Wie helfe ich meiner Mutter vom Alkohol weg zu kommen?

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8 Antworten

Kenne ich irgendwie. Nur von Seite der Alkoholsucht. Sie muss auf jeden Fall aus eigener Kraft das schaffen. Du kannst ja mit ihr reden, das du dir sorgen machst und so. Schwierig wird es wenn sie gar nicht mit dem trinken aufhören will. Letztendlich muss sie es aber wenn dann aus eigener Kraft schaffen.

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Was du beschreibst ist das bereits sehr weit forgeschrittene und chronifizierte Suchtverhalten einer "richtigen Alkoholikerin".

DU kannst ihr nicht helfen. Wenn, dann müßte deine Mutter statt Versprechungen abzuliefern eine Suchtberatungsstelle aufsuchen.

Du kannst nur gut auf dich acht gebenb: beschäftige dich mit dem Thema Co-Abhängigkeit und besuche eine Selbsthilfegruppe für Angehörige (zB Alanon). Auch ein Beratungsgespräch für Angehörige in einer Suchtberatung kann sehr hilfreich sein.

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Es gibt nicht nur Alkoholiker, die einen Spiegel halten müssen, sondern auch andere Formen der Alkoholsucht.

Was du beschreibst, ist eine abhängige Frau, die meines Erachtens ohne professionelle Hilfe kaum eine Chance hat, ihre Abhängigkeit in den Griff zu bekommen.

Du kannst es anregen, letztendlich muss der Schritt, sich Hilfe zu holen, aber von ihr kommen.

Kontaktiere eine Suchtberatungsstelle in deiner Nähe, die beraten üblicherweise auch Angehörige.

Alles Gute!

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Hallo Trixi!

Schau mal hier
http://al-anon.de/gruppe-finden/gruppen-finder/
wo es bei dir die nächste Al-Anon Gruppe gibt. Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen wie dich und mich: Die wir uns Sorgen um die Folgen des Alkoholtrinkens eines nahestehenden Menschen machen.

Als ich zu Al-Anon gegangen bin und mein Verhalten geändert habe, bekam mein Mann den Wunsch, mit dem Alkohol aufzuhören und ist zu den Anonymen Alkoholikern gegangen und konnte mit dem Saufen aufhören.

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Du kannst nicht wirklich helfen.
Oder nicht konkret, beim "Wegkommen".
Und nicht, solange sie sich nicht selbst hilft, oder bewegt.

Ich habe absichtlich "bewegt" geschrieben und nicht "entscheidet".
Das Entweder/Oder, also lebenslange Sucht/Abstinenz gilt wohl inzwischen als etwas angestaubt.

Du bist nicht verantwortlich. PUNKT
Du kannst auch nichts machen. PUNKT
Und auch nichts bewirken. PUNKT.

Vielleicht kannst du etwas ermöglichen, erleichern, als lohnend scheinen lassen.
Dass es in der Welt, vor der sie ja anscheinend flüchtet, auch etwas gutes gibt.
Das kannst du ihr zeigen, und wahrscheinlich weiß sie es ja auch schon.
Zeig es ihr immer wieder, dass sie es begreift, nicht nur weiß.

Mehr kannst du nicht tun, und das ist auch schon sehr viel (verlangt).

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Deine Mutter ist schon lange Alkoholikerin. Oft merken es gerade die nächsten Angehörigen nicht einmal. Auch weil sie es nicht sehen wollen.

Du selbst kannst leider gar nicht helfen. Deine Mutter muss erst einmal selber einsehen, das sie ein Problem hat. 

Dann muss sie wollen, das ihr geholfen wird. Ob da die AA reichen wage ich zu bezweifeln. Was sie braucht ist eine Langzeit Therapie.

Erst dann kannst du ihr helfen in dem du für sie da bist.

Alls andere bringt nichts. So schlimm es für dich ist, Das ist leider Fakt.

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Hallo Trixxi,

fang damit an, Dich selbst zu schützen. 

Das bedeutet: steig keinesfalls in ihr Auto, wenn sie betrunken ist, besorge ihr keinen Alkohol und räume ihre leeren Flaschen nicht wenig.

Wennsie sich weigert,eine Therapie zu machen, dann mache Deinen Abschluss, den Führerschein und suche Dir eine eigene Wohnung.

Deine Mutter ist Alkoholikerin, auch wenn sie das leugnet. Du kannst ihr nicht helfen, nur Dir selbst.

Alles Gute,

Giwalato 

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Ganz schwer. Das muss sie selbst wollen, sonst wird es nichts. Oft muss erst was passieren wie Führerscheinverlust und MPU.

Anstonsten hilft nur weiter mit ihr drüber zu reden... :-(

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Kommentar von trixxi82
23.11.2016, 18:42

Ach ja, den Führerschein hatte sie schon ein paar Monate weg wegen Alkohol am Steuer. Das war aber schon vor etwa 10 Jahren, hat anscheinend auch nichts gebracht.

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