Woher wissen wir das es andere galaxien etc. Gibt wenn wir jedoch nur das beobachtbare universum sehen können?

6 Antworten

Hallo luis28,

mein Eindruck ist ein bissi, dass Du die Begriffe "Galaxie" und "beobachtbares Universum" etwas durcheinander bringst.

Eine Galaxie ist eine Ansammlung von ein paar Milliarden bis zu 100 oder 200 Milliarden Sternen. Die Sterne einer Galaxie sind durch ihre Schwerkraft aneinander gebunden. Eine Galaxie hat einen Durchmesser in der Größenordnung einige 100 000 Lichtjahre.

Das beobachtbare Universum ist der Raumbereich im Universum, den wir sehen können. Es hat einen Durchmesser von rund 90 Milliarden Lichtjahre und es gibt darin rund 100 Milliarden Galaxien.

Und ja: Wir beobachten die Dinger:

Unsere nächste große Galaxie, die Andromedagalaxie kann man im Herbst am Abendhimmel sogar gerade noch so mit bloßem Auge erkennen. 

Bereits im 18. Jahrhundert hat Messier mit einem einfachen Teleskop eine Menge Nebel und andere auffällige Objekte katalogisiert.

Anfang der 1920er konnte man erstmals durch genaue Entfernungsmessungen beweisen, dass die Andomeda und etliche der Messier-Objekte nicht zu unserer Milchstraße gehören, sondern eigene Galaxien sind.

Seitdem sind mit immer leistungsstärkeren Teleskope immer mehr Galaxien entdeckt worden.

Schau Dir mal diesen kleinen Film an: Man hat das Hubble-Teleskop auf einen winzigen Fleck am Himmel gerichtet. Einen Punkt am Himmel, wo selbst die besten Teleskope bis dahin nichts entdeckt hatten. Und dann hat man 11 Tage lang belichtet.

Auf der Aufnahme - dem "Hubble Ultra Deep Field" fanden sich 10 000 bis dahin unentdeckte Galaxien, die von uns viele Milliarden Lichtjahre weg sind:

https://www.youtube.com/watch?v=oAVjF_7ensg

Wir müssen keine Sonde zu den fernen Galaxien zu schicken, um zu wissen, dass sie da sind: Wir haben es bequem - ihr Licht kommt zu uns. Und über dieses Licht wissen wir von ihnen.

Grüße


Vor vielen Jahren machte das Hubbelteleskop für mehrere Tage im Weltall an einer scheinbar sternenlosen Stelle eine Langzeitbelichtungsaufnahme. Später wo scheinbar nur schwarzer Raum war, sah man dann unzählige bunte Galaxien abgebildet. Viele Galaxien sind einfach zu weit entfernt als dass man sie alle mit dem bloßen Auge sehen kann. Dass Licht von ihnen dauert zu lange bis es die Erde erreicht und ist manchmal zu schwach. Mit der Kombination Kamera, Teleskop und Langzeitbelichtungsaufnahmen lassen sich viele Galaxien fotografieren von denen man unter freiem Himmel mit dem bloßem Auge nichts sieht.

Der Abstand zwischen Galaxien ist deutlich kleiner als der Radius unseres Beobachtungshorizonts.

Hin und wieder lese ich, dass sich allein innerhalb unseres Beobachtungshorizonts gut 100 Milliarden Galaxien befinden (heute noch, muss man sagen, denn da der Raum mit zunehmender Geschwindigkeit expandiert -- d.h. die Abstände zwischen den Galaxien im Mittel ständig größer werden -- hat man errechnet, dass sich in etwa 100 Milliarden Jahren innerhalb unseres Beobachtungshorizonts nur noch etwa 50 Galaxien befinden werden: jene, die man heute als nächsten Nachbarn der Milchstraße kennt und insgesamt als "die lokale Gruppe" bezeichnet).

Wie kann man sich das Universum vorstellen?

Dies ist meine Theori. Was haltet ihr davon?

Wenn man unser Sonnensystem mit dem Aufbau eines Atoms in der Chemie vergleicht, so wäre die Sonne der Atomkern und die sie umkreisenden Planeten, Elektronen. demnach wäre unsere Milchstraße ein Molekül bestehend aus Unmengen von Sonnensystemen sprich Atomen. Und mehrere Galaxien, unsere Milchstrasse ist ja eine Galaxie wären zusammen mit anderen Galaxien wie der Andromeda Nebel ein Sandkorn in einer unvorstellbar großen Welt, die wiederum ein Teil eines Sonnensystems ist. Und dieses Sonnensystem wiederum ein Teil einer Galaxie und diese Galaxie wiederum mit anderen Galaxien ein Staubkorn einer noch größeren Welt. Und so weiter. Und das Ganze natürlich auch in die Gegenrichtung, dass ein Staubkorn unserer Welt aus kleinen Galaxien und kleinen Sonnensystemen besteht, die auch wieder ein Staubkorn in einer unvorstellbar kleineren Welt bilden

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