Wie bekommt man Spliss weg, ohne sie schon wieder zu schneiden ?

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6 Antworten

Es gibt kein einziges Produkt/Mittelchen, das Spliss vermeidet oder gar "repariert". Das ergibt sich schon logisch daraus, dass Spliss ein Schaden ist, der durch mechanischeEinwirkung entsteht und die wirst Du nie 100%ig verhindern können.

Wenn Haarspitzen dann gespalten sind, sind sie es einfach und wenn man die gespaltenen Spitzen dann nicht fachgerecht und gründlich entfernen lässt, erweitert sich der Spalt in den Haaren immer weiter nach oben in die Haarlängen. Die durch die Spaltung entstandenen Haarhälften (auch auch Drittel) führt kein Mittelchen wieder zusammen.

Spliss gehört rechtzeitig per fachgerechtem Spliss-Schnitt beseitigt,BEVOR sich der Spalt in den Haaren weiter nach oben in die Haarlängen erweitert. Dann verlierst Du dabei kaum bis gar nichts an Haarlänge.

Bei Selbstversuchen mit der falschen Schere, der falschen
Scherenhaltung oder -führung, kannst Du mehr Schaden anrichten als gutmachen und züchtest "Dauer-Spliss".


Sicher  ... die ganzen sogenannten Anti-Spliss Produkte verkleistern das und man hat das Gefühl, die Haarspitzen wären wieder zusammen.  Währenddessen wander der Spalt halt immer weiter und weiter ... und unter den Rückständen dieser Produkte an den Haaren werden die Haare dann schön stumpf, kraftlos evtl. auch fettend oder sogar spröde und bruchanfällig.

Wichtig für die Reduzierung der häufigsten selbst generierten Spliss-Ursachen ist schlicht und einfach der eigentliche, ursprünglich sinnvolle und korrekte Umgang mit den Haaren und der beginnt mit den täglichen Bürstenstrichen, geht über die korrekte Haarwäsche bis hin zu einigen weiteren Maßnahmen:


Mit einem der 4 für Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturölen (Macadamiaöl, Mandelöl, Jojobaöl, Arganöl) kannst Du die Haarspitzen aber zumindest stets schön geschmeidig halten und dadurch geben die dann auch besser nach, wenn sie irgendwo anstoßen und spalten sich nicht gleich bei der geringsten Berührung.

Ansonsten gelten noch ein paar einfache Maßnahmen, mit denen Du die
häufigsten selbst generierten Spliss-Ursachen zumindest deutlich
reduzieren kannst:


- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.


Die Öle können Spliss natürlich auch weder vollständig verhindern,
noch "reparieren", aber sie machen die Haarspitzen absolut geschmeidig
und je geschmeidiger die sind, desto mehr geben sie von sich auch nach,
wenn sie irgendwo anstoßen und spalten sich nicht gleich bei den
geringsten Berührungen.


Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigst Du nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link auf meiner
Profilseite) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Früher wußten Mütter und Großmütter noch bestens über Haarpflege Bescheid und haben deren Wissen auch immer weitergegeben. ;-)

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Gegen Spliss hilft nur Abschneiden. Aber alles abschneiden, es darf nicht die geringste Spur von Spliss übrigbleiben, sonst geht das gleich von vorne los.

Wenn alle gespaltenen Enden ab sind, kann man nur durch gute Pflege und Unterlassen jeglicher Strapazen dafür sorgen, dass sich kein neuer Spliss bildet.

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Ich stand vor 3 Wochen vor dem gleichen Problem wie du. Ich hab recht dünne Haare und wollte schon immer lange Haare. Ich ging abundzu zum Frisör der mir dann wieder das Kaputtest wegschnitt dennoch wurden sie nicht länger.

Ich habe dann sehr lang recherchiert und bin auf das Produkt Olaplex gestoßen. Dies ist Chemisch und soll deine Haarstruktur die aufgeraut ist wieder glätten. 

Ich hatte nicht mehr viel Hoffnung ging aber dennoch zu einem Frisör der diese Behandlung durchführt und ich bin begeistert davon ich hatte noch nie so schöne, gesunde,glänzende und weiche Haare. 
Ich muss gestehen, dass das ganze nicht billig ist ich habe beim Frisör 40€ bezahlt (soweit ich weiß kommt es dabei auf die Haarlänge an) und dann bekommt man noch ein Mittel mit nach Hause, dass ebenfalls nochmal 40€ gekostet hat. Meiner Meinung nach lohnen sich diese 80€ aber. :)

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Ganz einfach: Spliss vorbeugen. Durch Haargummis mit Metall entsteht, meiner Erfahrung nach, mehr Spliss. Außerdem sollte man einmal in der Woche eine Haarspülung benutzen. Auch ein Shampoo-Wechsel kann da helfen.

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Hallo,

Hier ein paar hoffentlich hilfreiche Tips:

-Shampoo Wechsel

-Pflegemittel beim duschen auf die Spitzen massieren und nach einigen Minuten Einwirkung ausspülen

-Mit Kokosnuss Öl einreiben, einwirken lassen und dass ausspülen

Ich hatte auch haar Probleme und das hat mir geholfen es zu lösen.

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Nein, sobald das Haar gesplisst ist, muss es geschnitten werden, damit der Spliss sich nicht weiter nach oben ausdehnt.

Du kannst vorbeugen. Wenig strapazieren. Wenig föhnen. Wenig färben....

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