Schritt, wenn du ein gutes Auslandsjahr verbringen willst. Am besten ist es, wenn du schrittweise vorgehst:

Schritt 1: Überblick über den Schüleraustausch-Markt bekommen

Es gibt verschiedene Auslands-Programme: Standard ist das Auslandsjahr mit Besuch einer öffentlichen Schule (High School) und Unterbringung in einer Gastfamilie. Dann gibt es viele Wahlprogramme und private High Schools.

Schritt 2: Die Auswahl des Landes für dein Auslandsjahr

Traditionell gehen die meisten jungen Leute in die USA: In den letzten Jahren sind die Angebote für die anderen englischsprachigen Länder Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien und Irland gewachsen. Viele Schüler gehen jetzt in diese Länder. Von den Ländern Australien, USA, Kanada und Neuseeland sind die USA das Land mit den kostengünstigsten Angeboten.

Außerdem gibt es viele weitere Länder in Europa, Asien oder Lateinamerika, die ein spannendes Auslandsjahr ermöglichen. Die meisten dieser Programme sind kostengünstiger als die englischsprachigen Länder.

Schritt 3: Kläre die Kosten des Schüleraustausches

Generell gilt, dass das Classic-Programm das preiswerteste Angebot ist. Das besondere daran ist, dass du eine öffentliche Schule besuchst und in einer Gastfamilie lebst. Die Auswahl der Region, Schule und Familie liegt aber alleine bei der Austausch-Organisation. Bei den teureren Wahlprogrammen kannst du das mitbestimmen. Für die englischsprachigen Länder ist das USA Classic-Programm am günstigsten. Das bekommst du ab ca. 9.000 Euro. Wahlprogramme in den USA beginnen ab 14.000 Euro.

Schritt 4: Kläre die Finanzierung für dein Auslandsjahr

Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich durch deine Familie. Du kannst dich aber um Förderungen vom Staat, vor allem Auslands-BAföG, und um Stipendien bewerben. Für die USA gibt es besonders viele Stipendien. Tipps zur Finanzierung und die Stipendien-Datenbank findest du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien/

Schritt 5: Die Auswahl der Austausch-Organisation für dein Auslandsjahr

Wenn du ins Internet siehst, stellst du fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Darunter leider nicht nur gute und seriöse. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Dafür ist es am einfachsten, wenn du eine vor-selektierte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal: schueleraustausch-portal.de/organisationen

Vor der Entscheidung solltest du mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die Deutschen Schüleraustausch-Messen – der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße

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Hallo Juseok95

Deine Idee ein Auslandsjahr zu machen, ist auf jeden Fall gut. Egal, in welches Land Du gehst, gewinnst Du viele Erfahrungen und Freunde und verbesserst Deine Sprachkenntnisse. Da Du entweder nach Australien oder nach Kanada gehen willst, macht es keinen Unterschied in Bezug auf das Sprachenlernen, da Du ja ein beiden Fällen Deine Englischkenntnisse verbessern wirst. Die Entscheidung, In welches Land Du gehst kannst Du anhand einer kleinen Checkliste vorbereiten:

1.   Australien  oder Kanada: Die Länder. Beide Länder sind sehr viel größer mit mehr Vielfalt in Bezug auf die Natur und die Herkunft der Menschen als Deutschland. Beide Länder haben auch spannende Metropolen. Das Wetter ist in Australien wärmer als in Kanada. In Kanada hast du die Chance, auch in die USA zu fahren und dort die Metropolen zu sehen.

2.      Australien und Kanada: Deine Ziele für das Auslandsjahr. Für beide Länder spricht viel. Wenn Du Dir überlegst, was für Dich wichtig ist, solltest Du überlegen: 1) Wirst Du künftig öfter die Möglichkeit bekommen, in das Land zu reisen? Dann musst Du dein Auslandsjahr nicht dort machen. Beispiel: Wenn Du später wohl nicht mehr nach Australien reisen wirst, macht es Sinn, das Land jetzt kennen zu lernen. 2) Hast Du Ideen, künftig wieder ins Ausland zu gehen (Studieren, Arbeiten), dann kann es nützlich sein, das Land im Schüleraustauschjahr zu erkunden und den späteren Aufenthalt ein wenig vorzubereiten.

3.   Australien und Kanada: Die Schulsysteme. Die Schulsysteme unterscheiden sich in vielen Details. Für den Schüleraustausch ist wichtig, dass du in beiden Ländern an eine staatliche oder eine private High School gehen kannst und dass beide Länder Bildungssysteme mit gutem Standard haben.

4.   Australien und Kanada: Die Kosten. Privatschulen verlangen überall Schulgeld, außerdem muss man in diesen Fällen normalerweise auch für die Unterkunft in der Gastfamilie bezahlen. Beides fällt nur bei einem High School-Jahr an einer staatlichen Schule in den USA weg.

5.   Schüleraustausch Australien und Kanada: Stipendien. Fördermöglichkeiten gibt es vor allem für beide Länder nur begrenzt. Überblick über die Stipendien findest Du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien

6.   Schüleraustausch Australien und Kanada: Die Austausch-Organisationen. Insgesamt gibt es auf dem deutschen Markt rund 50 seriöse Anbieter, Australien und Kanada haben die meisten Anbieter im Programm. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, solltest Du das systematisch angehen. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen: 1) Du klärst mit Deiner Schule die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung und überlegst danach, was Dir wichtig ist 2) Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten, dass man nur solche Anbieter in den Blick nimmt, die sowohl seriös als auch leistungsfähig sind. Im Internet findest Du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem SchülerAustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen). 3) Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

7.   Vielleicht ein anderes Land für dein Auslandsjahr? Insgesamt kann man heute unter rund 50 Ländern wählen. Wenn du nur die englischsprachigen in den Blick nimmst, kommen auf jeden Fall noch die USA und Neuseeland in Betracht. England ist auch attraktiv; wegen des BREXIT ist die Ungewissheit aber groß, was dort künftig möglich ist – und wie hoch die Kosten sind. Das Land mit der größten Auswahl, relativ niedrigen Kosten und den meisten Stipendien-Angeboten sind die USA.

Viele Grüße

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Hallo IcoResh

Deine Frage ist sehr berechtigt. Schließlich geht es ja beim Schüleraustausch auch darum, mit den Menschen zu sprechen und ihre Sprache zu lernen. Deine Situation ist ganz normal. Zu Beginn musst du dich in die fremde Sprache noch eingewöhnen.

Die Erfahrungen anderer Austauschschüler helfen dir sicher. Dazu kann ich dir folgenden Blog-Beitrag einer Austauschschülerin, die auch in Frankreich war, empfehlen: https://www.schueleraustausch-portal.de/nc/detail/lena-ist-zum-schueleraustausch-in-frankreich-ich-hatte-sehr-viel-heimweh-die-ersten-tage-1/

Generell zeigen die Erfahrungsberichte, dass dazu folgendes wichtig ist

1)   Anlaufschwierigkeiten sind normal, da du in einem anderen Land, einer anderen Sprache mit dir unbekannten  Menschen umgeben bist.

