Wie schaffe ich es meine Gedanken besser zu erzählen, klarer zu formulieren?

2 Antworten

Ich weiß nicht wer, aber jemand sagte mal:

Sprache ist eine Funktion des Bewusstsein.

Ein verwirrter Geist kann also viele gute Ideen haben, aber solange sie nicht in Sprache formuliert ist, ist auch der Gedanke noch nicht vollständig. Es ist mehr die latente Idee eines Gedanken.

Und andersrum: wenn du mit Sprache als Werkzeug gut umgehen kannst, hilft dir das ungemein, deine Gedanken zu sortieren und strukturierter vorzugehen. Du wirst z.B. feststellen, dass Leute, die ein Thema nur einigermaßen verstanden haben, immer extrem umständlich erklären. Wer hingegen wirklich Ahnung hat, kann es dir in einfachsten Worten beibringen.

Es hilft, wenn du viel liest - womöglich auch mal etwas anspruchsvollere Literatur als Harry Potter. Ich rede nicht von den großen Philosophen, aber z.B. von einem Frank Schätzing (seine Bücher sind auch wirklich unterhaltsam!).

Ansonsten ist es eigentlich egal, wie herum du vorgehst. Entweder du denkst einen Gedanken so gut zuende, dass du ihn automatisch gut beschreiben kannst, oder du beschreibst den Gedanken so lange, bis er endgültige Formen annimmt.

Generell zwingt dich keiner, jeden Funken sofort deinem Umfeld mitzuteilen. In einem Gespräch sind doch die meistens am schnellsten, die nur Stammtischparolen runterbeten. Aber wer wirklich eine Meinung zu einem Thema hat, der wird immer auch eine Weile brauchen, sie ganz zu erfassen und zu formulieren. Mir sind jedenfalls Leute sympathischer, die auch mal einen Gedanken nicht einfach nur rausschmettern, sondern mit Bedacht reden und dafür viel Bedeutung in ihren Worten haben. Ganz unerheblich, ob ich ihrer Meinung bin oder nicht.

P.S.: ich hatte nen Abischnitt von 1.6, aber in Deutsch eine 4-. Nimm also nicht deine Leistung im Unterricht als Maßstab für deine Fähigkeit, mit Worten umzugehen.

Vielen dank für ihre Antwort!

Ihnen hört man sehr gerne zu da sie flüssig und gezielt antworten, das will ich unbedingt lernen

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Mein Problem : Ich war bis jetzt streng und fest gläubig . Ich praktiziere meine Religion regelmäßig (ohne es zu übertreiben ) ich kann quasi mittags mit meinen verschiedensten Freunden offen über alle Themen reden und abends mein Kopftuch tragen und beten . Meine Freunde würde mich auch mental als modern bezeichnen , da ich öffentlich nicht gerne über Religionen rede . Mir ist es egal gewesen wer an was glaubt woher er / sie kommt ...

Es liegt nicht an meinem Studium oder meiner Interesse für Bildung . Ich lese sehr sehr viel von Geschichte bis Philosophie . Das ist aber auch nicht der Grund . Der Grund ist ich hab gemerkt, dass ich nicht so wie ich argiere wegen meiner Religion sondern wegen meinem Charakter bin . Ich hab versucht lmmer Nächstenliebe zu zeigen , zu spenden, Sex vor der Ehe (ist für mich nogo ) aber bitte nicht böse aufnehmen jeder hat seine Einstellung ich respektiere jeden !. Ich hab die letzten Jahre in meinem Leben viele Stürze gehabt , jetzt werden Gläubige sagen „ ja deswegen machst du das blabla“ aber das stimmt ! Wenn es auf der Welt den Armen verbal ausgedrückt sch* geht oder in Kriegsgebieten wird gesagt es ist ein Test .. was ist das für ein Test dann ? Quasi spielen wir Hunger Games auf der Erde und wer es besser aushält und gut bleibt darf in den Himmel? Der Gedanke daass nach dem Tod „Nichts“ ist macht mir aber auch ziemlich zu schaffen, dann erscheint mir das Leben so sinnlos ... ich hab selber kein Hunger o.ä erlebt das schätze ich aber leider kann niemand den Leid im Kopf ablesen oder Ereignisse die einen fertig machen und wieso sollte ich für ein Leben danach „schufften“ wenn meine Jahre auf der Erde wie man schön im Buddhismus sagen „LEIDEN“ ist...

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