Wer hat Erfahrungen mit twago.de gemacht?

6 Antworten

Auch ich kann LEIDER nur abraten!!! Seit einigen Jahren bin ich dort registriert und um Angebote auf Projektausschreibungen zu machen, kaufte ich die twago credits.

Schon vor einige Jahren ärgerte ich mich über angeblich nicht angenommene Angebote, für die es jedoch niemals eine Begründung gab. Auch gab es keine Kommunikaton mit den Anbietern. Irgendwann erhielt ich - ab und zu - die Info: Anbieter hat sein Projekt zurückgezogen. Es fand kein Vermittlung statt.

Seltener gab es von Twago eine Info: Anbieter hat ihr (gutes) Angebot nicht angekommen. GUT = GUT! Ja.

Meistens aber hört man aber gar nichts.

So ist leider sehr stark davon auszugehen, dass twago bewusste Fake-Ausschreibungen online stellt. Hintergrund ist natürlich die Umsatzgenerierung, denn wer ein Angebot für ein ausgeschriebenes Projekt macht, muss ja an twago zahlen.

Diesen Vorwurf habe ich twago selbst schon gemacht vor einigen Jahren. Bis heute hat sich nichts geändert. So wundern mich die ähnlich gestrickten Einträge im Web über twago nicht. Die Entfernung der Beiträge aus dem Netz bezahlen sie also auch von unserem Geld. Ole ole, twago = Finger weg!

Ich kann aus meiner Erfahrung nur von der Nutzung mit einem Basic-Account abraten. Alles weitere kann ich nicht beurteilen.

Folgendes ist passiert:

Ich habe mich angemeldet und recht schnell den Zuschlag für ein kleines App-Projekt bekommen. Via Nachrichtensystem von Twago hatte ich mit dem Projektanbieter vereinbart, dass er mich anrufen würde.

Ich nahm das Projekt an und musste gleich die 50,-€ Vermittlungsgebühr bezahlen. Soweit eigentlich auch OK.

Leider war der Projekt-Anbieter ab diesem Zeitpunkt wie vom Erdboden verschluckt. Keine Antwort auf Nachrichten im Twago mehr. Dann habe ich den Twago-Support eingeschaltet und sie haben Ihn angeblich aufgefordert sich mit mir in Verbindung zu setzen. Auch das blieb erfolglos.

Ich bat dann Twago um die Rückzahlung der 50,-€, da ja keine erfolgreiche Vermittlung stattgefunden hätte. Antwort: Die Vermittlung sei ja abgeschlossen und wenn der Projektanbieter sein Projekt zurückzieht, könnten sie ja auch nichts dafür.

Ich wollte dann von Ihnen eine Adresse, EMail-Adresse oder Telefonnummer, damit ich auf dem Rechtsweg gegen diesen Fake-Anbieter vorgehen kann. Dies verweigerte man mir mit dem Hinweis auf den Datenschutz. Dies wiederum finde ich merkwürdig, da es ja gerade Ihr Geschäftsmodell ist, Projektanbieter und Dienstleister zu vermitteln.

In meinem Fall hat Twago 50,-€ eingestrichen und eigentlich keine Gegenleistung erbracht. Ich will nichts unterstellen, aber woher weis ich als Dienstleister, dass der Projektanbieter wirklich existiert?

Aus Sicht von Twago hätte ich erwartet, dass man ALLES unternimmt, damit solche Fake-Projektanbieter erkannt und gestoppt werden und man sich auf die Seite eines seriösen Dienstleisters stellt. So bleibt ein unangenehmer Beigeschmack auch gegen Twago.

Ich bin bereits seit September 2014 als Serviceanbieter bei Twago. Bevor ich mich für Twago entschieden habe war anfangs doch der Gedanke da, dass es schon höhere Ausgaben sind, die erst einmal wieder verdient werden müssen. Durch die gute Beratung durch den Support habe ich mich dann dazu entschieden die Mitgliedschaft zu buchen. Fehler? KEINESWEGS. Es war die klügste Entscheidung dich ich als Unternehmer treffen konnte.

Dadurch kamen rasch einige Aufträge rein und zudem lernte ich noch tolle Menschen kennen, die ich nun auch als nette und zuverlässige Geschäftspartner bezeichnen darf. Wenn man Twago richtig nutzt, eröffnen sich einem weitere Geschäftszweige und Vertriebswege die das eigene Unternehmen zum Erfolg bringen.

PS: Mit standardisierten Bewerbungen, ohne auf das ausgeschriebene Projekt einzugehen, kommt man halt nicht weit. Da ist es leichter einfach anderen die Schuld zu geben und auf diversen Plattformen zu lästern. :)


Twago hat noch weitere meiner persoenlichen Meinung nach unfaire Methoden: Dem potentiellen Kunden, der einen Service-Anbieter direkt kontaktieren will wird gezeigt "Der Service-Anbieter meldet sich bei Interesse". Dem Service Anbieter wird eine Email geschrieben "Ein Kunde moechte Sie kontaktieren, wir geben ihre Kontaktdaten weiter, wenn Sie ihr Profil upgraden". Upgraden kostet dann 90EUR fuer 5-6 Monate - versteht sich - also 400 bis 500 EUR nur dafuer, dass man mit einem potentiellen Kunden in Kontakt treten kann (neben der Moeglichkeit Angebote abzugeben).

Folgender Beitrag beruht auf persönliche Erfahrungen und spiegelt meine Meinung wieder. Aufträge kann man bei Twago erhalten, jedoch zu welchem Preis und welchen Bedingungen... aus meiner Sicht lohnt es sich nicht sich dort anzumelden oder Auftrag zu stellen.

Meiner Meinung nach hat sich bei Twago bis heute (Juli 2014) nichts geändert - eher verschlechtert nach dem neuen Design.

Ich kann persönlich durch schlechte Erfahrungen und ein Gefühl von Ausnutzung und Verarschung durch Twago nur von diesem Dienst abraten. Wer eigene Erfahrungen machen will, kann dies gerne über den Testaccount mit 2 Angeboten pro Monat machen.

Diese Allgemein negative Haltung der Nutzer zu Twago sollte nicht in Vergessenheit geraten!

@Auftraggeber Bitte checkt erst die Firma im Internet ab bevor ihr dort jemanden sucht.

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