Wie gut sollten Kinder in der 2. Klasse lesen können?

7 Antworten

Da hilft lesen, lesen und nochmal lesen. Nimm Dir die Zeit und lasse Dir regelmäßig vorlesen. Bei meiner Tochter in der Klasse gab es einen Lesepass, in welchem die Kinder eingetragen haben, wie lange sie vorgelesen haben (mind. 10 Minuten am Tag war gefordert). Wenn der Lesepass voll war, gab es dann für die Kinder eine Kleinigkeit (z.B. Hausaufgabengutschein). Das war immer eine tolle Motivation und sowas (mit anderen Prämien natürlich) lässt sich auch zu Hause umsetzen.

Auch ich glaube, dass nur das Üben hilft, aber möglicherweise fehlt deiner Tochter auch ein bisschen die Begeisterung fürs Lesen, und das ist auch kein Wunder, wenn sie sich dabei noch so schwer tut.

Vielleicht kommt ihr aus diesem Teufelskreis heraus, wenn ihr einen Schritt zurück geht, also z. B. zurück zu den Bilderbüchern mit wenig Text. Den kannst du ihr ja beim ersten Mal vorlesen, beim zweiten Mal lässt du sie vorlesen. Wenn das schon ganz gut klappt, würde ich zu den Leseanfänger-Büchern übergehen, die statt der Namenswörter Bilder in den Sätzen haben. So muss sie weniger Buchstaben lesen, hat aber trotzdem das Gefühl, ein richtiges Buch ganz alleine lesen zu können.

Und dann wäre es klasse, wenn ihr ein Thema, z. B. Pferde, Feen o. ä., finden könntet, das sie wirklich interessiert. Denn das Wichtigste ist, dass sie Spaß am Lesen bekommt, denn dann klappt das Besserwerden fast von allein.

Hilfreich sind auch regelmäßige Besuche in einer kleinen freundlichen Bücherei und lesende Eltern als Vorbild. ;-)

PS: Ich habe zwei Kinder, Mädchen in der 3. Klasse und Junge in der 2. Klasse. Bei beiden hat das Gernlesen so funktioniert.

Mein Sohn geht ebenfalls in die 2. Klasse. Ich habe ihn zum Lesen motiviert, indem ich ihm gesagt habe, er darf den 4. Teil von Harry Potter erst dann schauen ( finde den nicht gerade kinderfeundlich), wenn er Teil 1 bis 4 selbst gelesen hat. Das zieht. Er liest mir in jeder freien Minute aus den Büchern vor und den 1. Teil haben wir nun fast geschafft. In kurzer Zeit hatte er das flüssige Lesen drauf. Vielleicht hast du ja auch so einen ziehenden Motivator für deine Tochter. Muß ja nicht so ein langer Zeitraum sein. Aber dann spielt das Lesen selbst eher eine Nebenrolle und wird nicht zum Zwang, denn das eigentliche Ziel ist ja für ihn, die Bücher durchzulesen, damit er endlich den 4. Teil schauen kann und nicht zu lesen um flüssiger zu lesen.

LG Zaubi

es schadet niemanden schnell und flüssig lesen zu können, also würde ich das fördern, aber eben nicht mit dem Schulbuch sondern mit allem anderen was sich so zu lesen findet..vom Werbeblatt über annoncen und auch in spielerischer Form...

Wenn Sie Abends ins Bett geht drehe mal den Spieß um. Nicht Du ließt Ihr eine Gute-Nacht-geschichte vor sondern Sie dir. In Null-Komma-Nix liest Sie sehr gut.

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Ich achte besonders darauf, nur Bücher mit aktueller Rechtschreibung zu benutzen. So können sich alte Schreibweisen erst gar nicht einprägen.

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