Wie oft kann man wiederaufladbare Batterien / Akkus laden?

3 Antworten

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NiCad-Akkus haben einen Memoryeffekt, d.h. sie "merken" sich, wenn sie immer nur teilentladen werden. Dadurch verringert sich die Kapazität. Dieser Effekt ist aber reversibel. Mann muß nur (am besten mit einem guten Ladegerät) mehrfach bis ca. 1 Volt entladen und wieder laden. Vorsicht! nicht tiefentladen (unter 0,8 Volt) das zerstört den Akku. NiMH-Akkus haben übrigens keinen Memoryeffekt und eine höhere Speicherkapazität.

Das schlimmste Übel ist aber das Überladen

Wenn der Akku bereits voll ist, und er wird weiter geladen, wandelt sich der Ladestrom in Wärmeenergie um und zerstört den Akku in kurzer Zeit.

Fazit:

Wenn man im Haushalt mehrere Geräte mit Akkus betreibt (Fernbedienung, Milchaufschäumer, Haarschneider, Funkmaus etc. dann lohnt sich ein sehr gutes Ladegerät (ab ca. 30€), welches eine gute Ladeendabschaltung-, Einzelschachtkontrolle- und Refreshmöglichkeit hat.

Es gibt seit einiger Zeit auch Akkus (z.B.eneloop), welche eine sehr geringe Selbstentladung haben und vorgeladen sind. Diese sind besonders wirtschaftlich einzusetzen.

Markenakkus überstehen rund Tausend Ladezyklen. Bei falscher Behandlung aber viel, viel weniger. Falsche Behandlung wäre zum Beispiel einen nicht völlig entleerten Akku wieder aufzuladen. Dabei entsteht der sogenannte Memory-Effekt. Weiter Infos auf dieser Seite: http://www.teltarif.de/i/handyakkus.html

Ja, das kenn ich ja auch schon vom Handy... aber wie schon geschrieben, ich hab das Babyfon immer erst auf die Station gestellt, wenn das Ding schon gepiept hat.

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fourseasons hat das schon sehr schön beschrieben.

Zusätzlich hilft es, die Akkus alle Monat vielleicht einmal kontrolliert zu entladen - das geht automatisch mit Ladegeräten, die diese Funktion haben und die kaum teurer sind.

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