Wer hat Erfahrungen mit der GfK Panel Service Deutschland GmbH

13 Antworten

Verdienen tut man da nichts, man bekommt so jedes Vierteljahr eine Kleinigkeit. Ich bin schon länger dabei und habe mir dabei zusätzlich eine Art Haushaltsbuch gemacht (Excel-Tabelle) und jedesmal wenn ich die Einkäufe für GfK eingebe, trage ich das in meine Tabelle ein, so bekomme ich auch Übersicht, wieviel ich eigentlich ausgebe.

Ich sehe es auf jeden Fall sehr positiv

Verdienst im eigentlichen Sinne gibt es nicht.

Man bekommt pro Woche, wenn man seine Einkäufe scannt, Punkte gut geschrieben (pauschal pro Woche, sofern eine Eingabe erfolgt ist). Ich weiß die Höhe nicht genau, ich glaube, das sind ca. 20 Punkte p.W. Wenn du mal zwei Wochen lang nicht einkaufst, weil du in den Urlaub fährst oder krank bist, kannst du das entsprechend eingeben und auch dann bekommst du deine Punkte für diese beiden Wochen gutgeschrieben.

Diese Punkte sammelst du und irgendwann hast du genügend zusammen, um sie einzulösen. Kleine Geschenke gibt es bei der GfK nicht (oder vielleicht nicht mehr?) Ich bin seit einem halben Jahr dort angemeldet, mir wurde aber auch nie etwas in der Art versprochen. Die Prämien mit den wenigsten Punkten liegen bei rd. 400 Punkten. Dafür bekommst du aktuell etwa ein Strandtuch von Chiemsee oder auch von Janosch für Kinder. Es gibt in jeder Punktekategorie ausreichend Prämien, so dass man wirklich etwas Schönes findet. Für knapp 800 Punkte gibt es z.B. eine Sporttasche von adidas. Grundsätzlich werden fast alle gängigen Sparten bedient: Haushalt, Kinder, Wellness, Multimedia, Sport, ... Für die teuerste Prämie benötigt man übrigens derzeit knapp 7.700 Punkte. Für "Platz 2" sind dann "nur" noch 5.750 notwendig.

Ich bin schon mehrere Jahre dabei. Gelegentlich gibts mal technische Probleme, aber die werden schnell gelöst. Die Mitarbeiter sind immer sehr freundlich und hilfsbereit, auch wenn ich mal wieder etwas begriffsstutzig bin bei Pc Problemen. Dass man davon nicht reich wird, ist klar. Aber ich sammel meine Punkte meist bis kurz vor Weihnachten und "shoppe" so einen Teil meiner Geschenke., eine spürbare Entlastung meines Budgets.

Anfangs war es alles sehr aufwändig. Mittlerweile ist es zur Routine geworden. Wenn ich meine Einkäufe auspacke, sortiere ich gleich nach Geschäften und stelle sie so ab, dass die Barcodes nach vorne zeigen. Mit dem Kassenbon in der Hand wird dann der Reihe nach eingescannt. So gehen keine Daten unter und ich hab zusätzlich nochmal ne Preiskontrolle. So habe ichauch gelernt, meine Kassenbons in den Geschäften gleich zu kontrollieren. Oftmals ist der ausgezeichnete Preis ja nicht identisch mit dem tatsächlich abkassierten. Das hat mir schon so manchen Euro gespart.

