Wie versöhnt man sich am besten mit einen cholerischen Partner ohne Selbstaufgabe?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin nicht der Meinung, dass man einen cholerischen Partner unbedingt verlassen muss! Allerdings gehört eine große innere Stärke/Stabilität dazu bei so einem Menschen zu bleiben, wenn du nicht untergehen möchtest. Wichtig ist es, ganz genau die eigenen Grenzen zu kennen und sofort die "Unterhlatung" zu beenden, wenn sie unsachlich und beleidigend wird. Man kann ja später mit weniger erhitztem Gemüt weiter reden. Dabei ist weiterhin wichtig, dass du davon überzeugt sein kannst, dass die heftigen Gefühle, die dein Partner (oder Partnerin?) zeigt, seine/ihre Gefühle sind. Er/sie entscheidet sich so zu empfinden, das ist liegt nicht in deinem Vernatwortungsbereich. Und du entscheidest dich dafür, dich unsachlich anschreien zu lassen oder aber das Feld zu räumen - das ist dann ganz alleine deine Sache. Klar gibt es dabei leicht Verletzungen auf beiden Seiten - ich persönlich finde eine Versdöhnung nur dann ehrlich und damit sinnvoll, wenn sier ernst gemeint ist und die Verletzung verziehen werden kann. Solange die seelischen Wunden noch schmerzen, kann man sich nicht ohne Selbstaufgabe versöhnen, finde ich. Außerdem würdest du dann falsche Zeichen setzen: Dein Gegenüber lernt so nie zu verstehen, dass sein/ihr Auftreten jemanden bis aufs Mark verletzen kann. Hattest du nicht auch die Frage nach dem Respekt in Beziehungen gestellt? Den bekommst du nur dann, wenn du dich selbst auch mit deinen Verletzungen sehr ernst nimmst und dich erst dann wieder auf den anderen einläßt, wenn du keine Wunden mehr hast oder du dir sicher sein kannst, dass dein Gegenüber nicht wieder auf den Wunden herumtrampelt!

Du beschreibst wunderschön, was alles falsch gemacht werden kann. Einem Choleriker ist in seinem Anfall egal was der Gegenüber denkt und macht. Zieht er sich zurück, sollte er ein guter Handwerker sein, der sich mit zerballerten Türen mitsamt Türrahmen auskennt.

"Er/sie entscheidet sich so zu empfinden, das ist liegt nicht in deinem Vernatwortungsbereich."

Hallo, was ist das denn für ein Spruch ?

Unangreifbarkeit durch Abhauen ist absolut Verantwortungslos, wenn Kinder vorhanden sind. Dann bin ich lieber der Angriffspunkt anstatt die komplette Manie auf die wehrlosen Kinder zu lenken.

Sorry, aber ich war 24 Jahre mit einer Cholikerin verheiratet und hatte mehr damit zu tun, unsere Kinder zu schützen, als mich auf irgendwelche sinnlosen Diskussionen einzulassen. Ich kann einem Choleriker in einer ruhigen Phase nur dringenst empfehlen, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben. Das wird der Erkrankte nicht machen, wenn nach jedem Anfall Friede, Freude, Eierkuchen hergestellt wird.

Alle Selbsttherapievorschläge wirken nicht, weil damit ein Feindbild projeziert wird.

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@DerRumpelrudi

Mmh, schein dir ja noch ganz schön nachzugehen, deine Ehe mit einer "Cholerikerin". Aber, war deine Frau cholerisch oder litt sie an einer Borderlinestörung oder einer anderen Impulskontrollstörung? Choleriker sind durchaus lernfähige Menschen, die aber im Streit, wenn sie sich bedroht fühlen über das Ziel hinaus schießen. Das ist jedenfalls meine Meinung - alle schlimmeren Reaktionen, bei denen Kinder aus dem Schußfeld genommen werden müssen, weil man um deren Unversehrtheit fürchtet, zähle ich zu ernsthafteren Störungen, die hier nicht gemeint sind! Davon, dass manisches Ausagieren auf irgendwelche, evtl. vorhandene Kinder "gelenkt" werden soll war hier überhaupt nicht die Rede. Bei Menschen, die sich im Ton vergreifen das Feld zu räumen, bzw. das Gespräch abzubrechen halte ich für ein sehr wichtiges Mittel, sich gegen unsachliche Angriffe zu schützen. Niemand ist gezwungen, sich jeden Ton gefallen zu lassen! Die Choleriker von denen ich spreche, kommen dann selbst wieder "runter" und können später auch wieder ruhiger über den Konflikt sprechen. Ich habe den Eindruck, dass du in meine Ausführungen ganz schön viel hineininterpretiert hast, was ich gar nicht geschrieben habe - sorry, besonders der letzte Satz: "... Selbsttherapievorschläge wirken nicht, weil damit ein Feindbild projeziert wird" hat wenig mit dem zu tun, was ich ausgedrückt habe. Von Therapie ist bei meinen Äußerungen nämlich überhaupt nicht die Rede! Es geht mir eher um leben und den anderen leben lassen. Das ist doch ohnehin die einzig verträgliche Art und Weise miteinander umzugehen, auch dann, wenn Menschen Schwächen haben und manchmal lauter und/oder unsachlich werden, weil sie sich schnell selbst überfordern und lieber einen Sündenbock suchen. Krank sind sie nicht, d.h. sie haben keine Persönlichkeitsstörung, aber eine Schwäche. Wenn mich diese Schwäche kränkt, muss ich das Spiel nicht mitspielen. Ist doch legitim. Übrigens, auch Kinder können aus dem Zimmer gehen ;-)

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Gar nicht. Besser ist es, ihn zu verlassen. Denn die eigentliche Frage lautet: Warum willst du dich versöhnen? Was bringt dir eine Partnerschaft mit ihm noch, wenn du schon die Selbstaufgabe spürst? Eine Partnerschaft sollte Kraft geben, nicht Kraft rauben.

DH dem ist nichts hinzuzufügen!

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Mit einem sachlichen Gespräch. Dazu muss allerdings auch vom Partner etwas Einsicht kommen. Einfach immer ruhig bleiben, sich nicht ärgern lassen und durch die eigene Gelassenheit (vorsicht: keine Überheblichkeit!!!) den anderen auch beruhigen. Immer auf Sachliches und nicht auf Befindlichkeiten argumentieren und eingehen.

Wünsche Dir viel Erfolg!

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Ich hoffe auf ein paar Ratschläge, wie ihr die Sache seht und damit umgehen würdet. Vielleicht hilft es mir ja irgendwie...

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