Wo und was soll ich bloß studieren? Molekulare Medizin oder Molecular Life Science?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Lübeck 50%
Würzburg 33%
Erlangen 16%
Ulm 0%
Tübingen 0%

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Erlangen

Hallo!

Ich habe für ein Semester Molekulare Medizin in Erlangen studiert und stimme deshalb auch für Erlangen ab, da ich zu den anderen Städten nichts sagen kann. Allerdings habe ich das Studium nach einem Semester eben wieder abgebrochen, da es zunächst einmal verdammt schwierig und verdammt viel Aufwand ist, also du kannst eigentlich jegliche Freizeitaktivität streichen (und ich bin lernen gewohnt, habe ein Abi von 1,1 und empfand es trotzdem als fast nicht zumutbar) und da es sehr naturwissenschaftslastig ist, also mehr, als ich mir es vorgestellt hatte. Man geht extrem ins Detail und das hat mich dann doch nicht so interessiert (leider geht man auch bei Fächern ins Detail, die man eigentlich gar nicht benötigt). Aber ich denke, dass wird bei allen Studiengängen in der Richtung ähnlich sein. Was für einen Abischnitt hattest du denn?

Erlangen selbst ist allerdings eine sehr schöne Unistadt, klein und gemütlich, mit vielen netten Bars etc. Alle sind sehr freundlich, hilfsbereit und halten zusammen. Manche Dinge sind nicht so gut organisiert, aber ich denke, dass ist ebenfalls überall so. Wenn du noch Fragen hast, dann stell sie mir ruhig ;)

Hey danke für deine ausführliche antwort. was du sagst bestärkt mich allerdings in meiner entscheidung für lübeck, da ich so oder so dazu tendiere nach dem studium in den wissenschaftsjournalismus zu gehen, wäre es glaube ich quatsch für mich den monster studiengang mol med zu nehmen... und ich hatte mir gedacht, dass wenn ich nach dem bachelor dann merke dass ich doch in die forschung will kann ich ja trotzdem versuchen den master in mol med zu machen, oder?

Mein Abischnitt ist 1,2 also eigentlich sehr gut, aber beim auswahltest in göttingen habe ich festgestellt´, dass ich gar nichts weiß^^ auch ein argument für lübeck...hattest du dich damals auch in göttingen beworben? was studierst du denn jetzt? und was hat dich damals bewogen mol med zu studieren? bin mir nämlich zur zeit eh unsicher geworden ob das überhaupt das richtige für mich ist...

LG

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@Tinkerbell1988

Danke für den Stern :) Wissenschaftsjournalismus geht mit MolMed auch, macht aber fast keiner, weil das Studium dafür zu schade ist und weil es anscheinend auch so ist, dass die Magazine im medizinischen Bereich lieber ausgebildete Ärzte zum Schreiben von Artikeln nehmen als Forscher. Ob Bachelor und Master in verschiedenen Unis und Fächern jeweils möglich sind, musst du bei den Unis selbst nachfragen.

Ich hab mich nur in Erlangen beworben, da ich in der Nähe wohne und nicht weg wollte ;) Hatte bei 1,1 auch keine Bedenken, dass ich nicht genommen werde, ist ein großer Vorteil! Ich glaube aber, dass ich bei so einem Test auch den Eindruck gehabt hätte, ich würde nichts wissen, weil so gings mir im Studium ständig, obwohl ich eigentlich in den Naturwissenschaften immer am besten war. Nach meinem Semester MolMed, habe ich ein Semester Medizin studiert, weils ein guter Übergang war und jetzt werde ich Psychologie studieren. Ich wollte schon immer in die Forschung, habe deshalb mit MolMed angefangen, und will das auch immer noch, nur nicht auf molekularer/ mikroskopischer Ebene, sondern eher auf makroskopischer, das habe ich nach meinem Semester gemerkt. Hirnforschung interessiert mich am meisten und da habe ich einfach keine Lust so viel Physio und Histo etc. zu machen (ich weiß nicht, ob du dann genug Motivation aufbringst das alles zu lernen, wenn du nicht forschen willst). Und in die Hirnforschung kommt man auch mit Psycho. Außerdem interessiert mich das sehr :) Unsicher ist man sich glaub ich immer.... LG

