Wenn ich dir sage, dass die Differenzen kleiner werden, je näher man am Äquator ist und extremer, je näher man an den Polen ist, dann kann man vielleicht ableiten, woran das liegen könnte, wenn man weiß, dass Erde sich um die Sonne kreist und um sich selbst. Stelle dir das am bestenen mit einer Glühbirne in der Mitte vor und eine Kugel, die drum herum sich selbst drehend kreist. Was müsste passieren, damit die "Bescheinungsdauer" sich so verändert, wie sie es tut? Speziell, dass die Sonne im Winter dichter am Horizont bleibt, kann beim Gedankengang helfen.

Kommst du schon vom Nachdenken drauf? Zugegeben, ich hab es auch nicht mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen...

Die Kugel müsste geneigt sein, damit es sich am Äquator anders verhält als an den Polen. Die Erdachse hat also eine Neigung, die das verursacht (und relativ stabil bleibt).

Es hängt nicht damit zusammen, dass die Erde mal etwas dichter an der Sonne ist (sonst gäbe es zwei kältere Jahreszeiten im Jahr, denn die Bahn ist etwas eliptisch), sondern damit, welche Seite die Erde überwiegend der Sonne zeigt.

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Wenn eine Quelle versiegt, gibt es sie halt nicht mehr. Meistens bezieht man sich auf Flüssigkeiten, die aufgebraucht oder ausgetrocknet sind.

In diesen Zusammenhang möchte man wohl eher auf die Überfischung, Klimawandel und Verschmutzung eingehen.

Viele Meerestiere können anders als Säugetiere theoretisch viele Nachkommen bekommen. Allerdings merkt man dann auch umso schneller, wenn die Population sinkt, da vielfach weniger Nachkommen in die Welt gesetzt werden (das ist also ein recht starker Multiplikator). Zudem kann das dazu führen, dass zwischen den Tierarten plötzlich ein starkes Ungleichgewicht aufkommt, weil sie eben unterschiedlich und/oder zeitlich verzögert auf Änderungen in der Umwelt reagieren.

Ende vom Lied ist eben die potenzielle Gefahr, dass die Vielfalt und Menge an Tieren im Meer stark abnimmt.

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Tendenziell ersteres. Das sage ich deswegen, weil ich mir schlecht vorstellen kann sowas zu verbieten. Wo soll es aufhören? Was ist beispielsweise mit Gewerkschaften?

Wenn man selbst keine Lobby hat, ist es natürlich schwer mit anzusehen, wie stark eine Lobby sein kann. Oft sind meiner Meinung nach die Lobbyisten auch mit Hilfe des Staats so stark geworden, dass sie dermaßen Druck auf diesen ausüben können. Oft hängen da ja Unternehmen drin, die ohnehin schon übervorteilt sind und die Dimensionen erreicht haben, dass sie derartig relevant sind, dass der Staat nicht anders kann als weiter den Hintern zu pudern. Also teils auch ein hausgemachtes Problem.

Wenn die Lobby die Karten dann stark ausspielt, verstehe ich aber auch genauso jeden Kleinunternehmer, der hier eindeutig Nachteile hat.

Aber das ist leider auch Demokratie. Koalitionen und Zusammenschlüsse sind ja kein Tabu und deswegen gehört das dazu. Zu große Ausmaße sind dann einfach das Problem, weil die Waage dann schneller kippt, wenn viel Gewicht getragen werden muss.

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In der Regel werden die Konditionen des Kreditgebers für den Kreditnehmer um so schlechter, je weniger Eigenkapital eingebracht, wenn sonst keine Sicherheiten gegeben werden. Grob kann man sagen, dass die Zinssätze oder die Renditensätze steigen, desto Größer das Risiko ist. Wenn du dein Eigenkapital nirgends anders anlegen kannst und eine höhere Rendite als den Zinssatz des Kredits erlangst, ist es rein rechnerisch besser mit Eigenkapital zu finanzieren.

Allerdings gibt es gewisse Unterschiede zwischen privat und Unternehmen und bei den Unternehmen gibt es ebenfalls Unterschiede. Beispielsweise sind einige auf eine hohe Liquidität angewiesen, wo es keinen Sinn machen würde sein liquides Eigenkapital irgendwo sehr fest anzulegen und über einen größeren Zeitraum keinen Zugriff auf das Geld zu haben. Diese werden tendenziell Fremdkapital für langfristige Finanzierung einsetzen müssen.

