Wie beschreibt man einen Arbeitsvorgang?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Du kannst natürlich unmöglich schreiben: Ich spiele da nur. Das tust Du ja auch gar nicht.

Du wirst doch den Kindern erstmal mitteilen, So: Jetzt ist Lego-Spielzeit, Zeit zum Kneten, wir haben gebastelt o.ä.

Der Arbeitsvorgang wäre dann folgender: Du motivierst erstmal die Kinder, dann zeigst Du Ihnen, wo Ihre Spielecke ist und begleitest sie beim Spielen bzw. Du hast die Aufsicht!

Das ganze wird ja auch nicht immer ruhig von statten gehen, dann schreibst Du, dass Du unter pädagogischen Gesichtspunkten schlichtend und beruhigend eingegriffen hast. So was in der Art.

Damit das etwas mehr Text ist, musst Du halt genaue Vorgänge schildern. Kind A hat ohne Anleitung ein großes Haus bauen können, Kind B brauchte etwas Hilfe, Kind C konnte damit gar nichts anfangen und war völlig uninteressiert. So in etwa läuft das doch ab, kann ich mich noch gut dran erinnern, als ich mal ein Schülerpraktikum in einem Kindergarten gemacht habe.

Denk Dir zur Not irgendwas aus, falls Du extrem liebe, ruhige Kinder da hast.

lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Saphirax1
03.11.2016, 10:39

Ich habe dort mit den Kindern Armbänder gebastelt.Ich habe dann überlegt darüber zuschreiben da ich das auch erst einigen Kindern beibringen musste und ich das so besser ausschmücken kann.. soll ich dann auch schreiben wie man die Armbänder macht? Irgendwie gehört es ja zum Arbeitsvorgang aber ich denke nicht das es meine lehrer interessiert oder ob es verständich genug ist..

0

Hallo Saphira, 

es ist natürlich sehr schwierig im Nachhinein zu schreiben, was man gemacht hat. 

ICH würde mich daran festhalten, was die Ziele des Tages waren.. also was man mit den Kindern vor hatten, wie es dann tatsächlich umgesetzt worden ist, warum es geklappt hat, was man vorgenommen hat und warum etwas nicht geklappt hat, was man sich vorgenommen hat.. was man beim nächsten Mal anders machen kann. 

Und einfach nur Spielen ist das definitiv nicht im Kindergarten. Das, was für uns ein "einfaches" Spielen ist, ist für die Kinder ernst.. arbeit. Kein Kind mag es, wenn man es einfach im Spiel unterbricht oder etwa die Sandburg kaputt macht.. weil das Kind damit richtig gearbeitet hat. Bei diesem Prozess des "Spielens" arbeitet das Gehirn so stark. Kinder vertiefen sich richtig in ihre Aufgaben. 

Du kannst eben auch dokumentieren, was diese Spiele fördern.. ob das Kind sich gerade alleine damit beschäftigt hat wie sich Größen untereinander Verhalten, ob es speziell die Sinne benutzt hat.. 

Den Kommentar von LiselotteHerz finde ich aber auch sehr gut. Nur kann ich Dinge nicht so schön umschreiben wie sie, daher kämen für mich sowas nicht in Frage. ^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?