2)   Vor allem das Zusammenleben mit deiner Gastfamilie kann dir helfen, offener zu werden. Mit deiner Gastfamilie kannst du sprechen und sicher sein, dass sie dir zu anfang sehr helfen werden, weil sie ja wissen, dass due gekommen bist, um ihre Sprache zu lernen. Außerdem kannst du in diesem geschützten Bereich auch offen darüber sprechen, dass dir die Kommunikation noch schwer fällt. Sie haben bestimmt gute Ideen.

3)   Aber auch in der Schule kannst du davon ausgehen, dass Lehrer und Schüler offen und hilfsbereit sind. Vielleicht kannst du zu Anfang mit ein, zwei Schülern versuchen mehr in Kontakt zu kommen. Daraus können schnell auch Freundschaften werden. Als Einstieg ist immer gut, wenn du etwas über dich und dein Leben in Deutschland berichtetest und erklärst, was dich an Frankreich so gereizt hat. Du kannst auch die Klassenlehrer/in ansprechen und fragen, ob und wie sie dich unterstützen können, mehr französisch zu sprechen.

4)   Auch, wenn du schüchtern bist, solltest du aktiv werden, einfach, indem du alle Angebote zum Mitmachen nutzt: In der Schule können das Sportangebote sein. In der Gastfamilie die Einladung, im Haushalt etwas zusammen zu machen oder auch, einen Ausflug zusammen zu unternehmen,

5)   Das Wichtigste ist, dass du nicht alleine in deinem Zimmer bleibst, sondern mit anderen etwas zusammen unternimmst – und, dass du etwas Geduld mit dir selbst hast

Viele Grüße

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Ja gehe in die USA

Hallo SaoasunaDeine Frage ist berechtigt und wichtig, weil es ja darum geht, wie lange du insgesamt in die Schule gehen wirst. Die Antwort hängt von mehreren Punkten ab: Zu deiner Frage muss man wissen: 

1)   Wenn es erforderlich ist, dass du das Schuljahr in Deutschland nochmal machst, hat das nichts mit Sitzenbleiben zu tun. Richtig ist stattdessen: Du nimmst ein Jahr frei von der deutschen Schule, du lässt dich beurlauben.

2)   Ob du ein Jahr länger in die Schule gehen wirst, hängt davon ab, ob deine Schulleistungen in den USA hier angerechnet werden. Das ist in den Bundesländern unterschiedlich. Außerdem sind die Regelungen für G8- und G9-Schulen verschieden. In jedem Fall hat deine Schule einen Beurteilungsspielraum. Du solltest also dort nachfragen, was das für dich bedeutet.

3)   Viele Schüler, die ins Ausland gehen, entscheiden von sich aus, das Jahr in Deutschland zu „wiederholen“, weil sie damit sowohl das Auslandsjahr als auch die restlichen Schuljahre hier entspannter genießen können.

4)   Du bekommst mit dem Schüleraustausch eine Chance, Erfahrungen zu sammeln, die du später nicht mehr bekommst. Das ist gut für dich, deine Sprachkenntnisse, deine Schulzeit und das spätere Berufsleben. Außerdem gewinnst du in den USA wahrscheinlich sehr gute Freunde fürs Leben.

5)   Wenn du ein Jahr länger in die Schule gehst, ist das in Deutschland kein Problem. Für den Beruf ist viel wichtiger, dass du aktiv warst, internationale Erfahrungen gewonnen hast und gut Englisch sprichst.

Ergebnis: Du kannst dich mit guten Gründen für das Auslandsjahr entscheiden.

Mein Tipp zum Vorgehen: Du sollteste das Auslandsjahr gut vorbereiten, vor allem die Auswahl der Austausch-Organisation. Es gibt viele Austausch-Organisationen, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, bei der Auswahl in Schritten vorzugehen:

  • Du überlegst, was dir wichtig ist (Programm, Region, Schule, Sport, Kosten)
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal www.schueleraustausch-portal.de/organisationen).
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei. 

Viele Grüße

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Hallo Mietzekatze 789 

für deinen Schüleraustausch in England findest du eine gute Austausch Organisation am besten, wenn du systematisch vorgehst. Dazu muss an die Bedingungen für den Schüleraustausch wissen. 

1)     Schüleraustausch England: Die Programm-Angebote. Generell gibt es zwei Formen von Auslandsprogrammen für den Schüleraustausch: Beim Classic Programm besuchst du eine staatliche Schule in der Nähe des Wohnortes deiner Gastfamilie. Beim Select Programm besuchst du eine private High School und wohnst du entweder in einer Gastfamilie oder einem Internat. Die privaten High Schools sind normalerweise kleiner und besser ausgestattet, aber auch teurer.

2)     Schüleraustausch England: Welche Austausch-Organisationen gibt es? Auf dem deutschen Markt findest du Anbieter, die viele Programme, Länder und Schulen im Angebot haben und andere, die auf Angebote in England spezialisiert sind. Die Spezialisten kennen ihre Schulen persönlich und können dich damit sehr viel individueller beraten. Diese Organisationen nennen sich teilweise „Schulberatung“; in der Regel sind das kleinere Institutionen.

3)     Woran erkennt man eine gute Austausch-Organisation? Wie du schon gesehen hast: Die Webseiten alleine sind, genauso wie bunte Prospekte, keine wirkliche Hilfe. Außerdem benötigst du für eine gute Entscheidung auch noch eine Möglichkeit zum Vergleichen. Das geht nur, wenn du Kriterien für den Vergleich hast. Was dir wichtig ist, musst du selbst entscheiden. Merkmale für die Unterscheidung der Austausch-Organisationen bekommt man, wenn man anschaut, was gute Organisationen leisten:

·        Das Wichtigste ist die Beratung vor deiner Entscheidung: Welche Schule in welcher Region, welche Fächer und Sportangebote gibt es?

·        Auf dieser Grundlage sucht der Bildungsberater für dich das passende Angebot und Alternativen

·        Deine Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt, inhaltlich und organisatorisch

·        Die Organisation deiner Reise nach England und zurück

·        Die Betreuung in England, für Fragen oder auch für Hilfe, falls es mit der Schule oder der Gastfamilie Probleme geben sollte.

Für deine Entscheidung kommt am Ende natürlich auch auf die Kosten an. 

4)     Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler sind eine sinnvolle Sache. Man muss aber wissen, dass Berichte im Internet oft nicht aussagekräftig sind: Positive Berichte auf den Seiten der Anbieter haben damit zutun, dass dort nur Berichte von begeisterten Schülern auftauchen.

Negative Berichte in freien Foren haben oft ein ähnliches Problem: Sie sind einseitig, weil dort die extrem enttäuschten Schüler posten, statistisch sind aber mehr als 95% der Austauschschüler mit ihrem Auslandsjahr zufrieden. In jedem Falle kann jeder Ehemalige natürlich nur die eigenen Erfahrungen schildern. Für die Suche im Internet solltest du daher eine Seite nutzen, die unabhängig und seriös ist. Ungeschminkte Berichte findest du im Schüleraustausch Blog: schueleraustausch-portal.de/blog 

Wie du die beste Austausch- Organisation für England findest Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:

•    Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Bedingungen für die Beurlaubung für den Schüleraustausch.

