Wo auf der Welt werden die Menschen am ältesten?

5 Antworten

Bei uns in den Industriestaaten, hier ist die Lebenserwartung am höchsten und auch gut dokumentiert immer gestiegen (außer im Krieg).

Die Märchen von irgendwelchen Urvölkern ist reines Unfug der Esoteriker, in den meisten der erwähnten Ländern liegt die Lebenserwartung unter 50 Jahren, die paar Fälle von jenen die behaupten sie wären 100 oder mehr Jahre alt sind meistens nur Ausnahmen oder einfach Lügengeschichten um ein paar Euro von Reportern zu kassieren.

In einigen gebieten Japans kann man jedoch gut sehen das sie zusätzlich zur medizinischen und technischen Vorteilhaftigkeit einer Industrienation auch noch ein ausgeglichenes Leben führen und so quasi an das maximal mögliche Alter herangehen. Trotzdem ist die Altersspanne nicht nur auf den Lebensstil festgelegt sondern auch auf die genetische Beschaffenheit zugeschnitten.

Man darf hier aber nicht den Fehler machen und sich aufgrund einiger Mutationen blenden lassen.

Meine Urgroßmutter in Österreich wurde 103 Jahre alt, sie rauchte nie, trank wenig, ernährte sich von Milch, Eiern, Fisch, Fleisch und diversen einfachen Beilagen wie Kartoffeln und ab und zu auch von Gemüse. Obst hat sie bis auf Äpfel kaum gegessen. Früchtetee zog sie dem Kaffee vor und sie hatte dem BMI nach 10 Kilo Übergewicht. Sport etc, kannte sie nicht, ging aber in der Jugend oft wandern und lebte in einer alpinen Gegend (Leoben) wo es eher kalt ist.


Habe mal einen Bericht gesehen, in dem erzählt wurde, die ältesten Menschen gäbe es in China, Japan und Sardinien.

Ein Auszug aus einem Vortrag
von Wissenschaftler, Veterenär- und Human-Mediziner
Dr. Joel D. Wallach:
Es gibt wenigstens 5 Kulturen, in denen die Menschen eine Lebensspanne von 120 - 140 Jahren haben. Angefangen mit den Tibetern, bekannt geworden 1934 durch James Hilton's "The lost Horizon". Darüber hat er 1937 sogar einen Film gedreht und die älteste Person dokumentiert -obwohl es auch Übertreibungen gibt - einen Dr. Li aus dem tibetisch-chinesischen Grenzgebiet, der im Alter von 150 ein Zertifikat von der kaiserlichen-chinesischen Regierung bekam, indem auch bestätigt wurde, dass er 1677 geboren wurde. Fünfzig Jahre später bekam er ein weiteres Zertifikat; und angeblich ist er mit 256 Jahren gestorben. Als er 1932 starb, gab es Berichte über ihn in der London Times und in der New York Times, und es ist die Geschichte des Mannes, der Hilton dazu bewegte, dieses Buch zu schreiben. Mein Gott, vielleicht wurde er auch nur 200 Jahre alt - und nicht 256, aber egal uralt. Und das genau ist dokumentiert. Ende der 60er Jahre wurde der Film neu gedreht unter dem Namen "Shang h la".
Im Nordwesten von Pakistan lebt ein Volk namens „Lahunsa". Sie leben in den Bergen, nahe des Himalaja-Gebirges in einer Höhe von 5800 Metern, und wohnen oder besser: „existieren" in äußerst ärmlichen Verhältnissen. Sie verfügen über keine Elektrizität, keine Inneninstallation, natürlich auch weder über Krankenhäuser noch Apotheken - und sie kennen auch keine Ärzte. Die „Lahunsas" verwenden ausschließlich Hausmittel, Kräuter oder behelfen sich mit Massagetherapien. Dennoch - oder vielleicht gerade darum - sind sie die gesündesten, am längsten lebenden Menschen auf dieser Erde. Auf einer fast lebensfeindlichen Anhöhe wird spärlich Weizen, Roggen, ein wenige Tomaten und Kohl angebaut. Zudem halten die kurzen Erntezeiten die Erträge sehr, sehr klein. Die einzigen Kohlenhydrate die sie am Tag zu sich nehmen sind kleine Tortillas. Sonst finden wir in ihrer Nahrung keine weiteren Kohlehydrate. Der überwiegende Großteil ihrer Nahrung besteht aus dem Fleisch von Ziegen, Lämmern, Hammel, Kamelen, Ochsen und Hasen. Sie essen auch Hühner und Eier. Milch dient den „Lahunsas" zur Herstellung von Käse und Joghurt. Gekocht wird in Butter. Kurz gesagt: Die „Lahunsas", das am längsten lebende Volk dieser Erde befindet sich sozusagen auf einer kohlenhydratreduzierten Ernährung. Für mich ist das die Erklärung dafür, dass sie ein so hohes Alter erreichen.
LG Josef

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