Wie funktioniert Lasertriangulation?
Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Reflexionsgetz nicht. Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Wie kann also ein Sensor einen Lichtstrahl aus einem Ausfallswinkel (zB. 70°) warnehmen wenn der Einfallswinkel des Lichtstrahls im rechten Winkel auf eine Oberfläche scheint?
2 Antworten
Nicht direkt der Experte, fand das zur Triangulation aber ganz gut.
Hallo,
eine gute Frage! Aber die Idee von "Einfallswinkel = Ausfallswinkel" basiert auf dem Konzept der spiegelnden Reflektion. Auf hoch glänzenden Objekten funktioniert in der Tat das oben gezeigte Gerät nicht, (man kann es aber auch dort um den halben Triangulationswinkel verkippen und hat dann wieder spiegelnde Reflektion. Muss dann aber kalibriert werden und geht dann auch nur auf ebenen Flächen ohne Oberflächenneigung).
Das oben gezeigte Prinzip funktioniert deswegen, da viele Objekte an der Oberfläche das Licht mehr oder weniger stark streuen. Bei matten bis leicht glänzenden Objekten entsteht immer noch genügend Streulicht das ausreicht, um vom Sensor erfasst zu werden, auch wenn man nicht im Reflektionswinkel arbeitet.
Lars

Dankeschön, hätte dir auch den Stern gegeben, deine Antwort kam jetzt aber ein bisschen zu spät sry