•    Du überlegst, was dir wichtig ist (Dauer, Region, Programm, Budget)

•    Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen).

Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei. 

Viele Grüße

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Hallo oliliok190504

Deine Idee, andere Länder kennen zu lernen, sollte gut machbar sein. Für die Frage, was das Beste ist, muss man die Bedingungen wissen:

  1. Als Schüler ins Ausland reisen: Die Alternativen. Wenn du mit 14 Jahren ins Ausland reisen willst, kannst du das entweder mit deinen Eltern zusammen machen oder in einer Form, bei der eine Betreuung durch andere Erwachsene sichergestellt ist. Das sind dann Feriencamps, Sprachreisen oder ein längerfristiger Schüleraustausch. In diesem Fällen ist es weder sinnvoll noch möglich, dass deine Eltern mitreisen.
  2. Feriencamps und Sprachreisen mit 14 Jahren. Vor allem für die Sommerferien gibt es viele Angebote für junge Leute. In Europa gehen die meisten Schüler zum Englisch lernen für 2 bis 3 Wochen nach England oder nach Malta. Organisiert und betreut wird das von Sprachreisefirmen in Deutschland.
  3. Schüleraustausch mit 14 Jahren. Ein längerfristiger Schüleraustausch an einer High School im Ausland ist in vielen Ländern machbar. Die Dauer kann zwischen vier Wochen und einem Jahr liegen. Dabei kommt es auf die Länder und Programme an. Vor allem kannst du in Europa, in Lateinamerika, in den englischsprachigen Ländern USA; Kanada, Australien und Neuseeland einen Austausch machen.
  4. Schüleraustausch mit 14: Die Auslandsprogramme. Man unterscheidet zwischen den Classic-Programmen und den Select-Programmen. Bei den Classic-Programmen besuchst du eine staatliche Schule und wohnst du in einer Gastfamilie. Die Classic-Programme sind in den meisten Ländern kostengünstiger, aber erst für Schüler ab 15 Jahren möglich. Bei den Select-Programmen besuchst du eine private High School. Diese Schulen kannst du auch mit 14 Jahren gut besuchen.
  5. Schüleraustausch mit 14: Der optimale Zeitpunkt und die beste Dauer. Du kannst als Schüler bis zu einem Jahr eine Beurlaubung bekommen, wenn du im Ausland eine Schule besuchst. In welcher Klasse das passt, ist in jedem Bundesland anders geregelt. Am besten klärst du das mit deiner Schule. Generell ist ein Schüleraustausch von einem ganzen Schuljahr einfacher machbar in die Schullaufbahn einzubauen.
  6. Schüleraustausch mit 14: Die Kosten. Der Schüleraustausch ist am kostengünstigsten, wenn du für ein ganzes Schuljahr ins Ausland gehst. Kurzzeit-Programme sind relativ sehr teuer, z.B. ab vier Wochen für mindestens 4.000 Euro.
  7. Schüleraustausch mit 14: Die Finanzierung. Auch bei Kosten von 10.000 Euro für ein Auslandsjahr gilt: Wenn man genau hinsieht, ist die Finanzierung aber gut machbar, wenn du alle Möglichkeiten einbeziehst: Staatliche Zuschüsse, Stipendien, eigene Beiträge, Kosteneinsparungen in Deutschland und Kosteneinsparungen bei der Auswahl der Austausch-Organisation. Du kannst alle Möglichkeiten gleichzeitig nutzen.
  8. Schüleraustausch: Finanzierung mit Auslands-BAföG. Auslands-BAföG ist ein fester monatlicher Zuschuss, der bis zu 504 Euro monatlich beträgt; außerdem kannst du einen Zuschuss zu den Reisekosten bekommen. Darauf hast du einen Rechtsanspruch, wenn du bzw. deine Eltern die Bedingungen erfüllen. Wenn das bei deinen Eltern nicht passt, bleiben dir noch viele weitere Möglichkeiten.
  9. Schüleraustausch: Finanzierung mit Kindergeld. Während deiner Zeit in den USA bekommt deine Mutter das Kindergeld unverändert weiter. Das sind derzeit monatlich rund 200 Euro. Bei 10 Monaten macht das 2.000 Euro, die du dem Auslandsjahr gutschreiben kannst!

Schüleraustausch: Finanzierung mit Stipendien. Für den Schüleraustausch in die USA gibt es viele Stipendien. Dazu gehören Stipendien von Bundesländern (vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg), vom Deutschen Bundestag, von Stiftungen und von Firmen, darunter auch von den Austausch-Organisationen. Die Bedingungen sind unterschiedlich, zum Beispiel soziales Engagement, künstlerisches Engagement, Einkommensgrenzen, Wohnort. Die Erfahrung zeigt: wenn du die Voraussetzungen erfüllst, hast du gute Chancen. Anders als bei staatlichen Stellen gilt: Bei den „freien Stipendien“, die von Stiftungen etc. vergeben werden, musst du nicht mit viel Bürokratie bei der Bewerbung rechnen. Du solltest dich gleichzeitig auf mehrere Stipendien bewerben. Die seriösen Stipendien für den Schüleraustausch und Tipps für die Bewerbung findest du hier: schueleraustausch-portal.de/Stipendien/

Ausland mit 14: Die beste Agentur und Austausch-Organisation finden. Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:

  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch.
  • Du überlegst, was dir wichtig ist (Land, Dauer, Budget)
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen)
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei 

Viele Grüße

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Hallo dorosim

Dein Schüleraustausch sollte auch mit einem Budget von 5.000 Euro gut machbar sein. Dazu muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch wissen:

