Wo kann ich überprüfen, wieviel meine Briefmarken ungefähr Wert sind?

16 Antworten

Es ist für dich wahrscheinlich unmöglich auch nur Anähernd den möglichen Verkaufserlös selbst zu bestimmen. Es sei den es sind recht neue, eindeutigbestimmbare Marken. Abe selbst dann nützen dir vergleichbare Preise nicht viel, wenn man nicht weiß auf was man alles achten muß. Als schnelle Überschlagung kannst du ja bei ebay nachschauen. Dort sind sehr viele Angebote mit Fotos und Beschreibung. Für einen genaueren Wert, würde ich auf eine Briefmarkenbörse gehen. Dort gibt es meist Bundesprüfer die für eine grobe Schätzung einzelne Marken oder auch ganze Alben mal kostenlos überfliegen. Wenn man die Alben richtig schätzen läßt kostet es je nach Wert schon eine Kleinigkeit. Der Wert einer Sammlung ergibt sich aber nicht aus dem theoretish erzielbaren Wert, sondern nur aus dem Preis, den jemand bereit ist dafür zu zahlen und den man auch findet. Dieser Preis kann locker nur ein Bruchteil des eigentlichen Wertes, bei seltenen Kostbarkeiten aber auch einiges darüber liegen

Wenn im "Michel" steht, diese oder jene Marke ist etwa 200,- EUR Wert, bedeutet das noch lange nicht, das du diesen Preis beim Verkauf auch erlangst. Es braucht immer einen, der den verlangten Preis bezahlt, das entspricht dann auch dem Wert.

Der tatsächliche Wert kommt somit erst mit dem Verkauf zustande. Biete sie, u. U. mit Mindestgebot, im Internet an, dann siehst du, was geboten wird. Serien sind im Ganzen meist wertvoller, also nicht zerstückeln...

Übrigens die "blaue Mauritius" ist auch nur soviel Wert, weil mal soviel für sie bezahlt wurde...

Der hohe Preis der Blauen Mauritius ist keinesfalls gerechtfertigt. Es gibt seltenere Marken die einen eigentlich viel höheren Wert haben müssten . Leider gibt es für die Blaue Mauritius zuviele geilos ,daher ist Ihr Wert entsprechend.Würde sich keiner mehr dafür Interessieren oder nur wenige, dann sinkt deren Preis auf jeden fall .Angebot contra Nachfrage.

ausserdem finde ich die Blaue Mauritius,potthässlich !.

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Bei Durchsicht der untenstehenden Antworten, kann man sich nur wundern, aber es sind wirklich brauchbare darunter, speziell jene von Mismid - sagenhaft gut !!! Es ist eine große Mühe. so ein Konvolut zu ordnen und zu bewerten (an Hand von Katalogen) und das dicke Ende ist : k e i n e tollen Werte, lauter Massenware, unverkäuflich - N U L L !!! leider. Man hofft immer, dass doch die eine oder andere bessere Marke dabei wäre und es ist auch nicht unmöglich !! aber mühsam. Einen guten Briefmarken-Sammlerverein besuchen und das den Leuten zeigen.

als anhaltspunkt können kataloge dienen. ob du aber annähernd diesen preis erzielen kannst, ist eine völlig andere sache: mit viel glück findest du jemanden, der sich auch daran orientiert ich würde,wenn ich geld dafür haben wollte, über ebay angebote einholen.

Am besten so vorgehen:

1)Angebote auf ebay vergleichen 2)MehrerenSammlern die Marken zum Beurteilen vorlegen 3)MehrerenHändlern die Marken zum Beurteilen vorlegen 4)Akzeptieren, das Briefmarkenverkaufen heute eine sehr Zeitaufwändige und sehr frustrierende Angelegenheit ist, ich weiß wovon ich rede, da ich seit 1991 !!!!!! meine Briefmarkensammlungen auflöse und meine erfahrungen dabei gemacht habe. 5)Michelkataloge zur Bewertung heranziehen, der ermittelte Michelwert ist jedoch nur eine Kalkulationsbasis. Tatsächlich gezahlt wird zwischen 5% (einfache Marken) und ca. 40 % (Spitzenwerte in excellenter Erhaltung mit Prüfattest eines Bundesprüfers)

Bund/Berlin und DDR läßt sich heute bis auf Spitzenwerte fast gar nicht mehr verkaufen, da endlos vorhanden aber kaum Nachfrage.

Ich empfehle den Besuch eines Großtauschtages in der Nähe, mal auf den Altersdurchschnitt dort achten, ich schätze 65+. Von 100 Sammlern die dort sind, möchten 99 verkaufen. Nachwuchs ist entweder gar nicht oder nur spärlich vorhanden. Bin selbst mit 42 Jahren seit 30 Jahren im Verein und immer noch einer der jüngeren.

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