Die Tiere müssen sogar zwingend zu zweit gehalten werden. Einzelhaltung wäre bei diesen sozialen Wesen Tierquälerei.

Gruppen, die größer als 2 Tiere sind, haben ein erhöhtes Konfliktpotential. Deswegen sind 2 gleichgeschlechtliche(!) Tiere die beste Lösung für die Heimtierhaltung.

Bereits vergesellschaftete Rennmäuse bekommst du in Pflegestellen. Die können dich auch gleich zum richtigen Gehege beraten :)

https://www.schlossmaus.de/

https://www.rennmaus.de/

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Farbmaus-Weibchen: tagsüber kuscheln sie, nachts beißen sie sich - was kann ich tun?

Hallo zusammen,

ich habe seit 2 Monaten zwei Farbmaus-Weibchen. Sie sind in einem großen Käfig mit genug Ebenen untergebracht und wurden schrittweise (Tag für Tag) langsam eingewöhnt. 

Anfangs war alles gut, dann fing die eine Maus an, die andere nachts zu jagen. Am Tag schliefen sie jedoch immer zusammen im Nest. 

Eines Nachts haben sie sich gegenseitig gebissen, nach lautem Streit und Fiepen. 

Wir waren gleich am nächsten Tag beim Tierarzt, es sind definitiv zwei Weibchen.

Wir haben dann das ganze Prozedere mit der Vergesellschaftung neu gemacht. Badewanne über 24 Stunden. Nur ein kleines Käfigteil über die nächsten 24 Stunden. Nur der nächste Schritt, wenn es keinen Streit gab etc. 

Es ging wieder 2 Wochen recht gut, heute Nacht wieder Fiepen und die jagende Maus ist heute blutig gebissen, beide Pfoten oben. Sie schlafen und kuscheln auch gerade zusammen. Nur wenn es Abend wird, geht das ganze Theater wieder los. 

Wenn ich die Mäuse abends beobachte, beginnt es so: Die jagende Maus schnuppert am Hinterteil der anderen, mal ist danach gut, mal hüpft die andere Maus hoch und rennt weg und die jagende Maus hinterher. Mal macht die jagende Maus auch weiter. Der Stress geht scheinbar von der einen Maus aus, sie bekommt aber auch die Bisse dann ab.

Es gibt keinen Streit um Futter, teils streiten sie darum, wer ins Laufrad darf. Aber oft schaffen sie es auch zusammen. Was tun? Ich kann sie ja nicht alle zwei Wochen in die Badewanne setzen!? Mir tun die Mäuse soo furchtbar leid, kann mir jemand einen Rat geben?

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GuMo,

erstmal würde ich den Mäusebestand aufstocken. Mindestgruppengröße sind 4 Tiere. Für eine Kleingruppe würde ich also 6 Stück anpeilen (sonst darfst du in ein paar Wochen gleich wieder vergesellschaften).

In dem Zuge kannst du dir gleich noch einen (oder mehrere) Kastraten zulegen. Die sind in solchen Fällen meist mega praktisch, weil sie etwas Ruhe in die Grppe bringen.

Letzten Endes kann es natürlich auch sein, dass die beiden sich einfach nicht leiden können. Dann müsste eine aus der Gruppe. Mir ist aber erhlichgesagt in x Jahren Farbihaltung noch nie untergekommen, dass ich mal eine Gruppe wegen Streit trennen musste.

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Farbmäuse als Hobby anfangen zu züchten?

Ich besitze 3 Farbmausmädels und kenne mich mit Genetik und Farbvererbung bei Farbmäusen aus. Ich würde gerne mit zwei meiner Mädels einen Wurf haben und wollte fragen, ob das für jemanden, der gut zu Farbis informiert ist, aber noch nie einen Wurf hatte ok ist oder ob ich erstmal nur mit einer oder gar keiner einen Wurf haben sollte.