  1. Schüleraustausch: Die Austausch-Programme. Man unterscheidet zwischen den Classic-Programmen und den Select-Programmen. Die Classic-Programme sind die kostengünstigeren. Du lebst in einer Gastfamilie und besuchst die öffentliche Schule in der Nähe. Dann kommt man auf Kosten für die Organisation (Programmpreis) teilweise unter 5.000 Euro. Dazu musst du aber noch Taschengeld, Gebühren etc. rechnen, mindestens 2.500 Euro solltest du dafür einplanen.
  2. Schüleraustausch: Das günstigste Land finden. Du kannst zwischen 50 Ländern wählen. Dabei gibt es große Unterschiede bei den Kosten. Unter den englischsprachigen Ländern sind die USA relativ günstig, in Europa auch Irland. Weitere kostengünstigere Länder findest du vor allem in Lateinamerika, wo du dann spanisch oder portugiesisch lernst.
  3. Schüleraustausch: Der optimale Zeitpunkt Der beste Zeitpunkt und die Dauer des Austausches hängen vor allem davon ab, wie das in deine Schullaufbahn in Deutschland passt. Das ist in jedem Bundesland anders geregelt. Generell gilt, dass es einfacher ist, ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen, als für kürzere Zeiträume und dass es in G9-Schulen ebenfalls einfacher ist. Am besten klärst du das mit deiner Schule, die dabei einen großen Beurteilungsspielraum hat.
  4. Schüleraustausch: Die optimale Dauer. Unter Kostengesichtspunkten ist das volle Auslandsjahr am günstigsten. Kürzere Zeiträume werden nur wenig billiger: Für ein halbes Jahr kommt man auf 90 % der Kosten des ganzen Jahres und auch Kurzzeit-Programme von nur vier Wochen kommen schnell auf Gesamtkosten von 4.000 Euro und mehr.
  5. Schüleraustausch: Viele Ansatzpunkte für die Finanzierung. Auch bei Kosten von 10.000 Euro für ein Auslandsjahr wie bei USA Classic-Programmen gilt: Wenn man genau hinsieht, ist die Finanzierung aber gut machbar, wenn du alle Möglichkeiten einbeziehst: Staatliche Zuschüsse, Stipendien, eigene Beiträge, Kosteneinsparungen in Deutschland und Kosteneinsparungen bei der Auswahl der Austausch-Organisation. Du kannst alle Möglichkeiten gleichzeitig nutzen.
  6. Schüleraustausch: Finanzierung mit Auslands-BAföG. Auslands-BAföG ist ein fester monatlicher Zuschuss, der bis zu 504 Euro monatlich beträgt; außerdem kannst du einen Zuschuss zu den Reisekosten bekommen. Darauf hast du einen Rechtsanspruch, wenn du bzw. deine Eltern die Bedingungen erfüllen. Wenn das bei deinen Eltern nicht passt, bleiben dir noch viele weitere Möglichkeiten.
  7. Schüleraustausch: Finanzierung mit Kindergeld. Während deiner Zeit in den USA bekommt deine Mutter das Kindergeld unverändert weiter. Das sind derzeit monatlich rund 200 Euro. Bei 10 Monaten macht das 2.000 Euro, die du dem Auslandsjahr gutschreiben kannst!
  8. Schüleraustausch: Finanzierung mit Stipendien. Für den Schüleraustausch in die USA gibt es viele Stipendien. Dazu gehören Stipendien von Bundesländern (vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg), vom Deutschen Bundestag, von Stiftungen und von Firmen, darunter auch von den Austausch-Organisationen. Die Bedingungen sind unterschiedlich, zum Beispiel soziales Engagement, künstlerisches Engagement, Einkommensgrenzen, Wohnort. Die Erfahrung zeigt: wenn du die Voraussetzungen erfüllst, hast du gute Chancen. Anders als bei staatlichen Stellen gilt: Bei den „freien Stipendien“, die von Stiftungen etc. vergeben werden, musst du nicht mit viel Bürokratie bei der Bewerbung rechnen. Du solltest dich gleichzeitig auf mehrere Stipendien bewerben. Die seriösen Stipendien für den Schüleraustausch und Tipps für die Bewerbung findest du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien/
  9. Schüleraustausch: Deine Beiträge zur Finanzierung. Viele Austauschschüler haben als eigenen Beitrag zu den Kosten Teile ihres Taschengeldes, Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten und selbst verdientes Geld aus Nebenjobs beigesteuert. Außerdem wirst du sehen, dass deine Verwandten wahrscheinlich gerne bereit sind, mit einem Sonderzuschuss zur Finanzierung beizutragen, wenn du sie darauf ansprichst und ihnen den Nutzen erklärst.
  10. Schüleraustausch: Kosteneinsparungen in Deutschland. Während du in den USA lebst, entfallen deine Lebenshaltungskosten in Deutschland: Lebensmittel, Bustickets, Kleidung, Sportverein etc. Das macht normalerweise mindestens 300 Euro aus. Bei 10 Monaten sind das 3.000 Euro!
  11. Schüleraustausch: Kosteneinsparungen bei der Austausch-Organisation. Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:
  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen)
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei       

Ergebnis und Vorschlag zum Vorgehen: Wie du siehst: mit einem Eigenanteil von 5.000 Euro kannst du gute Programme finden, wenn du alle weiteren Möglichkeiten nutzt.

Viele Grüße

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Hallo slimsshady

Die Frage der Kosten und der Finanzierung sind für die meisten jungen Leute die größte Herausforderung für die Vorbereitung des Schüleraustausches. Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten, diese Hürde zu überwinden. Dazu muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch USA wissen:

  1. Schüleraustausch USA: Die Austausch-Programme. Man unterscheidet zwischen den Classic-Programmen und den Select-Programmen. Die USA Classic-Programme sind die kostengünstigeren. Du lebst in einer Gastfamilie und besuchst die öffentliche Schule in der Nähe. Dann kommt man auf Kosten für die Organisation (Programmpreis) plus Taschengeld, Gebühren etc. auf 10.000 bis 12.000 Euro, je nach Anbieter.
  2. Schüleraustausch USA: Der optimale Zeitpunkt Der beste Zeitpunkt und die Dauer des Austausches hängen vor allem davon ab, wie das in deine Schullaufbahn in Deutschland passt. Das ist in jedem Bundesland anders geregelt. Generell gilt, dass es einfacher ist, ein ganzes Jahr ins Ausland zu gehen, als für kürzere Zeiträume und dass es in G9-Schulen ebenfalls einfacher ist. Das Auslandsjahr nach der 10. Klasse sollte überall gut passen. Am besten klärst du das mit deiner Schule, die dabei nämlich einen großen Beurteilungsspielraum hat.
  3. Schüleraustausch USA: Viele Ansatzpunkte für die Finanzierung. Die Gesamtkosten wirken erst mal abschreckend. Wenn man genau hinsieht, ist die Finanzierung aber gut machbar, wenn du alle Möglichkeiten einbeziehst: Staatliche Zuschüsse, Stipendien, eigene Beiträge, Kosteneinsparungen in Deutschland und Kosteneinsparungen bei der Auswahl der Austausch-Organisation. Du kannst alle Möglichkeiten gleichzeitig nutzen.
  4. Schüleraustausch USA: Finanzierung mit Auslands-BAföG. Auslands-BAföG ist ein fester monatlicher Zuschuss, der bis zu 504 Euro monatlich beträgt; außerdem kannst du einen Zuschuss zu den Reisekosten bekommen. Darauf hast du einen Rechtsanspruch, wenn du bzw. deine Eltern die Bedingungen erfüllen. Bei einem Schüleraustausch USA ist das normalerweise kein Problem. Die Höhe der Förderung hängt vom Einkommen deiner Eltern ab. Wenn du die maximale Förderung bekommst, sind das über 5.000 Euro! Einzelheiten findest du hier: schueleraustausch-portal.de/detail/schueleraustausch-so-kannst-du-bafoeg-fuer-das-auslandsjahr-nutzen/
  5. Schüleraustausch USA: Finanzierung mit Kindergeld. Während deiner Zeit in den USA bekommt deine Mutter das Kindergeld unverändert weiter. Das sind derzeit monatlich rund 200 Euro. Bei 10 Monaten macht das 2.000 Euro, die du dem Auslandsjahr gutschreiben kannst!
  6. Schüleraustausch USA: Finanzierung mit Stipendien. Für den Schüleraustausch in die USA gibt es viele Stipendien. Dazu gehören Stipendien von Bundesländern (vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg), vom Deutschen Bundestag, von Stiftungen und von Firmen, darunter auch von den Austausch-Organisationen. Die Bedingungen sind unterschiedlich, zum Beispiel soziales Engagement, künstlerisches Engagement, Einkommensgrenzen, Wohnort. Die Erfahrung zeigt: wenn du die Voraussetzungen erfüllst, hast du gute Chancen. Du solltest dich gleichzeitig auf mehrere Stipendien bewerben. Die seriösen Stipendien für den Schüleraustausch und Tipps für die Bewerbung findest du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien/
  7. Schüleraustausch USA: Deine Beiträge zur Finanzierung. Viele Austauschschüler haben als eigenen Beitrag zu den Kosten Teile ihres Taschengeldes, Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten und selbst verdientes Geld aus Nebenjobs beigesteuert. Außerdem wirst du sehen, dass deine Verwandten wahrscheinlich gerne bereit sind, mit einem Sonderzuschuss zur Finanzierung beizutragen, wenn du sie darauf ansprichst und ihnen den Nutzen erklärst.
  8. Schüleraustausch USA: Kosteneinsparungen in Deutschland. Während du in den USA lebst, entfallen deine Lebenshaltungskosten in Deutschland: Lebensmittel, Bustickets, Kleidung, Sportverein etc. Das macht normalerweise mindestens 300 Euro aus. Bei 10 Monaten sind das 3.000 Euro!
  9. Schüleraustausch USA: Kosteneinsparungen bei der Austausch-Organisation. EF ist eine angesehene Austausch-Organisation. Aber: Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:
  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen)
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.        

