Wie schwer ist ein Kunstgeschichte studium?

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3 Antworten

Schwer ist nicht das Studium, sondern später damit einen adäquaten Job zu finden, indem man auch genügend Geld verdient.
Im Auktionshaus möchte natürlich jeder der hunderttausend Absolventen mit zig Praktika und Doktortitel gerne arbeiten. Das ist echt schwer, ohne "Vitamin B" da hervorzustechen.
Das soll dich natürlich nicht von dem Studium abhalten, aber man muss sich dieser prekären Lage in dem Berufsfeld schon bewusst werden. Ich selbst habe auch mal mit dem Gedanken gespielt, das zu studieren und kenne welche, die das auch tun. Ich finde, es ist wirklich eine sehr spannende Materie, mit der man da zu tun hat.:-)

und weißt du wie deine Bekannten das Studium fanden ? als ob es von den ansprüchen her okay ist ?

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Das Studium ist interessant. Allerdings muss man besonders in den ersten Semestern viel auswendig lernen: Künstler & Werke von Mittelalter über Renaissance bis Gegenwart. Und Terminologie (in Architektur) und Ikonographie (Mythen, antike Götter, christl. Heilige...) 

In den Proseminaren / Hausarbeiten wendest du dann dein Wissen an. 

Im Studium sollte man eine Übersicht bekommen über alle Stile und Strömungen und die wichtigsten Künstler/Werke. 

Gut ist, wenn man gut beschreiben kann und das Wesentliche herausfiltern kann (auch nicht überinterpretieren). 

Von Vorteil ist, wenn du Vorwissen in christlicher Religionslehre hast. (Aber das kannst du dir auch noch aneignen)

Also was ich so gehört habe, ist das Studium sogar verhältnismäßg einfach...

...im Gegensatz zu den Chancen einen halbwegs gut bezahlten Job zu bekommen. Die meisten Leute die ich aus dem Genre kenne, sind gnadenlos überqualifziert und arbeiten in einem unterbezahlten Job.

Würde ich mir gut überlegen, wenn das nicht Deine absolute Leidenschaft ist.

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