Zu den Mädels:

Meine drei Mädels haben einen großen Käfig (150cm+80cm+60cm) auf 4 Etagen. Pro Maus habe ich 2 Rückzugsorte, also insgesamt 6. Gefüttert werden sie mit einer Körnermischung, alle 2-4 Tage gibt es frisches Obst oder Gemüse. Vom Eiweiß her bekommen sie 1x die Woche jeder zwei Mehlwürmer. Manchmal gibt es Basilikum aus dem Garten. Sie laufen auf Holzspäneeinstreu und haben 3 Trinknäpfe und 2 Näpfe mit Essen. Einmal die Woche bekommen Sie ein Geruchloses Taschentuch womit Sie Ihren Lieblings Unterschlupf auspolstern. Ich stelle immer mal wieder etwas um, da meine Mäuse es lieben neue Sachen zu erkunden. Jeden 2.Tag bekommen sie eingezäunten Auslauf in meinem Zimmer. Der Käfig steht auch in meinem Zimmer, da es in meinem Zimmer am ruhigsten ist. Katze und Hund kommen nur rein wenn ich es erlaube, da die Tür sonst zu ist. Täglich kontrolliere ich die Tiere nach ihrer Gesundheit. Sie sind nicht 100% zahm, fressen aber aus der Hand und gehen auf die Hand rauf. Wenn ich sie vorsichtig hoch nehme sind sie immer ruhig auf der Hand.

Farben meiner Mädels-

-1x Dark Sepia (ohne Scheckung)

-1x Beige (Piebald Scheckung)

1x Black (Piebald Scheckung)

Denkt ihr ich könnte 1,2 Würfe machen? Ein paar Abnehmer hätte ich schon. Ich würde, wenn keine andere Maus schon beim Abnehmer vorhanden, die Mäuse nur zu zweit oder dritt abgeben. Auf Wunsch würde ich männliche auch kastrieren.

Bitte nur ernsthafte und gute Antworten, da ich mir dann schnellstmöglich einen Bock aussucht müsste. Meine Mäuse werden nächstes Jahr 1 Jahr alt, und mit eins werden die meisten Weibchen ja unfruchtbar.

Ich würde mir dann 2 Böckchen kaufen und einen auf jeden Fall kastrieren lassen sodass die beiden zsm leben können. Wenn das nicht klappt, versuche ich den kastrierten Bock zu den Mädels zu tun und den unkastrierten zu kastrieren und es dann nochmal versuchen.

Ich weiß wie man Mäuse vergesellschaftet und weiß, dass es oft nicht klappt mit der Vergesellschaftung aber ich würde es probieren.

Züchten wollen würde ich gerne mit der Dark Sepia und der Beigefarbenden Maus.

Vielleicht könntet ihr mir auch, wenn ich mir einen Bock holen würde, eine Farbe empfehlen (vom Bock). Ich kenne zwar die Genetik aber vielleicht habt ihr noch eine Idee.

Meine Mäuse sind alle übrigens "normale" Farbmäuse und keine Qualzuchten.

Auch über das Thema Qualzuchten habe ich mich informiert.

Lg, vielleicht kann mir wer antworten

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Bitte nicht vermehren. Dein Genetikwissen klingt eher danach, dass du mal einen flüchtigen Blick auf farbmausfarben.de geworfen hast.

  • Du hast keine Zuchtmäuse. (Dir bringt noch so viel Genetikwissen nichts, wenn du nicht weißt, was in den Tieren steckt.)
  • Deine Informationen sind falsch. ("[...] und mit eins werden die meisten Weibchen ja unfruchtbar." - Bitte was?!)
  • Deine Haltung und Abgabebedingungen sind nicht richtig. (Das absolute Minimum sind immer noch VIER Tiere.)

Deine Abnehmer und du können sich gerne an die Pflegestellen wenden. Dort sitzen hunderte Tiere, die bereits produziert wurden und sich über ein gutes zu Hause freuen würden.

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Erst Hamster und dann Katze ist schon mal besser als andersherum. Die Hamster gehören somit zum Inventar und sind für die Katze etwas weniger interessant, als wenn sie als "das Neue" hinzukämen.

Den Deckel solltest du doppelt (mit ca. 1 cm Abstand) vergittern, damit die Katze da nicht durchkrallen kann. Lochblech wäre auch eine Idee. Das wäre auch gleich stabil genug, falls sich die Katze auf das Gehege setzt.

Lass das bitte mit den Decken. Zum einen können die Hamster die anfressen und sterben; zum anderen machst du sie so nur interessanter für die Katze.

https://www.das-hamsterforum.de/t/hamsterhaltung-mit-katze.269463/

Hoffe, die Katze bekommt dann wenigstens Freigang..

