Wie mache ich meinen Eltern klar, dass ich nicht mehr das kleine Kind bin?

15 Antworten

Deine Eltern kannst du nicht ändern, so musst du dich ändern. Du kannst nicht von ihnen erwarten, dass sie deine Situation an deinen Wunsch erwachsen zu sein, anpassen. Das ist dein Job, dies für dich zu tun.

Von Abnabeln wurde in einer anderen Antwort gesprochen. Diese vollzieht sich nicht nur auf deiner oder der Seite des Kindes, auch Eltern müssen diesen Prozess gehen. Manchen fällt es leicht ... anderen sehr schwer und sehen auch nicht die Notwendigkeit, den Grund dazu.

Erwachsen sein bedeutet vor allem Verantwortung für sich selbst zu tragen und das eben auch durchzuziehen.

Man wird nicht anders behandelt, nur weil man plötzlich 18 Jahre alt ist. Zumindest nicht, wenn man sich nicht anders verhält.

Es trifft dich, dass deine Mutter dir nicht zutraut mit dem Zug zu fahren? Dann überzeuge sie doch einfach von dem Gegenteil indem du genau das tust, was du angekündigt hast.

Kinder erwarten anscheinend oft, dass Abnabelung automatisch passiert. Tut sie nicht. Sie ist oft unbequem und man muss etwas dafür tun. C'est la vie.

Mal davon ab solltest du dir bewusst machen, dass deine Eltern dir bestimmte Dinge noch immer vorschreiben können, zum Beispiel wenn sie diese finanzieren. Auch finanzielle Unabhängigkeit ist Teil des Erwachsen-Seins, und die erreicht man eben nicht einfach so durch einen Geburtstag.

Da müsst Ihr miteinander reden!

Rührend, wie sich Deine Eltern um Dich sorgen, nimm davon an, was Du ertragen kannst, über andere Dinge müsst Ihr reden.

Wie ich hoffe, geben Euch Eure Eltern den bestmöglichen Start ins Leben mit, indem sie Euch, auch mit guten Ratschlägen, unterstützen. - Eine abgesagte Fahrstunde kostet Zeit und Geld; vernünftig, wenn man sie nicht schmeißt.

18 ist grundsätzlich ein schönes Alter, weil man einerseits erwachsen ist, in Deinem Fall aber noch den Rückhalt in der Familie hat: Die fängt Dich auf. Später hast Du das nicht mehr, da musst Du Dich um Mutti und Vati kümmern.

Redet und sieh zu, dass Du mit Rechten/Pflichten aussteigst, ohne Deine Familie wegen einer postpubertären Anwandlung vor den Kopf stößt.

Alles Gute für die Fahrprüfung und viel Erfolg im Gespräch mit Deinen Eltern!

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