Wer kann mir einen baugleichen Kondensator zum TNS-2TH X2 nennen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn meine Info richtig ist, sollte das ein 0.22 uF Kondensator für 250VAC sein. Da auch die EN132400 Erwähnung in meinen Fundstellen findet, dürfte es sich um einen MKP metallisierten Propylen Film Kondensensator (selbstheilend) für die Funkentstörung handeln. Etwas leichter wäre die Suche gewesen, wenn du die Daten abgeschrieben und mit der Frage gepostet hättest. Für einen Phasenschiebekondensator an einem Einphasenasynchronmotor wäre die Moderleistung passend zu einem 0.22 uF Kondensator schon extrem klein (weit unter 100Watt). Ein so leistungsschwacher Motor würde viel eher als Spaltpolmotor ausgeführt werden.

Allerdings, wenn nur der Entstörkondensator schadhaft ist, müsste der Motor noch funktionieren, wenn auch nicht sehr umweltfreundlich was Funkstörungen betrifft.

Korrekt!

Kleine Anekdote:

In den frühen 90ern hatte D-Land die Spannung "langsam" von 220V auf 230V erhöht.

Eines Tages saß ich an meinem C64 und das E-Werk muss wohl eine Schaufel Kohlen zu schnell reingeworfen haben. Mein C64 stürzte ab und wollte nicht mehr funktionieren. Nach Ausbau des SID Chips (sozusagen die Soundkarte) funktionierte alles wieder bis auf den Ton. Ich suchte meinen Vater um ihn zu fragen ob er mich nach Köln fährt um einen neuen DM 30,- SID Chip in einem großen Elektronikladen zu kaufen. Ich fand ihn vor der Garage wo er mit seinem Schwingschleifer aus den frühen 70ern gerade eine Tür abgeschliffen hatte.

Er versprach mir dass wir losfahren sobald er fertig ist. Nicht male eine Minute später fing der Schleifer an zu knallen und zu rattern. Er stellte ihn ab und legte ihn auf die Werkbank. Dann schlugen Flammen aus den Lüftungsschlitzen. Mein Vater pustete die aus, wedelte den Rauch weg und schaltete ihn wieder ein. Funktionierte noch.

Nachdem mein Vater fertig war, fuhren wir mit dem durchgeknallten SID und den Überresten eines Y-Kondensators nach Köln.

Die Elektroniktheke war in zwei Abteilungen gespalten. Links "Passiv", rechts "Aktiv". Links etwa 20 Leute, rechts nur einer. Mein Vater stellte sich mit seinem Kondensator links an, ich mit meinem SID rechts. Nachdem ich also mein ganzes Taschengeld los war, gesellte ich mich zu meinem Vater.

Der Kunde vor uns legte etwas, was nach einer abgeschossenen Schrotflintenpatrone aussah und auch so ähnlich roch.

Verkäufer: "Wat soll dat denn sein?"

Kunde: "Keine Ahnung, war in meiner Spülmaschine drin!" Dann gestikulierte der Kunde wie ein Angler: "Und als es kaputt ging, kam da soooooooooo ne Flamme raus!"

Verkäufer: "Ah, Steinmetzkondensator ???µF ???V" (??? hab ich vergessen, ist lange her) und griff in eine der vielen Pappschächtelchen die sich an dem Tag auf dem Tresen stapelten.

Ich frage mich bis heute noch ob der die Werte anhand der Angabe wie lang die Flamme war ermittelt hat...

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Korrekt!

Anekdote:

In den frühen 90ern hatte D-Land die Spannung "langsam" von 220V auf 230V erhöht.

Eines Tages saß ich an meinem C64 und das E-Werk muss wohl eine Schaufel Kohlen zu schnell reingeworfen haben. Mein C64 stürzte ab und wollte nicht mehr funktionieren. Nach Ausbau des SID Chips (sozusagen die Soundkarte) funktionierte alles wieder bis auf den Ton. Ich suchte meinen Vater um ihn zu fragen ob er mich nach Köln fährt um einen neuen DM 30,- SID Chip in einem großen Elektronikladen zu kaufen. Ich fand ihn vor der Garage wo er mit seinem Schwingschleifer aus den frühen 70ern gerade eine Tür abgeschliffen hatte.

Er versprach mir dass wir losfahren sobald er fertig ist. Nicht male eine Minute später fing der Schleifer an zu knallen und zu rattern. Er stellte ihn ab und legte ihn auf die Werkbank. Dann schlugen Flammen aus den Lüftungsschlitzen. Mein Vater pustete die aus, wedelte den Rauch weg und schaltete ihn wieder ein. Funktionierte noch.

Nachdem mein Vater fertig war, fuhren wir mit dem durchgeknallten SID und den Überresten eines Y-Kondensators nach Köln.

Die Elektroniktheke war in zwei Abteilungen gespalten. Links "Passiv", rechts "Aktiv". Links etwa 20 Leute, rechts nur einer. Mein Vater stellte sich mit seinem Kondensator links an, ich mit meinem SID rechts. Nachdem ich also mein ganzes Taschengeld los war, gesellte ich mich zu meinem Vater.

Der Kunde vor uns legte etwas, was nach einer abgeschossenen Schrotflintenpatrone aussah und auch so ähnlich roch vor den Verkäufer.

Verkäufer: "Wat soll dat denn sein?"

Kunde: "Keine Ahnung, war in meiner Spülmaschine drin!" Dann gestikulierte der Kunde wie ein Angler: "Und als es kaputt ging, kam da sooo ne Flamme raus!"

Verkäufer: "Ah, Steinmetzkondensator ???µF ???V" (??? hab ich vergessen, ist lange her) und griff in eine der vielen Pappschächtelchen die sich an dem Tag auf dem Tresen stapelten.

Ich frage mich bis heute noch ob der die Werte anhand der Angabe wie lang die Flamme war ermittelt hat

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Wenn Du etwas mehr Details hättest wäre das gut. (z.B. Photo) Wenn ich raten müsste würde ich auf einen Funkentstörkondensator tippen, wäre für die Funktion des Schleifers eher unbedeutend. Was sagt der Motor wenn Du ihn klassisch durchmisst? (Und, wenn Du nicht vom Fach bist, bitte bring Dich nicht um :( )

dan probier es mal.

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