Wohnraumlüftung (zentral/dezentral)

3 Antworten

Die zwei Meinungen haben ja eine Ursache:

Im Rahmen des permanenten Tauziehens zwischen der bayrischen Ziegelindustrie und der hessischen Chemieindustrie kommen immer neue bautechnische Blüten zustande. Je nachdem, wer an die entsprechenden Mitarbeiter der Bundesregierung besser heran kommt bzw. die Kanzlerwahlpartei großzügiger sponsert.

Denk an die erste Verordnung:

Nicht vom Wohnort des Bundeskanzlers wurden fast alle Dämmstoffe produziert, die folgende Variante war entsprechend CSU-Forderung: Auch mit Ziegeln erreicht man die erforderliche Wärmedämmung.

Sicher hast Du mit Deinem Haus auch modernste Bauelemente gekauft. Deine Fenster mit Gummilippendichtungen haben einen Fugendurchlasskoeffizienten von ...? Evtl. hast Du eine Unterlage dazu. Er reicht heutzutage nie aus, um genügend trockene Außenluft ins Haus zu bekommen. Das ist den zuständigen Referenten in Berlin allerdings sch...egal. Die können sich aber rühmen, daß ihre Vorschriften - auch für Fenster - dazu beitragen, daß gelegentlich ein Kraftwerk stillgelegt wird (damit man anschließend aus französischen AKW an der deutschen Grenze Strom beziehen kann). Und den Schall vom Straßenlärm, den dämmen die modernen Fenster natürlich auch etwas.

Hast Du in jedem Zimmer einen Ofen? Nein? Wie kriegst Du dann in der kalten Jahreszeit die Feuchtigkeit raus, wenn die Luft weder durch Kastenfenster herein noch durch Öfen hinaus geht?

Wenn Du Dein Haus so modern nach EnEV gebaut hast, dann funktioniert das leider nur mit einer Lüftung. Wie willst Du sonst den Luftwechsel sichern, wenn Ihr vielleicht doch die Fenster geschlossen habt? Rechne nur mal 50% Luftaustausch, also Komplettaustausch aller zwei Stunden.

Die Zwangslüftung, die bald Pflicht wird, ist nötig, um die Bauschäden auszubügeln, die  falsche Bauprinzipien verursachen. Die EnEV stellt sich das ideale Haus als einen Topf vor, dessen Dichtigkeit durch Vakuum-Tests geprüft wird. Wer einen solchen Schachsinn fordert, der fordert auch die hirnrissige und Gesundheit gefährdende Zwangslüftung. Mein Sohn hat in einem solchen "modernen" Haus mit seiner Familie gelebt. Sechs Jahre lang war die Familie ständig krank. Erst als die Kinder noch Asthma entwickelten, wurde eine andere Wohnung gesucht. Wie gesagt, in dem Haus gab es keinen Schimmel. Aber die Auswirkungen dieser Lüftung mit Energierückgewinnung waren fürchterlich. Ganz abgesehen ist das System sehr teuer. Bei guter Bautechnik sind Zwangsbelüftungen völlig überflüssig. Es gibt viele Bautechniker und Architekten, die das genau so sehen. Ich mag nicht einsehen, warum Bauherren einer Gruppe wild gewordener Ministerialbürokraten ausgeliefert sind, die auf unsinnige EnEV's immer neue noch unsinnigere EnEV's setzen.

Ich bin ein großer Gegner der Zwangslüftung, nicht der Wohnraumlüftung, die habe ich nämlich, wenn ich ein Fenster oder eine Tür öffne.

Zwangslüftung bedeutet letztendlich Klimaanlage, bekanntlich eine Sporenschleuder, weil niemand vernünftig die Filter wartet, und mit der Zwangslüftung sind "nichtöffenbare" Fenster verbunden. 

Angeblich werden damit die Lüftungsenergieverluste optimiert.

Verbraucht eine Klimaanlage keine Energie?

Wirken kleinere Temperaturschwankungen nicht anregend auf den Organismus?

Zwangslüftung soll Wohnqualität sein?

Die "Zwangslüftung" soll übrigens mit der nächsten Energieeinsparverordnung (EnEV) Pflicht werden, ich schäume jetzt schon.

Das hat meine Frage jetzt nicht beantwortet...aber danke

0

Sehr Feuchter Keller im Mietshaus mit Sachschaden

Hallo, ich hoffe mir kann der ein oder andere ein paar gute Tipps geben. Wir sind Ende letzten Jahres in ein Mietshaus eingezogen. Dieses ist sehr groß unterkellert und leider liegt hier das Problem. Wir haben früh gemerkt, dass der Keller überdurschnittlich feucht (über 90 %) ist und deshalb unser Lüftungsverhalten dementsprechend angepasst. Den Vermieter haben wir rechtzeitig darauf hingewiesen. Daraufhin kamen 2-3 Firmen und haben verschiedene Sachen versucht , die ohne Ergebniss blieben. Es bilden sich an den Ecken der Wände schon kleine Pfützen, wir denken also, dass das Grundwasser nach oben steigt. Vor knapp 2 Monaten sind dann die ersten Holzschränke von Schimmel befallen. Danach haben wir es dem Vermieter erneut gemeldet und eine Mietminderung angedroht. Beim Einzug wurden wir nicht auf diesen feuchten Keller hingewiesen, das Haus wurde komplett sarniert und der Keller war frisch gestrichen, sodass wir nichts erahnen konnten! Wir wollen allerdings sehr gerne hier wohnen bleiben und hoffen dass der Vermieter etwas macht ! Bloß was? Er stellt sich quer, was ich nicht verstehe, denn das Haus steht in einer tollen Wohngegend und hat einen dementsprechenden Wert. Es muss doch im Interesse des Vermieters (im übrigen eine Genossenschaft) sein, diesen Wert zu erhalten?!! Wer hat gute Tipps? Was können wir im rechtlichen Rahmen tun? Was muss der Vermieter tun? Vielen Dank

...zur Frage

Abgehängte Decke im Bad... Hinterlüftung notwendig?

Hallo an die Experten, In meinem neubau, pultdach, soll im bad, im og, die decke teils abgehangen werden. Da entsteht dann ein recht grosser hohlraum. Dachaufbau ist: dachstein, lattung, dwd platten, 20cm glaswolle, dampfbremse (mit variablm sd wert).Dann kommt halt wieder lattung und gipskarton.Im bereich der abgehangenen decke kommt halt die verlaengerte lattung und dann auch gipskarton.

Mein problem ist jetzt der grosse hohlraum der da ueber der abgeh. Decke entsteht.Ich dachte jetzt daran, links und rechts zu den waenden die gipskartonplatten nicht ganz heran zu stossen, sondern etwas platz zu lassen, eine schattenfuge, damit eine Hinterlueftung erfolgen kann.Nur... Dann hat es die feuchte warme Luft natuerlich auch viel einfacher, durch die Schattenfugen nach oben zu ziehen, oder?Ich bin euch fuer Antworten wirklich dankbar!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?