Wie gestalte ich meine Zukunft?

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3 Antworten

Keine Sorge, mit deinem Anliegen bist du nicht alleine. Es geht vielen Menschen wie dir. Viele wissen nicht was ihnen richtig gefällt weil sie von allem etwas können. Dein Vorteil ist: du bist erst 18 und damit noch sehr jung und hast bereits jetzt die Erkenntnis und die Überlegung was manche erst mit 25-30 haben. Vom dem her schon mal Chapeau ;-) Was für dich wichtig ist zu wissen ist, das alles was du machst sich auf deinen Lebenslauf niederschreibt und du in jedem Vorstellungsgespräch dazu Stellung beziehen musst. Also sollten deine weiteren Entscheidungen gut überlegt sein. Ebenso kannst du in deinem Alter noch viele Dinge machen was du zB mit mit 25 zwar auch machen kannst aber nicht mehr wirst weil sich deine Lebensunterhaltskosten mit der Zeit automatisch verändern erhöhen. Damit ist gemeint, eigene Wohnung, Lebensmittel, Auto, Handy, Klamotten, Essen gehen, Disco und vieles mehr. Da kannst du nicht mal so auf die schnelle mit 25 sagen ich mach noch ne Ausbildung.

Was du genau machen sollst hängt ganz alleine von deiner Person an. In welche Richtung möchtest du gehen? Ist dir Geld sehr wichtig? Dann musst du arbeiten gehen. Kannst du dir vorstellen erstmal auf etwas Geld zu verzichten? Dann mach dann Fachabi und besorg dir einen 450€ Job.

Du hast hervorragende Voraussetzungen für  eine tolle berufliche Karriere, egal welchen Weg du gehst.  

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Kommentar von x9flipper9
27.04.2016, 10:11

Du hast mir auf jeden Fall sehr Mut gemacht und die Idee mit Fachabi und einen Nebenjob finde ich schon mal grandios, danke dir!

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Hallo x9flipper9,

zunächst mal - mach Dir keine Sorgen, daß Du nicht den richtigen Beruf findest. Ich kenne so gut wie niemanden, der mit 18 schon genau wusste, wo er im Job mal landet. Schätzungsweise 70% meiner Freunde machen nicht mehr das was Sie einst gelernt haben (Ausnahmen Arzt und Anwalt).

Mit Deiner kaufmännischen Ausbildung stehen Dir so gut wie alle Wege offen. Du sagts, daß Dir ein Bürojob eigentlich keinen Spaß macht? Also schlagen wir als Beispiel folgendes vor:

Mach die Ausbildung zu Ende und versuche, daß Dich Dein Betrieb zunächst übernimmt. Damit verdienst Du erstmal Geld. Nach nur einem Jahr Berufserfahrung kannst Du eigentlich in jedem kaufmännischen Bereich Deinen Fachwirt machen. Z.B. Veranstaltungsfachwirt, Immobilienfachwirt oder Tourismusfachwirt sind Berufe mit viel Außenaktionen.

Der Fachwirtabschluß bringt Dich in neue Branchen (die Dir vielleicht mehr Spaß bringen) aber auch zu einem Studienplatz. Dieser Titel berechtigt (gleichgestellt mit Fachabitur) zum Studium (z.B. BWL, Wirtschaftswissenschaften etc.). Somit stehen alle Wege offen.

Einen kleinen Einblick vorab, in welchen Richtungen es alles Fachwirte gibt findest Du hier bei uns im Vergleichsportal:

https://www.fortbildung24.com/fachwirt-betriebswirt-ausbildung-ihk-hwk/suchergebnisse.html

Übrigens kannst Du mit einer fertigen Ausbildung für die sogenannten Aufstiegsfortbildungen zum Fachwirt das neue (ab 1.8. 2016 gibt es hier viele Erweiterungen) Meister-BAföG beantragen. Weiter kannst Du jeden Fachwirtkurs auch berufsbegleitend in Abendschule oder Fernlehrgang absolvieren.

Du wirst sehen, am wichtigsten ist es, die erste Ausbildung sauber durchzuziehen - danach steht Dir bis hin zu einem Studium noch alles offen.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Es klingt mitnichten komisch, denn wir alle suchen uns selbst - manche brauchen länger, andere sind schnell. Das ist völlig in Ordnung. Ich finde auch, Du machst es in der richtigen Phase Deines Lebens. Noch jung und ungebunden lässt sich viel leichter nochmal umplanen.

Vielleicht kannst Du Dich bei der Polizei informieren, welche anderen Möglichkeiten es geben könnte, wenn die Rot-Grün-Schwäche zu ausgeprägt ist?

Ein Fachabi als Weiterbildung ist sicher nichts schlechtes, aber eigentlich sollte man schon wissen, wo das Ziel ungefähr liegt, bevor man losläuft ;-)

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, die Ausbildung auf jeden Fall zu beenden. Und zwar so gut wie es nur geht. Das ist eine Grundlage, die Du Dein ganzes Leben lang brauchen kannst, selbst wenn Du nie wieder in diesem Beruf arbeiten solltest.

Eine Möglichkeit, in andere Berufe zu schnuppern ist auf jeden Fall ein Nebenjob. Das ist nicht überall möglich, aber so lernt man sich schon besser kennen und manchmal reicht es aus, wenn man hinterher zumindest etwas ausgeschlossen hat.

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Kommentar von x9flipper9
27.04.2016, 09:27

Das sind schon mal sehr gute Ideen und du hast auf jeden Fall Recht, dass ich erstmal schauen muss was ich überhaupt mache bevor ich mich in etwas komplett reinsteiger, was dann doch nichts für mich ist. Vielen Dank für deine Antwort! :)

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