Nur als Beispiel. Die Antwort ist dann nämlich eher: "Kommt drauf an."

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Wieso war Haalands Tor kein Abseits?

Schiedsrichter Hartmann, der das Tor nach Rücksprache mit seinem Video-Assistenten aberkannte, stellte sich nach der Partie den Fragen der Regelunkundigen. Hartmann hatte die Abseitsposition im Spiel zunächst nicht wahrgenommen, wurde dann aber per Videohilfe informiert.

„In der Entstehung des Tores kommt es zu einem Schuss auf das Tor, den ein Regensburger ablenkt“, schilderte Hartmann nochmal die Szene. Durch diesen Kontakt entstehe jedoch keine neue Spielsituation, „die vorherige Abseitsposition (vom Kölner Duda, Anmerkung der Redaktion) bleibt bestehen. Deswegen mussten wir das Tor annullieren.“

Was sagt Regel 11 im Wortlaut? „Ein Spieler verschafft sich keinen Vorteil aus einer Abseitsstellung, wenn er den Ball von einem gegnerischen Spieler erhält, der den Ball absichtlich spielt (mit Ausnahme einer absichtlichen Abwehraktion eines Gegners).

Eine Abwehraktion liegt dann vor, wenn ein Spieler einen Ball, der ins oder sehr nah ans Tor geht, mit irgendeinem Körperteil außer mit den Händen/Armen (ausgenommen der Torhüter im eigenen Strafraum) abwehrt oder abzuwehren versucht.“ Genau solch eine „absichtliche Abwehraktion“ hatte Hartmann erkannt. Daher: strafbares Abseits und Aberkennung des Tores!

Der DFB erläuterte auf dem Twitter-Kanal der Schiedsrichter die Entscheidung in eigenen Worten und mit ein wenig Hintergrund:

„Die Berührung des Balles durch einen Spieler der verteidigenden Mannschaft hebt eine Abseitsstellung nur dann auf, wenn es sich dabei um ein absichtliches Spielen des Balles handelt, das nicht einer Abwehraktion entspringt.“ Die Abseitsstellung sei „jedoch dann strafbar, wenn ein Spieler den Ball aus einer Torabwehraktion eines Abwehrspielers erhält.“ Eine Torabwehraktion werde gleich bewertet wie die Abwehraktion eines Torwartes. Der Fachbegriff sei deliberate save, also absichtliche Abwehr.

DAS hat sich Multi auch so gedacht, gestern. Solche Szenen gab es schon oefters --- ohne Torfolge allerdings, weshalb es nie diskutiert wurde....

Was mich mehr intressiert: War das zweite Gladbacher Tor sicher kein Abseits?

UND vor allem:

Was haettet IHR zum Haaland-Tor entschieden? Abseits?

Wenn Ihr jetzt das obige zum Koelner-Abseistor gelesen habt und jetzt DAS lest, warum der Haaland-Treffer doch zaehlte:

"Haaland hatte im Moment von Thomas Delaneys Abspiel im Abseits gestanden, Svante Ingelsson grätschte jedoch nach dem Ball. Der Verteidiger traf den Ball nicht richtig, TV-Bilder legen jedoch nahe, dass eine leichte Berührung vorlag. So wertete auch Stieler die Szene.

Stieler und sein Schiedsrichter-Team äußerten sich nach dem Spiel nicht mehr öffentlich. Über ihren offiziellen Twitter-Kanal erklärten die Bundesliga-Schiedsrichter jedoch den Vorgang und gaben an, dass Haalands Abseitsposition aufgehoben würde, sobald Ingelsson den Ball berühre.

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Also selbst für mich als Borusse war das Abseits. Der Verteidiger geht nur dahin, um den Pass ins Abseits zu vermeiden. Wenn das eine neue Spielsituation ist, könnte man jetzt anfangen einen Stürmer meterweit ins Abseits zu stellen und beim langen Ball hoffen, dass irgendein Gegenspieler den streift.

Auch jeder Abstauber ist Abseits, wenn mein Mitspieler schießt, ich zu dem Zeitpunkt im Abseits stehe und der gegnerische Keeper den Ball zu mir abprallen lässt (wie du ja auch schreibst).

Wenn der Abwehrspieler den Ball abgefangen hätte, unter Kontrolle bringt und zum TW zurückspielt und Haaland rennt dazwischen, klar, dann ist das kein Abseits, aber das hier? Selbst wenn ein Abfälschen die Flugbahn verändert, ist das doch klares Abseits.