Ergebnis und Vorschlag zum Vorgehen: Wie du siehst: wenn man alle Möglichkeiten nutzt, sollte die Finanzierung eine lösbare Aufgabe sein. Du kannst die Bedenken deiner Mutter zur Finanzierung gut beantworten.

Wenn du ihr klar machst, dass das Auslandsjahr für dich wichtig ist und was es dir für die Schule und dein Leben später nutzen kann, solltest du sie überzeugen können.

Viele Grüße

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Hallo Thefifthwave

Deine Frage trifft einen der wichtigsten Punkte für den Schüleraustausch: Die Kosten und die Frage, wie man das günstig bekommen kann. Dazu muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch kennen:

1)   Schüleraustausch: Welche Kosten entstehen? Wenn du für längere Zeit im Ausland leben und die die Schule gehen willst, entstehen Kosten für die Reise, für Unterkunft, Verpflegung, die Schule, die Betreuung (die für Jugendliche notwendig ist, wenn du nicht volljährig bist), die täglichen Kleinigkeiten und für die Organisation und Vorbereitung.

2)   Welche Punkte beeinflussen die Höhe der Kosten für den Schüleraustausch? Die Kosten unterscheiden sich je nach Zielland, dem Auslandsprogramm, Dauer des Schüleraustausches und der Austausch-Organisation.

3)   Welche Länder sind für den Schüleraustausch günstiger? Das „normale“ Auslandsjahr in den USA kostet alles zusammen rund 10.000 Euro. Die anderen englischsprachigen Länder sind teurer. Geringere Kosten findest du in Ländern in Lateinamerika, Asien und Europa, vor allem in Osteuropa. Dann beginnen die Preise für die Programme ab 5.000 Euro plus Nebenkosten.

4)   Welche Auslandsprogramme sind für den Schüleraustausch günstiger? Unter dem Gesichtspunkt der Kosten sind die Programme günstig, bei denen du in einer Gastfamilie wohnst und in eine staatliche Schule in der Nähe gehst. Bei diesen Programmen, die oft als Classic-Programme bezeichnet werden (USA Classic et.) musst du oft keine oder nur geringe Kosten für Schule und Unterkunft bezahlen. Die Kosten für dich umfassen dann nur noch die Organisation, die Vorbereitung und die Reise.

5)   Bei welcher Dauer ist der Schüleraustausch kostengünstiger? Du kannst die Kosten reduzieren, wenn du die Dauer deines Austausches stark kürzt, zum Beispiel auf wenige Wochen bis drei Monate. Das kostet dann mindestens 3000-4000 Euro. Im Verhältnis ist das also sehr teuer. Im Verhältnis sind die Classic-Programme für ein ganzes Schuljahr erheblich günstiger.

6)   Schüleraustausch: Günstig durch Fördermittel und Stipendien. Auch ein USA Classic-Programm kostet immer noch viel Geld. Aber: Das Gute ist dass deine Eltern auch viel Geld für deinen Unterhalte zuhause sparen und dass sie das Kindergeld weiter bekommen.

Dazu gibt es staatliche Fördermittel, vor allem Auslands-BAFÖG: bis 504 Euro im Monat, abhängig vom Einkommen deiner Eltern. Zu Auslands-BAFÖG findest du Tipps on diesem Beitrag: schueleraustausch-portal.de/detail/schueleraustausch-was-jeder-beim-antrag-auf-auslands-bafoeg-beachten-sollte/

Und es gibt viele Stipendien. Vor allem für den Schüleraustausch USA gibt es gute Stipendien. Eine Übersicht der Stipendien und Tipps für die Bewerbung findest du hier: schueleraustausch-portal.de/stipendien/

7)   Schüleraustausch: Die günstige Austausch-Organisation Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:

·        Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch.
·        Du überlegst, was dir wichtig ist (Land, Dauer, Programm, Budget)
·        Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen).Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei

Viele Grüße

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Hallo estivalarts,

Stipendien zu bekommen, ist generell gut machbar, zeigt die Erfahrung. Wichtigste Voraussetzung ist dafür, dass du das systematisch angehst und zwar aus der Perspektive des Stipendiengebers. Dazu muss man wissen, welche Institutionen aus welchem Grund Stipendien vergeben.

1)   Stipendium als Anerkennung für bereits erbrachte Leistungen

Erbrachte Leistungen können sozialer Art sein, wie der von dir geplante Freiwilligendienst, aber auch besondere Leistungen in der Schule und im Sport. So werden mitunter die besten Abiturienten eines Jahrgangs mit einem Stipendium für die weitere Ausbildung gefördert. Das sind dann normalerweise regionale Förderer.

2)   Stipendium als Unterstützung für geplante Leistungen während der Ausbildung

Wenn der Stipendiengeber fördern will, dass junge Leute eine spezielle Ausbildung öfters oder leichter absolvieren, tragen sie gerne dazu bei, dass talentierte Stipendiaten nicht an den Finanzen scheitern. Das kann unter sozialen Gesichtspunkten geschehen (Kinder aus weniger betuchten Familien) oder, um die Attraktivität der Ausbildung zu steigern, falls es dafür nicht genügend Bewerber gibt.

3)   Stipendien für künftige Leistungen parallel zum Studium

In den USA ist es weit verbreitet, dass Hochschulen Stipendien an begabte Sportler vergeben, die dann in der Mannschaft der Hochschule spielen.

4)   Stipendien für Leistungen im Anschluss an die Ausbildung

In Berufen mit Mangel an Nachwuchs fördern Firmen gerne Studenten während des Studiums, ermöglichen ihnen auch oft das Arbeiten als Werkstudent und verbinden das mit der Erwartung, dass der Stipendiat im Anschluss in ihrem Unternehme arbeitet.