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2 Ratten sind zu wenig. Die Tiere brauchen eine große Voliere und bekommen (sobald eingelebt) täglich gesicherten Auslauf in der Wohnung. Mit etwas Glück werden sie recht zahm.

Farbratten übertragen nicht mehr Krankheiten als andere Haustiere. Sie werden allerdings ziemlich schnell krank. Darauf wurden sie schließlich gezüchtet. Zudem sind sie revierbezogen und eben Fluchttiere. Die haben draußen ncihts zu suchen.

http://deinrattenkaefig.de/

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Wäre mit Foto natürlich besser einzuschätzen, aber ich würde sagen: max. 8.

Kommt auch ein bisschen darauf an, wie das Gehege eingerichtet werden kann/wird.

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Die kommen i.d.R. aus solchen Produktionsstätten - siehe Fotos:

https://gegen-zooladekaeufe.page4.com/herkunft_/

Die gängigste Methode ist wohl das Vergasen mit CO², was (wenn korrekt durchgeführt) wohl relativ human vonstattengeht. Danach werden die Tiere schockgefrostet.

So zumindest in der Theorie. Ich habe schon in einigen Reptilienforen von Fällen gelesen, in denen wohl der erste Schritt übersprungen wurde. Besonders schlimm fand ich eine Schilderung davon, dass die Mäusewelpen im heimischen Zooladen einfach in eine Box gepackt und in's Tiefkühlfach gepackt worden sind.

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Du musst noch darauf achten, dass es nicht reißfest ist.

Bei den Rollen an sich ist wichtig, dass nicht so viele Kleberrückstände sind. Wenn da ein Logo draufgedruckt ist, ist das aber nicht so dramatisch.

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Wurde bereits ausgeschlossen, dass sie Schmerzen hat?

Ansonsten scheint deine graue Maus die perfekte Kandidatin dafür zu sein sich einen kleinen Harem stattlicher Kastraten anzueignen °u°

Farbmauskastraten sind zwar recht teuer, wirken aber meist Wunder bei solchen Situationen. Der Charakter ist auch bei den Jungs individuell, aber i.d.R. versucht man denen nur einmal dumm zu kommen. Meine Kastraten waren bisher recht ruhige Zeitgenossen und wurden sogar relativ zahm. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Jungs meist älter werden und weniger anfällig für Tumore sind.

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Ich habe (leider) keine Kaninchen, da wir nicht den nötigen Platz für die Haltung haben. Bzw.: Weil in der Wohung Teppichboden ausgelegt ist. Außerdem leben hier schon 3 verschiedene Haustierarten auf 60 m² ;D

Ansich finde ich alle süß, allerdings würde ich mir nicht gezielt Widderkaninchen holen - in meinen Augen sind die eine Qualzucht. Farbenzwerge sind auch nicht so meins. Ich mags eher, wenn Kaninchen (normal) große Ohren haben.

Kürzlich habe ich das Weiße Hotot entdeckt. Die Rasse (oder zumindest die Zeichnung) ist nun mein absoluter Favorit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Hotot

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Kommt drauf an

Schwierig. Ich finde, dass es für eine - für mich - 100%ig vertretbare Haltung einfach insgesamt zu viele Katzen gibt.

Katzen in reiner Wohnungshaltung dürfen nicht alleine in einer 40m² Wohung vor sich hinvegetieren. Mehrere Katzen, die zusammen in einem katzengerecht eingerichteten Haus wohnen, fände ich allerdings optimal.

Freigang ist natürlich für die Katze ideal. Allerdings für die anderen Tiere nicht. Es ist schon okay, wenn eine einzelne Katze ein paar Mäuse und Vögelchen reißt. Aber auf die Menge gesehen kann man das eigentlich nicht gutheißen. Gerade in der Stadt, wo die Wildtiere es durch den Menschen schon schwer genug haben.