Also ich schäme mich sogar bisschen über den Sieg. Als Abwehrspieler rennt man eh schon wie ein Hirnverbrannter rum, damit man nicht nach 14 mal Abfälschen irgendwie den Ball von hinten an die Hand bekommt und jetzt das hier noch. Wie soll man sich eigentlich noch verhalten?

Bei allem Respekt vor Schiedsrichtern, aber das ist eine klare Fehlentscheidung. So schlecht kann man die Regel nicht auslegen. Für mich ist eine eins gegen eins Situation gegen den Torwart auch nah gegug am Tor um als "sehr nah" zu gelten.

Wenn das Regelwerk das wirklich anders meint, dann hab ich bald keinen Bock mehr auf Fußball...

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Du fragst ernsthaft, warum eine Erzieherin nicht nach Stückzahl ihrer betreuten Kinder bezahlt wird? Also eine Erzieherin soll besser bezahlt werden, weil sie besonders viele Kinder zeitgleich betreuen (vernachlässigen) kann?

Akkordlohn macht meinetwegen dort Sinn, wo es um Quantität, statt um Qualität geht. Arbeit am Menschen, egal in welcher Form, dürfte eigentlich das letzte sein an was man denkt, wenn man von Akkordlohn spricht.

Also ich hab zwar keine Kinder, aber alleine die Frage provoziert mich :D

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Meinst du mit Energie Strom (ekektrische Energie)? Da denkt man zwar erst mal an Licht und Fernseher etc., aber es ist leider schlimmer:

  • Es werden keine Gas- oder Ölheizungen, geschweige denn Wärmepumpen funktionieren
  • Sämtliche Pumpen funktionieren nicht (bspw. bei der Tankstelle)
  • Alle Kompressoren funktionieren nicht (Kühlschränke bspw.)
  • Kein Bargeldautomaten, keine Kartenzahlungen
  • Kaum Informationsfluss oder Kommunikation - (in der Logistik bspw. eine Katastrophe)
  • und, und, und...

Du stehst im knackigen Winter also im schlimmsten Fall ohne Nahrung, Wärme und Geld da und bist so mobil wie dein Fahrrad. Ein Tag ist vllt machbar, aber mehrere Wochen würde für die meisten der Tod bedeuten. Veranschaulicht leider stark wie abhängig wir sind...

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Sind hochentwickelte Alienspezies in unserem Universum überhaupt möglich?

Hallo Zusammen,

ich habe mir gestern beim schauen einer Dokumentation über die Urknalltheorie, eine Frage gestellt. Und zwar folgendes. Die Theorie besagt ja, dass das Unviserum aus einer Singularität, also einem Anfangspunkt entstand und sich dann rasant ausbreitete. Folglich müsste das Unviserum, unabhängig seiner schnelle der Ausbreitung, am Punkt der Singularität, am ältesten sein richtig? Für alle weiteren Punkte im Universum, herrscht soweit eine etwa gleich Voraussetzung, da sich das Unviserum ja extrem schnell, vermutlich schneller aus Licht, ja anschließend ausbreitete und noch immer tut.

Damit nun rein logisch betracht, eine Spezies deutlich hochentwickelter wie wir sein könnte, müssten hierfür ja prinzipell zwei Umstände gegeben sein, nämlich die Zeit und die Entwicklung. Unter der Voraussetzung von Darwins Theorie müsste also eine Spezies die 1000x höher entwickelt ist wie wir, zum einen seine Entwicklung deutlich früher begonnen haben, was mir unter der Berücksichtigung der Urknalltheorie, wie oben beschrieben, heißen würde, dass ein bewohnbarer Planet, deutlich vor der Erde entstanden sein müsste, mit vermutlich ähnlichen oder gleichen Vorussetzungen wie die Erde und zum zweiten, müsste eine solche Spezies, einige Punkte der Entwicklung, quasi im Schnelldurchlauf durchlaufen haben oder sogar übersprungen haben.

Wäre es somit nicht viel realistischer anzunehmen, dass wirklich sehr sehr hoch intelligentes Leben möglich sein kann, wenn die Theorie von Multiversen verfolgt, welche Möglichweise schon Milliarden Jahre vor dem Urknall entstanden sein könnten?