5)   Stipendien an junge Leute aus bestimmten Regionen

Mehrere Bundesländer fördern Landeskinder finanziell, um ihnen die Aufnahme eines Studiums zu ermöglichen.

6)   Stipendien Ehemaliger Hochschulangehöriger für den Nachwuchs

In vielen Fachgebieten kommt es auch in Deutschland vor, dass ehemalige Studenten oder auch Professoren den Nachwuchs fördern wollen und dafür Stipendien ausschreiben.

7)   Stipendien sind im Einzelfall abhängig von der Motivation des jeweiligen Stipendiengebers

Daher ist es ausschlaggebend, dass du prüft, was für den jeweiligen Stipendiengeber wichtig ist. Das kannst du normalerweise anhand der Ausschreibungsunterlagen erkennen. Außerdem findest du oft auch Portraits von Stipendiaten auf deren Webseiten, wo du sehen kannst, was diese erfolgreichen Bewerber auszeichnet.

Vorschlag zum Vorgehen für deine Stipendiensuche

Überlege, welche Anknüpfungspunkte du im Sinne der obigen Punkte hast. Dazu solltest du den Kreis der potentiellen Förderer zu Beginn eher weit fassen. Generell ist es sinnvoll, sich parallel bei mehreren Förderern zu bewerben, selbst, wenn du am Ende evtl. nur ein Stipendium annehmen darfst.

Außerdem solltest du dir überlegen, wie du deinen weiteren Werdegang gestalten willst, so dass man daraus einen „roten Faden“ ableiten kann. Dazu würde beispielsweise passen, wenn du dein FSJ ganz speziell in einem Krankenhaus absolvieren und damit einen Bezug zum Studieninhalt herstellen würdest.

Viele Grüße

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Hallo Selffless15

deine Idee, für das Auslandsjahr Stipendien zu bekommen, ist gut. Dazu muss man wissen:

1) Auslandsjahr und BAFÖG. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, hast du einen Rechtsanspruch auf BAFÖG für den Schüleraustausch. Diese Förderung hängt vom Einkommen deiner Eltern ab (bis 504 Euro im Monat) und muss auch nicht zurück gezahlt werden. Tipp: Das ist eine spezielle Form des BAFÖG und muss gesondert beantragt werden.

2) Schüleraustausch-Stipendien. Es gibt sehr viele unterschiedliche Stipendien für das Auslandsjahr. Stipendiengeber sind staatliche Stellen, Stiftungen, Firmen und darunter teilweise auch Austausch-Organisationen. Ob und welche Förderungen du parallel in Anspruch nehmen darfst, hängt von den Bedingungen des einzelnen Stipendiums ab. Private Stipendiengeber stört es normalerweise überhaupt nicht, wenn du neben ihrer Förderung auch eine Förderung vom Staat bekommst. Bei staatlichen Förderern musst du im Einzelfall die Bedingungen prüfen. Wahrscheinlich gilt aber überall der Grundsatz, dass nichts gegen ergänzende Stipendien spricht, sofern du damit nicht in der Summe mehr Geld bekommen würdest als der Schüleraustausch kostet.

3) Mehrere Förderer und Stipendien: worauf du achten musst. Wichtig ist, dass du mit offenen Karten spielst und jedem Förderer mitteilst, dass du dich auch um andere Förderungen / Stipendien bewirbst. Das kommt meistens sehr gut an, weil es zeigt, dass du aktiv bist. Oft sehen die Bedingungen vor, dass du neben staatlicher Förderung (also auch BAFÖG) allerdings nicht mehrere Stipendien in Anspruch nehmen kannst.

4) Tipp für die Suche nach Schüleraustausch-Stipendien Eine gute Übersicht der seriösen Stipendienangebote findest du online im Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/stipendien/) Dort gibt es auch ein E-Book und viele Tipps für die Bewerbung. Persönlich kannst du dich über Stipendien gut auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen - den Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung informieren, die auch selbst Stipendien vergibt. Orte und Termine: aufindiwelt.de. Der Eintritt ist frei.

Viele Grüße 

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Hallo nurlinkehaende

Deine Idee, eine Sprachreise nach England zu machen, ist in jedem Falle gut. Zumal du dann auch praktisch feststellen kannst, wie du im Ausland zurechtkommst und vielleicht später einen längeren Schüleraustausch machen kannst. Du solltest die Bedenken deiner Mutter ernst nehmen. Du kannst ihr dazu sagen:

1) Der Nutzen einer Sprachreise. Mit einer Sprachreise kannst du deine Englischkenntnisse in mehrfacher Weise verbessern: Vormittags in der Sprachschule und nachmittags im Gespräch mit Einheimischen, abends im Gespräch mit deiner Gastfamilie. Das nützt nicht nur für die Schule, sondern auch für dein Berufsleben. Reines Schulenglisch reicht nämlich bei vielen Jobs inzwischen nicht mehr, wenn du beispielsweise mit Ausländern telefonieren oder mailen musst.

Außerdem hast du die Möglichkeit, Land und Leute ein wenig kennen zu lernen. Damit wirst du weltoffener und kannst danach mit neuen Situationen besser umgehen.

2) Die Vorteile einer Sprachreise nach England. In England hast du mehrere Vorteile: Erstens: In England wird dort, wo die Sprachschulen sind (im Süden bzw. in London), gutes Oxford-Englisch gesprochen; du lernst also das beste Englisch. Zweitens: England hat eine attraktive Kultur, historische Gebäude und Städte und eine schöne Natur. Drittens sind die Engländer im Süden und in der Region London weltoffen und freundlich zu Gästen. Viertens: England ist leicht zu erreichen; das macht die Reise kurz und relativ kostengünstig.

3) Sprachreise nach England und alleine sein. Hier kannst du beruhigen: Die Sprachreisefirma wird deine Reise von und nach England organisieren, dafür sorgen, dass immer ein Erwachsener dabei ist und dass du vor Ort einen Ansprechpartner hast, der auch deutsch spricht. Außerdem: Du wirst den Tag teilweise in der Sprachschule mit anderen Schülern und den Lehrern verbringen und teilweise bei deiner Gastfamilie. Außerdem wirst du sehen: wenn du ein wenig offen bist, findest du schnell Freunde unter den Sprachschülern und im Umfeld der Gastfamilie.

Du wirst kaum Zeit für Heimweh haben und nie wirklich alleine. Die Idee, Freunde aus Deutschland mitzunehmen wäre übrigens schlecht, weil du dann zu viel Deutsch sprechen und nicht genug Englisch üben würdest.

4) Sprachreise und deine Schule in Deutschland. Die meisten Schüler, die eine Sprachreise machen, legen dies zeitlich in die Ferien. Das lässt sich gut organisieren und ist bei Sprachferien von wenigen Wochen der Normalfall, gerade für England. Du verpasst also in deiner Schule gar nichts.

5) Sprachreise und die Kosten. Gute Sprachreisen umfassen die Anreise, die Rückreise, die Unterkunft, den Unterricht in der Sprachschule, ein Besichtigungs- und Kulturangebot für die Nachmittage und die jederzeitige Betreuung durch die Firma. Dafür sind bei England-Reisen 2.000 Euro durchaus im Rahmen.

