wer hat das universum erschaffen?

22 Antworten

Interessant finde ich, was die ersten amerikanischen Astronauten beim Anblick der ERde aus dem Weltall zur Erde funkten: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die ERde"..... sie waren völlig ergriffen. Vielleicht hast du z. B. in N24 oder Phönix mal eine Sendung über die Entwicklung der Raumfahrt gesehen, da wird diese Passage häufig gezeigt. Den Bibeltext findest du übrigens in 1. Mose 1:1

Hallo ItGetsHarder

The Wall Street Journal schrieb unlängst:

„Heute kann man förmlich spüren, wie die wissenschaftliche Welt angesichts der sich häufenden Beweise für einen ,Urknall‘-Ursprung des Universums zittert. Es ergibt sich die Frage, was vorher war, und der fundamentalste Glaube der Wissenschaftler wird dadurch erschüttert, dass sie mit ihrer Unfähigkeit konfrontiert werden, elementare Fragen zu beantworten“

Diese „elementare Fragen“ sind für Menschen, die nicht an Gott glauben, in der Tat sehr verwirrend. Beispielsweise: Wer oder was erzeugte die Materie im Universum? Wurde das Universum aus dem Nichts erschaffen? Da die Materie als eine Form der Energie angesehen wird, fragt man sich auch: Woher stammt die Energie?

Dr. Robert Jastrow, Direktor des Goddard-Raumforschungszentrums der NASA, schrieb: „Angesichts all dieser Tatsachen ist die Vorstellung von einem Gott, der das Universum erschaffen hat, genauso wissenschaftlich plausibel wie viele andere Vorstellungen.“

Und er ist nicht der Einzige, der solche Überlegungen anstellt.

Als der Apostel Paulus über solche Fragen nachdachte, wie Du sie stellst, waren die diversen Schöpfungsberichte in dem in Hebräisch geschrieben Teil der Bibel (AT) schon 1.600 Jahre alt und älter - und er war mit ihnen gut vertraut.

Seine Bibelkenntnis und seine Beobachtungen und sein Nachdenken begleitet von göttlicher Inspiration veranlassten ihn, folgendes aufzuschreiben:

„. . .Denn seine [Gottes] unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so dass sie [die Menschen] unentschuldbar sind; denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“ (nachzulesen in Römer 1:20, 21)

Er lenkte mit diesen Worten unsere Aufmerksamkeit auf die Ordnung, die Macht und die Komplexität, die in der Schöpfung, sowohl im Makrokosmos als auch im Mikrokosmos zu beobachten sind und schlussfolgerte, dass das gute Gründe sind, Gottes Allmacht und Größe zu loben und zu preisen.

Und tatsächlich ist die Welt und das Universum, das uns umgibt, von ehrfurchtgebietender Größe und Präzision.

Bei einer anderen Gelegenheit erklärte er einer Gruppe Intelektueller in Athen:

„. . .Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, . . . hat aus e i n e m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen],  . . . Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren wir .. . .“ (Apostelgeschichte 17:24-28 auszugsweise)

Schau dir ein paar Details an und denke bitte darüber nach:

Forscher sehen heute vieles, was noch vor wenigen Jahren unsichtbar war - obwohl es schon existierte!

Dabei erfassen sie die Bedeutung dessen, was sie für die vier Fundamentalkräfte halten, nämlich: die Gravitation, die elektromagnetische Kraft und die zwei subnuklearen Kräfte, die als die schwache Kraft und als die starke Kraft bezeichnet werden. Einige Wissenschaftler sind deshalb auf der Suche nach einer „Theorie für alles“, von der sie sich eine umfassende Erklärung des Universums erhoffen — vom Makrokosmos bis zum Mikrokosmos.

Das Beispiel Mikroorganismen: Es wimmelt von Leben auf unserem Planeten

Keiner weiß genau, wie viele Spezies es auf der Erde gibt. Schätzungen bewegen sich zwischen 2 Millionen und 100 Millionen.

Man hat festgestellt, dass in nur 100 Gramm Erdboden 10 000 Arten (!) von Bakterien vorkommen, von der Gesamtzahl der Mikroorganismen ganz zu schweigen. Einige Arten leben sogar noch in über drei Kilometer Tiefe.

Oder im Wasser - zu größten Teil noch unerforscht, doch selbst Korallenriffe, die relativ gut zu erreichen und intensiv erforscht sind, beheimaten noch Millionen unbekannter Arten.

Die Bibel sagt dazu in Psalm 104:24: „Wie viele sind deiner Werke, o Jehova! Sie alle hast du in Weisheit gemacht. Die Erde ist voll deiner Erzeugnisse“

Dazu hier einige Details:

http://www.gutefrage.net/frage/was-wollen-die-schoepfunsberichte-uns-sagen#answer12898446

Fortsetzung

Zu dieser Zeit  wusste die Bibel bereits:  "Er hängte die Erde auf an nichts" - (Religion, Universum) Woher hatten Bibelschreiber diese Kenntnis,  wenn nicht vom Schöpfer selbst? - (Religion, Universum)

Fortsetzung

Oder der Makrokosmos - blicke nach oben: Je mehr wir über die Sterne wissen, desto lauter erzählen sie uns etwas.