Liebe Grüße

Dennis

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Wenn man bedenkt, dass sie erste Sternengeneration keine terrestischen Planeten haben konnte (da schwere Elemente erst mit dem Ableben eines Sterns entstehen konnten), ist die Frage schon nicht verkehrt. Unsere Sonne gehört allerdings zur dritten Generation. Eine ganze Sternengeneration gab es also vor uns, wo es rein theoretisch die Möglichkeit gab, dass ein Planet wie die Erde einen Stern im passendem Abstand umkreist und damit den Grundstein für eine hochentwickelte Spezies hätte legen können - und das chronologisch betrachtet auch weit vor unserem Auftritt.

Daher sag ich ja, es ist möglich. Die Hürden, warum man davon bisher nichts sehen kann, sehe ich tendenziell eher woanders.

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Mit Energie sparen meint man meist, dass in keine Energieform umgewandelt wird, die man nicht benötigt. Energie an sich geht ja nicht verloren, sondern wandelt sich immer von Form zu Form.

Leuchtmittel (oder Glühbirnen) sind da eigentlich Paradebeispiel. Hier stecken wir elektrische Energie rein und bekommen Photoenergie (Licht) wieder raus, aber dabei entsteht auch thermische Energie (Wärme). Letztere will man eigentlich nicht haben. Wenn man das vermeidet, muss ich weniger elektrische Energie aufwenden um die gleiche Lichtmenge zu erzeugen. Daher werden alte Lampen gern mit LED ersetzt, weil dort genau diese Abwärme in geringeren Mengen vorhanden ist.

Schall ist sehr häufig eine weitere Energieform, die ungewollt ist (allerdings schwerer zu kompensieren). Der warme und laute Kühlschrankkompressor ist da auch ein häufiges Beispiel.

Desweiteren kann man Versuchen die Energiemengen in der eigenen "Blase" zu halten. Beispielsweise meine Wärme vom der Heizung, die durch Dämmung im Haus bleiben soll und nicht nach Außen weicht.

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Kommt drauf an, auch wie die Bilanz aussieht. Wenn die Bilanzsumme hoch ist und die Eigenkapitalquote auch, dann ist ein Unternehmen in der Regel unanfälliger gegen Krisen und kann bspw. vom Anlagevermögen zehren.

Ansonsten sollte aber klar sein, dass GuV einen Einblick in die Ertragslage gibt, aber obacht, hier wird aus steuerlichen Gründen so extrem rumfrisiert, dass ein Verlust oft gar nicht so schlimm ist.

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Naja, sie geht im physikalischen Sinne nicht verloren, sondern wird in andere Energieformen umgewandelt. Von Energieverlusten spricht man meist dann, wenn in eine Energieform umgewandelt wird, die nicht erwünscht ist. Häufig ist das thermische Energie in Form von Abwärme, aber auch Schall ist oft Energiemüll, welchen wir nicht haben wollen.

Paradebeispiel: Eine Glühbirne "verbraucht" elektrische Energie, wandelt sie aber eigentlich in Photoenergie (Licht) und thermische Energie (Abwärme) um.

Wenn wir Energie "verschwenden", wandeln sie wir "nur" um. Nur in Anführungszeichen, weil man damit natürlich die Verhältnisse verändert und das enormen Einfluss haben kann. Die Umwandlung ist für uns in vielen Fällen nur eine Einbahnstraße. Klar gibt es Ausnahmen, aber wir können beispielsweise Holz verbrennen um Licht und Wärme zu machen, aber aus Licht und Wärme wieder Holz zu machen, dürfte schwierig werden.

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Es spricht nichts gegen Joggen/Jogger

Also sowas hab ich noch nicht gehört. Sehe keinen Zusammenhang zwischen Luschen und Joggern. Meine Kumpels und ich wetteifern auch um bessere Zeiten usw. Zudem hilft mir das nach der Arbeit auch extrem um anschließend vernünftig abschalten zu können (und man braucht eigentlich nichts als Schuhe).

Aber man muss schon sagen, dass Jogging alleine zu einseitig ist, zumindest für mich, selbst wenn da Steigerungsläufe usw. drin sind, sodass ich auch Krafttraining und auch isometrisches Training immer mal einstreue. Und ganz ehrlich, wer beim Joggen dran bleibt, das Herz-Kreislauf-System steht bei dem später definitiv besser da. Wichtig ist generell nur, zumindest in jungen Jahren, dass man immer wieder Anreize setzt.

So ein Kommentar deiner Cousine sagt mir eins: Keine Ahnung vom menschlichen Körper.

