Wie viel Prozent Rabatt kann man auf eine Edelstahl-Rolex bekommen?

8 Antworten

Was genau suchst Du denn? Davon hängt viel ab.

Bei stark gefragten Modellen (die Extrembeispiele wären sowas wie eine GMT Master II Pespi/Batman, eine Submariner Hulk, jede Stahl-Daytona) wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur keinen Nachlass bekommen, Du könntest sogar Probleme haben die Uhr (zumindest kurzfristig) beim Konzessionär überhaupt verkauft zu bekommen. Auf dem grauen Markt zahlst Du zum Teil hohe Aufschläge.

Schau mal nur für ein willkürlich gewähltes Beispiel hier:

https://www.chronext.de/rolex/cosmograph-daytona/116500ln/C54249

Da werden bei einem Händler auf dem grauen Markt ca. 24 Tsd. Euro für eine Stahl Daytona aufgerufen - der Listenpreis dürfte bei gut 11 Tsd. EUR liegen.

Mein Rat wäre: Schau Dir die Preise auf dem grauen Markt an und vergleiche mit den Listenpreisen auf der Seite von Rolex. Dann kannst Du Dir selbst ein Bild machen. Im Allgemeinen würde ich bei Rolex (außer wahrscheinlich bei Cellinis) grundsätzlich nicht mit relevanten Nachlässen rechnen.

Vergiss es !!!

Bei einer Rolex bekommst Du keinen Rabatt.

Im Gegenteil, wenn Du beim Konzessionär kaufst, wirst Du auf eine lange Warteliste gesetzt. Je nach Modell wartest Du dann auf den Anruf zur Abholung mehrere Monate bis zu mehreren Jahren.

Deshalb wird niemand Interesse haben, Dir auch nur einen Cent Rabatt zu geben.

Grauhändler, die bei den Konzessionären höhere Stückzahlen kaufen und diese dann wieder weiter verkaufen, fordern einen hohen Aufschlag. Bei sehr gefragten Modellen mit langer Wartezeit, wie zum Beispiel der GMT-Master-2 "Pespi", ist das dann schnell auch mal der doppelte Listenpreis.

Die Konzis dürfen sich durch einen Rabatt gar keinen Vorteil verschaffen. Es gibt Listenpreise, an die man halten muss.

Bei Uhren auf Depot geht jeder Rabatt direkt vom Gewinn des Verkäufers ab...

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@U7rmacher

"Bei Uhren auf Depot geht jeder Rabatt direkt vom Gewinn des Verkäufers ab..."

Stimmt, dennoch verzichten viele Händler gerne auf einen kleinen Teil ihres Gewinns wenn sie dadurch ein paar auch unbeliebtere Rolexmodelle (z.B. mit weniger gefragten Zifferblattvarianten) verkauft kriegen und durch ihre erreichten Verkaufszahlen ihre Konzession behalten dürfen.

Ist oft so unter den Händlern:

"Wenn du eine beliebte Uhr von mir willst, musst du auch 1 oder 2 weniger gefragte zusätzlich abnehmen..." :-)

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@Lucky8Bastard

Ganz genau so läuft der Hase. Wenn man an einen Handler auf einen Streich ein paar unliebsame Stücke losbekommt, geht man gerne ein wenig vom Preis runter.

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Wurde ja schon oft gesagt:

Normal gibts keinen Rabatt, eher einen Platz auf einer langen Warteliste.

Glück haben kannst du nur wenn du ein eher weniger gefragtes Modell suchst (z.B. eine Einstiegsoyster mit z.B. dem roten Zifferblatt), da kanns sogar sein dass du es direkt kaufen kannst und vielleicht sogar noch ein paar wenige Prozent Rabatt bekommst (weil der Händler froh ist wenn mal jemand so ein weniger populäres Modell sucht).

Im Normalfall gibts da aber nix außer viel Wartezeit oder eben für deutlich über dem Listenpreis beim Grauhändler kaufen.

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