würdet ihr eine beziehung eingehen wenn der partner bereits ein kind hat

Das Ergebnis basiert auf 50 Abstimmungen

Ja 84%
Nein 16%

18 Antworten

Ja

Ich habe einen Mann mit 3 Kindern geheiratet und bin heute stolze Stiefgrossmutter von 4 Enkeln. Wo ist das Problem??? Hast Du Vertrauen zu diesem Mann, dass er mit seiner Ex nichts mehr hat und magst Du das Kind??? In diesem Fall: wo ist das Problem?

Nein

Ich würde es wohl nicht mehr tun. Meine Partnerin hat drei Kinder, die zwischen 13 und 18 Jahre alt waren als wir uns vor 11 Jahren kennenlernten. Man muss sich einfach darüber klar sein, dass man als Partner in der Wahrnehmung immer nach den Kindern kommt. Die Kinder gehen vor und das ist auch absolut richtig so. Aber damit zu leben ist halt nicht einfach und das ändert sich auch nicht, wenn die Kinder erwachsen werden. Wenn Du das akzeptieren kannst und die Chemie zu dem kind halbwegs stimmt, steht dem nichts im Wege. Aber auf die Jahre belastet es eine Beziehung, wenn Du es - wie ich - nicht so gut kannst. Ich liebe meine Partnerin und trage mich auch nicht mit Trennungsgedanken, aber wenn ich vorher gewusst hätte, wie sich alles entwickeln würde, wäre ich der Beziehung wohl aus dem Weg gegangen.

Otter, wenn ich das richtig verstehe, dann sind die Kinder Deiner Frau inzwischen Mitte/Ende 20. Dass die Kinder dann immer noch immerzu die erste Geige spielen, das ist nicht in Ordnung, IMHO. Offenbar verwechselt Deine Frau die Wünsche der Kinder mit den Bedürfnissen. Die "Kinder" sind erwachsen und alt genug, auf eigenen Beinen zu stehen. Sofern nicht ein Notfall ansteht (in dem man ohnehin jedem Freund und jedem Verwandten sofort zur Seite springen würde), sollte der Fokus Deiner Frau auf Dir als wichtigste Person in ihrem Leben liegen. Vielleicht müsstet Ihr Euch darüber mal unterhalten?

Die Kinder meines Partners sind 12 bis 17 Jahre alt, und es ist ganz klar, dass in unserer Beziehung ich aus der Sicht meines Partners inzwischen vor den Kindern komme, weil die Kinder eben nicht mehr im "bedürftigen" Alter sind, in dem ständige Top-Priorität notwendig ist. Und sobald die Kinder ins College wechseln, wird sich der Fokus noch ein Stückchen weiter in Richtung Beziehung verlagern.

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Ja

Wichtig ist, dass Ihr beide Euch darüber klar seid, dass die Kinder immer eine wichtige Rolle spielen. Wer keine Kinder mag oder speziell die Kinder des Partners nicht mag, und wer immer die erste Geige spielen muss, der wird in so einer Beziehung wohl nicht glücklich werden. Aber wenn man Vertrauen in den Partner hat, mit der Kindersituation zurechtkommt und die Kommunikation auf hohem Level hält, dann kann das durchaus gut klappen.

Mein Partner hat aus erster Ehe drei Kinder, die bei der Mutter leben, und auch diese Frau hat nach der Trennung erkannt, dass sie den Mann gern zurück hätte - kriegt sie aber nicht, ich gebe den nämlich nie mehr her... ;-).

Er telefoniert täglich mit den Kindern, sieht sie aber leider nur etwa alle sechs Wochen, weil die Kinder sehr weit weg wohnen (1500 Kilometer). Grundsätzlich spielen die Kinder eine wichtige Rolle in seinem Leben, aber er ist in der Lage zwischen wichtigen Bedürfnissen und reinen Wünschen der Kinder zu unterscheiden und kann den Kindern auch "nein" sagen, und das war für mich für unsere Beziehung ausschlaggebend. Wenn ich immer nur das fübfte Rad am Wagen sein würde, würde ich diese Beziehung nicht führen. Auf diese Balance zwischen Elterndasein und Beziehung kommt es in meinen Augen an. Wenn der Partner diese Balance gut bewältigt, dann steht einer glücklichen Beziehung nichts im Wege.

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Aber woran genau liegt das? Liegt es am Kind selber, sprich, der Partner will generell keine Kinder in der Beziehung haben? Hat man Angst, nach dem Kind immer nur auf Platz Zwei der Prioritätsliste zu stehen? Oder geht es den meisten eher darum, dass sie nur kein "fremdes" Kind aufziehen wollen, das mit einem anderen Mann gezeugt wurde (dieses Argument habe ich schon bei manchen Männern gehört, aber ich bin nicht sicher, wie verbreitet dieses Denken ist)? Ist es vielleicht sogar die Angst, der leibliche Kindsvater könnte noch eine Rolle spielen und sich in der Beziehung dazwischendrängen?

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