Ich habe Respekt vor vielen Kraftsportlern - da sind einige bei, die da extrem diszipliniert sind und Biss haben. Aber wer das nur einseitig betreibt, wird dafür irgendwann an anderer Stelle Probleme haben. Wenn das sexy ist, dann kann ich auch nicht helfen.

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Zum einen gab es schon quasi seit Release der neuen Grafikkartengeneration im Herbst ein Angebotsproblem. Über einen Monat auf eine RTX3080 zu warten war normal. Die Nachfrage war dann ohnehin auch hoch, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis zu bspw. einer extrem teuren 2080Ti bei der Vorstellung relativ gut war.

Dann dazu nun das Weihnachtsgeschäft in Verbindung mit Corona, wo Unterhaltungselektronik für Zuhause sicher häufiger nachgefragt wird, und der Markt reagiert natürlich auf die hohe Nachfrage.

Die Preise könnten wieder sinken, in der Regel spätestens mit dem Release der neuen Generation. Im Frühling würde ich zumindest tendenziell noch mit einer Stagnation rechnen.

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Auch wenn deine Frage lang ausgeschmückt wird, ist die Antwort ganz kurz: Weil es bezahlt wird.

Das ist halt der typische Marktmechanismus, dass so extrem betrieben einfach entsprechend pervers wird. Die Leistungen sind gefragt und man ist bereit dafür die Summen zu zahlen. Die Nachfrage wäre nicht so hoch, wenn die Präsenz im TV und Beliebheit auf dem Level von Eiskunstlauf wäre. Fast jeder Profi-Leichtathlet wird mehr an sich arbeiten als ein Fußball, aber die Masse interessiert sich halt entsprechend weniger dafür, also kann man damit keine Kohle machen, ergo wird weniger dafür bezahlt.

Marketing-BWL-Master werden nach ihrem Abschluss auch mehr verdienen als Pflerginnen und ohne Zweifel ist letzteres wichtiger, aber der Markt reagiert nun mal anders...

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Kann beides sein und was besser ist, hängt von einigen Faktoren ab, aber hier mal das Wesentliche:

Als Einzelunternehmer haftet man auch persönlich. Sollte das Unternehmen also pleite gehen, muss man mit seinem Privatvermögen aufkommen. Allerdings bekommt man so etwas einfacher Kredite und Vorlieferanten gehen eher in Vorleistung.

Eine GmbH ist eine sogenannte juristische Person und man haftet in der Regel nicht mit seinem Privatvermögen. Allerdings wissen das auch Banken und Lieferanten, daher ist man hier mit Krediten etc. etwas vorsichtiger. Dazu muss man eine Stammeinlage von 25.000 Euro einbringen und es besteht dann eine bilanzierungspflicht.

Ersteres ist also risikoreicherer, letzteres mit höherem Aufwand verbunden.

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Ich habe mich geärgert

Ich hatte in meiner Karriere zwei Elfer bzw Strafstöße verschossen bzw. wurden die auch recht stark gehalten. Ich war immer einer, der die meist trocken und flach, aber scharf neben den Pfosten gesetzt hat.

Natürlich habe ich mich bei gehaltenen Strafstößen geärgert, deswegen ist aber nicht gleich eine Welt zusammengebrochen. Umso mehr Wille war dann da auf anderen Weg erfolgreich zu sein.

Ich war tatsächlich nach'm zweiten Mal nicht mehr der erste, der "hier!" geschriehen hat, wenn es einen Strafstoß gab. Ich war dann halt bereit, wenn sich sonst alle unsicher gefühlt haben.

Grundsätzlich kann es immer mal passieren, dass jemand versemmelt. Sauer werde ich nur bei denjenigen, die eine Showeinlage beim Anlauf hinlegen und beim Versuch fast hinfallen und dann das Ding auf die Weide holzen oder so ein 3 km/h-Brötchen in die Tormitte platziert wird.

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Patriotismus - ob man das nachvollziehen kann oder nicht - ist ja erst mal nichts Verwerfliches (hast du ja auch selbst erkannt). In Deutschland hat das komischerweise immer diesen komischen Beigeschmack, dass man irgendwie die rechte Ecke damit assoziiert, gleichzeitig weiß jeder aber auch, wie hohl diese Assoziation eigentlich auch ist. Gibt keinen anderen Staat, wo das auch so ist...

