wieso dauern flüge von deutschland nach amerika länger als von amerika nach deutschland?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

das ist ganz einfach und hat 2 Gründe:

  1. Flugzeuge müssen einen bestimmten vertikalen Sicherheitsabstand einhalten. Jetzt könnte man hin in, sagen wir, 12.000 m fliegen und zurück in, sagen wir, 8.000 m. Nun haben aber die Meteorologen festgestellt, dass es ziemlich kräftige und beständige Winde gibt, die von West nach Ost wehen - also von den USA in Richtung "altes Europa" und zwar in einer bestimmten Höhe, sagen wir in 12.000 m.

  2. Daraus folgt, dass es sinnlos wäre, gegen diesen Wind anzufliegen, wenn es einfacher ist, ihn von DE in die USA zu "unterfliegen. Also fliegt man in niedriger Höhe rüber und nutzt den Wind als "Schieber" für den Rückflug, wenn man in der entsprechende Höhe fliegt.

Man bekommt also kostenlos mehr Geschwindigkeit und dadurch kürzere Flugzeiten. Das ist das ganze Geheimnis.

Die genauen Daten über Höhe und Windgeschwindigkeiten lassen sich im Internet schnell finden. Einfach mal nach "Jetstream" suchen.

Danke für den Stern!

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Der Jetstream ist eine starke Westwind-Luftströmung, die die Flugzeuge in Richtung Westen "anschiebt". Der Effekt ist so stark, dass Flieger größere Umwege in kauf nehmen, um mit dem Jetstream Zeit und Treibstoff zu sparen.

Die Flugzeuge nutzen den sogenannten Jetstream, um schneller fliegen zu können. Dieser geht allerdings nur in eine Richtung. Außerdem musst du bedenken, dass sich die Erde während des Fluges dreht.

Ich nehme mal an das liegt am Jetstream. Da dieser Richtung Osten weht hat man von Deutschland nach Amerika Gegenwind und auf dem Rückweg Rückenwind. Das würde es zumindest erstmal logisch erklären.

was ist ein jetstream?

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@hilkoolthoff

DAS kann man googlen.

Die Antwort ist 100% richtig!

Jedoch ändert sich der Jetstream mit den Jahreszeiten und dann kann auch die Rücktour länger dauern als die Hintour.

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@hilkoolthoff

http://de.wikipedia.org/wiki/Jetstream

Jetstream (englisch jet stream, ursprünglich aus der englischen Übersetzung des deutschen Wortes Strahlstrom)[1] werden sich dynamisch verlagernde Starkwindbänder genannt, die meist im Bereich der oberen Troposphäre bis zur Stratosphäre auftreten. Jetstreams bilden sich infolge globaler Ausgleichsbewegungen zwischen verschiedenen Temperaturregionen bzw. Hoch- und Tiefdruckgebieten und stellen die stärksten natürlich auftretenden Winde dar, wobei sie im Vergleich zu anderen Wetterphänomenen sehr verlässlich und über mehrere Tage stabil in ihrem Auftreten sind. Die warmen Luftmassen werden auf ihrem Weg zum Nordpol durch die Erdrotation abgelenkt, wobei sie ihre hohe Bahngeschwindigkeit beibehalten. Allgemeiner definiert handelt es sich um atmosphärische Windbänder mit einer nahezu horizontalen Strömungsachse (Jetachse) und Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 m/s (540 km/h), wobei die Windgeschwindigkeit – sowohl vertikal als auch horizontal – mit zunehmender Entfernung zum Strömungszentrum rasch abfällt. Sie gehören näherungsweise zur Gruppe der geostrophischen Winde, bei denen ein Gleichgewicht zwischen Druckgradient- und Corioliskraft herrscht.

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@fungolfer

Merkt man auch, wenn man Richtung Süden über die Alpen fliegt, dann bekommt man oftmals ein deutliches Ruckeln zu spüren, da der Stream dann von der Seite auf den Flieger drückt.

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