Wieviel Leid muss ein Mensch aushalten, bevor er daran kaputt geht?

6 Antworten

Die Schicksalsschläge des Lebens können uns sehr treffen. In vielen Fällen ist es eine Frage des Verarbeitens, wie lange wir diese Belastungen mit uns rumschleppen und wieviel dann noch draufpaßt auf unsere Seele. Reden kann helfen und wenn es gar nicht mehr anders geht muss man einfach professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, eine Psycho-Therapie (zahlt übrigens die KK) ist heilsam, da man sich mit dem Problem konfrontiert und sich das Belastende bewußt macht und Wege findet, damit umzugehen. Endlose Fragen nach dem "Warum" und "Warum ich" und "Warum jetzt" drehen sich immer im Kreis, sind aber auch ein normaler Prozess in der Bewältigung. Eine Überwindung ist es zu erkennen, dass du Hilfe brauchst und zum Hörer zu greifen und eine Fachkraft zu kontaktieren. Wünsche dir viel Kraft und Mut das für dich richtige zu tun!

Hallo Jens,du hast ja recht,aber finde mal dem Richtigen!Die haben doch alle keine Zeit mehr!

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Du hast recht dass eine Psycho-Therapie gut ist wenn gar nichts mehr geht. Leider ist es aber in Deutschland in der Regel so, dass auf einen Therapieplatz lange Wartezeiten von teilweise 9 Monaten und mehr bestehen.

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@Retzlaff

Also ich habe das Telefonbuch aufgeschlagen, auf 2 AB gesprochen und wurde am selben Tag zurück gerufen und hatte 2 Tage später einen Termin.

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Hallo, kommt immer etwas auf die Person draufan, die einen können mehr aushalten und die anderen weniger! Wenn du ein bestimmtes Problem hast oder sehr Leidest, dann melde Dich bei mir, reden ist die Beste Medizin!

