wieso isst man nie was wenn man verknallt ist?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil man andere Gedanken hat als essen.

ps. Danke für die hilfreichte Antwort.

"nie" essen wäre eine Katastrophe, dann wären die Menschen schon ausgestorben.

"Verknallt sein" ist eine Form von "verliebt sein", also der 1. Stufe des Partnerschaftsprogramms. Dabei werden jede Menge Botenstoffe ausgeschüttet, die unter anderem einen Appetitzügelnden Effekt haben können.

Vereinfacht ausgedrückt ist "Liebe" und "Hunger" im Hirn miteinander verkoppelt. Empfindest du sehr viel Liebe, hast du in der Regel wenig Hunger, bist du unglücklich, bzw. leidest du unter Liebesmangel, gleicht das der Körper durch ein vermehrtes Hungergefühl aus.

Auf gut Deutsch, man kann sich auch glücklich essen - leider meist mit Folgen für die Figur.

Hast du einen Überschuss an Liebeshormonen, dann gleicht das der Körper durch ne Hungerphase aus, sonst könntest du vor Liebe vergehen. Die Kopplung an den Hunger/Appetit/Belohnungssystem ist eine Art Sicherheitsschaltung der Natur, um das Botenstoffgleichgewicht im Hirn halten zu können.

Aus gutem Grund dauert die 1. Phase des Verliebt seins nicht so lange an, daß man daran verhungern könnte - obwohl auch das möglich ist. Aber in der Norm endet mit Phase 1 auch die Phase des Gewichtsverlustes und der Appetit normalisiert sich wieder. Kein Grund zur Sorge.

 

Tut man schon, aber am Anfang nicht... Liebe geht halt durch den Magen. Da "juckt das Fell" und das Wichtigste ist eben ganz anders gelagert. Ich bin auch nach 12 Jahren verliebt und wenn Frau ohne mich in den Urlaub fährt bekomme ich auch keinen Bissen runter wenn sie dann wieder da ist. Ich finde das lustig .... Ich will dann nur an ihr knabbern ;-)

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