Würde Gott ein Atheist verzeihen, wenn er wieder an Gott glaubt?

12 Antworten

Ja. Wenn Du es ehrlich meinst, dann auf jeden Fall. Nur ein Lippenbekenntnis reicht dagegen nicht.

Er (Jesus) sagte: »Es steht doch dort geschrieben: Der von Gott erwählte Retter muss leiden und sterben, und er wird am dritten Tag von den Toten auferstehen. Allen Völkern wird in seinem Auftrag verkündet: Gott vergibt jedem die Schuld, der zu ihm umkehrt. Lukas 24,46-47

Wenn es darum geht, ob man ein ewiges Leben nach dem Tod hat, dann braucht es dazu die Bekehrung:

1.. Erkennen, dass man in Gottes Augen nicht so gelebt hat, wie Gott es möchte.

2. Bereit sein, sein Leben Jesus Christus zu übergeben.

3. Anerkennen, dass Jesus für alle unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.

4. Den Willen sein Leben zu ändern und so zu leben, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Möglichst Sünden zu vermeiden. Für die Not der Mitmenschen da sein.

…denn wenn du mit deinem Mund bekennst: Herr ist Jesus - und in deinem Herzen glaubst: Gott hat ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung – Römer 10,9 – 10
20 Zuerst h habe ich in Damaskus und Jerusalem gepredigt, dann in Judäa und bei den übrigen Völkern. Überall aber ich verkündet, die Menschen sollten sich von der Sünde abwenden, zu Gott umkehren und durch ihr Leben zeigen, dass es ihnen damit ernst ist. Apostel 26,20

https://www.youtube.com/watch?v=WisNexMfQRg

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig 

Nur wei du Gott ablehnst, heißt das nicht gleichzeitig, dass er dich aufgibt. Gott ist und bleibt ewige Liebe, unabhängig davon, ob jemand sich ihr nähert oder fern bleibt. Aus christlicher Sicht hat Gott dich gewollt, erschaffen und zur ewigen Gemeinschaft mit ihm bestimmt. "Von Ewigkeit her habe dich geliebt".

Daran ändert sich auch nichts, wenn du andere Wege gehst oder über ihn lästerst. Wohl aber achtet er deine Freiheit, denn der, der dich ohne dich erschaffen hat, will dich nicht ohne dich erlösen. Er will keine Zwangsbeglückung.

Die Frage ist also nicht, ob Gott dir verzeiht, sondern ob du diese Verzeihung überhaupt willst. Von dieser Entscheidung allein hängt deine Ewigkeit ab.

Was ist mehr wert: Gut geboren zu werden oder seine verdorbene Natur und Veranlagung durch große Anstrengungen zu überwinden? Zwar ist Atheismus nicht schlecht, aber der Grundgedanke ist der selbe; diejenigen, die immer an Gott geglaubt haben, haben einen stringenten Weg zu Gott, und diejenigen, die diesen Weg erst anlegen müssen, sind sicherlich wertvoller und glaubensstärker als andere, da sie jeglichen Zweifel schon besiegt haben. Wer seinen Glauben nie auf den Prüfstand gestellt hat, hat einen schwächeren Glauben. Viele katholische Christen sind praktische Atheisten, weil sie ihren Glauben in der Praxis nicht wahrnehmen – wenn du das tust, auch wenn du vorher Atheist warst, ist deine Chance auf das Seelenheil sogar noch größer. Ein fester Glaube kann nur durch permanenten Zweifel aufgebaut werden. Wie kann man wissen, ob der eigene Glaube bzw. Wille stark sind, wenn man noch nie Hindernisse überwunden hat? Diejenigen Gläubigen, die sich mit Religions- bzw. Glaubenskritikern auseinandersetzen, haben einen tiefen, erschöpfenden Glauben, aber diejenigen, die sich nie theologisch mit diesen Ideen auseinandersetzen, kratzen lediglich an der Oberfläche ihres Glaubens. 

Ja sofern du ehrlich

  • umkehrst und
  • deine Sünden bereust und bekennst
  • Busse tust .

Und dein Leben dann nach Gottes Willen lebst.

Denn Gott will die Rettung aller Menschen.

Es ist eine Sache nicht zu glauben und eine andere Sache Gläubige zu verspotten.Woher nimmst du dir dieses Recht heraus ?

Man soll gar keine Menschen verspotten.Um das zu wissen muss man ja kein Gläubiger Mensch sein.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Katechistin Theologische H.Schule

Gott hat jeden einzelnen Menschen geschaffen und ER hat jeden Einzelnen lieb. Wie lieb Dich Gott hat, kannst Du am Gleichnis "Vom verlorenen Sohn" erkennen.

Jesus erzählt dieses Gleichnis, um zu zeigen, wie sehr ein Mensch (hier der Sohn) abirren kann. Gott, der Vater wird dennoch nicht aufhören, den fehlgeleiteten Menschen zu lieben und immer darauf warten, dass der Mensch reuig umkehrt. Dann wartet der Vater schon, kommt mit offenen Armen entgegen und lässt ein Fest feiern.

So sehr wie der Sohn im Gleichnis geliebt ist, so sehr wirst auch Du von Gott geliebt.

Hier kannst Du das Gleichnis nachlesen: www.bibleserver.com/EU/Lukas15 (etwas nach unten scrollen oder einfach alles lesen!)

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