wurde vergewaltigt keiner glaubt mir

10 Antworten

Liebe defer

Wir kennen uns ja nun virtuell schon länger. Ich kenne auch diesen Sachverhalt; wir haben uns darüber ja auch unterhalten.

Du hast mir den Verlauf dargestellt, wie er war. Ich habe Dir daraufhin gesagt, dass es im rechtlichen Sinne wohl eher keine Vergewaltigung war.

Einige Monate später schildertest Du den Vorfall hier im offenen Bereich erneut. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Schilderung diesmal anders war. Und zwar hast Du das Verhalten des Jungen deutlich mehr in die Richtung von Gewalt dargestellt.

Man könnte daraus jetzt verschiedene Schlussfolgerungen ziehen. Wenn es einem Menschen auf die Ermittlung einer Tatsachen-Wahrheit ankommt, könnte man denken: Du versuchst auf jeden Fall, die Sache so zu erzählen, dass sie als "echte" Vergewaltigung erscheint und nimmst es daher mit den Tatsachen nicht so genau.

Solche Leute sind z.B. Polizisten, Anwälte (Gegenseite), Staatsanwälte, Richter. Aber vielleicht ahmst Du das; eine Anzeige hast Du ja offenbar nicht gestellt. Oder inzwischen doch?

Man könnte aber auch annehmen, dass Du ein starkes Bedürfnis hast, eine Form von Zuwendung von Deiner Umgebung zu bekommen, die es für Dich offenbar nur über den Weg von Mitgefühl für Verbrechensopfer zu bekommen.

Ich habe Dich damals jedenfalls gewarnt, mit der Geschichte allzuviel herum zu gehen, erinnerst Du Dich? Und stattdessen psychotherapeutische Hilfe aufzusuchen.

Vielleicht war der Tip nicht so ganz falsch? Jedenfalls könnte man das denken, wenn man so liest, wie Deine Umgebung offenbar ziemlich einhellig reagiert.

Was meinst Du?

Mit dem zur Polizei gehen sollte man sich auch wenn es richtig erscheint gut überlegen, denn man lebt intensiv mit dem Thema 1 1/2 Jahre ca bis der Prozess vorbei ist mit Kripo und Anwälten. Und dann ist Vergewaltigung eh ein heikles Thema da es so gut wie nie Beweise geschweige denn Zeugen gibt. Der vergwaltiger wird niemals zugeben was er getahen hat es kann sogar seim das er eine komplette Lüge erzählt und er wird versuchen das alles umzudrehen. Das wird keine einfache Zeit und man muss versuchen stärkt zu sein. Du musst ein detailliertes Protokoll ablegen weil du bist der zeuge und der zeuge ist der wichtigste deswegen muss das Protokoll auch sehr detailliert sein. Meine Protokoll Aufnahme wurde an zwei Tagen gemacht und hat jemals 4 Stunden gedauert saß insgesamt 8 Stunden bei der Kripo. Und dann die ganzen warum fragen von der Kripo vom Partner und der ganzem Familie warum hast du nicht warum warum warum.

Ich selber merke jetzt das ich kaum noch Kraft habe. Aber ich fange am 2.1.18 eine Trauma Therapie an und hoffe das die mich aus meiner Depression raus holen können.

Und mit der Aussage ich würde vergewaltigt sollte man echt nicht scherzen weil das ist es nicht wem das passiert ist dem wünsche ich das er irgendwann wieder Glück oder Fröhlichkeit empfinden kann oder Freude an egal was. Weil ich habe an nichts mehr Freunde oder irgendwas. Ich war mal so ein fröhlicher Mensch habe alle zum Lachen gebracht und mein viele haben grinsebacke zu mir gesagt weil ich immer gute Laune hatte. Aber das ist schon seid fasst einem Jahr nicht mehr so. Und ich habe Angst das das nie wieder kommt. Ich fühle mich so leer. Habe niemanden der in dieser Zeit hinter mir steht bin ganz alleine das ist nicht einfach und ich habe oft Selbstmord Gedanken.

Für den dem das passiert ist und Hilfe brauch da kann ich nur violetta empfehlen das ist eine Einrichtung die Mädchen und Frauen bis 25j dabei hilft wieder ins Leben zu kommen und die einem im Prozess begleiten das ist so ein tolles und nettes Team also kann ich nur empfehlen du kannst denen alles erzählen.

0

Zum ersten kannst du das immer noch anzeigen, mit der Beweisführung ist es aber schwierig. Zum 2. du brauchst eine Therapie, anders wirst du schwer bis gar nicht darüber hinweg kommen. Geh doch zu einem Arzt oder Therapeuten. Es gibt in jeder Stadt auch soziale Anlaufstellen für Frauen, wende dich dort hin, die können dir weiterhelfen.

Wenn das stimmt, warum gehst du nicht zur Polizei. oder hast du damals schon eine Anzeige gemacht, nach einem Jahr wird es bestimmt nicht leicht sein, das zu beweisen. Man weiß, dass sowas immer wieder passiert, nur sollte sofort eine Anzeige gemacht werden, dann wäre vieles zu vermeiden. Vielleicht solltest du über eine Therapie nachdenken. Trotzdem alles Gute

Du brauchst dringend eine psychologische Behandlung. Gehe zu Deinem Hausarzt und lasse Dich überweisen !

Du hast eine posttraumatische Angststoerung. Damit ist nicht zu spassen und muss deshalb sofort bei einem Psyschologen behandelt werden.

Der Psyschologe wird dir schon glauben und er kann dir auch eine hilfreiche Therapie anbieten und auch gute Medikamente.

Was möchtest Du wissen?