Zusammenhang Gelelektrophorese und genetischer Fingerabdruck

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4 Antworten

nun, der genetische fingerabdruck ist wie der richtige fingerabdruck bei jedem menschen anders. wenn du nun durch die gelelektrophorese ein bestimmtes muster herausgefunden hast, kannst du mit diesem muster die muster anderer proben vergleichen. wenn du jetzt zB einen täter überführen willst und du hast zB ein haar von ihm, kannst du ja damit das muster rauskriegen. da das muster bei jedem menschen anders ist, kannst du den täter dann überführen, wenn er das gleiche muster hat.

Es gibt dazu eine gute Erklärung bei Wikipedia. In Kurzform: Beim genetischen Fingerabdruch werden einige (ca. 8-15) nicht codierende Bereiche der DNA mittels PCR amplifiziert. Diese enthalten repetitive Sequenzen (z.B. ATATAT). Diese Bereiche sind bei allen Menschen vorhanden. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Individuen in der Länge dieser Bereiche, bzw. der Anzahl an Repeats. Man kann durch elektrophoretische Analyse die Länge der einzelnen Amplifikate bestimmen. Macht man das mit Proben von 2 Menschen so kann es natürlich sein, dass diese zufällig gleich lange repetitive Bereiche besitzen. Wenn man aber 15 verschiedene DNA-Bereiche so untersucht, so ist ein falsch-positives Ergebnis sehr unwahrscheinlich. Quintessenz: Wenn man ausreichend DNA-Bereiche untersucht, so kann das Bandenmuster eindeutig einer Person zuordnen.

Bei der Gelelektrophorese werden die STR's (Short Tandem Repeats) mittels Restriktionsenzymen aus der DNA isoliert. Die STR's sind unterschiedlich lang und bei jedem Menschen (außer bei eineiigen Zwillingen) individuell. Da die Stücke verschieden lang sind, wandern sie bei der Gelelektrophorese unterschiedlich weit. Das ergibt dann ein Bild, auf dem man sieht, wie weit welches Stück gewandert ist. Dieses Bild ist für deinen Organismus individuell und kann mit anderen verglichen werden. Ähnlich wie beim Fingerabdruck.

das kleinschneiden der DNA liefert dir den sogenannten fingerabdruck. und den siehst du auf dem gel.

da spielt nicht bloß die größe der fragmente eine rolle, sondern auch die intensität (= häufigkeit).

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