6) Sprachreise und Kosten sparen. Mit iST hast du eine renommierte Firma mit langer Erfahrung ausgesucht. Es gibt aber natürlich noch mehr Firmen, die Sprachreisen im Angebot haben. Kosten und Leistungen sind unterschiedlich. Wenn du vergleichen uns sparen willst, kann ich dir empfehlen, die seriösen Anbieter in den Blick zu nehmen. Im Netz findest du diese Anbieter in der Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen/). Außerdem macht es Sinn, dass du auch persönlich mit den besten Anbietern sprichst. Dafür kann ich dir die AUFIN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung empfehlen, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiwelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Ergebnis: Du hast gute Argumente für deine Sprachreise. Wichtig ist vor allem, dass du deiner Mutter sagts, dass dir die Sprachreise wichtig ist, du dir das zutraust und dir davon viele Vorteile für deine Entwicklung erwartest.

Viele Grüße

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Hallo LunaNadescha

Deine Idee, dich um ein Stipendium für den Schüleraustausch zu bewerben, ist gut. Zu deiner Frage, welche Stipendien es gibt, habe ich eine gute Nachricht für dich: Es gibt nicht nur sehr viele Stipendien, sondern auch viele mit anderen Kriterien als Kreativität oder Soziales Engagement. Zur Stipendiensuche muss man die Bedingungen kennen:

1) Was ist ein Schüleraustausch-Stipendium?

Ein Stipendium ist eine finanzielle Förderung, die an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Grundsätzlich wird das Stipendium ohne Gegenleistung vergeben. Lediglich die Verpflichtung zu mehr oder weniger umfangreichen Berichten des Stipendiaten während des High School-Aufenthaltes ist üblich.

2) Welche Umfang haben die Schüleraustausch-Stipendien?

Es gibt Stipendien, die einen bestimmten Teil der Kosten des High School-Jahres decken, beispielsweise Reisekosten oder das Taschengeld, das du vor Ort benötigen wirst. Normalweise werden diese Stipendien mit einem festen Förderbetrag ausgestattet, ohne dass du im Einzelnen die Verwendung nachweisen musst. Außerdem gibt es Stipendien, die den Großteil der Kosten bezahlen, zumindest den Programmpreis (außer Visa-, Bewerbungs- und Arztkosten etc.). Diese Stipendien werden auch als "Vollstipendien" bezeichnet.

3) Welche Voraussetzungen gibt es für Schüleraustausch-Stipendien?

Die Voraussetzungen können betreffen: den Wohnort des Stipendiaten (Stipendien von Städten und Bundesländern), die Schulform der besuchten Schulen (Stipendien für Schüler von Mittelschulen etc.), die Dauer des Schüleraustausches (ganzes Schuljahr, halbes Schuljahr etc.), das Zielland des Schüleraustausches (USA, Kanada, Europa etc.) oder Merkmale des Stipendiaten, beispielsweise finanzielle Bedürftigkeit. Weit verbreitet ist das Kriterium besonderer Leistungen des Stipendiaten. Außerdem wird normalweise vorausgesetzt, dass du den Schüleraustausch mit einer anerkannten Austausch-Organisation durchführst; weil nur dann der seriöse Ablauf gesichert ist.

4) Welche Leistungen von Schülern werden für Schüleraustausch-Stipendien vorausgesetzt?

Die Spannbreite ist groß. Die führende deutsche Stipendien-Suchmaschine (schueleraustausch-portal.de/stipendien-suche) unterscheidet allein acht Kategorien des Engagements: Allgemeines Engagement, Soziales Engagement, Kulturelles Engagement, Politisches Engagement, Gute Schulnoten, Finanzielle Bedürftigkeit, Firmenzugehörigkeit

5) Für welche Länder gibt es Schüleraustausch-Stipendien?

Es gibt Stipendien, die an bestimmte Zielländer gebunden sind und Stipendien, bei denen du nicht auf ein Land festgelegt bist. Für die länderbezogenen Stipendien gilt folgendes: Du kannst aktuell in rund 50 Länder weltweit für einen Schüleraustausch gehen. Die meisten Schüler gehen in die USA. Für die USA gibt es auch die meisten Stipendienangebote.

6) Wer vergibt Schüleraustausch-Stipendien?

Stipendien werden in Deutschland vergeben von staatlichen Stellen (Kommunen, Bundesländer, Bundestag), von Stiftungen und von Unternehmen, darunter Firmen, die Stipendien an Kinder ihrer Mitarbeiter oder aus der Region ihres Firmensitzes vergeben. Außerdem bietet auch ein Teil der Austausch-Organisationen Stipendien.

7) Besonderheiten bei Stipendien von Austausch-Organisationen

Austausch-Organisationen vergeben Stipendien an Schüler, die vorher eines ihrer Programme fest gebucht haben. Im Anschluss kannst du dich dann um deren Stipendien bewerben.

8) Was ist für die Suche nach Schüleraustausch-Stipendien wichtig?

Das Wichtigste ist, dass du nur seriöse Stipendiengeber ansprichst (Es gibt unseriöse Austausch-Firmen, die mit Stipendien locken). Der zweite wichtige Punkt ist: Du solltest dich bei mehreren Stipendiengebern gleichzeitig bewerben, sobald du weißt, mit welcher Austausch-Organisation du wann in welches Land gehen wirst. Die gute Nachricht dazu ist: Für viele Stipendien gibt es gute Chancen, weil die Anzahl der Bewerbungen gar nicht sehr groß ist.

9) Wo findet man Erfahrungen von Stipendiaten mit Schüleraustausch-Stipendien?

Stipendiaten berichten meistens an die Stipendiengeber. Teilweise werden diese Berichte im Internet auf den Seiten der Stipendiengeber veröffentlicht. Bei den Stipendien von Austausch-Organisationen dienst das auch der Werbung für diese Anbieter. Bei den Erfahrungsberichten im Schüleraustausch Blog findest du auch ungeschminkte Berichte mit kritischen Anmerkungen zur Leistung der Austausch-Organisation (schueleraustausch-portal.de/blog-erfahrungsberichte/)

9) Wo gibt es eine Übersicht der seriösen Schüleraustausch-Stipendien?

Im Netz empfehle ich dir die führende Schüleraustausch-Stipendien-Datenbank (schueleraustausch-portal.de/stipendien/) die von der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung bereitgestellt wird. Dort gibt es auch Tipps für die Bewerbung, Hinweise auf weitere Fördermöglichkeiten und ein E-Book zum Thema Schüleraustausch-Stipendien. Persönlich kannst du mit Ehemaligen und Stipendiaten auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen sprechen.

Tipps zum Vorgehen für deinen Schüleraustausch

Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:

  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch.
  • Du überlegst, was dir wichtig ist (Land, Dauer, Programm, Budget)
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen).
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Die Stiftung berät dort jeweils, welche Fördermöglichkeiten und Stipendien du nutzen kannst und gibt dir Tipps für die Bewerbung. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.   

