woher her hat die erde die Energie sich zu drehen?

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7 Antworten

Die Erde entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus der Verdichtung von Teilen des Sonnennebels. Dabei stießen zahllose Partikel mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsvektoren (Größe und Richtung) zusammen, deren Summe den gegebenen Drehimpuls ergab. Wären keine entgegenwirkende Kräfte wirksam, würde sich die Erde ewig mit der gleichen Geschwindigkeit drehen. Dazu bedarf es keiner Energiezufuhr, im Gegenteil: Zur Veränderung der Drehgeschwindigkeit muss Energie zu- oder abgefürt werden (Energie = Arbeit = Kraft mal Weg). Eine energetische Wechselwirkung findet zwischen Mond und Erde statt (Gezeitenreibung auf der Erde), mit dem Ergebnis, dass sich langfristig die Erddrehung verlangsamt (vergleichbar mit der Bremsenergie des Autos) und zugleich die Bahngeschwindigkeit des Mondes steigt. Deshalb werden unsere Tage länger, bis sich der Mond irgendwann dank seiner Geschwindigkeit von uns verabschiedet.

Ich Glaube, das liegt an dem Inneren Kern der Erde. Der feste Kern ist umgeben von Lava (flüssiges Gestein). Diese Lava fliest im Kreis um den Kern herum. So bewegt sich die Erde. So wird vermutlich auch unser Magnetfeld erzeugt, das uns vor der Sonneneinstrahlung schützt. Natürlich ist auch der Mond für unsere Rotation verantwortlich, aber nicht für die Bewegung selbst.

Naja der Drehimpuls musste eigentlich nur einmal dagewesen sein. Was sich im All einmal dreht, dreht sich bis auf einige Ausnahmen, auch ewig so weiter. Also vor der Enstehung der Erde gab es ja schon diese Bewegung und die könnte man theoretisch bis zeitnah den Urknall zurückverfolgen.

Dazu gibt es wie gesagt kleine Ausnahmen, die es beeinflussen. Das sind die Gravitationskräfte der anderen Planeten, Monde und der Sonne. Merkur beispielsweise dreht sich so gut wie garnicht. In der Regel rotiert ein Planet weniger wenn er dichter an der Sonne ist. Deshalb sucht man auch eher nach Sonnen, die unserer ähnlich sind, wenn man nach Planeten mit guten Lebensbedingungen sucht. Ist die Sonne zu groß muss die habitale Zone weit weg sein. Das wäre kein Problem, aber die Sonnen sind in dem Fall meist relativ kurzlebig. Ist die Sonne zu klein liegt die habitale Zone näher zur Sonne, wo wir aber eben zum Problem kommen, dass die Planeten nicht rotieren.

Auch die Gravitationskraft des Mondes und auch die des Jupiters hängen da mit drin.

Also die Regel ist halt: Umso höher die Masse eines Objektes und umso kürzer die Entfernung zu diesem, desto größer der Einfluss der Gravitationskräfte. Auch daran, dass die Planeten alle in gleicher Richtung die Sonne umkreisen und dass die Sonne wie alle anderen Sonne in gleicher Richtung die Galaxiemitte umkreisen kann man sich denken, dass es einen gemeinsamen Auslöser dieser Bewegung gegeben haben muss, wo wir wieder bei dem Thema Urknall sind.

danke

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Die Erde benötigt keine Energie, sich zu drehen. Die Drehung resultiert aus der Impulserhaltung - da die Erde so gut wie keine Reibung erfährt, musste Sie nur einmal "angestupst" werden und dreht sich immer weiter. (Nun gut, es gibt geringste Verluste, diese resultieren in einer stetigen, sehr geringen Abnahme der Erddrehung).

Die Trümmer einer Supernova sind wohl nicht am Stück gekommen. Der Impuls der Rotation entstand bei der Zusammenballung. Von diesem Energiebetrag wird ein Teil in die Gezeitenreibung investiert. Ansonsten gilt auch hier der Grundsatz des Impulserhaltungs - Satz.

Das Sonnensystem und mit ihm die Erde ist aus einer sich (langsam) drehenden Materiewolke entstanden. Der Drehimpuls ist bei der Zusammenballung der Materie größtenteils erhalten geblieben, konzentriert sich jetzt aber auf eine kleine Kugel, die sich entsprechend schneller dreht (wie Tänzer, die bei einer Pirouette die Arme anziehen).

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