Wie jemand dazu kommt? Das kann ja vielfältig sein. Man kann auch trotz negativen Seiten ja etwas toll finden. Das tun Patrioten anderer Staaten auch, obwohl mal Kriege angezettelt oder die Armen ausgebeutet hat, Christen tragen Kreuze in welcher Form auch immer, obwohl man Kreuzzüge, Bauernkriege und Hexenverbrennung kennt, meine Freundin steht zu mir, obwohl man mit mir kaum normal reden kann und ich in Gegenwart anderer auf'm geistigen Niveau eines 12-Jährigen bin.

Das alles kann ich nicht verstehen, dennoch werde ich einen Teufel tun und da jemanden von abbringen. Diejenigen werden ihre Gründe haben und identifizieren sich damit. Wenn es nicht mehr so ist, entledigen sie sich ganz von alleine davon. Fragen kannst du natürlich, aber ich glaube die Reaktion kann ebenso vielfältig sein.

Fast jeder Deutsche findet übrigens gut, dass wir woanders als extrem pünktlich gelten, total humorlos sein soll und sehr effizient. Damit brüstet man sich eher als mit der Flagge. Man findet es sogar lustig, dass wir offenbar die einzigen sind, die an roten Ampel warten, auch wenn sonst keine Sau da ist. Das finde ich beispielsweise auch, dass diese Macke uns das iwie ganz sympathisch nach Außen vertritt. So loyaldoof halt - bisschen Lemmingcharakter hat das. Und Lemminge sind halt auch voll cool!

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Prominentes Beispiel ist da wohl gerade das E-Auto. Ich will jetzt keine Diskussion entfachen, sondern das nur an diesem Beispiel erklären.

Oft wird beim E-Auto dann der Treibstoff betrachtet und welche ökologischen Folgen das hat. Beim E-Auto ist das Strom und bei der Erzeugung von Strom wird beispielsweise CO2 emittiert, allerdings weniger als beim Verbrenner, der Benzin oder Diesel verbrennt. Wenn man das so isoliert betrachtet, hat das E-Auto ökologisch betrachtet Vorteile.

Jetzt kommt aber der ökologische Rucksack. Hier wird jetzt betrachtet, was alles an Umweltbelastung angefallen ist, damit die Karre hier in Deutschland betriebsbereit steht ohne auch nur einen Kilometer auf den eigenen Tacho zu haben. Eben sowas wie die Fertigung des Autos oder der Transport der Teile. Auch Eco-Footprint genannt.

Und das kann, aber muss nicht, einen großen Einfluss auf die ökologische Betrachtungsweise haben. Deswegen wird oft lapidar gesagt: "Eigentlich ist das E-Auto schon 80.000 km gelaufen, auch wenn 0 auf der Anzeige stehen."

Das ist allerdings bei jedem Gut so. Wenn du dir eine neue Heizungsanlage kaufst, weil sie sparsamer ist, kostet die Fertigung und der Einbau der Anlage Energie, die man ökologisch betrachtet auch berücksichtigen muss.

Wenn du eine Photovoltaikanlage anschaffst um Energie zu erzeugen, wird der Fertigungsprozess schon Energie gekostet haben (und damit Beeinträchtigungen für die Umwelt) usw.

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Also ich glaube aktuell wird nicht mal ein Gelsenkirchener sagen, dass Schalke sportlich besser ist. Die Anhänger tun selbst mir als Borusse leid, die täglich Hiobsbotschaften von diesem seelenlosen Trümmerhaufen bekommen. Da dürfte jede Fanseele leiden...

Echt eine Schande, was da passiert...

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Also es wäre tatsächlich so, wenn ein 1 kW Generator 12 Stunden unter Volllast läuft, entsprechend 12 kWh erzeugt werden. Wenn der Generator jeden Tag im Jahr 12 Stunden läuft, wären es entsprechend 12×365=4.380 kWh im Jahr (die man entsprechend in Joule umrechnen kann).

Aaaber, bei Photovoltaik wird die Leistung der Module immer als kWp angegeben (für Peak = Gipfel oder Spitze). Das heißt, dass diese 1 kW nur erreicht werden, wenn die Sonneneinstrahlung optimal in Intensität und Einfallswinkel auf die Module trifft. Das sind dann oft Werte, die nur unter Laborbedingungen zutreffend sind. In Deutschland bspw. schafft ein kWp ca. 850-950 kWh im Jahr - entsprechend selten finden wir also eine Volllast vor.

3600 kWp an Leistung wäre aber schon extrem viel. Ein Hausdach eines Einfamilienhauses nutzt eher so bis 10 kWp (hat teils auch andere Gründe wie die Fördersätze, tatsächlich dürfte ein wenig mehr raufpassen).

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