Fazit : ich mach weiter

Scan Easy ist die wohl augenscheinlichste Ausbeutung, die man sich eigentlich kaum vorstellen kann. Ein Konzern, der einen Bilanzgewinn von 1 Milliarde Euro erwirtschaftet, entlohnt seine Teilnehmer so gut wie gar nicht. Dieser wendet in der Regel viel Zeit daurauf, seine regelmäßigen Einkäufe und die Gebrachsgüter per Internet bearbeiten muss. Hinzu kommen noch etliche Fragebögen, die ebenfalls zeitaufwendig zu bearbeiten sind. Fassen wir zusammen: Zeit+Strom+Internetkosten ergeben von Februar 2012 bis Oktober 2014 = 4275 Punke für die ein Mist an Prämien im Wert von ca. 200,-- € angeboten werden, die kaum jemand braucht und bei Großhandel mit dieser Markmacht mit nur mindestens für die Hälfte Ihren Markwertes erstanden werden. Wenn ich einen Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde zu grunde lege und die durchnittliche Arbeitszeit für den geschilderten Arbeitsaufwand dagegen, so ergeben sich monatlich ca. 5 Stunden = 42,50 € für den Zeitaufwand (Strom, PC und Internetkosten kann auf die geleistete Zeit zusätzlich angerechnet werden, geschätzte 4,95 € Gesamtaufwand 47,45 € monatlich x 33 Monate eine Kostenbelastung von 163,55 € und fiktiver Lohn von 1402,50 € Gesamt 1566,05 €. Entlohnung der Gfk ca. 200,-- € Prämie ergibt eine Kosteneinsparung von 1,366,05 €. Da freuen sich die Aktionäre über ihre Renfiten und der Vorstand über zusätzliche Bonis, während der Teilnehmer für seine freiwillige Tätigkeit noch Geld mitbringen muss. Ausbeutung macht Sinn!!!!

Ich kann dem og. nur zustimmen. Diejenigen, also die Personen die für die GFK draussen an der Front sind, die die Umfrageergebnisse einholen und so der GFK Riesengewinne sichern, bekommen am wenigsten. Im Endeffekt bringen sie noch was mit. Das git bei allem was die GFK macht. Ich habe neben den Panels noch im Cati-Studio gearbeitet und Telefonumfragen gemacht. Wenn ich Glück hatte waren das mal 3,50 Euro Stundenlohn. Dabei wird man dann auch noch von den Supervisoren überwacht ob man ja nichts falsch sagt. Wenn ja, dann erfolgt Lohnkürzung. Diejenigen die wirklich gut waren und gut verdient haben (so ungefähr 10 Euro die Stunde, was eher die Ausnahme war) wurden mit fadenscheinigen Argumenten gekündigt. Ich kann, was die Panels oder die Telefoninterviews betrifft, aus meinen Erfahrungen heraus nur abraten für die GfK zu arbeiten.

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Also ich bin jetzt seit über 10 Jahren bei der Gfk mit dem Homescanner dabei. Das Ganze ist schon recht aufwendig, aber eher mehr Gewohnheitssache. Mam muss halt seine Einkäufe, bevor sie verräumt werden nochmals mit einem Scanner einlesen. In den Anfangszeiten mwurde der Scanner an die Telefonleitung angeschlossen. Wenn das n icht so einfach möglich war (kein ISDN), hat man eine Weiche oder Sonderzubehör kostenlos erhalten (leihweise für den Zeitraum der Teilnahme). Heute hat man einen Scanner, der an ein Mobilteil erinnert. Der muss nur an den Strom geschlossen werden. Wahrscheinlich ist da eine SIM-Karte irgendwo verbaut.

Zu den Prämien: Ich habe schon einige Prämien erhalten, Staubsauger, Mobiltelefon von Philipps (mit AB), Akkustaubsauger, Gartenschlauch (diese neuartige "Schrumpfschlauch), Küchenutensilien, Akkuschrauber von Bosch, um nur Einige zu nennen. Jährlich etwa für 80 €, wenn man regemäßig seine Daten eingibt. In "Stundenlohn" darf man das sicher nicht umrechnen, aber ich finde es ganz spannen, weil ich durch die Eingabwen genau weiss wenn ein Produkt mal wieder heimlichg teurer geworden ist, und überhaupt was wieviel kostet. Da fällt einem sofort auf, das der Ltr.Milch von 59 Cent auf 55 reduziert wurde. Oder was kostet 1/2 Pfund Butter.

Wenn man Kinder zu Hause hat, eine super Möglichkeit die damit zu beschäftigen - (dafür bekommst Du ein Überraschungsei, das ich Ihr sowieso mitgebracht hätte ;-)).

Zwischenzeitlich nehme ich auch an den Messungen der TV-Einschaltquoten teil. Hierfür gibt es ein Nokia-Handy, das in der Nähe des TV sein muss. Die gesehenen Programme werden von einem Team, rein über den ausgestrahlten Ton  identifiziert. Man muss sich an dem Handy nur anmelden, und kassiert dafür wöchentlich weitere Punkte.

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