In Jesaja 40:26 werden wir eingeladen, ihrer gewaltigen Energie Beachtung zu schenken: „Hebt eure Augen in die Höhe und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausführt, der sie alle sogar mit Namen ruft. Wegen der Fülle dynamischer Kraft, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines davon.“

Die dynamische Kraft eines einzigen Sterns, unserer Sonne, hält zusammen mit der Gravitation die Erde auf ihrer Kreisbahn, sie bewirkt das Pflanzenwachstum und gibt uns Wärme, ja ermöglicht jegliches Leben hier auf der Erde.

Sie alle bewegen sich nicht ziellos im Weltall, sondern sie folgen präzisen physikalischen Gesetzen - hinter denen - logischerweise - ein Gesetzgeber steht (siehe bitte Jesaja 40:26).

„Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes“, heißt es deshalb in Psalm 19:1.

Zu der Zeit, als man sich das „Fundament“ der Erde noch so vorstellte, wie auf dem Bild oben, sagte die von Gott inspirierte Bibel bereits „. . .Er [Gott] spannt den Norden aus über dem leeren Raum, Hängt die Erde auf an nichts;“ (Hiob 26:7)

Oder noch einmal der Apostel Paulus, inspiriert von seinem Schöpfer: „Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit“ (1. Korinther 15:41).

Die Wissenschaftler heute können das bestätigen, sie kennen gelbe Sterne wie unsere Sonne, aber auch blaue Sterne, rote Riesen, weiße Zwerge, Neutronensterne und explodierende Supernovä, die ungeheure Energiemengen freisetzen.

Für mich sind das sehr überzeugende Demonstrationen der Macht und Größe und Herrlichkeit unseres Schöpfers!

Zu Recht fragt unser himmlischer Vater deshalb:

„. . . Mit wem aber könnt ihr mich vergleichen, so dass ich zu seinesgleichen gemacht würde?“ sagt der Heilige.  „Hebt eure Augen in die Höhe und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausführt, der sie alle sogar mit Namen ruft. Wegen der Fülle dynamischer Kraft, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines [davon].“ (Jesaja 40:25, 26)


Zum Schluss noch dies:

Vorschnell wird manchmal Kritik geübt an den Schöpfungsberichten in 1. Mose Kapitel 1 und 2, weil bei oberflächlichem Lesen die Reihenfolge der einzelnen Schöpfungsphasen nicht logisch zu sein scheint.

Dabei wird häufig übersehen, dass der Schöpfungsbericht am Anfang der Bibel an dem Punkt beginnt, wo ein schon existierender Planet in einem schon existierenden Universum, aber noch „. . . formlos und öde. . .“ bewohnbar gemacht wird (nach 1. Mose 1:2)

Weitere Anregungen - wenn Du möchtest - findest Du hier:

http://www.gutefrage.net/frage/muessten-wir-nicht-rein-theoretisch-alle-miteinander-verwandt-sein--uns-alle-ziemlich-aehnlich-sehn#answer19072943



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@Abundumzu

Wenn die Schöpfungstherorie krampfhaft wissenschaftlich erklärt wird, hört sich das echt verdammt lächerlich an :) Ok, dann eine höchst wissenschaftliche Gegenfrage zu deinem gebrachen Zitat von Herrn Dr. Robert Jastrow:

„Angesichts all dieser Tatsachen ist die Vorstellung von einem Gott, der das Universum erschaffen hat, genauso wissenschaftlich plausibel wie viele andere Vorstellungen.“

Wer soll Gott erschaffen haben und was hätte die Existenz eines Gottes für einen Sinn?

und spätestens jetzt sollten doch einige hier den Betrug von Religion erkennen und zu Atheisten werden.

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@TheLeman

Wieso muss Gott erschaffen worden sein? Was für ein kurzsichtiger Schluss. Dann müßte man weiter fragen: wer hat den Erschaffer erschaffen, usw. Der religiöseMensch sagt, Gott ist ewig, also nichtn erschaffen. Für den reiferen Menschen ist das eine befriedigende Antwort. Der Atheist bevorzugt die Sinnlosigkeit und fühlt sich den religiösen Denkern überlegen. Ist er wirklich überlegen?

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Wenn es ein "wer" war, dann ein oder mehrere Götter. Alles andere wäre bestimmt dazu nicht in der Lage und wenn etwas anderes dazu in der Lage wäre, dann könnte man es sicherlich mit Recht als Gott betiteln.

Aber nicht so kompliziert!

Also dann mal ganz einfach:

1. Mose 1:1
1 Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

Da muß man auch als Laie nicht lang suchen, erste Seite in der Bibel - DH!

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