Das menschliche Wesen besteht aus dem Kausalem (das Ursächliche), dem Feinstofflichem und dem Grobstofflichem und diese Dinge sind im Ablauf der Zeit entstanden und sind in jedem Menschen auffindbar wenn der Mensch den Wunsch, und auch das Wollen hat, zur Verpflichtung des Erkennens wahrnimmt. Wir nehmen die Vorgänge des Lebens durch unseren grobstofflichen Körper wahr, er ist vergänglich und je mehr der Mensch ein unharmonisches Verhalten in der Tat mit seinem Körper hat, desto eher wird er krank und voller Leid. Das menschliche Wesen ist der Schöpfer vieler selbstsüchtiger Meinungen und Gewohnheiten und läßt es auch noch zu, daß diese sich verstärken. Damit schafft er große innere Unzufriedenheit. Der Antrieb zu solchem Tun entspringt einem Machtkomplex, der Gier nach Einfluß, Herrschaft und Macht, einer Gier nach Dingen, die niemals ewig und vollkommen sein können. Nie wird ein Mensch so viel davon erhalten, um in vollem Ausmaß gesättigt zu sein. Der Körper, für dessen Erhaltung und Komfort er eine Vielfalt von Dingen geschaffen hat, besteht aus der Nahrung (besonders auch geistige), die den Körper entwickelt - aufbaut und bestehen lässt, die der Körper aufnimmt und ist voll von Unreinheiten wie falsche Begierde, Zorn, Geiz, Abhängigkeit, Stolz und Bosheit und all dies verwandelt den Menschen in einen kranken Menschen. Die Emotion, der Verstand haben durch Anhaftungen, Abneigungen + Hassgefühlen weltliche Wünsche in uns aufkommen lassen + der Mensch hat mehr und mehr sein wahres Wesen (unsere persönliche Wahrheit) vergessen das aus dem Grobstofflichem, dem Feinstofflichen und dem Kausalen besteht, alle drei sind in jedem Menschen zu finden. Der physische Körper besteht aus Nahrung + ist voll von Schwachstellen. Er macht viele Wandlungen durch und löst sich am Ende mit dem Ablauf der Zeitspanne, die der Körper hat, auf. Der Körper hilft einerseits, denn ohne ihn erkennt der Mensch nichts, er bereitet durch Anhaftung und Identifikation auch Kummer und Leid. Aus den unzähligen täglichen kleinen Handlungen eines Menschen werden Impulse des Verhaltens die zu Gewohnheiten führen und diese formen seine Intelligenz und bestimmen seine Weltanschauung und sein Leben. Alles, was er sich vorstellt, was er in seinen Idealen sucht, wonach er sich in heftigem Verlangen sehnt, hinterläßt in ihm einen unauslöschlichen Eindruck. Irregeführt von diesen Eindrücken gestaltet er sein Wissen, sein Bild von der Welt um sich herum. Und an dieses Bild klammert er sich, er erfährt viele Veränderungen und lebt und identifiziert sich mit dem Körper in Begrenzungen von „Ich“ und „Mein“. Die Menschen wissen nicht was und wer sie sind und sagen trotzdem immer wieder „dies ist mein“ und daraus entwickelt sich das Leid, der Mensch haftet am Egoismus und am Besitzdenken, er haftet an der Illusion und an der Ein - bildung, er versucht die Bindungen des „Lustprinzips“ aus „Macht - gier aufrecht zu erhalten“ und zerstört sein Leben häufig trotz theoretischen Wissens um diese Zerstörung seines Körpers und seines Lebens. Das gegenwärtiges Leben ist nichts anderes als das Ergebnis seiner Vergangenheit und seiner Gewohnheiten, die er während dieser langen Zeit angenommen hat. Wenn er sein gewohnheitsmäßiges Denken und seine Vorstellungen ändert, dann kann er auch seinen Charakter ändern. Ein Mensch kann sich in die Lage bringen, seine Schwächen zu überwinden, er hat die Möglichkeit, gegen seine üblen Neigungen anzukämpfen und seine schlechten Gewohnheiten abzulegen. Alles was im Leben ist, das ist vergänglich und nach Freude kommt das Leid und nach Leid kommt die Freude. Der Mensch hat Eigenschaften wie Ego, Eifersucht, Habsucht etc. erworben und in einer Unbeschreiblichkeit kämpft er dafür und zerstört seine wahre menschliche Natur. Durch bösartige Neigungen entwertet sich der Mensch und bekämpft sein Wohlergehen aufs intensivste – Glaube an Macht und Geld lässt Überheblichkeit entstehen die eine Zeit durch die Reflexionen der Umwelt unterstützt wird und die Ängste bringen uns das Leid und durch Angst wird das Verhalten beeinflusst, Angst das etwas Schlimmes passieren könnte und dann kann es tatsächlich passieren wie die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Einem oberflächlichen Betrachter erscheint das Leben eines Menschen wie ein endloser Kreislauf von Essen, Trinken, Arbeiten und Schlafen. In Wahrheit hat es eine viel größere Bedeutung, einen viel tieferen Sinn. Das Leben ist ein Opfer und es ist die Achtung, die Aufmerksamkeit in der persönlichen Wahrheit sich von den Bindungen zu lösen die den Menschen gefangen halten und die Aufgabe die Liebe in ihm zu entwickeln sowie mit Hilfe seiner Vernunft kann er alte Gewohnheiten, die ihn an die Welt binden, aufgeben und neue allmählich in sein Leben einfließen lassen.

Der Mensch muß nicht Kaputt gehen !!!

Oh´- hab ich mich erschrocken - schon vor dem Lesen der Antwort , mal sehen was kommt.

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Oh´- hab ich mich erschrocken - schon vor dem Lesen der Antwort , mal sehen was kommt.Hinterher DH - ja schon faßt ein Vortrag, ist aber ohne Absätze und so, recht schwer zu lesen hier in diesen Format.

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@Samml

Du Antwortest ja immer so (2 x. Aber kann ja noch was kommen)Gefällt mir aber besser als link da und dort.

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@Samml

Lieber Sammy, danke, da es ein ziemlich komplexes Thema ist hab ich eine möglichst verständliche (vielleicht mit zu viele Worten und ohne Absätze) Antwort gegeben, - werd ich nächstesmal etwas anders gestalten... vostue

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Hallo Vostue, dein Beitrag ist zwar schon eine Ewigkeit her. Fällt er unter Philosophie? Hast du ihn selbst verfasst oder ist es ein Zitat?

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