Woran kann man erkennen, dass eine Autobatterie überladen wurde?

4 Antworten

Die Batterie hat bestimmt keine 75A (so würde der Kälteprüfstrom angegeben), sondern 75Ah?

Das mit den Funkgeräten hat nichts mit deiner Frage zu tun, oder?

Wenn die Batterie überladen wurde, fängt sie an zu kochen. Dann steigen Bläschen in den Zellen auf. Das kannst du sehen und auch hören, da du die Deckel abgeschraubt hast.

Vermutlich ist der Flüssigkeitsstand jetzt zu niedrig, da musst du destilliertes Wasser nachfüllen. Und Vorsicht: Durch das Kochen befinden sich auf dem Batteriegehäuse Säurespritzer. Wenn du davon was an die Kleidung kriegst, hast du da in 2 Tagen Löcher drin

Ladestrom nimmt sie schon noch auf, das sind die 2A, die das Ladegerät anzeigt. Defekt ist also noch nicht. Ob sie bereits Schaden hinsichtlich eines Kapazitätsverlustes genommen hat, weiss man nicht. Die Spannung ca. eine Stunde nach Beendigung des Ladevorgangs sollte bei knapp über 12V liegen.

Also 2 Tage mal 4A sind 48h*4A. Durch Faktor 1.5 wegen Ladeeffizienz, dann müssten in der Batterie also 128Ah drin sein. Anders ausgedrückt: Die müsste nach 2 Tagen schon lange voll sein.

Wenn das Ladegerät auf 4A eingestellt ist, aber anfangs nur mit 1.5A lädt, dann heißt das, dass trotz maximaler Ladespannung (14.3V - 14.4V; kein freiverkäufliches Ladegerät sollte mehr liefern, sonst schrottet es die Akkus nur) nur wenig Strom durch den Akku fließt. Das ist nicht normal (Bleiakkus vertragen hohe Ströme, 10A und mehr). Der Akku hat also einen deutlich erhöhten Innenwiderstand. Schlechtes Zeichen.

Am wahrscheinlichsten ist, dass die Batterie alt, sulfatiert und damit ausgelutscht ist. Vielleicht sogar tiefentladen war. Dann dauert der Ladevorgang erheblich länger und am Ende ist unter Last trotzdem keine ordentliche Spannung da (für ein Funkgerät mag sie reichen). Richtig futsch ist ein Bleiakku erst, wenn er einen Kurzschluss hat, keinen Kontakt hat, oder kein Elektrolyt mehr drin ist.

Es gibt Ladegeräte, die sulfatierte Akkus bis zu einem gewissen Grad wiederbeleben können. Garantie gibt es keine. Ob es dir das wert ist musst du selbst wissen.

Ich habe gute Erfahrungen (auch mit totgeglaubten Akkus) mit meinem schwachbrüstigen H-Tronic AL600plus Ladegerät gemacht. Dürfte eines der billigsten "guten" Ladegeräte sein, die man findet. Allerdings mit mickrigen 600mA Ladestrom (lädt ewig, aber umso schonender) und ohne Schnickschack (keine Spannungs-/Stromanzeige und keine "Desulfatierungsfunktion").

ganz einfach............batterie abhängen.....ca. 1 stunde stehen lassen und mit einem Multimeter (kostet ca. 7 Euro) nachmessen.............Spannung sollte zwischen 12,7 und 13,5 volt liegen. Ist sie unter 12 Volt........ist sie kaputt.

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