Viele Grüße

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Hallo gipsy26

Deine Idee, Deiner Gastfamilie Geschenke mitzubringen, ist gut. Dazu muss man wissen: Die Gastfamilie erwartet keine wertvollen Geschenke, sondern eine Aufmerksamkeit. Es ist also mehr eine Idee gefragt, als viel Geld. Außerdem: Deiner Gastfamilie ist klar, dass in Deinem Koffer wenig Platz ist; sie wird also auch nichts "Großes" erwarten.

Deine Idee zu überlegen, was die Mitglieder Deiner Gastfamilie interessiert, ist gut. Aber auch, wenn Du wenig weißt: Du kannst etwas mitbringen, was in / für Österreich typisch ist. Das können typische Lebensmittel sein wie Schokolade, Marzipan, Marmelade. Obst und andere leicht verderbliche Sachen sowie Flüssigkeiten (Auslaufgefahr) sind dagegen keine gute Idee. Vielleicht gibt es auch einen Bildband mit Fotos aus Deiner Region und englischem Text?

Die Idee, mit der Gastfamilie durch die Geschenke ins Gespräch zu kommen, kannst Du deutlich machen, wenn Du zu den Gastgeschenken etwas erzählen kannst und wenn du sagen kannst, warum Du diese Geschenke ausgewählt hast.

Weitere Ideen für Gastgeschenke findest Du in diesem Blog-Beitrag: schueleraustausch-portal.de/detail/schueleraustausch-ideen-fuer-geschenke-fuer-die-gastfamilie-zehn-tipps-fuer-gute-gastgeschenke/

Viele Grüße

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Hallo johannaxm,

Deine Idee, ab Sommer nächsten Jahres für einen Schüleraustausch in die USA zu gehen, ist in jedem Fall gut. Zur Frage, ob ein halbes Jahr oder ein ganzes Schuljahr besser ist muss man die Bedingungen für den Schüleraustausch in die USA wissen:

  1. Schüleraustausch USA: Was sind deine Ziele? Erster Schritt bei der Planung des Austausches ist, dass du dir im Klaren bist, warum du ins Ausland willst. Willst du vor allem Englisch lernen, die Amerikaner und ihr Leben / ihre Kultur kennen lernen oder die USA erleben?
  2. Schüleraustausch USA zum Englisch lernen. Die meisten deutschen Austauschschüler berichten, dass sie durch das Schul-Englisch so gut vorbereitet sind, dass sie einen leichten Start haben. Nach etwa drei Monaten können sie flüssig Englisch sprechen und nach einem halben Jahr auch schreiben. Wenn es dir also vor allem um die Sprache geht, reicht ein halbes Jahr.
  3. Schüleraustausch USA, um die Kultur kennen zu lernen. Die Eingewöhnung in die Familie, die Schule und das Leben in der Gemeinde dauert normalerweise ein halbes Jahr, bis man „angekommen“ ist. Ab diesem Punkt kannst du wie ein Amerikaner leben und mit der Gastfamilie und deinen neuen Freunden dort das Land und die Leute erkunden. Da viele Aspekte einer Kultur mit dem Jahresablauf und mit Feiertagen, Ferienzeiten etc. zu tun haben, bekommst du im zweiten Halbjahr viel von der Kultur und dem Land mit. Dazu gehören zum Beispiel die ganz andere Art, Weihnachten und Neujahr zu feiern, dann Ostern, Familienfeiern, Schulferien und in der Schule die Prüfungen und der Abschlussball (Prom) zum Ende des Schuljahres.
  4. Schüleraustausch USA und deine Schule in Deutschland. Für den Schüleraustausch benötigst du eine Beurlaubung von deiner Schule. Das ist normalerweise kein Problem. Bei einem halben Jahr Austausch ist aber wichtig, in welcher Klassenstufe und in welchem Halbjahr (erstes oder zweites Halbjahr) du in die USA gehst, damit du keine wichtigen Prüfungen in Deutschland verpasst. Das ist in jedem Bundesland anders. Dazu gehört auch die Frage, wie deine Zeit in den USA in Deutschland angerechnet werden kann. Je nach Schulform (G8 oder G9) und Bundesland ist das unterschiedlich. Daher muss das mit der Schule geklärt werden. Wenn du ein ganzes Schuljahr in die USA gehst, ist das normalerweise einfacher.
  5. Schüleraustausch USA und die Kosten. Das Auslandsjahr USA ist in jedem Falle mit erheblichen Kosten verbunden, die grundsätzlich von deiner Familie zu bezahlen sind. Für das kostengünstige „USA Classic-Programm“ hast du mit etwa 10.000 Euro zu rechnen. Private High Schools (USA Select-Programme) beginnen ab etwa 15.000 Euro. Wenn du nur ein halbes Jahr in die USA gehen willst, ist das bei privaten High Schools gut machbar, aber relativ teuer: Das halbe Jahr kostet fast genauso viel wie das ganze USA-Jahr (80 bis 90% der Kosten).
  6. Schüleraustausch USA und neue Freunde in Amerika. Wenn du länger in den USA lebst kannst du dort viele neue Freunde gewinnen; das findet dann vor allem im zweiten Halbjahr statt.
  7. Schüleraustausch USA und deine Freunde in Deutschland. Viele Austauschschüler versuchen, den Kontakt per Mail, Facebook und Skype zu halten. Das funktioniert meistens auch ganz gut. Ehemalige Austauschschüler berichten, dass sie mit ihren engeren Freunden und der Familie den Kontakt gut halten konnten. Nach dem USA-Austausch wird dein Kontakt zu diesen Freunden wieder stark werden. Die Ehemaligen sagen dazu übereinstimmend: „Jetzt weiß ich, wer sich wirklich für mich interessiert.“ Eines muss klar sein: Dieser Effekt tritt bereits nach einem halben Jahr ein. Im Ergebnis sehen die Rückkehrer den Gewinn an Erfahrungen und an neuen Freunden in den USA als wertvoller an. Dazu kommt, dass man im Ausland offener wird und daher auch in Deutschland leichter neue Freunde finden kann.
  8. Schüleraustausch USA und die Erfahrungen ehemaliger Austauschschüler. Die Erfahrungen der Rückkehrer können dir einen gute Eindruck geben, was du in den USA erleben kannst und auch, wie sie im Rückblick die Dauer ihres Aufenthaltes beurteilen. Ungeschminkte Erfahrungsberichte findest du hier: schueraustausch-portal.de/blog
  9. Schüleraustausch USA und die Austausch-Organisationen. Die Austausch-Organisation hat eine wichtige Aufgabe: Dafür zu sorgen, dass du gut beraten, auf das Auslandsjahr vorbereitet und in den USA bei Fragen und Problemen unterstützt wirst. Die Austausch-Organisation vermittelt die passende Schule und die Gastfamilie und unterstützt dich auch bei allen Formalien.

10 Die beste Austausch-Organisation für den Schüleraustausch USA finden. Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter, die auch die USA im Programm haben. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, solltest du das systematisch angehen. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen:

  • Du klärst mit deiner Schule in Deutschland die Rahmenbedingungen für die Beurlaubung für den Austausch.
  • Du überlegst, was dir wichtig ist und wie lange du in die USA gehen kannst.
  • Du recherchierst zuerst breit. Dabei muss man darauf achten nur solche Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet findest du eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen).
  • Das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen - der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

   Viele Grüße

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