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Lübeck

Ich habe 1998 angefangen Biotechnologie zu studieren und 2007 meinen Doktor rer nat mit Schwerpunkt Biochemie gemacht. Was ich Dir sagen kann, ist dass es meiner Erfahrung nach egal ist, was Du studierst, solange die "grobe" Richtung stimmt. Die Spezialisierung erfolgt dann mit Diplom-/Masterarbeit oder noch später mit der Doktorarbeit. Fürs Studium wären meine Kriterien: kein zu großer Studiengang, gute Laborbedingungen und vor allem eine Umgebung, in der Du Dich wohlfühlst und gerne studierst.

Lübeck

Mit Molecular Life Science kommst Du doch super weiter, einen Doktor musst Du nach dem Master eh noch anschließen. Ist die Frage, was genau molekulare Medizin ist, am Ende kannst Du mit dem Abschluss auch den rer.nat. machen; also ist es ziemlich latte, was Du studierst,hauptsache, es qualifiziert Dich für den Dr. Titel, den Du haben willst. Weiterhin würd ich dann einfach gucken, welcher Studiengang die interessantesten Fächer für Dich persönlich anbietet.

Japanologie und Soziologie/ Ökonomie Studium oder Englisch/ Spanisch Übersetzer und Dolmetscher?

Ich habe letztes Jahr mein Abitur mit der Note 2,4 abgeschlossen und bin darauf im November für ein halbes Jahr nach Japan gereist um dort einen dreimonatigen Sprachkurs zu machen und darauf noch etwas im Land herumzureisen. Man könnte also sagen, dass ich schon ein paar Kenntnisse in der Japanischen Sprache (ungefähr JLPT N4 - N3 Niveau) habe. Dieses Jahr würde ich dann gerne anfangen zu Studieren. Ich überlege mich an der FAU Erlangen für Japanologie in einem Zwei-Fach-Bachelorstudiengang einzuschreiben. Da die Auswahl der damit kombinierbaren Fächer aber nur sehr eingeschränkt ist, kommen eigentlich nur zwei für mich in Frage: Zum einen Soziologie, welches mit Japanologie frei kombinierbar wäre oder Ökonomie, welches nur „eingeschränkt, auf eigene Verantwortung und mit Beratungsbescheinigung“ kombinierbar ist. Tendenziell würde ich mich ja eher für Ökonomie entscheiden, da man mit BWL ja doch mehr oder weniger gute Jobaussichten hat und ich mir außerdem unter Soziologie nicht wirklich etwas vorstellen kann (Werde mich natürlich noch genau beraten lassen). Jedoch schreckt mich diese eingeschränkte Kombinierbarkeit schon etwas ab. Meine zweite Option wäre die Fachakademie IFA Erlangen. Dort würde ich ein Studium zum Dolmetscher/ Übersetzer machen. Da dort Japanisch nicht angeboten wird, würde ich mich also für Englisch und Spanisch entscheiden, jedoch habe ich in zweiterem so gut wie keine Vorkenntnisse. Diese sind dort bei Spanisch zwar nicht zwingend notwendig, aber ich denke, dass der Unterricht deswegen schon ziemlich taff werden kann. Ein Interesse für Spanisch ist jedoch vorhanden. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Akademie ziemlich teuer ist und ich weiß nicht, ob mir das das Geld wert ist, da viele Übersetzer/ Dolmetscher ja doch eher in einem (manchmal nicht wirklich gut bezahlten) Bürosekretärsjob landen. Deswegen bin ich gerade noch am Überlegen, welcher Ausbildungsweg denn die besten Berufschancen hat. Ich möchte auf jeden Fall etwas mit Sprachen machen. Irgendwelche Ratschläge/ Erfahrungsberichte?

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