Wie kann man begründen, dass man kein Vorbild hat?

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6 Antworten

Es gibt im Grunde niemanden, der absolut kein Vorbild hat.

Immerhin hat jeder Mensch Eltern, die ihn erzogen haben. Und Freunde, deren Meinungen in mancher Hinsicht für ihn wichtig sind. Man tut oft Dinge, die man von ihnen übernommen hat. Oder genau das Gegenteil, wenn es sich um schlechte Angewohnheiten handelt... ;)

Jeder Mensch "kennt" irgendjemanden, der in irgendeiner Angelegenheit ein positives oder auch negatives Vorbild für ihn ist.

Es reicht schon, mal in den Nachrichten wieder was von durch die Mutter getötete Babys zu hören und schon wird jeder halbwegs denkende Mensch davon ausgehen, daß er selber sowas nie könnte und schwupps! Da haben wir ein (böses) Vorbild.

;)

Was man jedoch gelegentlich nicht braucht, ist ein Idol, dem man in jeder noch so lächerlichen Kleinigkeit nacheifern möchte.

Man braucht also nicht unbedingt eine "prominente" Person, an der man sich orientiert.

Aber orientieren wird sich jeder an irgendwem. Früher oder später.

warehouse14

Falls man das wirklich begründen muss - was ich mir nicht vorstellen kann - ist es doch naheliegend zu sagen, dass man als eigenständige und denkende Persönlichkeit niemanden braucht den man kopiert.

ngdplogistik 18.08.2016, 08:05

Wenn es denn so wäre, jedoch nur, was das eigene Denken, Ansichten aus diesem oder Gedankenhgut anbelangt. Meist wird doch nur kopiert, was andere schreiben sagen, denken, weil es bequem ist um dann doch ein „Vorbild" zu haben.

Es ist schon schwierig dieses Dasein, jedoch lösbar was den Grad anbelangt.

Liebe Grüße

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Wozu begründen? Man muss kein Vorbild haben.

Eine Begründung wäre: "Ich brauche kein Vorbild, da ich mein eigenes Leben lebe und eigene Erfahrungen mache."

Weil man nach seinem Kopf gehen möchte und nicht jemanden evtl. "nachmachen" möchte.

Weil du du selbst sein willst und dich von niemandem beeinflussen lassen willst.

Weil ich perfekt bin, wie ich bin.

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