Wien-Brücken-Oszillator?

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1 Antwort

Diese dienen zur Amplitudenstabilisierung. Früher verwendete man kleine Lämpchen zB. 3V 10mA, der Temperaturkoeffizent des Glühwürmchens stabilisierte die Ausgangsspannung.

Die Lösung mit den 2 Dioden hat eventuell etwas mehr Klirrfaktor, bei richtiger Dimensionierung aller Komponenten könnten sie sogar vor Vorteil sein, weil sie vielleicht wie ein sinus-shaper wirken. Sie sind zur Amplitudenstabilisierung absolut notwendig. 

Sonst würde nach anschwingen des Oszillators die Ausgangsamplitude "davonlaufen" und nahezu zu einer Rechteckspannung werden. Aber das will ja keiner.

Wichtig ist noch, die Verstärkung des Opamp knapp über 3 einzustellen, damit die Wien-Robinson Brücke sicher anschwingt.

Mit dem vorgeschalteten Trimmer lässt sich  die Form der Ausgangsspannung verändern, natürlich in etwas Abhängigkeit zur Ausgangsspannung.

Wenn Du die Schwingfrequenz verändern möchtest, benötigst Du ein Doppelpoti, mit denen die Widerstände im nicht invertierten Eingangszweig des Opamps substituiert werden. Das natürlich jeweils ein Widerstand mit rein muß, dürfte klar sein.

Mit Null Ohm geht es nicht.

Vielen Dank, die Funktion der Dioden ist mir nun klar, nur verstehe ich den genauen Zweck des Potenziometers nicht. Wuerde man bei Einstellng des Pottis nicht die Schwingnedingung außer Kraft setzen, da man die Verstärkung beeinflusst?

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Ist der Potenziometer also nur zur Verfeinerung da? Um einen verzerrten Sinus zu “polieren“?

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@1900er

kommt auf R2 an. Bei richtiger Dimensionierung kann man am Trimmer vom Schwingungsabriss bis zu minimalen Klirrfaktor abstimmen. Er regelt auch die Ausgangsamplitude, allerdings wird der Klirrfaktoranteil bei größerer Amplitude auch viel größer.

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