Weshalb leiten Salzlösungen den elektrischen Strom, feste Kristalle dagegen nicht?

3 Antworten

Um elektrischen Strom zu leiten, muss elektrische Ladung bewegt werden. Da es keine "reinen" Ladungen gibt, braucht man dazu bewegliche Teilchen, die elektrisch geladen sind.

In Metallen sind die "Valenz"-Elektronen frei beweglich, können also für die Stromleitung sorgen.

Salze bestehen aus Ionen, elektrisch geladenen Atomen, die ihre Elektronen ziemlich fest halten. Und zwar so fest, dass es leichter ist, die Ionen voneinander zu trennen als die Elektronen von ihren Ionen. Damit ein Salz also leiten kann, muss man die Ionen gegeneinander beweglich machen.

Festkörper zeichnen sich nun dadurch aus, dass die einzelnen Teilchen ihre Nachbarn nicht wechseln können.

Also müssen wir Salz auflösen oder schmelzen, damit es elektrischen Strom leiten kann. Dann bewegen sich die Ionen.

Übrigens kommt daher auch der Name "Ion" - er bedeutet "ein Wanderndes"

Woher ich das weiß:Hobby – seit meiner Schulzeit; leider haupts. theoretisch

Weil in der Lösung Anionen und Kathionen nicht gebunden sind und sich frei bewegen können :)


Kathionen sind auch Ionen (Oberbegriff), das Gegenstück dazu heißt Anionen

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@CATFonts

Ouh sorry, du hast komplett Recht!

Mein Fehler!

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Weil in der Salzlösung die elektrisch geladenen Ionen frei beweglich sind

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