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Da ich seit Jahren Farbmäuse halte, durfte ich schon ziemlich viele Namen vergeben. Dabei sind mitunter ein paar... interessante... Schöpfungen herausgekommen. Ich nehm einfach mal die jetzigen und ein paar der letzten Generation dazu ;D

Farbmäuse:

  • Lasse - ist ein skandinavischer Name und Skandinavier sind oft blond, mein Lasse ist ein Albino; außerdem hießen meine beiden Lieblingsböcke Lenny und Larry (Hopper)
  • Donnie - benannt nach Donnie O'Sullivan, weil er auch eine "interessante Haarfarbe" hat
  • Kappa - Ursprünglich wollte ich nur was nach dem Twitch-Emote benennen, weil das Wort einfach schön klingt. Ich habe diese Maus ausgewählt, weil sie ein bisschen unförmig ist. Sie ist ziemlich mickrig, hat aber normal lange Hinterbeine und wirkt daher ein wenig froschartig (Kappa = froschähnlicher Flussgeist)
  • Kayleigh - beruht auf eine Frage, die ich hier mal gestellt habe und die Schreibweise kommt daher, dass ich beim Tierarzt so gerne die Namen buchstabiere ;)
  • Swag(gy) - ヽ( •_)ᕗ
  • Fleur - weil sie so schön bunt war - wie eine Blumenwiese
  • Billie - (w) weil sie eine strong independent woman war
  • Björn - (w) braun; kam aus einem Wurf mit nur zwei Welpen und ich bin bei meinem Glück davon ausgegangen, dass beides Männchen werden; hab sie dann nie umbenannt
  • Pixel - hatte nur einen weißen Fleck auf der Stirn

Rennmäuse heißen/hießen:

  • Chyo - ich wollte einen Kriegerinnennamen und hatte zu der Zeit die Serie Hannibal geguckt - weil der Name auch hübsch kurz ist, benannte ich die Maus nach Hannibals Tante
  • Fay - beim unmotivierten durch-Netflix-scrollen ist mir eingefallen, dass ich noch Community gucken wollte - die Maus ist jetzt nach dem "Ha, Gayyy"- Meme benannt
  • Ninja - Rennmäuse verhalten sich einfach ninjamäßig (außerdem: der Twitch-Streamer)
  • Poeddl - Simon Krätschmer hat sich mal bei PUBG so genannt. Ich fand den Namen schön. Damit war ich alleine. Aus irgendeinem Grund fand jeder, dass das kein Name sein kann, weil es kein Wort ist. Jetzt hat Simon seinen neuen Hund auch so genannt. Offensichtlich ist Poeddl wohl doch ein Name! ;P
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Irgendwas um 2,50€ pro Stück.

Ich rate dir aber dringend davon ab die dort zu kaufen. Auch, wenn die Mäuse "nur" Futter werden, haben sie trotzdem ein Anrecht auf ein lebenswertes Dasein. Die Kleintiere in Zoohandlungen werden unter miserabelsten Umständen produziert. Diese Tierquälerei sollte man auf keinen Fall unterstützen.

Schau dich mal in deiner Gegend nach einem Farbmauszüchter um - die haben nämlich oft Männchen als "Überschuss", welcher gern verfüttert werden darf.

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Bevor eine Katze zum Freigänger wird, sollte erstmal die Grundimmunisierung abgeschlossen sein. Und eine Kastration ist auch Pflicht.

So werden aus dem einen Monat ganz schnell mehr als 9 Monate.

Also bitte entweder 2 Welpen holen, oder gleich eine erwachsene Freigänger-Katze aus dem Tierheim adoptieren - dann haut das mit dem einen Monat Einzelhaltung im Haus vielleicht sogar hin.

Dass es bei euch nicht so viele Katzen gibt, ist kein Problem. Die finden sich schon ;)

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Probiers vielleicht trotzdem noch mal mit Reden. Je nach dem, wen du als am vernünftigsten einschätzt, kannst du demjenigen ja noch mal erklären, dass es dem Tier bei euch echt nicht gut geht.

https://www.gutefrage.net/frage/gutes-hamstergehege-empfehlungen#answer-347958734

So groß sollte ein Goldhamstergehege mindestens sein. Bei deiner Schwester sitzt der doch bestimmt im Hamsterknast :/

Es ist schlimm, dass dich und deine Ängste keiner Ernst nimmt :( Vielleicht findest du irgendwie eine Möglichkeit herauszufinden, ob es bei eurem Jugendamt noch bessere Mitarbeiter gibt.

Aber wirklich sehr löblich, dass du dir trotzdem Gedanken darum machst, wie es dem Hamster geht :)

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