Wie heißt diese Aufwicklung und wie geht die [Bild]?

 - (klettern, Knoten, segeln)

8 Antworten

Das Bild zeigt 3 mal einen "Bunsch". Die starken Leinen (Trossen) darunter sind nicht klar zu erkennen.

Leinen zum Bunsch werden NICHT über die Hand und den Ellenbogen aufgeschossen! Sie verdrillen sich sonst. Abhängig von Stärke der Leine wird ein Tampen (Ende einer Leine) bei Rechtshändern in der linken Hand so gehalten, dass ca. 1/2 Meter zu Boden hängt. Jetzt wird mit der rechten Hand eine Armspanne des losen (am Boden liegenden) Tauwerkes zur linken Hand gezogen und über die Handfläche gelegt. Dabei muss der lose Teil in der rechten Hand so ausgedreht werden, dass die einzelnen Schlaufen schöne, gerade verlaufende längliche Ringe bilden. Jede Schlaufe wird auch in der Länge so korrigiert, dass am Ende alle Schlaufen gleich lang sind. Der letzte Teil wird dann um den oberen Teil der Schlaufen (bei der linken Hand) mehrfach herumgewickelt und zum Schluss durch die Schlaufen gezogen. Wenn dieser letzte Teil dann nochmals oben über den Bunsch gewickelt wird spricht man von einem Kopfschlag. Linkshänder verfahren sinngemäß spiegelverkehrt. Je länger das Tau ist, umso länger sollten die Schlaufen in der Hand sein. Ansonsten wird der Bunsch zu groß für die Hand. Wenn lange Schlaufen nicht reichen kann man den Bunsch aufteilen, indem man einen Teil aus der Hand ablegt und einen weiteren Teil aufschießt. Erst am Ende vor dem umwickelmn werden die beiden Teile zusammengelegt um sie zu umwickeln.

Der Vorgang ist schwer zu beschreiben. Sicher gibt es dazu etwas in Youtube.

Buch dazu: "Kroatisches Küstenpatent und Skippertraining - Das Handbuch für Einsteiger" von Rudi Czaak

Handbreit

Rudi

Woher ich das weiß:Beruf – Skippertrainer, Ausbildner und professioneller Yachtskipper;

Für Deine Frage gibts nur eine Antwort: Das ist kein Knoten. Es handelt sich um eine "aufgeschossenen Leine". Ja, das heißt wirklich so, eine Leine wird fachgerecht aufgeschossen, indem man, wie @Flockeks schrieb, sie um Hand und Ellebogen wickelt. Bei größeren Schoten, Leinen oder Tampen legt man den Strang durch maßnehmen mit ausgebreiteten Händen. Als Abschluß, und das ist das Besondere, wird das freie Ende genügend lang hängen gelassen, damit das aufgeschossene Seil umwickelt und dann als Schlaufe durch das Auge oberhalb der Wicklung gesteckt. Danach die Schlaufe über das Auge ziehen und am freien Ende (!) ziehen und festmachen. Empfehlung: Vorher ans freie Ende einen Palstek klöppeln.

Ich weiß leider auch nicht, wie er heisst, aber er wird gemacht, indem man das Seilende mit derHand festhält und dann immer wieder um Ellebogen und hand wickelt. Wenn noch ein guten Sfück Seil übrig ist, um die entstandenen Schlaufen herumwickeln.

Lg

Das nennt sich SEILPUPPE.

Gibt verschiedene Arten davon und auch sehr viele Anleitungen dazu im Internet zu finden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildungsleiter der Bergrettung Tirol

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