Zuschüsse für denkmalgschütztes Haus

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Das Landesamt für Denkmalpflege ist verpflichtet, die "Zumutbarkeit" für en Eigentümer herzustellen; das bedeutet, dass er zur Sanierung des Hauses nur so viel investieren muss, wie er aus dem Gebäude Nutzen (Mieten) zieht. Den Rest muss die Denkmalpflege aus öffentlichen Mitteln aufbringen, da niemand zu Sondersteuern verpflichtet werden kann und Denkmalschutz im Interesse der Allgemeinheit liegt. Darauf besteht ein Rechtsanspruch; also nicht "Bitte bitte" machen, sondern nüchtern objektive Forderungen stellen. Die Zumutbarkeit kann auch durch andere öffentliche Mittel z.B. aus Städtebausanierungsmitteln, Dorferneuerung, Energiesparförderung etc, aber auch über Steuerabschreibung hergestellt werden.

Da die Denkmalpflege nur noch wenig Geld hat, versucht sie immer, sich vor diesen Rechtsansprüchen zu drücken und den Eigentümer mit "Schulterklopfen" und einigen Euro zu vertrösten.

Die Ermittlung der zumutbaren Kosten ist sehr aufwendig und ohne Kenntnisse der Rechtsprechung nicht möglich. Die Ansprüche sind aber durch Rechtsprechung des BVerfG grundsätzlich bestätigt.

Landesamt für Denkmalschutz.

IN Bayern ist das bei Schloss Seehof bei Bamberg.

Ich hoffe für euch..ihr reitet euch mit diesen Projekt nicht in den Ruin. Neu bauen kann manchmal nervenschonender und preislich günstiger kommen.

Vielleicht mal bei der zuständigen Landesbehörde informieren, aber auch die Stadt müsste zumindest solche Stiftungen nennen können.

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